Umfrageergebnis anzeigen: Hat Krebs oft seelische Gründe?

Teilnehmer
90. Diese Umfrage ist geschlossen
  • Ja

    24 26,67%
  • Nein

    66 73,33%
Thema geschlossen
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Ergebnis 41 bis 50 von 104
  1. Moderation Avatar von Sternenfliegerin
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    AW: Hat Krebs oft seelische Gründe?

    Weil für mich die Formulierung und die Fragestellung viel zu kurz greifen habe ich übrigens die Umfrage nicht beantwortet.
    I don´t know where I´m going- but I´m on my way... Carl Sagan

    Vielleicht geht es auf dem Weg gar nicht darum, irgendwas zu werden.
    Vielleicht geht es darum, alles abzuwerfen, was wir nicht sind,
    so daß wir das sein können, wofür wir bestimmt sind.
    Paulo Coelho



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  2. VIP Avatar von katelbach
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    AW: Hat Krebs oft seelische Gründe?

    Zitat Zitat von jofi2 Beitrag anzeigen
    Aber bei einer Frau in der Klinik, die sich noch nicht von ihrer OP richtig erholt hat?

    Ich glaube, bei mir wäre sie auch rausgeflogen.
    Ach, die kam einfach so? Unangefordert?
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
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  3. Avatar von Sortie_Echo
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    AW: Hat Krebs oft seelische Gründe?

    Zitat Zitat von Sternenfliegerin Beitrag anzeigen
    Weil für mich die Formulierung und die Fragestellung viel zu kurz greifen habe ich übrigens die Umfrage nicht beantwortet.
    Und ich habe allein schon viermal an der Umfrage teilgenommen. Wenn man nicht angemeldet ist, geht das. Das erhöht natürlich enorm die Aussagekraft dieser Umfrage.

  4. VIP Avatar von katelbach
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    AW: Hat Krebs oft seelische Gründe?

    Zitat Zitat von Sortie_Echo Beitrag anzeigen
    Und ich habe allein schon viermal an der Umfrage teilgenommen. Wenn man nicht angemeldet ist, geht das. Das erhöht natürlich enorm die Aussagekraft dieser Umfrage.
    Du häufelst?
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

  5. Avatar von Sortie_Echo
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    1.948

    AW: Hat Krebs oft seelische Gründe?

    Zitat Zitat von katelbach Beitrag anzeigen
    Du häufelst?
    Ich stelle nur fest.

    Zum Thema selbst kann ich nicht viel sagen. GsD. Und ich setze mich auch auf die Finger um das hier auch nicht zu tun.


  6. Registriert seit
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    AW: Hat Krebs oft seelische Gründe?

    Zitat Zitat von Avocado_Diaboli Beitrag anzeigen
    Ich denke, ihr bewegt euch auf recht dünnem Eis, Krebserkrankten eine Mitschuld zuzusprechen. Das könnte bei manchen sehr schlecht ankommen. Ich würde solche Themen den Wissenschaftlern überlassen.
    Dieses Eis, auf das sich die Brigitte-Redaktion da begibt, ist aber sowas von dünn, das ist eigentlich reines Wasser. Ihr solltet da einen Wissenschaftsredakteur dransetzen, jedenfalls keinen Lifestyleschreiberling. Bevor ihr am Ende vollkommen unbegründet geldgeilen Quacksalbern und rechter Nazischei$e wie der „Neuen Germanischer Medizin“ das Wort redet.

  7. Avatar von Kikiri
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    2.135

    AW: Hat Krebs oft seelische Gründe?

    Dieser Thread passt zu den anderen fragwürdigen bis unsinnigen Themen von Brigitte online.
    Ich finde es absolut bescheuert, diese Frage zu stellen, denn es erzeugt definitiv den Umkehrschluss. Dann wird die Angst bei Gestressten noch mehr gefördert, und helfen tut es nicht. Ohne jede wissenschaftliche Grundlage.

