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  1. Moderation

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    AW: Rauchverbot in Gaststätten

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ich mcih auch, denn einiges von dem, was Du hier auffuehrst hab ich selbst schon geschrieben, z.B. dass cih selbst keine eindeutige Definition von Kneipe und Restaurant abgeben kann und dass da der Hauptknackpunkt bei der "Typenloesung" liegt..

    Und da ich eigentlich immer nur hoere, kann nciht gehen, auch wenn zwischendurch der Rest auseinandergepfluckt wird, und das ohne bessere Loesungen zu praesentieren, und wohl keine Kompromissloesung gewuenscht wird, sollte ich wohl diesen Versuch hier als gescheitert abhaken, praktische Auswirkungen haette es ja eh nciht...
    Schau mal, Du gibst es selbst zu, dass die Kompromisslösungen allesamt große Schwachstellen aufweisen, also dass die Durchführbarkeit ziemlich strittig ist.

    Und wenn Du bessere Lösungen wünschst, die aus meiner Sicht bessere Lösung ist tatsächlich die strikte Regelung.

    Und das hat diese Diskussion hier bei mir bewirkt: mittlerweile denke ich auch, dass nur die strikte Regelung funktionieren wird, alles andere ist nur in der Theorie machbar.
    Islabonita

    Moderation im Freundschaftsforum, Umgangsformen, Familiensache, Mietforum und in Rund um die Bewerbung - ansonsten normale Userin

  2. Inaktiver User

    AW: Rauchverbot in Gaststätten

    Zitat Zitat von Islabonita
    Nur dass es ja eben nicht verboten wird, sondern nur in der Gastronomie nicht mehr erlaubt. Also eher ungemütlicher als verboten. Insofern hoffe ich nicht, dass das Rauchen dadurch interessanter wird. Mit letzter Gewissheit sagen kann das natürlich niemand, das ist richtig.



    Ein Totschlagargument ist etwas anderes, habe etwas aus Wiki herauskopiert:
    "Totschlagargumente (nach Charles Clark sinngemäss zutreffender auch „Killerphrasen“) sind inhaltlich nahezu leere Argumente, also Scheinargumente oder Vorurteile, von denen der Disputant annimmt, dass die Mehrheit der anderen Diskussionsteilnehmer entweder mit ihm in der Bewertung übereinstimmen oder keinen Widerspruch wagt, da dies in der öffentlichen Meinung auf Ablehnung stößt. Totschlagargumente sollen Widerspruch verhindern („totschlagen“) und nebenbei auch der Ablehnung oder der Herabsetzung des Gegenüber dienen. Totschlagargumente werden zumeist dann eingesetzt, wenn man Zweifel hat, den Diskussionspartner überzeugen zu können, trotzdem aber kurzfristig den eigenen Standpunkt durchsetzen oder die eigenen Interessen wahren will. Die fehlende Überzeugungsabsicht unterscheidet das Totschlagargument von einem Argument."

    Was Du als Totschlagargument bezeichnest, ist also keines, sondern ein unwiderlegbares Argument. Das kommt in Deinem Posting ja auch zum Ausdruck, da Du selbst schreibst, dass es ein problematisches Thema ist und gesondert diskutiert werden müsste. Ich halte dagegen, dass es absolut zum Thema passt und meiner Meinung nach auch nicht mit einer Allergie verglichen werden kann. Beispiel: Erdbeeren können jemandem schaden, der allergisch ist, aber sie sind nicht an sich schädlich. Rauchen und Passivrauchen dagegen schon, zumal ein Angestellter in der Gastronomie die ganze Zeit dem Passivrauch ausgesetzt wäre.
    Lassen wirs lieber, da wieder nur gelesen wird, was man sehen will oder sich an Worten aufgehaengt wird...

    Totschlagargument mag nciht das richtige Wort sein, ich empfinde es so, weil damit jede Diskussion um Ausnahmen im Keim erstickt wird...

