Umfrage: Trisomie-Tests sollen in Ausnahmefällen übernommen werden. Was halten Sie davon?

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  1. Inaktiver User

    AW: Trisomie-Tests sollen in Ausnahmefällen übernommen werden. Was halten Sie davon?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Zu 2.: Es gibt doch die Möglichkeit der Adoption und sehr viel mehr adoptionswillige Paare als Kinder.
    Beziehst du dich jetzt auf Schwangerschaften, die aus Vergewaltigungen resultieren?

  2. Inaktiver User

    AW: Trisomie-Tests sollen in Ausnahmefällen übernommen werden. Was halten Sie davon?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Beziehst du dich jetzt auf Schwangerschaften, die aus Vergewaltigungen resultieren?
    Saetien hatte meine Frage beantwortet, und ich hatte mich auf jegliche ungewollte Schwangerschaft bezogen. In der Mehrzahl der Fälle dürften das Unfälle sein.

  3. Inaktiver User

    AW: Trisomie-Tests sollen in Ausnahmefällen übernommen werden. Was halten Sie davon?

    Die große, breite "ungewollte-Schwangerschaft-Abtreibung-Eizellen"-Debatte inklusive Adoption, Vergewaltigung und Lebensschützer von Tag 1 an hatten wir in einem anderen Strang schon mal. Und zwar sehr ausufernd.

    Darum geht es hier nicht sondern um den Trisomie-Test als Kassenleistung. Ich fände es sehr schräg, wenn dieser Strang ähnlich ausarten würde.

  4. gesperrt

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    AW: Trisomie-Tests sollen in Ausnahmefällen übernommen werden. Was halten Sie davon?

    Zitat Zitat von Blila1 Beitrag anzeigen
    Was glaubst du, warum sie den Test machen?!!
    (ziemlich fassungslos ob dieses weisen Ratschlags)
    ich hab schon öfters Ärzte sagen hören "machen wir einen Test, dann können Sie sicher sein, dass alles OK ist" - ohne aber drauf einzugehen, was denn wäre, falls es nicht ok ist.

    das finde ich problematisch.

    gruss, barbara

  5. Inaktiver User

    AW: Trisomie-Tests sollen in Ausnahmefällen übernommen werden. Was halten Sie davon?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die große, breite "ungewollte-Schwangerschaft-Abtreibung-Eizellen"-Debatte inklusive Adoption, Vergewaltigung und Lebensschützer von Tag 1 an hatten wir in einem anderen Strang schon mal. Und zwar sehr ausufernd.

    Darum geht es hier nicht sondern um den Trisomie-Test als Kassenleistung. Ich fände es sehr schräg, wenn dieser Strang ähnlich ausarten würde.
    Ausarten hoffentlich nicht, aber wenn sich schon die Frage nach der Rechtmäßigkeit von Tests stellt, dann würden mich die Argumente pro und kontra interessieren, und wenn es dann z.B. heißt "Behinderte Kinder sollten nicht abgetrieben werden dürfen, wenn sich die Mütter/Eltern davon überfordert fühlten, weil das ungeborene Kind ein Lebensrecht hat", frage ich mich, ob durch Vergewaltigung entstandene Schwangerschaften ebenso (unter Berufung auf Lebensrecht) ausgetragen werden sollten.

    Für mich läuft das auf eine nachgerade surreale Entscheidungsmatrix mit Quadranten geplant/ungeplant gezeugt, behindert/gesund hinaus.

  6. Inaktiver User

    AW: Trisomie-Tests sollen in Ausnahmefällen übernommen werden. Was halten Sie davon?

    @Kambara: Keine Sorge, ich thematisiere das nur, soweit es zur Strangthematik gehört.

    @Saetien: Zur Klarstellung, ich möchte weder Dich noch andere hier "in eine Ecke treiben" - vielleicht kam das fälschlicherweise so rüber. Sondern: Es ging mir um das Hinterfragen der vorgebrachten Argumente mit dem Ziel des besseren Verständnisses und der Überprüfung auf Plausibilität.
    Grundsätzlich erscheint mir Deine Sicht ethisch nachvollziehbar, aber ohne Berücksichtigung der Umsetzbarkeit - Ideale sind das eine, Lebensrealitäten Betroffener das andere.

