Chrisko, du NÖTIGST mich (und ich lass' mich nötigenZitat von chrisko46
)
Ich würde sowieso jeglichen Individualverkehr mit dem Auto verbieten, ich hasse nämlich Autos und Autofahren![]()
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Der Satz war natürlich IRONISCH und nicht ernst gemeint, aber es stecken für mich Wahrheiten drin. Ich BIN ein Autohasser. Es ist ein notwendiges Übel für mich, nicht immer, aber überwiegend. Das ist eine vollkommen ehrliche Aussage meinerseits
Der besoffene Autofahrer (weil du ja eine Antwort willst) tötet durch seine Unzurechnungfähigkeit möglicherweise einen oder mehrere Menschen.
Die sind dann auf der Stelle tot, oder vielleicht auch für den Rest des Lebens behindert. Die Schädigung durch Tabakrauch - die es zweifellos gibt - bewirkt aber niemals den Tod eines Menschen, nur weil dieser GELEGENTLICH damit konfrontiert wird. Wer hält sich 7 Mal die Woche 24 Stunden am Tag in einer verrauchten Gaststätte auf? Ich könnte auch - etwas realistischer - sagen, wer hält sich 5 Mal die Woche 16 Stunden (oder auch nur 8 Stunden) am Tag in einer Gaststätte auf? Wahrscheinlich wird dir der Unterschied nicht klar (nicht, weil du ihn nicht siehst, sondern weil du ihn nicht sehen WILLST) oder du argumentierst mit dem Personal dort. Aber das haben wir ja schon zur Genüge gehabt.
Rauchen mag nach der Definition einiger Menschen eine Körperverletzung sein, dass du dazu gehörst weiß ich.
Ich würde sagen, rauchen ist eine MÖGLICHE aber keine ZWINGENDE Körperverletzung. Vor allem ist Passivrauch - für mich- muss niemand sonst so sehen überhaupt keine Körperverletzung, wenn ich nur hin und wieder damit konfrontiert werde, keinesfalls aber wenn ich irgendwelchen Resthauch eines Tabakrauchs irgendwo aufschnappe. Da gibt es andere Gefahren in der Umwelt, die mir ständig begegnen, die niemand verbieten kann und denen man nicht ausweichen kann.
Aber es gilt, dass ich nicht intensiv mit dir diskutieren möchte. Die Argumente habe ich schon genannt. Dass dies nicht böse oder abwertend gemeint ist, habe ich ebenfalls schon gesagt, bzw. geschrieben. Jetzt ziehe ich mich ohnehin wieder für ein paar Tage zurück.
Ich wünsch' dir einen schönen Abend!![]()
Anitra
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Thema: Rauchverbot in Gaststätten
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08.07.2007, 18:47
AW: Rauchverbot in Gaststätten
Mein Avatar zeigt Charlotte Gainsbourg.
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08.07.2007, 19:01
AW: Rauchverbot in Gaststätten
@Anitra
Die WHO schätzt auf 3500 Tote durch Passivrauchen...
Keine Toten?
Anitra, du bringst vieles einfach losgelöst von den realen Gegebenheiten.
Auf der Stelle Tot? Lebenslang behindert? ...
Nein... es reicht ein einfaches Anfahren um zu verletzen!
Eine simple Beule ist eine Beule zu viel!
Anitra, du redest von Verhältnismässigkeit... Rauchen kann tödlich sein... genauso wie Auto fahren... nur für das Fahren müssen wir lernen, haben allerhand Gebote, Verbote und sonstige Regeln zu beachten!
Durch das Rauchen sterben jährlich weit mehr Menschen wie durch das Autofahren...
... nur rauchen... rauchen tun manchmal schon Kinder und wir finden das immer noch toll???
Rauchen ist Körperverletzung! und darum ist es immer wichtiger ... das immer wieder zu wiederholen... immer wieder!
Ich kann nicht verstehen... wie du das alles so einfach als Lapalie abtust, einfach so...
Ich akzeptiere keine Raucher mehr in meiner Umgebung...
ChriskoDas Leben nehmen wie es ist
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08.07.2007, 20:35
AW: Rauchverbot in Gaststätten
@Anitra: Sorry, wenn ich Dich falsch verstanden habe. Allerdings glaube ich, dass Deine Aussagen auch ein bisschen zweideutig waren

Du schriebst nämlich z.B.
oderMan lernt in diesem Studium, wie man wissenschaftlich einwandfreie Studien erstellt und IMMER das GEWÜNSCHTE ERGEBNIS dabei erzielen wird. Man lernt auch, dass man zu jeder Studie eine Gegenstudie machen kann, die zu VOLLKOMMEN ANDEREN (aber zweifelsfrei genau so richtigen) Ergebnissen führen wird.