    Von mir bekommt Ihr einen ganz Vorwurf, daran mit Schuld zu sein.
    Das Eis ist nicht dünn, es schmilzt schon!

    Ich lese die Brigitte gerne, aber die Online-Redaktion (so es überhaupt noch Mitarbeiterinnen dort gibt) ist wirklich unter aller Kanone.
    Ich lese hier nur wegen der User im Forum. Ganz sicher nichts anderes hier auf der Brigitte Homepage.
    Am Ende meines Lebens will ich nicht sagen: Allen hat mein Leben gefallen, nur mir nicht!


  8. Registriert seit
    20.01.2019
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    655

    AW: Hat Krebs oft seelische Gründe?

    Zitat Zitat von Kikiri Beitrag anzeigen
    Dieser Thread passt zu den anderen fragwürdigen bis unsinnigen Themen von Brigitte online.
    Ich finde es absolut bescheuert, diese Frage zu stellen, denn es erzeugt definitiv den Umkehrschluss. Dann wird die Angst bei Gestressten noch mehr gefördert, und helfen tut es nicht. Ohne jede wissenschaftliche Grundlage.

    Von mir bekommt Ihr einen ganz Vorwurf, daran mit Schuld zu sein.
    Das Eis ist nicht dünn, es schmilzt schon!

    Stichworte: Verantwortungslosigkeit, Oberflächlichkeit.

    Interessant allerdings, was Menschen dazu bewegen kann, so etwas noch einen Sinn beizumessen, dass sie es noch für sich rechtfertigen können.
    Irgendwie nicht uninteressant, zu welchen Verdrehungen Menschen fähig sind.

    Aber das kennt man ja auch aus anderen Bereichen des Lebens, nicht zuletzt sieht man es fast täglich in der Politik - hierzulande und weltweit.
    Insofern ist diese Umfrage auch eine statistische "Normalität", d.h. ein weiteres Phänomen in einer Zeit von blühenden Fakenews und reiht sich da ein.

  9. AW: Hat Krebs oft seelische Gründe?

    Was käme denn als ergebnis dieser umfrage raus?
    Mehr ja, die mehrzahl der Bri-user hält es für richtig - mehr nein, die mehrzahl der Bri-user hält es für falsch.
    Bri-user sind doch berüchtigt für ihr tiefgehendes medizinisches und psychologisches wissen. Deshalb kann man daraus eine wissenschaftliche these ableiten.

    Oder so.

    Sinn ergäbe das abfragen mmn nur, wenn die Brigitte-redaktion überlegt, welche tendenz ihr nächster artikel zum thema widerspiegeln soll.
    Das fände ich persönlich bei diesem todernsten thema ziemlich unterirdisch.
    nichts ist wie es scheint

  10. Avatar von Prilblume
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    AW: Hat Krebs oft seelische Gründe?

    Zitat Zitat von Sternenfliegerin Beitrag anzeigen
    Ich meine - zum Beispiel- eine positive Grundstimmung, Lebenseinstellung und auch ein starkes Resilienzvermögen.
    Glaubst du, dass das vor Krebs schützen kann?

    Zitat Zitat von Sternenfliegerin Beitrag anzeigen
    Aber nein, natürlich nicht.
    Dann würde ich (!) persönlich nur eben gar nicht in diese Richtung denken.
    Mit anderen Worten, dann wäre dieser - mögliche !- Faktor für mich bei der Ursachenforschung auszuschließen und man würde sich anderen möglichen Ursachen zuwenden.
    Wobei ich damit selbstverständlich nicht sagen will, daß man bei jeder schweren Erkrankung oder gar Krebs eine Ursache finden kann oder würde.
    Die Ursachenforschung in diesem Bereich findet bereits statt, bzw. fand bereits statt. Das Ergebnis ist: Krebs ist nicht seelisch bedingt. Warum sollte man dennoch in diese Richtung denken?
    Wenn du hier Ursachenforschung betreibst, dann doch mit einem Ziel, nämlich dem, seelische Gestimmtheiten/Persönlichkeitsstrukturen herauszufinden, die vor Krebs schützen, und solche, die Krebs begünstigen. Sonst fällt mir für Ursachenforschung kein sinnvoller Grund ein.