  7. Inaktiver User

    AW: Trisomie-Tests sollen in Ausnahmefällen übernommen werden. Was halten Sie davon?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    ich hab schon öfters Ärzte sagen hören "machen wir einen Test, dann können Sie sicher sein, dass alles OK ist" - ohne aber drauf einzugehen, was denn wäre, falls es nicht ok ist.
    Im Rahmen einer Risikoschwangerschaft?

  8. Inaktiver User

    AW: Trisomie-Tests sollen in Ausnahmefällen übernommen werden. Was halten Sie davon?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ausarten hoffentlich nicht, aber wenn sich schon die Frage nach der Rechtmäßigkeit von Tests stellt, dann würden mich die Argumente pro und kontra interessieren, und wenn es dann z.B. heißt "Behinderte Kinder sollten nicht abgetrieben werden dürfen, wenn sich die Mütter/Eltern davon überfordert fühlten, weil das ungeborene Kind ein Lebensrecht hat", frage ich mich, ob durch Vergewaltigung entstandene Schwangerschaften ebenso (unter Berufung auf Lebensrecht) ausgetragen werden sollten.
    Dazu steht im Nachbarthread prinzipiell wirklich schon genug, finde ich, ich muss das hier nicht nochmal ausführen.


    Galah,

    das Problem ist einfach, wenn man in einem Thread eine Mindermeinung hat, stürzen sich auf jedes Posting 10 andere und zerhacken es - das macht vernünftige Diskussionen mit denen, die gern vernünftig diskutieren würden, unmöglich.

    Ich sehe das Umsetzbarkeitsargument aus verschiedenen Gründen kritisch, ganz generell, nicht nur bei diesem Thema, aber das wäre wieder eine ganz eigene Diskussion.

  9. Inaktiver User

    AW: Trisomie-Tests sollen in Ausnahmefällen übernommen werden. Was halten Sie davon?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    In der Theorie erscheint mir das die logische Konsequenz dieses Standpunkts.
    ABER: Wie wahrscheinlich ist es, dass eine Frau, die sich nicht vorstellen kann, dass sie die Kraft hat, ein gesundes Kind großzuziehen, dem sozialen Druck standhalten kann, den Eltern, Verwandte, Umgebung, vielleicht Neffen und Nichten,... die alle den dicken Bauch sehen, ausüben, das Kind zu behalten?
    Dass eine gesunde Mutter ihr Kind weggibt, ist in Deutschland zwar legal möglich, aber gesellschaftlich so wenig akzeptiert, dass man dazu ein gewisses Standing braucht, das längst nicht jede Frau haben dürfte.
    Dann haben wir doch da ein massives gesellschaftliches Problem.

    Dass die Frau selbst sich belastet fühlt, ein Kind erst voll auszutragen und dann herzugeben - kann ich zumindest nachvollziehen.

    Aber dass eine Gesellschaft es lieber hat, dass dieses Kind umgebracht wird, als dass es in eine liebevolle Adoptivfamilie kommt, da ist doch irgendwo was verkehrt.


    Kann man prinzipiell auch durchaus jedem an den Kopf werfen, der die Adoption dann kritisiert: "Wäre es Dir lieber gewesen ich hätte es abgetrieben?"

    Danach dürfte Ruhe sein.

  10. Inaktiver User

    AW: Trisomie-Tests sollen in Ausnahmefällen übernommen werden. Was halten Sie davon?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das Argument "die armen Kinder, die nicht Leben dürfen!" finde ich schwer erträglich. Wir reden bei diesen frühen Tests von einem Fötus in einer Phase, in der die Natur selbst bedenkenlos aussortiert. Ich habe vier solcher Föten verloren, niemand weiß, ob sie hätten leben können. Diese "armen Kinder" durften auch nicht leben und wurden nicht gefragt. Das ist in dieser Phase einfach der Lauf der Dinge.

    Die Natur sortiert immer aus, auch nach der Geburt noch (nur eben seltener, weil viel schon vorher "aussortiert" wurde).

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