Umfrage: Urteil des Europäischen Gerichtshofs: Arbeitszeiterfassung

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  1. Registriert seit
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    AW: Urteil des Europäischen Gerichtshofs: Arbeitszeiterfassung

    Zitat Zitat von brighid Beitrag anzeigen
    wenn man/frau/arbeitgeber wirklich will- findet sich für alles eine lösung.
    Warum sollte man solchen lästigen Unsinn denn wollen?

    Zeiterfassung hat ihre Berechtigung, aber bitte nicht übertreiben, nur weil man heute übers Digitale alles so detailliert erfassen kann, heisst es noch längst nicht, dass es eine gute Idee ist, es auch zu tun. nicht in allen Fällen.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao


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    AW: Urteil des Europäischen Gerichtshofs: Arbeitszeiterfassung

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Warum sollte man solchen lästigen Unsinn denn wollen?

    Zeiterfassung hat ihre Berechtigung, aber bitte nicht übertreiben, nur weil man heute übers Digitale alles so detailliert erfassen kann, heisst es noch längst nicht, dass es eine gute Idee ist, es auch zu tun. nicht in allen Fällen.

    gruss, barbara
    Da bin ich ganz deiner Meinung.

    Es gibt einfach Arbeitsverhältnisse, bei denen nicht die abgesessenen Stunden, sondern die verrichtete Arbeit im Vordergrund steht. Warum bitteschön sollen diese, die in hohem Maße auf gegenseitigem Vertrauen basieren, bürokratisiert werden?

    Arbeitszeit ist nicht das alleinige Kriterium. Hier setzt dieses Urteil falsche Prioritäten.

  3. Avatar von Iceman0905
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    AW: Urteil des Europäischen Gerichtshofs: Arbeitszeiterfassung

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Arbeitszeit ist nicht das alleinige Kriterium.
    Genau. Die Stunde der Wahrheit schlägt bei mir nicht an der Stechuhr, sondern im Zielgespräch mit dem Chef/der Chefin.

  4. Avatar von BlueVelvet06
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    AW: Urteil des Europäischen Gerichtshofs: Arbeitszeiterfassung

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Meinen Arbeitgeber interessiert gar nicht, wieviele Stunden ich arbeite. Das Ergebnis muss passen. Ziel ist die Vollauslastung des Werkes mit Aufträgen zu guten Preisen. Ob ich dazu 5 oder 10 Stunden täglich aufwende, ob ich nebenbei einen Kuchen backe oder ob ich auf dem Weg zum Kunden meine Tochter mit zur Schule fahre, das ist einfach nicht von Bedeutung und lässt sich auch zeittechnisch gar nicht wirklich entflechten.

    Mein Arbeitgeber zahlt keine Zeit, sondern Leistung.
    Ist mir schon öfter aufgefallen: das ist hier in der Bri nicht zu vermitteln. Da können sich die meisten anscheinend nur Arbeitsverhältnisse vorstellen, in denen genau dokumentiert werden muss, wann man gearbeitet hat, weil sonst der finstere, fiese Arbeitgeber sich ins Fäustchen lacht, weil er wieder den unwissenden ausgebeuteten Arbeitgeber ausgenutzt hat.

    Dass es Jobs gibt, bei denen der reine Zeitaufwand nebensächlich ist und es mehr auf das Ergebnis ankommt, ist hier nicht üblich und das kanns deshalb nicht geben. Nichts gegen Arbeitszeiterfassung an Stellen, wo das sinnvoll ist, das sind sicher auch sehr viele, aber eben nicht alle, längst nicht.
    Klima? Läuft bei uns. Schließlich haben wir den ersten CO2 neutralen Flughafen der Welt gebaut.


  5. Registriert seit
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    AW: Urteil des Europäischen Gerichtshofs: Arbeitszeiterfassung

    BlueVelvet, natürlich gibt es solche Jobs, aber doch eher nicht auf der Ebene "Fußvolk" oder?

    Auf der Ebene kommt es aber durchaus schon vor, dass es keine Zeiterfassung gibt.

  6. Avatar von BlueVelvet06
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    AW: Urteil des Europäischen Gerichtshofs: Arbeitszeiterfassung

    Ja, aber wir können doch hier nicht immer nur von der Ebene "Fußvolk" sprechen? Zukünftig soll ja die Arbeitszeiterfassung für alle Arbeitnehmer systematisch erfolgen und dazu zählen eben auch Jobs wie der von Wolfgang oder andere, die eben an Leistung (unabhängig von der dafür aufgewendeten Zeit und der Uhrzeit, zu der sie erbracht wird) und nicht an reiner Anwesenheit gemessen werden.
    Klima? Läuft bei uns. Schließlich haben wir den ersten CO2 neutralen Flughafen der Welt gebaut.


  7. Registriert seit
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    AW: Urteil des Europäischen Gerichtshofs: Arbeitszeiterfassung

    Ich hatte bei einem großen Konzern ein Vorstellungsgespräch für einen Job der Marke Fußvolk, jedenfalls gehe ich davon aus bei einer Berufsanfängerstelle.

    40 Stunden.

    Keine Zeiterfassung, im ganzen Unternehmen gibt es angeblich keine, Vertrauensarbeitszeit.


    Die Leute, die in so einer Situation festhängen, das sind doch die, die die neue Regel schützen soll?

    Und die allermeisten sind eben Fußvolk, das liegt in der Natur der Dinge, es kann nicht so viele Feldherren wie Soldaten geben.


  8. Registriert seit
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    AW: Urteil des Europäischen Gerichtshofs: Arbeitszeiterfassung

    die Sorge ist berechtigt, aber wieso soll eine absolut überschiessende Kontrolliererei die Lösung sein?

    das könnte man echt mit etwas mehr Augenmass lösen. dort wo es sinnvoll ist. nicht überall!

    grusd, bárbara
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  9. Registriert seit
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    AW: Urteil des Europäischen Gerichtshofs: Arbeitszeiterfassung

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Ich hatte bei einem großen Konzern ein Vorstellungsgespräch für einen Job der Marke Fußvolk, jedenfalls gehe ich davon aus bei einer Berufsanfängerstelle.

    40 Stunden.

    Keine Zeiterfassung, im ganzen Unternehmen gibt es angeblich keine, Vertrauensarbeitszeit.


    Die Leute, die in so einer Situation festhängen, das sind doch die, die die neue Regel schützen soll?

    Und die allermeisten sind eben Fußvolk, das liegt in der Natur der Dinge, es kann nicht so viele Feldherren wie Soldaten geben.
    Das ist schon richtig. Aber es gibt eben auch nicht nur Soldaten. Deswegen sollte eine Regelung, die für alle gelten soll, eben auch für alle praktikabel sein.


  10. Registriert seit
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    AW: Urteil des Europäischen Gerichtshofs: Arbeitszeiterfassung

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Das ist schon richtig. Aber es gibt eben auch nicht nur Soldaten. Deswegen sollte eine Regelung, die für alle gelten soll, eben auch für alle praktikabel sein.
    Also zu deutsch: eierlegende Wollmilchsau oder gar keine Regeln.

    Das sehe ich anders.

    Da man perfekte Regeln wohl auf die Schnelle nicht finden wird, ist es besser, die Feldherren bekommen ein paar Probleme als die Soldaten werden ausgebeutet, schließlich werden die Feldherren besser bezahlt.

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