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    AW: Erziehungsbonus für Kinderbetreuung zu Hause

    Zitat Zitat von .gerrimee.
    Yana, gab es nicht eher keine Betreuung, weil Du die privat nicht organisieren oder fianzieren konntest?

    Der "Staat" soll die Betreuung regeln und grösstenteils finanzieren, damit Mütter berufstätig sein können. Wer danach ruft, sollte konsequenterweise auch akzeptieren, dass es der Staat Frauen auf der anderen Seite möglich macht, die Kinder selbst zu erziehen. Oder nicht?

    Umgekehrt: Wer danach ruft, dass Selbsterziehung Privatsache sein solle in finanzieller Hinsicht, der muss auch die Kinderbetreuung zur Privatsache erklären.

    Alles andere wäre ungerecht.

    So ist es, gerrimee!

    Es geht, meines Erachtens, gar nicht darum, für berufstätige Mütter Kinderkrippen zu schaffen, sondern darum, dass mit zweierlei Maß gemessen wird.

    Ich habe übrigens auch meine Probleme, dass man das ganze dann "Familienpolitik" nennt. Eine Familie sollte nach meinem Dafürhalten und insbesondere im Sinne der Kinder auch möglichst viel Zeit miteinander verbringen können. Doch wenn beide Elternteile ganztags berufstätig sind und nebenher auch noch andere häusliche Dinge erledigt werden müssen, kann definitiv nicht mehr sehr viel GEMEINSAM verbrachte Zeit für die Familie übrig bleiben. Ich befürchte, dass manche genau diese Zeit gar nicht wollen, denn man müsste sich dann vielleicht mehr miteinander (jedes einzelne Familienmitglied gemeint) beschäftigen und auseinandersetzen. Dem läuft man konsequent aus dem Weg.

    Diese These von mir trifft keinesfalls auf alle Fälle mit berufstätigen Eltern zu. Nichts liegt mir ferner als zu pauschalisieren, wie es manche so gerne tun. Aber ich kann nicht umhin zu glauben, dass bei EINIGEN meine Behauptungen auch zutreffen. Denn warum will man eine Familie gründen, wenn man ihr dann städig aus dem Wege geht. Es erschließt sich mir nicht. Es gibt finanzielle Gründe, das weiß ich. Aber die meine ich hier nicht.

    Anitra
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    AW: Erziehungsbonus für Kinderbetreuung zu Hause

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ich kann da keinen direkten Zusammenhang herstellen zwischen zuhause betreuten Kindern und kriminiellen Karrieren...

    Kriminalität und Gewalt gibt es immer und überall und in jeder Gesellschaft
    So ist es! Alles andere ist blanker Unsinn!


    Anitra
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  3. Inaktiver User

    AW: Erziehungsbonus für Kinderbetreuung zu Hause

    Zitat Zitat von Anitra
    So ist es, gerrimee!

    Doch wenn beide Elternteile ganztags berufstätig sind und nebenher auch noch andere häusliche Dinge erledigt werden müssen, kann definitiv nicht mehr sehr viel GEMEINSAM verbrachte Zeit für die Familie übrig bleiben.
    Tja, wahrscheinlich bist du - genau wie ich - dafür einfach nicht dynamisch genug.

    Wir haben es doch nun oft genug gesagt bekommen: Geht alles, und zwar easy. Vollzeit Job, mehrere Kinder, Haushalt, selber Kochen, einkaufen, den Kindern Anregungen bieten, Freunde treffen, mit den Kindern was unternehmen, Hobbies pflegen, am politischen Tagesgeschehen teilhaben, sich bilden etc - und das alles nicht gehetzt, sondern mit einem entspannten Lächeln im Gesicht...

    Anscheinend haben manche mehr als 24 Stunden, ich schaff es nicht

  4. Inaktiver User

    AW: Erziehungsbonus für Kinderbetreuung zu Hause

    Zitat Zitat von .gerrimee.
    Der "Staat" soll die Betreuung regeln und grösstenteils finanzieren, damit Mütter berufstätig sein können. Wer danach ruft, sollte konsequenterweise auch akzeptieren, dass es der Staat Frauen auf der anderen Seite möglich macht, die Kinder selbst zu erziehen. Oder nicht?
    Umgekehrt: Wer danach ruft, dass Selbsterziehung Privatsache sein solle in finanzieller Hinsicht, der muss auch die Kinderbetreuung zur Privatsache erklären.
    Alles andere wäre ungerecht.
    Genau - das habe ich vor einiger Zeit auch schon geschrieben, bin aber leider immer abgeschmettert worden. Mir geht es wie dir. Ich verstehe nicht, warum mit zweierlei Maß gemesssen wird.