    Und da landest du natürlich bei der Persönlichkeitsoptimierung. Alles andere wäre doch fahrlässig/verantwortungslos. Bei Rauchen und Lungenkrebs gibt es einen nachgewiesenen Zusammenhang, darum wird auf Zigarettenpackungen deutlich darauf hingewiesen. Es MUSS darauf hingewiesen werden, damit die Leute wissen, dass sie ein Risiko eingehen.
    Wenn Krebs wirklich seelische Gründe haben sollte, müsste es vielleicht irgendwann Warnhinweise auf DVDs oder Büchern geben: Vorsicht, der Inhalt dieses Datenträgers erschreckt, macht traurig, verstört. Das kann zu Krebs führen, wenn man nicht besonders resilient veranlagt ist.
    Oder Warnhinweise beim Sich-Verlieben (man könnte getrennt werden, das ist traumatisch, und labile Menschen bekommen davon Krebs) oder Gründen einer Familie (Krankheiten bei geliebten Menschen können zu Depressionen und damit zu Krebs führen).
    Oder man sollte, bevor man eine neue Stelle antritt oder heiratet, dem Arbeitgeber oder Partner mitteilen, ob man eher gutgelaunt/positiv grundgestimmt/resilient ist, oder nicht, damit die sich schon mal überlegen können, ob sie das Risiko eingehen, sich mit jemandem zusammenzutun, der vielleicht demnächst an Krebs erkrankt.

    Zitat Zitat von Sternenfliegerin Beitrag anzeigen
    Das ist schon eine Wertung, die ich so gar nicht machen wollen würde.
    Jeder kann doch nur so gut mit Belastungen umgehen, wie er/sie es vermag.
    Das siehst du jetzt vielleicht so.
    Aber
    1) ist eine höhere psychische Belastbarkeit oder Resilienz natürlich höher zu bewerten als eine niedrige, erst recht, wenn sie vor Krebs schützt, und
    2) kann man an sich arbeiten und lernen, besser mit Belastungen umzugehen. Dazu gibt es Trainings. Wenn man sich da nicht genug anstrengt trägt man schon auch selbst Verantwortung. Ist ja beim Zahnarzt auch nicht anders.

    Zitat Zitat von Sternenfliegerin Beitrag anzeigen
    Ja, durchaus.
    Ich glaube, daß ein glückliches oder zufriedenes oder sorgenfreies Leben viele Menschen (nicht alle natürlich) auch gesundheitlich stabiler machen kann.
    Niemand wird den möglichen Zusammenhang zwischen beispielsweise chronischem Stress => chronischem Schlafmangel => geschwächtem Immunsystem => erhöhter Anfälligkeit für Infekte bestreiten. Oder den Zusammenhang zwischen fröhlich/extrovertiert => bewegungsfreudig => sportlich => gute Gefäße.
    Das liegt daran, dass diese Zusammenhänge wissenschaftlich erforscht und belegt sind.
    Es geht im EP aber nicht um gesundheitliche Stabilität insgesamt, sondern explizit um Krebs. Und da sind diese Zusammenhänge eben ausdrücklich nicht belegt, sie sind, wie hier schon einige geschrieben haben, widerlegt.

    Zitat Zitat von Sternenfliegerin Beitrag anzeigen
    So viele Menschen investieren heute schon so viel Zeit in Fitness, weil ihnen und uns allen der Zusammenhang zwischen einem fitten Körper und dem Gesundheitsaspekt bekannt ist.
    Natürlich. Diese Zusammenhänge sind belegt und erforscht.