Weißt Du, lustigerweise führe ich selbst ab und an mal die ein oder andere Studie durch, und natürlich hast Du Recht: Je nach Art der Fragestellung kann man natürlich schon das Ergebnis beeinflussen. Ich möchte aber drauf hinweisen, dass Dein Sohn sicherlich auch lernt, wie man objektive, reliable und valide Ergebnisse erreicht (das hoffe ich jedenfalls). Zumindest in der Wissenschaft wird das durchaus angestrebt. Kommerzielle Studien sind natürlich was anderes.Eine Studie, dass Rauchen gesund sei, wird es nicht geben können. Aber eine solche, die die Gefahren dabei so beleuchtet, dass diese verhältnismäßig (man beachte dieses Adjektiv!) geringfügig erscheinen, KÖNNTE es geben.
Ich kann mich nur wiederholen: Wäre das Passivrauchen tatsächlich so unschädlich, wie Du behauptest, gäbe es sicherlich die ein oder andere Untersuchung, finanziert von Philip Morris oder sonst wem mit Interesse dieser Richtung. Da führt sich übrigens auch Deine Argumentation ad absurdum: Natürlich ist es vom Auftraggeber leider häufig abhängig, wie eine kommerzielle Studie designed ist. Aber die Tabakkonzerne haben richtig Geld, die könnten so einen Studie - wenn sie denn möglich wäre - locker finanzieren. Gehört hab ich da noch nix von?!
Aber eine andere Sache finde ich persönlich viel wichtiger. Natürlich kann ich nicht sagen, ob mein Nachbar mit seiner Zigarette bei mir einen Krebs auslöst und natürlich muss es nicht sein.
Aber ich kann es auch nicht mit Sicherheit sagen, dass er es nicht tut. So weit ist die Forschung an dieser Stelle wohl noch nicht, exakt zu bestimmen, wann der kritische Moment ist und was genau der Auslöser ist. Mir persönlich würde es - als Raucher - aber reichen, wenn ich wüsste, dass ich für meine Mitmenschen ein Risiko darstelle. Und zwar für einen wirklich richtig üblen Tod.
Man soll ein Leben nicht mit dem anderen aufwiegen, will ich hier auch gar nicht tun. Wäre ich Raucher, wäre es mir schon zuviel, das Wissen darum, dass ich eventuell das Quentchen beisteuere, was meinen Tischnachbarn dazu verurteilt. Weil es nur um meinen persönlichen Genuss geht und kein sonstiger Zweck dahintersteckt. Das fände ich egoistisch, aber vielleicht bin ich nur typisch mädchen-mäßig erzogen und harmoniesüchtig.
Ich möchte noch mal hinzufügen, mich persönlich stört ein Raucher neben mir im Restaurant nicht so fürchterlich. Lieber wäre mir, er würd da nicht rauchen (gestern wieder erlebt), allein aus Geschmacks- und Geruchsgründen. Aber ich finds jetzt auch nicht soo schlimm. Aber allein der Gedanke, dass z.B. mein Vater - Asthmatiker - dort sitzt oder eine Bekannte, deren gesamte Vorfahren mit Anfang 50 an Krebs verschiedener Art gestorben sind oder sonst wer, der vielleicht stärker gefährdet ist als ich (wobei man das ja auch nicht weiß, eine Krebsvorstufe hatte ich auch schon mal). Und nur aus reinem Genuss oder der Sucht. Ich empfinde es einfach als unfair, es ist eher eine Prinzipsache. Es ist so rücksichtslos, man weiß doch gar nicht, wer da sitzt. Und warum soll derjenige, der sich nicht-übergriffig verhält, die Kompromisse eingehen??
Sorry, ist mein Empfinden.
Schönen Sonntag noch,
Nimwen
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08.07.2007, 21:27Inaktiver User
AW: Rauchverbot in Gaststätten
@ Chrisko:
Ok, Du tolerierst Raucher also gar nciht mehr.
Schoen, wenn Dir das einen geistigen Bonus bringt. *AugenRoll*
Nur wuerde ich mcih dann nciht wundern, wenn diese Intoleranz auf Dich zurueckfaellt und man Deine Wuensche dann ebenso akzeptiert und toleriert, naemlich gar nciht, ohne auch nur den Versuch zu tun, einen Kompromiss zu finden oder sich in Dich reinzudenken.
Auch durch massigfaches Wiederholen wird eine Aussage nciht richtiger oder besser, im Gegenteil, sie nutzt sich ab, wird langweilig und uninteressant, egal wie reisserisch Du sie verkaufen willst. Funktioniert in den Medien klasse... (siehe BSE etc.)