    Und cih sagte nicht: ist wie Allergien, sondern hat fuer mich Aehnlichkeiten...

    Und cih finde durchaus, dass es gesondert betrachtet werden muss, denn das eine ist, wie kann ich Rauchern Raum geben, das andere ist, wie kann ich den AN schuetzen...

    Und wieder wird nur alles was ich schreibe zerpflueckt, aber ausser ich will keine Ausnahmen werden keine Alternativen genannt.

    So kaempfe ich hier auf verlorenem Posten und sehe das leider als nutzlos an, mcih weiter einzubringen.

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    AW: Rauchverbot in Gaststätten

    Zitat Zitat von Jalinda
    So, in der Mittelbayrischen Zeitung hab ich`s gefunden:

    "Das Kabinett hat am Dienstag das geplante Nichtraucherschutzgesetz auf den Weg gebracht. „In Bayern haben wir künftig eine klare und konsequente Regelung: In öffentlichen Gebäuden und in allen Gasthäusern wird nicht mehr geraucht“, sagte Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) am Dienstag laut Pressemitteilung im Kabinett. Das Gesetz soll am 1. Januar 2008 in Kraft treten. Ab dann soll das Rauchen unter anderem in allen Cafés, Kinos oder Museen sowie in anderen öffentlichen Gebäuden wie Kindergärten verboten sein. Nach der Verbandsanhörung muss nun der Landtag das Gesetz verabschieden.

    Allerdings soll es auch Ausnahmen geben. In Gasthäusern etwa darf in einem abgeschlossenen Nebenraum weiter geraucht werden. Auch in Bier- oder Festzelte, die nur vorübergehend aufgestellt werden, bleibt die Zigarette erlaubt. Wer sich nicht an das Verbot hält, muss mit Geldbußen rechnen."

    Also teilweise Entwarnung. Bin mal gespannt, wie voll diese Nebenräume dann sein werden.
    Hallo Jalinda,

    ich bin auch gespannt...........

    Ich frage mich, wie es bei Veranstaltungen geregelt sein wird. Ich gehe, zwar nicht sehr oft aber dennoch alle paar Jahre mal, auf Popkonzerte. So sah ich (unter anderem) in den letzten Jahren zwei Mal Nick Cave in München. Diese Konzerte fanden in einer geschlossenen Halle statt. Da Nick Cave selbst Kettenraucher ist und das Rauchen auch während seiner Darbiertungen kaum unterlässt (er spielt Klavier mit der brennenden Zigarette im Mundwinkel, wenn er singt, legt er die brennende Zigarette am Klavier ab), kann man wohl kaum ihm das Rauchen erlauben und seinen Zuschauern verbieten, oder doch? Vielleicht hat das die Konsequenz, dass Musiker wie er (es gibt in dieser Sparte aber unendlich viele andere Raucher) künftig nicht mehr auftreten? Na, das sind Aussichten - wenn das so ist. Damit zerstört man dann auch gleich Teile der Popkultur. Wenn das keine Diktatur ist!

    Diese generellen Verbote sind und bleiben eine staatliche Indoktrination - in meinen Augen.

    LG,
    Anitra

    Jalinda, ich hab' übrigens in dein Gästebuch geschrieben.
    Mein Avatar zeigt Charlotte Gainsbourg.

  4. Inaktiver User

    AW: Rauchverbot in Gaststätten

    Zitat Zitat von Islabonita
    Schau mal, Du gibst es selbst zu, dass die Kompromisslösungen allesamt große Schwachstellen aufweisen, also dass die Durchführbarkeit ziemlich strittig ist.

    Und wenn Du bessere Lösungen wünschst, die aus meiner Sicht bessere Lösung ist tatsächlich die strikte Regelung.

    Und das hat diese Diskussion hier bei mir bewirkt: mittlerweile denke ich auch, dass nur die strikte Regelung funktionieren wird, alles andere ist nur in der Theorie machbar.
    In der "ab xy qm Regelung kann zusaetzlicher Rauchraum geschaffen werden" sehe ich durchaus Potential, wo sind da die Schwachstellen?

