Umfrage: Urteil des Europäischen Gerichtshofs: Arbeitszeiterfassung

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  1. Avatar von Lakotia
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    AW: Urteil des Europäischen Gerichtshofs: Arbeitszeiterfassung

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Also zu deutsch: eierlegende Wollmilchsau oder gar keine Regeln.

    Das sehe ich anders.

    Da man perfekte Regeln wohl auf die Schnelle nicht finden wird, ist es besser, die Feldherren bekommen ein paar Probleme als die Soldaten werden ausgebeutet, schließlich werden die Feldherren besser bezahlt.
    Aber auch die Arbeitnehmer, die nicht Stechuhr arbeiten, wollen Bond er Politik vertreten werden. Das ist doch das Dilemma, dass die SPD es nicht auf die Kette kriegt, die ganze Bandbreite zu vertreten.

    Die anderen Parteien rechts davon, wollen nicht. Da " arbeitet " das Geld.

    Das ist schon klar. Aber die sogenannten Arbeitnehmerparteien sollten schleunigst ein paar Gehirnzellen von rechts nach links schieben und einblase Ideen einbringen. Dafür werden sie bezahlt und nicht für Stechuhrzeit.
    lg Lakotia

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  2. Avatar von Iceman0905
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    AW: Urteil des Europäischen Gerichtshofs: Arbeitszeiterfassung

    Zitat Zitat von Mostrich Beitrag anzeigen
    und wenn du "nebenbei" kochst und hausaufgaben kontrollierst, zahlt diese zeit eben der arbeitgeber.
    kann ja wohl nicht sein - oder?
    Eben nicht. Denn es ist keine Arbeitszeit, weil man sich in dieser Zeit anderen Aufgaben widmet, ergo mit seinen auf die Arbeit bezogenen Projekten, Aufgaben und Zielen nicht voran kommt.

    Nochmal: Der Arbeitgeber zahlt (zumindest bei Wolfgang, Lakotia, mir und bei vielen anderen Arbeitnehmern) eben keine Zeit, sondern Leistung!

    Wenn ich einen ganzen home-office-Tag mit Kochen verbrächte, hätte ich ein Riesenproblem, weil dann logischerweise die Arbeit liegenbleibt, Projekte nicht vorankommen und die Ziele nicht erfüllt werden. Das würde auch der Arbeitgeber bzw. der Chef merken, deshalb braucht es garkeine Zeiterfassung. Das hat auch etwas mit Eigenverantwortung und Selbstdisziplin des Arbeitnehmers zu tun. Im Gegenzug bringt der Arbeitgeber das Vertrauen ein, dass die Arbeit geleistet wird - was ohnehin spätestens beim Zielgespräch zutage tritt. Und bei einer solchen Regelung ist auch mal Zeit für Hausaufgabenhilfe zwischendurch, wenn es nötig ist - dann macht man die Arbeit halt später am Tag oder abends, wenn es besser passt. Aber auch hier gilt: Selbstdisziplin darf nicht in Selbstausbeutung ausarten. Auch diese Gefahr besteht natürlich. Aber hier kann man Grenzen setzen, indem man z.B. regelt, dass man im home office nicht verpflichtet ist, rund um die Uhr erreichbar zu sein oder mitten in der Nacht Mails zu lesen und zu beantworten, um nur ein Beispiel zu nennen.

    Wie gesagt, das alles gilt hauptsächlich für Bürojobs, die eine gewisse Flexibilität ermöglichen und bei denen man viel am Computer, per Mail, Skype etc. erledigen kann. Im gewerblichen Bereich, in Produktionsbetrieben und auch bei vielen Dienstleistungsberufen (Gastronomie, Einzelhandel, Pflegeberufe, Logistik...) sieht es natürlich anders aus. Da ist Präsenz=Zeit=Arbeit, das ist klar. Und das sollte auch ordentlich erfasst werden, um Ungerechtigkeit zu vermeiden.

    Aber bei anderen Jobs, die flexibles Arbeiten ermöglichen, sollte man dies auch zulassen. Und nach meiner Erfahrung und der meiner Kollegen (und auch des Betriebsrats, denn der war von Anfang an stark in das Projekt eingebunden!) funktioniert das mit der Vertrauensarbeitszeit sehr gut, wenn man offen und fair miteinander umgeht und das Wort Vertrauen von beiden Seiten - Arbeitgeber und Arbeitnehmer - beherzigt wird.
    Geändert von Iceman0905 (15.06.2019 um 11:47 Uhr) Grund: Ergänzung


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    AW: Urteil des Europäischen Gerichtshofs: Arbeitszeiterfassung

    Zitat Zitat von Lakotia Beitrag anzeigen
    Aber auch die Arbeitnehmer, die nicht Stechuhr arbeiten, wollen Bond er Politik vertreten werden. Das ist doch das Dilemma, dass die SPD es nicht auf die Kette kriegt, die ganze Bandbreite zu vertreten.

    .
    Deine Forderung ist wirklich, die SPD (oder sonst eine Partei) solle gefälligst eine Regel finden, die allen, oder zumindest allen AN gefällt, oder sich raushalten?

  4. Avatar von Lakotia
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    AW: Urteil des Europäischen Gerichtshofs: Arbeitszeiterfassung

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Deine Forderung ist wirklich, die SPD (oder sonst eine Partei) solle gefälligst eine Regel finden, die allen, oder zumindest allen AN gefällt, oder sich raushalten?
    Nicht eine Regel für alle!

    Angemessene Regeln!

    Falls die SPD nochmal wirklich als Arbeitnehmerpartei , mehr als 15% haben will, sollte sie sich auch um die Chancen von mehr als 15% der Arbeitnehmer kümmern.

    Ich betonen : Chancen! Nicht blinde Umverteilung.

    Zur Erinnerung: das Elterngeld- für mich zu spät, wurde von der CDU eingeführt.

    Der Kitaausbau im Westen : CDU

    Das sind Chancen, die gegeben werden. Nutzen müssen die Arbeitnehmer das alleine.

    Das war es dann aber schon zur CDU.
    lg Lakotia

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