Umfrageergebnis anzeigen: Hat Krebs oft seelische Gründe?

Teilnehmer
90. Diese Umfrage ist geschlossen
  • Ja

    24 26,67%
  • Nein

    66 73,33%
Thema geschlossen
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Ergebnis 31 bis 40 von 104

  1. Registriert seit
    29.07.2019
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    AW: Hat Krebs oft seelische Gründe?

    Auch wenn ich mir nicht anmaßen möchte irgend eine Ahnung über Krebs zu haben, ich glaube nicht, dass "er" seelische Gründe hat. Nein, absolut nicht.


  2. Registriert seit
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    AW: Hat Krebs oft seelische Gründe?

    Zitat Zitat von Loop1976 Beitrag anzeigen
    Dann müssten ja viele Menschen mit einer Depression Krebs bekommen
    .
    ja.

    Depression ist in der Tat ein bekannter Risikofaktor für Krebs.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao

  3. Avatar von jofi2
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    AW: Hat Krebs oft seelische Gründe?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    ja.

    Depression ist in der Tat ein bekannter Risikofaktor für Krebs.

    gruss, barbara
    Die Studie, die das belegt, würde ich gern sehen.
    Ich red halt auch oft nur so dahin und hoffe, dass ein Gedankengang Schritt hält. Und wenn nicht, hat er halt Pech gehabt, der Gedanke.

    (Gerhard Polt)


  4. Registriert seit
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    AW: Hat Krebs oft seelische Gründe?

    Zitat Zitat von Sternenfliegerin Beitrag anzeigen

    Ich fand AweSomeOnes Post in diesem Zusammenhang, gerade als leider mehrfach Betroffene, sehr aufschlußreich.

    Sie selbst schrieb, daß sie glaubt, daß ihr Körper mit einzelnen Faktoren noch irgendwie klargekommen wäre, mit der Kombination aber leider nicht mehr.

    Das ist nichtssagend.

    Sie glaubt es, andere glauben es nicht.
    Das ist es eben, was ich meine: Reine Glaubenssache.

    Dass eine Betroffene etwas glaubt, sagt gar nichts über die Richtigkeit aus.
    Andere Betroffene in vergleichbarer Situation (es gibt leider, wir wissen es alle, viel zu oft Schicksalsschläge u. Ä. hintereinander) werden das Gegenteil behaupten, womit wir wieder beim Glauben landen.

    Das ist es ja: Mehr als Glauben oder Nichtglauben kann man nicht tun.
    Aber man schürt Ängste, bringt vollkommen unnötigerweise - wem bringt es was? - Unruhe, Verunsicherung in die Köpfe usw.


    Zitat Zitat von Sternenfliegerin Beitrag anzeigen

    Das hat - für mich- in keinster Weise mit einer Beurteilung einer Persönlichkeit zu tun.

    Das mag ja sein.
    Aber nochmal: Was bringt es, eine Umfrage über ein Thema, wo man nur glauben oder nicht glauben kann und wo man aber dadurch Menschen, die betroffen sind und von bohrenden Fragen gequält werden, zusätzlich verunsichert, noch mehr in Zweifel stürzt?
    Was ist der Beitrag, das Gute an solch einer vollkommen blöden, unnützen, lächerlichen Umfrage?
    Wem soll sie nützen?

  5. VIP Avatar von katelbach
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    AW: Hat Krebs oft seelische Gründe?

    Zu den belastenden Lebensumständen uned Krebs gibt es einiges an Studien, vor allem zum MAmmakarzinom. Es wird sogar haute ja noch de wilde Theae vertreten, dass Brustkrebs in den ersten Jahren nach einem erlebten Trauma vermehrt auftreten soll. Soweit ich weiß, haben alle Studien das klar widerlegt.

    Und vom Humbug der "Krebspersönlichkeiten" mag ich gar nicht schreiben.

    Allerdings kann aus dem Thema "Krebs und Psyche" ein Stiefel werden, wenn man das Leben mit Krebserkrankungen in den Fokus nimmt. Das Coping, also der Umgang, die Bewältigung einer Krebserlkrankung oder anderen schweren Erkrankung sowie der Umgang mit den belastenden Therapien kann durchaus von Persönlichkeitsmerkmalen und psychischen Faktoren abhängen.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
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  6. Avatar von jofi2
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    AW: Hat Krebs oft seelische Gründe?