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    AW: Rauchverbot in Gaststätten

    @Penthesilea:
    Inzwischen sind zig Seiten neu geschrieben worden. Ich habe also gerade zig Seiten noch mal durchgescrollt und mir Deine Postings angeguckt. Tut mir leid, wenn mir dabei was abhanden gekommen ist!

    Ok, also ein großer NR-Raum und zusätzlich ein R-Raum. Könnte funktionieren - allerdings bin ich mir sicher (und ich weiß, dass das ein Totschlagargument ist - trotzdem bin ich mir sicher), dass kreative Geister auch da etwas finden würden, um so etwas zu umgehen.

    Zitat Zitat von Penthesilea
    Und da ich eigentlich immer nur hoere, kann nciht gehen, auch wenn zwischendurch der Rest auseinandergepfluckt wird, und das ohne bessere Loesungen zu praesentieren, und wohl keine Kompromissloesung gewuenscht wird, sollte ich wohl diesen Versuch hier als gescheitert abhaken, praktische Auswirkungen haette es ja eh nciht...
    Das ist doch genau der Punkt. Meiner Ansicht nach kann es auch keine funktionierende Lösung geben. Ich weiß, man kann das nicht vorhersagen, wir können alle (? vermutlich jedenfalls ) nicht in die Zukunft gucken, aber ich persönlich glaube da einfach nicht dran. Weil allein schon die Tatsache, dass es ein Kompromiss ist, die Möglichkeit der Unterwanderung bietet.

    Ich bin noch gar nicht alt und weise, aber selbst in meinem jugendlichen Endzwanziger-Alter hab ich schon so oft erlebt, wie ausgehandelte Kompromiss-Lösungen vor die Wand gefahren sind. Weil irgendeiner sie unterlaufen hat und schwupps, hinüber ist der Kompromiss. Und hier dann noch die Verschärfung der Sucht.

    Deshalb hatte ich übrigens auch mal vor ein paar Seiten gefragt, ob jemandem so etwas bekannt ist. Eine vergleichbare Kompromiss-Regelung, die nicht unterlaufen wurde auf der Ebene eines Landes. Würd mich wirklich interessieren. Vielleicht ist mein Weltbild einfach zu pessimistisch. Vielleicht aber auch realistisch, kann ja auch sein.

    Mir fällt einfach nicht ein, wie ein Kompromiss praktikabel und funktionsfähig gestaltet sein könnte. Deshalb kann ich auch keinen Vorschlag bringen.

    Persönlich hab ich nix gegen Raucher, ehrlich nicht.

    Nimwen

  6. Inaktiver User

    AW: Rauchverbot in Gaststätten

    Zitat Zitat von Nimwen

    Ok, also ein großer NR-Raum und zusätzlich ein R-Raum. Könnte funktionieren - allerdings bin ich mir sicher (und ich weiß, dass das ein Totschlagargument ist - trotzdem bin ich mir sicher), dass kreative Geister auch da etwas finden würden, um so etwas zu umgehen.
    Stimmt, das ist mir zu wenig... ;-) Irgendwas ist zu unkonkret *g*

    Aber ich freu mich darauf, wenn Du da etwas handfesteres anbringst, als "irgendwas" ;-))

    Mir faellt nichts ein, was da dagegensprechen koennte, ausser natuerlich die Disskussion um die Kellnerin, wobei man das ncoh mit Selbstbedienung umgehen koennte...

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    AW: Rauchverbot in Gaststätten

    Zitat Zitat von Penthesilea
    In der "ab xy qm Regelung kann zusaetzlicher Rauchraum geschaffen werden" sehe ich durchaus Potential, wo sind da die Schwachstellen?
    Nu hab ich überlegt und einen Haken hab ich gefunden.