Mir scheint weiter, dass Du Dich selbst immer wieder massiv "informieren" willst, wie furchtbar auch nur ein Hauch von Rauch ist, weil Du selbst gern rauchen wolltest, Deine Sucht nicht ueberwunden hast. Wie schon gesagt, wenn cih ein Thema abgeschlossen habe, dann interessiert es mich in der Regel nciht mehr, und ich muss es sicher nciht massiv bekriegen ;-)
Und es hat sich nun im Lauf der Diskussion gezeigt, dass Du das, was Du selbst nciht tust (auf Fragen und Argumente eingehen), immer und immer wieder anderen vorwirfst. Das ist fuer mich weder hoeflich, noch guter Stil, noch in irgendeiner Weise eine Diskussion.
Daher werde ich mich nun aus dem Thread zurueckziehen, da ich mit Menschen, die von sich (STOLZ) behaupten, nicht ein Stueck Toleranz gegenueber anderen zu zeigen, wenn diese die eigene Meinung (zum Rauchen) nciht teilen, nicht diskutieren will. Im Gegenteil, es faellt mir extrem schwer vor solchen Leuten auch nur einen Funken Respekt zu haben...
Ein grosses Danke hier nochmal an Anitra, die mir zeigt, dass es auch Menschen gibt, die Kompromisse wuenschen, sie suchen und gute Ideen haben, die Kompromisse auch umzusetzen, selbst wenn das Thema, um das es gerade geht, sie ncihtmal persoenlich betrifft!Geändert von Inaktiver User (08.07.2007 um 21:49 Uhr)
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08.07.2007, 22:01
AW: Rauchverbot in Gaststätten
@Penthesileia
Ich toleriere keine Körperverletzung und ich finde es gut wenn in diesem Thread die Nichtraucher über intelligente Lösungen diskutieren können ohne ständig von abenteuerlichen Argumenten zugeschüttet zu werden.
Einen schönen Abend
ChriskoDas Leben nehmen wie es ist
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08.07.2007, 22:49
AW: Rauchverbot in Gaststätten
Und ich toleriere keine Endlosschleifen und werde Chrisko künftig total überlesen. Seine Postings sind raumgreifend (rein vom Platz her), aber durch Leerzeilen, Halbsätze und wiederholte Phrasen inhaltlich eher leer und hohl. *gähn*
Zitat von chrisko46
Ich finde es nämlich gut, wenn - wie bisher - beide Gruppen ihre Meinungen zu diesem Thema äußern dürfen. Wenn hier nur noch Nichtraucher schreiben dürfen, ist es ja keine Diskussion mehr sondern ein Kaffeeklatsch unter Gleichgesinnten. Kann ja auch ganz nett sein, trifft dann aber nicht das Thema.
Oder, am besten, wir überlassen Chrisko den Strang gleich ganz alleine. Es ist ja wohl inzwischen auch anderen längst zu blöd geworden... nicht nur mir.
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08.07.2007, 22:57Inaktiver User
AW: Rauchverbot in Gaststätten
@ Rotfuchs
Bingo, das hab ich mir auch gedacht...
Goennen wir den militanten Ncihtrauchern ihren Kaffeeklatsch, da koennen sie sich dann gegenseitig bestaetigen, wie boese die Raucher alle sind ;-)
Das Gleiche sagte mein Freund auch, der sich kopfschuettelnd ein paar Postings durchgelesen hat ;-))
Ihn zu ueberlesen habe ich auch versucht, leider wird immer wieder zitiert und auf die Schleifen eingegangen, es ist mir daher leider nciht moeglich gewesen... ;-/
Wie waere es, wenn wir, die ein echtes Interesse an Austausch haben, einen neuen Thread eroeffnen?
Denn ich habe hier durchaus einige interessante Argumente gelesen, die leider immer wieder in Wiederholungen von "Koerperverletzung" untergingen...Geändert von Inaktiver User (08.07.2007 um 23:02 Uhr)
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08.07.2007, 23:00
AW: Rauchverbot in Gaststätten
damit hätte ich gar kein problem hauptsache meine lieblingskneipe wird endlich rauchfrei
Zitat von Anitra



90% der kneipen hier besuche ich eh nicht
meinetwegen können die raucher doch weitermachen. das ist mir ehrlich gesagt schnurz, solange ich nicht dadurch belästigt werde.
nur ich habe eben leider sehr viele negative erfahrungen mit sehr intoleranten rauchern gemacht. ich mag es halt einfach nicht, wenn sich neben mir am tisch jemand ne kippe anzündet während ich noch esse und mir dann sagt stell dich doch nicht so an.... ich möchte einfach nur das recht haben rauchfrei auszugehen. DAS war bisher nicht möglich. und warum sollen nur die rechte der raucher gelten?Why is it that every time I think I know the answers, someone goes and changes the questions?
