Umfrageergebnis anzeigen: Hat Krebs oft seelische Gründe?

Teilnehmer
90. Diese Umfrage ist geschlossen
  • Ja

    24 26,67%
  • Nein

    66 73,33%
Thema geschlossen
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Ergebnis 51 bis 60 von 104
  1. Inaktiver User

    AW: Hat Krebs oft seelische Gründe?

    Zitat Zitat von panzernashorn Beitrag anzeigen
    Ich kannte lebensfrohe junge Frauen, die an Krebs verstorben sind. Junge Mütter, die so gern miterlebt hätten, wie ihre Kinder heranwachsen. Und wer hat denn keinen Stress, keine seelischen Belastungen?
    Haltet euch da raus - dieses Psychologisieren nervt.
    Danke. Das spricht mir aus der Seele

    Meine lebensfroheste fröhlichste Freundin ist jämmerlich an Brustkrebs gestorben, als ihre Tochter ein Jahr alt war und die Söhne noch nicht mal in der Schule!

    Diese Umfrage ist ein Affront an all diejenigen, die mit Krebspatienten zu tun haben, ob beruflich, familiär oder gar als Patient. Pfui!

  2. Avatar von bunte-Kuh
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    15.644

    AW: Hat Krebs oft seelische Gründe?

    ... woher soll ich das wissen?
    Avaktuell: auf VOX läuft gerade Maleficent

  3. Inaktiver User

    AW: Hat Krebs oft seelische Gründe?

    Zitat Zitat von Kikiri Beitrag anzeigen
    Ich lese die Brigitte gerne, aber die Online-Redaktion (so es überhaupt noch Mitarbeiterinnen dort gibt) ist wirklich unter aller Kanone.
    Na dann lies mal Nr. 2, 2019* der Printausgabe. Nach diesem Heft rangiert die Printausgabe für mich tiefer als unten.
    (Die Community ist etwas anderes, weil User-getragen.)

    *= "Festschrift" zum 50jährigen Jubiläum der Brigitte-Diät. Key Message: Die Einführung der Brigitte-Diät vor 50 Jahren war ein zentraler Meilenstein für die Emanzipation der deutschen Frauen. (Statt einer Entschuldigung dafür, dass man damals die heute widerlegten Grundsätzen einer Ernährungsmedizin, die zum Abnehmen 1000 Kalorien am Tag propagierte, als einzigen Weg zu gesellschaftlicher Akzeptanz angepriesen und damit eine sicher 6stellige Zahl - geschätzt von mir - von Frauen in massive Essstörungen getrieben hatte.)

  4. Avatar von Kikiri
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    AW: Hat Krebs oft seelische Gründe?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Na dann lies mal Nr. 2, 2019* der Printausgabe. Nach diesem Heft rangiert die Printausgabe für mich tiefer als unten.
    (Die Community ist etwas anderes, weil User-getragen.)

    *= "Festschrift" zum 50jährigen Jubiläum der Brigitte-Diät. Key Message: Die Einführung der Brigitte-Diät vor 50 Jahren war ein zentraler Meilenstein für die Emanzipation der deutschen Frauen. (Statt einer Entschuldigung dafür, dass man damals die heute widerlegten Grundsätzen einer Ernährungsmedizin, die zum Abnehmen 1000 Kalorien am Tag propagierte, als einzigen Weg zu gesellschaftlicher Akzeptanz angepriesen und damit eine sicher 6stellige Zahl - geschätzt von mir - von Frauen in massive Essstörungen getrieben hatte.)
    Hmm, erwischt. Ernährungserkenntniss lese ich, aber nichts mit Diät. Genauso wenig wie irgendwelche Reisen...Nicht mein Beritt.
    Am Ende meines Lebens will ich nicht sagen: Allen hat mein Leben gefallen, nur mir nicht!


  5. Registriert seit
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    AW: Hat Krebs oft seelische Gründe?

    Zitat Zitat von BRIGITTE Community-Team Beitrag anzeigen
    Liebe User*innen,

    für ein neues BRIGITTE-Format planen wir eine Geschichte zu der Frage, welche Rolle die Psyche bei körperlichen Krankheiten spielt. Vor allem bei schweren Erkrankungen wie Krebs heißt es im Volksmund oft: „Kein Wunder, dass es die erwischt – so gestresst, wie die immer ist“.
    Uns interessiert daher, wie Sie das sehen. Also, was meinen Sie zu der steilen These: Krebs hat oft seelische Gründe?

    Viele Grüße
    vom BRIGITTE-Team

    Ich meine, dass das eine ärgerliche steile These ist.

    Für mich ist das ein Versuch, Krankheit abzuwehren durch Kontrolle weil es suggeriert, man könne Einfluss nehmen - man müsste ja nur alles dafür tun, seelisch gefestigt zu sein, dann gibt es auch keinen Grund, Krebs zu bekommen.
    Und es versucht etwas zu erklären, was eben nicht so einfach erklärt werden kann, sonst würde die Forschung andere Ergebnisse erbringen.

    Wer will überhaupt definieren, was im konkreten Fall die Ursache und vor allem: die entscheidende Ursache für eine Erkrankung ist?
    Was, wenn es nur ein Zufall, eine Laune der Natur, eine Mutation ist?
    Das Zusammenspiel von Faktoren, die man so nie voraus sehen oder verhindern kann?