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    AW: Erziehungsbonus für Kinderbetreuung zu Hause

    Zitat Zitat von .gerrimee.
    Yana, gab es nicht eher keine Betreuung, weil Du die privat nicht organisieren oder fianzieren konntest?
    Gerrimee,

    ich nehme an, du schickst deine Kinder auf die öffentliche Schule, weil du den Unterricht privat nicht organisieren und finanzieren kannst?


    Zitat Zitat von .gerrimee.
    Der "Staat" soll die Betreuung regeln und grösstenteils finanzieren, damit Mütter berufstätig sein können. Wer danach ruft, sollte konsequenterweise auch akzeptieren, dass es der Staat Frauen auf der anderen Seite möglich macht, die Kinder selbst zu erziehen. Oder nicht?
    Ist es nicht so, dass du während der Schulzeit deiner Kinder nur arbeiten kannst, weil der Staat die Schule finanziert? Ich nehme an, du kannst keine Privatschule bezahlen oder?
    Wenn du willst kannst du gerne deine Kinder selbst unterrichten, da du dir die Privatschule nicht leisten kannst.

    Dein Geschrei möchte ich sehen, wenn du Schule selbst zahlen müsstest. Weshalb hast du da nichts dagegen, dass der Staat das für dich regelt?

    Ich sehe nicht ein, weshalb die öffentliche Förderung für Kinder erst ab dem Schulalter kostenlos sein soll.

    Übrigens, wie schon einige Male erwähnt wird der Staat eben nun mal von Berufstätigen finanziert und nicht von Hausfrauen.

    Würde das Land nur aus Hausfrauen bestehen, möchte ich sehen, wovon sie leben würden. Berufstätige sind nun mal nötig, damit der Staat Einnahmen hat. Also sollte man Berufstätigkeit auch staatlich fördern.

    Alles andere ist ungerecht.

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    AW: Erziehungsbonus für Kinderbetreuung zu Hause

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Tja, wahrscheinlich bist du - genau wie ich - dafür einfach nicht dynamisch genug.

    Wir haben es doch nun oft genug gesagt bekommen: Geht alles, und zwar easy. Vollzeit Job, mehrere Kinder, Haushalt, selber Kochen, einkaufen, den Kindern Anregungen bieten, Freunde treffen, mit den Kindern was unternehmen, Hobbies pflegen, am politischen Tagesgeschehen teilhaben, sich bilden etc - und das alles nicht gehetzt, sondern mit einem entspannten Lächeln im Gesicht...

    Anscheinend haben manche mehr als 24 Stunden, ich schaff es nicht

    Ich WILL überhaupt nicht ständig dynamisch sein, ich will, bzw. wollte niemals alles und noch viel mehr gleichzeitig schaffen.
    Mir erschließt sich auch den Sinn dieses Anliegens nicht.

    MEINE PERSÖNLICHE Vorstellung von Leben besteht NICHT darin, möglichst viel unter einen Hut zu bringen. Qualität geht in meinem Sinne eindeutig vor Quantität. "Zeit haben" ist dabei für mich ganz oben in der Skala der Qualität. Diejenigen, die glauben, dass sich Qualität und Quantität bei der Kindererziehung oder im Familienleben insgesamt gut verbinden lassen, sollen das in ihrem Sinne versuchen zu verwirklichen, aber sie sollen bitte ihre persönliche Vorstellung nicht zum Allgemeingut erklären. Manche machen sich zum Motto: "Ich kann das" oder "XY kann das" und dies ist der "Beweis dass es geht". Und weil "es geht" haben es gefälligst alle zu können. Eine solche Einstellung betrachte ich als gedankliche Vergewaltigung anderer Menschen mit andern Vorstellungen vom Leben. Aber was soll's!?

    Anitra
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  7. Inaktiver User

    AW: Erziehungsbonus für Kinderbetreuung zu Hause

    @ anitra:

    Exakt.
    Alles andere hat seinen Sinn vielleicht bei der Bundeswehr, aber nicht im Familienleben. Ich bin Mutter und nicht Logistik-Fachkraft! Und auch nicht auf der Welt, um mein Leben im Büro zu verbringen.

    Sicher ist es aber im Sinne der Wirtschaft (die sowieso die Gestaltungshoheit von der Politik übernommen hat), dass sich Kinder schon mit 6 Wochen den Erfordernissen eines Jobs unterordnen.

    Wieso fordert eigentlich noch niemand die Abschaffung des Mutterschutzes? Eigentlich kann man ja bis zur Geburt und auch gleich danach wieder arbeiten gehen...

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    AW: Erziehungsbonus für Kinderbetreuung zu Hause

    Zitat Zitat von Yana



    Ist es nicht so, dass du während der Schulzeit deiner Kinder nur arbeiten kannst, weil der Staat die Schule finanziert? Ich nehme an, du kannst keine Privatschule bezahlen oder?
    Wenn du willst kannst du gerne deine Kinder selbst unterrichten, da du dir die Privatschule nicht leisten kannst.