    Zitat Zitat von Sternenfliegerin Beitrag anzeigen
    Aber auch heute verkennen (so glaube ich) viele Menschen den Zusammenhang zwischen resilientem Körper und gesunder/stabiler Seele.
    Dann wünsche ich mir, dass ganz genau erforscht wird, wie man die Seele so gesund und stabil machen kann, dass man keinen Krebs bekommt. Anti-Krebs-Seelenfitness. So wie man seinen Körper optimiert, um gesund zu bleiben, sollte man dann auch seine Seele optimieren können, damit man glücklich, ausgeglichen und krebsfrei bleibt.


    Zitat Zitat von Sternenfliegerin Beitrag anzeigen
    Ja. Aber das sind nunmal die Fakten, wie sie uns heute bekannt sind. Das schreibe ich extra, weil es z.B. in den 70er Jahren eben noch nicht so allgemeint bekannt war.

    Wobei eben viele starke Raucher eben nicht an Krebs erkranken, auch das sind Fakten - und ich hoffe, solche Gedanken können dann auch zu einer gewissen seelischen Entlastung führen.

    Wir alle haben doch in ganz vielen Momenten und Entscheidungen unseres Lebens eine Wahl und eine Verantwortung.
    So wie ich weiß und riskiere, bei 200 km/h eine höhrere und letalere Gefahr auf der Autobahn zu haben als mit 100 km/h.

    Gleichzeitig passiert manchen bei 250km/h nichts und andere haben bei 60 leider einen Unfall.

    Aber Risiko-Maximierungen gibt es und die sollten uns bewußt sein.
    Oft nehmen wir Risiken auch bewußt in Kauf oder betreiben Vogel-Strauß-Politik.
    Eben. Und um das Risiko, aus seelischen Gründen an Krebs zu erkranken, zu minimieren, sollte man seine Persönlichkeit optimieren. Du erklärst mit vielen Worten das, wovon du dich gleich deutlich distanzieren wirst.

    Zitat Zitat von Sternenfliegerin Beitrag anzeigen
    Ich fand AweSomeOnes Post in diesem Zusammenhang, gerade als leider mehrfach Betroffene, sehr aufschlußreich.

    Sie selbst schrieb, daß sie glaubt, daß ihr Körper mit einzelnen Faktoren noch irgendwie klargekommen wäre, mit der Kombination aber leider nicht mehr.
    Das ist Awesomeones Weg. Ihre sehr individuelle Geschichte. Und weil es sich um ihre eigene Geschichte handelt, hat sie jedes Recht, Zuschreibungen vorzunehmen.
    Solange es keine wissenschaftlichen Ergebnisse gibt, hat man dieses Recht NUR bei sich selbst. Sonst bei niemandem.

    Zitat Zitat von Sternenfliegerin Beitrag anzeigen
    Um Himmels Willen, es geht doch nicht um optimierte Persönlichkeiten.
    Sondern darum, daß verschiedene Menschen auf verschiedene sehr belastende Ereignisse/Faktoren verschieden reagieren können.
    Natürlich geht es um optimierte Persönlichkeiten. Und um Schuldzuschreibungen. Alles andere ist, wie putulu sehr gut zusammenfasst, reine Glaubenssache.

    Zitat Zitat von Sternenfliegerin Beitrag anzeigen
    Ich mache das immer wieder am Beispiel dieser Geschichte klar.

    Diese Frau hat die Kraft gefunden, an diesem Schicksalsschlag nicht zu zerbrechen- und nun, nach vielen Jahren hat sie sogar nochmal ein Kind bekommen.
    Die Tsunami-Dramen waren ähnlich - und ich habe große Achtung vor dieser Leistung.

    Ich (!) an ihrer Stelle hätte sehr wahrscheinlich keinerlei Lebenskraft mehr gehabt oder entwickeln können und ich würde auch niemanden irgendwie verurteilen, der diese Kraft und Resilienz eben nicht hat.

    Das hat - für mich- in keinster Weise mit einer Beurteilung einer Persönlichkeit zu tun.
    Natürlich beurteilst du. Du hast Hochachtung vor Leistung (oder vor Talent) und du bewunderst sie.
    Das Internet schweigt.

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