    U
    Zitat Zitat von katelbach Beitrag anzeigen
    Allerdings kann aus dem Thema "Krebs und Psyche" ein Stiefel werden, wenn man das Leben mit Krebserkrankungen in den Fokus nimmt. Das Coping, also der Umgang, die Bewältigung einer Krebserlkrankung oder anderen schweren Erkrankung sowie der Umgang mit den belastenden Therapien kann durchaus von Persönlichkeitsmerkmalen und psychischen Faktoren abhängen.
    Das ist eine Annahme, die ich sehr plausibel finde.
    Ich nehme an, dass es dazu Studien gibt.
    Weißt Du zufällig, im Hinblick auf welche Persönlichkeitsmerkmale das untersucht wurde?
    Ich red halt auch oft nur so dahin und hoffe, dass ein Gedankengang Schritt hält. Und wenn nicht, hat er halt Pech gehabt, der Gedanke.

    (Gerhard Polt)

  7. VIP Avatar von katelbach
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    AW: Hat Krebs oft seelische Gründe?

    Zitat Zitat von jofi2 Beitrag anzeigen
    Eine Freundin erzählte mir, dass wenige Tage nach der Krebs-OP die Krankenhauspsychologin zu ihr kam.
    Eine der ersten Fragen war, was nach Meinung meiner Freundin zu dieser Erkrankung geführt hätte.

    Ja geht‘s noch?
    Die Frage finde ich an sich nicht verkehrt.
    Sie dient der Exploration der Patienten. MAn muss auch ein Stück weit einschätzen, wen man vor sich hat. Es geht in der Psychoonkologie auch darum, abstruse Krankheitstheorien in den Köpfen der Erkrankten ausfindig zu machen und gerade zu rücken.
    Wenn Deine Freundin nun gesagt hätte "Ich bin mir sicher, ich bin krank geworden, weil meine Schwiegermutter immer gegen mich intrigiert hat" oder "Ich bin krank geworden, weil ich 50 Jahre lang geraucht habe" oder "Ja mei, ich bin soundso alt, die Systeme funktionieren nicht mehr so wie mit 40", dann ergeben sich daraus für die ersten psychoonkologischen Annäherungen unterschiedliche Ansätze.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


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  8. Inaktiver User

    AW: Hat Krebs oft seelische Gründe?

    Auch ich finde Formulierung und Anliegen des Stranges schräg bis fragwürdig.
    (Meine Theorien und Annahmen zu diesem Thema behalte ich für mich, gerade auch wegen der Multikomplexität des Themas.)

    Aber beim Lesen einiger Postings hier irritiert mich noch etwas anderes:
    In diesen werden seelische Konditionen (Depressionen, posttraumatische Belastungen, Schocks, etc.) auf eine m.E. unwürdige Art abgewertet, indem diese mit "Schuld" gleichgesetzt werden.
    Ich sehe keinen Zusammenhang mit Schuld! Keiner ist "schuld" an posttraumatischer Belastung, Depression, fehlender Resilienz, etc.
    Mit Herstellung dieses Zusammenhangs werden Menschen mit seelischen Problemen diskreditiert.

  9. Avatar von jofi2
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    AW: Hat Krebs oft seelische Gründe?

    Meine Freundin hat es als Zumutung empfunden und gesagt, sie wisse es nicht und wolle es auch gar nicht wissen.
    Sie wollte die Frau einfach loswerden, was auch gelang.

    @katelbach, wenn jemand sich für eine psychoonkologische Begleitung entschieden hat, kann man bei einer Erstsitzung diese Frage stellen, ok.
    Aber bei einer Frau in der Klinik, die sich noch nicht von ihrer OP richtig erholt hat?

    Ich glaube, bei mir wäre sie auch rausgeflogen.
    Ich red halt auch oft nur so dahin und hoffe, dass ein Gedankengang Schritt hält. Und wenn nicht, hat er halt Pech gehabt, der Gedanke.

    (Gerhard Polt)

  10. VIP Avatar von katelbach
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    AW: Hat Krebs oft seelische Gründe?

    Zitat Zitat von jofi2 Beitrag anzeigen
    Das ist eine Annahme, die ich sehr plausibel finde.
    Ich nehme an, dass es dazu Studien gibt.
    Weißt Du zufällig, im Hinblick auf welche Persönlichkeitsmerkmale das untersucht wurde?
    Da müsste ich in meinen Archiven kruschten, falls ich überhaupt noch etwas habe.
    Aktivität/Passivität war ein Thema. Aktiv zu akzeptieren, dass eine belastende Therapie gute Chancen auf Heilung mit sich bringt, kann dazu führen, dass die Therapie besser vertragen werden. Auch die aktive Mitbestimmung ("shared decision making") über Behandlungen kann Ergebnisse verbessern. Dito konditionierte Entspannung oder erlernte Entspannungsverfahren, Meditation.

    Das heißt nicht unbedingt, dass das Überleben in Bezug auf Zeit besser ist, aber das Leben selbst.
    Thank you for observing all safety precautions.

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