    Dein Geschrei möchte ich sehen, wenn du Schule selbst zahlen müsstest. Weshalb hast du da nichts dagegen, dass der Staat das für dich regelt?

    Ich sehe nicht ein, weshalb die öffentliche Förderung für Kinder erst ab dem Schulalter kostenlos sein soll.
    In Deutschland besteht SchulPFLICHT. Daher ist Schule eine Sache, um die sich der Staat kümmern muss. Aber es besteht keine Kindergarten- oder Kindergrippenpflicht (glücklicherweise) und besteht auch nicht die Pflicht auf Biegen und Brechen erwerbstätig zu sein

    Übrigens, wie schon einige Male erwähnt wird der Staat eben nun mal von Berufstätigen finanziert und nicht von Hausfrauen.
    Hausfrauen haben in der Regel Männer (oder die wenigen Hausmänner Frauen), die Geld verdienen und Steuern zahlen.

    Würde das Land nur aus Hausfrauen bestehen, möchte ich sehen, wovon sie leben würden.
    Wie hat das denn eigentlich früher funktioniert, in einer Zeit, in der in der Regel NUR die Männer berufstätig waren und die Frauen Hausfrauen? Sind Hausfrauen damals reihenweise verhungert?

    Berufstätige sind nun mal nötig, damit der Staat Einnahmen hat. Also sollte man Berufstätigkeit auch staatlich fördern.

    Alles andere ist ungerecht.
    Das ist prinzipiell richtig. Aber es müssen nicht zwei, die zusammengehören und gemeinsame Kinder haben zwingend berufstätig sein, wenn das Geld das einer verdient, für alle Familienmitglieder reicht. Ich sage ja nicht, dass man zum "alten Rollenmodell" zurückmüsste. Es könnten doch auch Männer zuhause bleiben, während die Frau das Familieneinkommen verdient.

    Nichts weiter als meine persönliche Ansicht.

    Anitra
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    AW: Erziehungsbonus für Kinderbetreuung zu Hause

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    @ anitra:

    Exakt.
    Alles andere hat seinen Sinn vielleicht bei der Bundeswehr, aber nicht im Familienleben. Ich bin Mutter und nicht Logistik-Fachkraft! Und auch nicht auf der Welt, um mein Leben im Büro zu verbringen.
    Natürlich sollen diejenigen, denen die außerhäusliche Arbeit (weil bezahlt und daher angesehen) so ungeheuer wichtig ist, dies machen können, aber sie sollten respektieren und akzeptieren, dass nicht jede Frau dies als ihr höchstes Daseinsziel betrachtet.

    Sicher ist es aber im Sinne der Wirtschaft (die sowieso die Gestaltungshoheit von der Politik übernommen hat), dass sich Kinder schon mit 6 Wochen den Erfordernissen eines Jobs unterordnen.
    Bedauerlicherweise. Ich finde es schlimm, dass man bereits kleinste Kinder in ein zeitlich und organisatorisch vorgegenes Regelement presst. Es reicht, wenn man diesem sich mit Schulbeginn unterordnen muss.

    Wieso fordert eigentlich noch niemand die Abschaffung des Mutterschutzes? Eigentlich kann man ja bis zur Geburt und auch gleich danach wieder arbeiten gehen...

    Wäre eine sinvolle Konsequenz.

    Anitra
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  10. User Info Menu

    AW: Erziehungsbonus für Kinderbetreuung zu Hause

    Zitat Zitat von Anitra
    Natürlich sollen diejenigen, denen die außerhäusliche Arbeit (weil bezahlt und daher angesehen) so ungeheuer wichtig ist, dies machen können, aber sie sollten respektieren und akzeptieren, dass nicht jede Frau dies als ihr höchstes Daseinsziel betrachtet.
    Stimmt! Ichvergaß ja völlig den Typ Frau, der mit Nachlassen der äusserlichen Attraktivität und wenig Qualifikationen merkt wie sie langsam in eine "Sackgasse" reinläuft, besonders wenn bei den Männern das Testosteron auch so langsam proteingebunden wird und nun nicht mehr so wirksam ist-

    Kurzum wenn man sich als Frau auch nicht mehr alles erlauben kann weil die Blätter welken, dann ist der Ausstiegsweg in die "Mutter-Opfer-Rolle" ( XAVERIUS! mässige dich!) ja nur noch die einzige Möglichkeit der Daseinsberechtigung......

    Weil:

    Die "Mutter-Kind-Idylle" ist ja schliesslich ein Paradies auf Erden....

    Und wehe DEM (sic!) der daran zweifelt.....

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