    Ich halte es für wichtiger, Krebspatienten in jeder Hinsicht zu unterstützen - auch seelisch.
    Damit sie die Kraft haben für eine Heilung, falls es im Bereich des möglichen liegt, damit sie das Potential voll ausschöpfen können. Wenn es dieses Potential aber nicht gibt - ist es nicht in ihrer Verantwortung.
    Natürlich hat jede Krankheit auch eine seelische Komponente, aber es sollte nicht darauf hinaus laufen das Krankheit als jederzeit vermeidbares Schicksal verstanden wird an dem dann versagt wird.

    Erstaunlich finde ich jedoch eines: bei anderen Krankheiten scheint mir der Einfluss der Seele weniger "verpönt", der Zusammenhang zwischen Seele und Krankheit akzeptierter.
    Z.B. bei Herzkrankheiten oder Erkrankungen der Haut, bei Autoimmunkrankheiten.... oder täuscht mein Eindruck?
    Think before you print.

  6. Avatar von Kikiri
    Registriert seit
    22.10.2005
    Beiträge
    2.134

    AW: Hat Krebs oft seelische Gründe?

    ...und dieses "im Volksmund..." hört sich an, wie im Mittelalter. Mit den gleichen Ergebnissen. Furchtbar. Ich gehe jetzt, sonst rege ich mich nur auf, bin dadurch gestresst und bekomme dann deswegen Krebs. Eine selbsterfüllende Prophezeiung.
    Schnell weg!!!
    Am Ende meines Lebens will ich nicht sagen: Allen hat mein Leben gefallen, nur mir nicht!

  7. Inaktiver User

    AW: Hat Krebs oft seelische Gründe?

    Zitat Zitat von print Beitrag anzeigen
    Erstaunlich finde ich jedoch eines: bei anderen Krankheiten scheint mir der Einfluss der Seele weniger "verpönt", der Zusammenhang zwischen Seele und Krankheit akzeptierter.
    Z.B. bei Herzkrankheiten oder Erkrankungen der Haut, bei Autoimmunkrankheiten.... oder täuscht mein Eindruck?
    Diesen Eindruck habe ich auch.
    Warum das so ist, das ist eine interessante Frage. Sie berührt vermutlich Tabus und Glaubenssätze, die aufzudröseln lohnenswert sein könnte.

    Auch bzgl. des Stellenwerts seelischer Krankheiten generell sehe ich hier einen kognitiven Bias:
    Einerseits ist Psychotherapie-Inanspruchnahme heute ganz und gar kein Makel mehr, und gegenüber Depression herrscht zumindest vordergründig eine Akzeptanz, auf der anderen Seite ist ein seelisches Problem dann doch wieder "anrüchiger" als ein physisches, da ein Zusammenhang von Metabolischem Syndrom oder Genen mit Krebs diskutiert werden darf, ein Zusammenhang mit Depression nicht.

  8. Inaktiver User

    AW: Hat Krebs oft seelische Gründe?

    Zitat Zitat von print Beitrag anzeigen
    Erstaunlich finde ich jedoch eines: bei anderen Krankheiten scheint mir der Einfluss der Seele weniger "verpönt", der Zusammenhang zwischen Seele und Krankheit akzeptierter.
    Z.B. bei Herzkrankheiten oder Erkrankungen der Haut, bei Autoimmunkrankheiten.... oder täuscht mein Eindruck?
    Ich wüsste kaum eine Erkrankung, wo „die Seele“ ernstlich als Ursache in Frage kommt. Außer psychische Erkrankungen selbstredend.
    Dass die psychische Verfasstheit einen gehörigen Einfluss auf den Krankheitsverlauf aller möglicher Erkrankungen haben kann, ist unter Ärzten durchaus bekannt, aber hier wurde explizit gefragt, ob die „Seele oft als Ursache für Krebs“ gesehen wird. Und das ist allein schon wissenschaftlich Unsinn. Wenn das „Volk“ was anderes glaubt, sind wir dann auch schnell bei „die Erde ist doch flach und auf dem Mond war noch nie jemand“!
    Die Idee einer „Krebs-Persönlichkeit“ wurde schon vor 20 Jahren ad acta gelegt. GOTT SEI DANK!


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    AW: Hat Krebs oft seelische Gründe?

    Zitat Zitat von Sternenfliegerin Beitrag anzeigen
    Weil für mich die Formulierung und die Fragestellung viel zu kurz greifen habe ich übrigens die Umfrage nicht beantwortet.
    Da schließe ich mich an. Die Formulierung ist viel zu oberflächlich.

  10. Avatar von jofi2
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    AW: Hat Krebs oft seelische Gründe?

    Zitat Zitat von katelbach Beitrag anzeigen
    Ach, die kam einfach so? Unangefordert?
    So weit ich weiß ja.
    War wohl ein Service des Krankenhauses. Erstes Beschnuppern vielleicht. Ohne diese Frage wäre meine Freundin vermutlich zugänglicher gewesen. Sie ist nämlich eigentlich deutlich verbindlicher als ich.
    Ich red halt auch oft nur so dahin und hoffe, dass ein Gedankengang Schritt hält. Und wenn nicht, hat er halt Pech gehabt, der Gedanke.

    (Gerhard Polt)
    Geändert von jofi2 (07.08.2019 um 22:28 Uhr)

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