Fox Mulder
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Es ist was es ist, sagt die Liebe
Erich Fried
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08.07.2007, 23:15Inaktiver User
AW: Rauchverbot in Gaststätten
Zitat von Chayanne
Hast du schon mal Menschen beobachtet, die außerordentlich unappetlich essen? Da wird einem auch schlecht!
"ich möchte einfach nur das recht haben rauchfrei auszugehen."
Du kannst ja rauchfrei ausgehen. Aber laß doch die anderen tun, was sie wollen!
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08.07.2007, 23:45
AW: Rauchverbot in Gaststätten
Das kann ich gut verstehen und ich habe mich eigentlich gerade in Speiserestaurants auch immer rücksichtvoll verhalten, auch, als das in der öffentlichen Diskussion noch gar kein Thema war. Es war für mich immer selbstverständlich, nicht zu rauchen, wenn in meiner direkten Umgebung - und dazu gehörte auch der nahestehende Nachbartisch - gegessen wurde. Allerdings habe ich eine Erziehung genossen, zu der Rücksichtnahme in allen Bereichen gehörte.
Zitat von Chayanne
Dennoch möchte ich nicht ausschließen, vielleicht doch mal einen empfindlichen Nichtraucher 6 Tische weiter belästigt zu haben. Gesagt hat man mir das aber nie.
Wenn die Empfindlichkeiten der Nichtraucher sich jetzt so gesteigert haben, dass sie es plötzlich, nachdem das Gesetz sie auf die Idee gebracht hat, auch in Kneipen nicht mehr ertragen, dass geraucht wird, dann ist es wohl so. Bitte, von mir aus.
Dass aber von einigen selbst vereinzelte Raucherkneipen so vehement abgelehnt werden, wo sie ja selbst überhaupt nicht betroffen wären, verbuche ich schlichtweg unter Rechthaberei und eingebildetem Gutmenschentum.
Sachliche Argumente dagegen (wie z.B. organisatorische Fragen, Arbeitschutz etc.) sind sicherlich diskutierbar.
Aber dieses Fußaufstampfen "Ich will das aber nicht, dass es sowas gibt" ist albern. Erst recht, wenn ich hier lese, dass jemand ein totales Rauchverbot fordert, weil man sich im Freundes- oder Familienkreis nicht einigen kann. *kopfschüttel*
Ich sehe es keinesfalls so, dass "nur" die Rechte der Raucher gelten sollen.
Ich sehe es aber auch nicht so, dass die Rechte der Nichtraucher auch da gelten sollten, wo diese gar nicht sind. Zum Beispiel in extra ausgewiesenen Raucherlokalen.
Und aus dem Vorgängerstrang weiß ich, dass die Forderungen vieler militanter Nichtraucher viel weiter gehen. Der eine will es auch an Bushaltestellen nicht, vor der Kneipentür nicht, im Biergarten und auf der Terrasse nicht. Ich erinnere mich sogar an eine Userin, die sich empörte, dass ihr Nachbar auf dem Balkon oder im Garten rauchte. Geht's noch?
Wie gesagt, ich war und bin eigentlich eine rücksichtsvolle Raucherin. Ich käme niemals auf die Idee, mir in einer Nichtraucherwohnung eine Zigarette anzustecken oder in Gegenwart einer kranken Person oder eines kleinen Kinds zu rauchen. Das musste man mir nicht erst hier beibringen, auch wenn sich einige dazu berufen fühlten.
Allerdings regt sich inzwischen auch sowas wie Trotz.
Es gibt hier ein Hotel, das im gesamten Haus (in den Zimmern und auch an der Bar) Rauchverbot erlassen hat und großspurig damit wirbt.
Ich buche beruflich sehr viel Hotelzimmer für unsere Geschäftskunden - dieses Haus lasse ich, angefressen wie ich zu dem Thema gerade bin, zur Zeit absichtlich aus. Unabhängig davon, ob der Gast raucht oder nicht (was ich ja oft auch vorher gar nicht weiß.)
Wie ich hörte, hat das Haus (es handelt sich um ein wirklich gutes Hotel) nun, bereits nach etwa 3 Monaten, starke Einbrüche in der Auslastung zu verzeichnen. Es scheinen also auch andere ähnlich reagiert zu haben, wie ich.
Ähnliches hörte ich letzte Woche in einem Hotel in Düsseldorf, das nach sehr kurzer Zeit das erlassene totale Rauchverbot im ganzen Hause wieder gelockert hat.
Jetzt frage ich mich: Wo sind die ganzen Nichtraucher, die diese Hotels doch bevorzugen müßten?????
Ähnlich stelle ich mir die Zukunft der Gastronomie vor. Es wird einen kurzen Boom geben - und danach werden viele Lokale Schwierigkeiten bekommen. Die Kneipen sicher eher, als die Restaurants. Aber das soll nicht mein Problem sein, ich habe keine Kneipe.


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