    Wenn man eine Grenze festlegt wie in Spanien, dann gilt generell für alle Gastwirte Wahlrecht (die kleinen können sowieso auswählen, die großen können teilen und dann entscheiden, ob NR oder R).
    Sagt man aber, dass erst oberhalb von 200 oder x qm Raucherzimmer eingerichtet werden, dann können nur die großen Betriebe wählen und haben damit einen Vorteil, nämlich das Wahlrecht.

    Ich glaube nicht, dass sich das durchsetzen ließe, wahrscheinlich auch juristisch nicht wg. Ungleichbehandlung, aber das weiß ich nicht. Politisch bestimmt nicht.

    Nimwen

  8. Inaktiver User

    AW: Rauchverbot in Gaststätten

    Zitat Zitat von Nimwen
    Nu hab ich überlegt und einen Haken hab ich gefunden.

    Wenn man eine Grenze festlegt wie in Spanien, dann gilt generell für alle Gastwirte Wahlrecht (die kleinen können sowieso auswählen, die großen können teilen und dann entscheiden, ob NR oder R).
    Sagt man aber, dass erst oberhalb von 200 oder x qm Raucherzimmer eingerichtet werden, dann können nur die großen Betriebe wählen und haben damit einen Vorteil, nämlich das Wahlrecht.

    Ich glaube nicht, dass sich das durchsetzen ließe, wahrscheinlich auch juristisch nicht wg. Ungleichbehandlung, aber das weiß ich nicht. Politisch bestimmt nicht.

    Nimwen
    Ok, ich gebs auf ;-)

  9. Moderation

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    AW: Rauchverbot in Gaststätten

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Lassen wirs lieber, da wieder nur gelesen wird, was man sehen will oder sich an Worten aufgehaengt wird...

    Totschlagargument mag nciht das richtige Wort sein, ich empfinde es so, weil damit jede Diskussion um Ausnahmen im Keim erstickt wird...

    Und cih sagte nicht: ist wie Allergien, sondern hat fuer mich Aehnlichkeiten...

    Und cih finde durchaus, dass es gesondert betrachtet werden muss, denn das eine ist, wie kann ich Rauchern Raum geben, das andere ist, wie kann ich den AN schuetzen...

    Und wieder wird nur alles was ich schreibe zerpflueckt, aber ausser ich will keine Ausnahmen werden keine Alternativen genannt.
    Zerpflückt werden manche Deiner Beiträge deswegen, weil die angeführten Argumente nicht stichhaltig sind. Und wenn Du merkst, dass es nicht funktioniert, versuchst Du es wieder schönzureden. Ob Du nun schreibst "ist wie" oder "hat Ähnlichkeit mit" ist doch beides gleich unhaltbar und absolut unpassend!

    Das AN-Argument willst Du deswegen nicht gelten lassen, weil es eben stichhaltig ist. Das ist leider das Unangenehme daran....
    Islabonita

    Moderation im Freundschaftsforum, Umgangsformen, Familiensache, Mietforum und in Rund um die Bewerbung - ansonsten normale Userin

  10. Inaktiver User

    AW: Rauchverbot in Gaststätten

    Zitat Zitat von Islabonita
    Zerpflückt werden manche Deiner Beiträge deswegen, weil die angeführten Argumente nicht stichhaltig sind. Und wenn Du merkst, dass es nicht funktioniert, versuchst Du es wieder schönzureden. Ob Du nun schreibst "ist wie" oder "hat Ähnlichkeit mit" ist doch beides gleich unhaltbar und absolut unpassend!

    Das AN-Argument willst Du deswegen nicht gelten lassen, weil es eben stichhaltig ist. Das ist leider das Unangenehme daran....
    Ich hab nie gesagt, dass ich das nciht gelten lasse, nur dass ich das gesondert betrachten wuerde.

    Und zerpfluecken ist schoen und gut, aber es waere eben auch nett, wenn dann auch "bessere" Vorschlaege ausser "ich will keine Ausnahmen" kaemen.

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