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  1. Moderation

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    AW: Rauchverbot in Gaststätten

    @Kurly

    Natürlich ist das, was Chrisko schreibt unbequem und er drückt sich sehr direkt aus.

    Aber beleidigend? Nein, sehe ich nicht so. Meiner Meinung nach sind es unbequeme Wahrheiten. Ich habe es z.B. bei meinem Vater erlebt, wie ihm der Nikotinentzug zu schaffen gemacht hat, bei meinem Mann ebenfalls.
    Ich erlebe momentan häufig einen Kollegen, der völlig durch den Wind ist, wenn er mehr als eine Stunde nicht rauchen kann. Es gibt Menschen, die sind Gelegenheitsraucher, bei denen scheint es keine Sucht zu geben.
    Die Mehrzahl der Raucher ist jedoch hochgradig süchtig und von daher finde ich solche Aussagen wie "Sklaven des Qualms" ziemlich treffend.
    Islabonita

    Moderation im Freundschaftsforum, Umgangsformen, Familiensache, Mietforum und in Rund um die Bewerbung - ansonsten normale Userin

  2. Inaktiver User

    AW: Rauchverbot in Gaststätten

    Zitat Zitat von Ebayfan
    Luci, Du hast mich nachdenklich gemacht!
    iiich? inwiefern? wirke ich etwa wie jemand aus der tabaklobby?

    der newsletter richtet sich, dem titel nach, eher an nichtraucher als an raucher. von rauchern braucht man schließlich nicht toleranz für ihre eigene sucht einzufordern

    an deine theorie mag ich nicht glauben. wenn hier wirklich mitarbeiter der zigarettenindustrie mitschreiben würden, täte deren argumentation anders aussehen und wir würden zudem vermutlich mit extremen pro-rauchen-links regelrecht bombardiert werden.

  3. Inaktiver User

    AW: Rauchverbot in Gaststätten

    Zitat Zitat von Islabonita
    Die Mehrzahl der Raucher ist jedoch hochgradig süchtig und von daher finde ich solche Aussagen wie "Sklaven des Qualms" ziemlich treffend.
    ich finde es auch treffend. raucher werden durch solche sprüche aber nie erreicht. das lässt die sucht gar nicht zu. daher kann man sich das in der geballten form auch echt sparen. es führt nur dazu, dass die durch ihn so aufgeheizt werden, dass ich mir dann hier abends, als nr allein auf weiter flur, stellvertretend eine beleidigung nach der anderen einfangen darf. das ist definitiv nicht in meinem interesse.

  4. Inaktiver User

    AW: Rauchverbot in Gaststätten

    Zitat Zitat von Alinaluna
    du hingegen scheinst ja regelrecht von diesem thema "besessen" zu sein. was machst du nur, wenn das rauchverbot durchgesetzt ist? welchem thema wirst du dich dann in dieser vehemenz zuwenden?
    das finde ich so nicht in ordnung. die emotionen kochen hier auf beiden seiten recht hoch. chrisko ist -weiß gott- nicht der einzige, der besessen scheint.

    es gibt halt themen (wie auch abtreibung oder todesstrafe), die lassen als meinung oft nur schwarz oder weiß zu. ein grau dazwischen gibt es meist nicht. dies bedeutet, dass die meinungen da immer SEHR gegensätzlich sind. das macht es dann eben schwerer, für die jeweilige gegenseite verständnis zu haben. im eigenen empfinden ist sie schließlich meilenweit von der eigenen meinung entfernt.

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    AW: Rauchverbot in Gaststätten

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    warum ironiemodus? du meinst es doch gar nicht ironisch, sondern eigentlich vollkommen ernst, oder? dann steh doch bitte dazu.

    die meisten raucher finden halt in einer zigarette, einige mehr und andere weniger. das wird aber oft erst bemerkt, wenn sie fehlt (logisch). bei mir war es sehr extrem, es brach quasi über nacht eine welt zusammen, ohne dass ich das vorher geahnt hätte....aber: auch ALLE anderen ex-raucher, mit denen ich darüber sprach, erging es so (wenn vll auch nicht immer so extrem wie bei mir). das ist also nicht völlig von der hand zu weisen.
    wenn Du schon meinst mein Posting persönlich bewerten zu wollen, dann lies bitte richtig, worauf sich der ironiemodus bezog, nämlich nur auf diesen einen letzten Absatz, in dem ich mir lediglich eine Vorstellung ausgemalt habe, alles obendrüber geschriebene war mein kompletter Ernst

    ich bin auch Ex-Raucherin; ich habe einfach schon mit 14 angefangen: viele in meinem Umfeld waren wesentlich jünger. Und wenn man so jung anfängt, verankert sich die "Gewohnheit" sehr sehr tief in Hirn und Seele. Das hat mit "Halt" null zu tun und "Halt" finden war bestimmt nicht meine Motivation, als ich mit 14 angefangen habe. Ich habe mehrmals aufgehört, auch über mehrere Jahre, aktuell einige Jahre und nie hat es mir das Gefühl gegeben, meinen "Halt" zu verlieren, wenn ich aufgehört habe. Rauchen ist ein antrainiertes Verhalten für mich, mehr nicht, aber auch nicht weniger; wie tief das in die Psyche eingreift ist individuell verschieden. Ich meine, bei mir hat es klick gemacht und ich höre den kleinen Teufel einfach nicht mehr, der mir die Vorteile des Rauchens flüstern will, weil ich insgesamt über die Jahre ein anderes Bewusstsein für mich, meinen Körper und meine Seele und auch mein Umfeld (darum bin ich ja Befürworterin eines Rauchverbotes) entwickelt habe.

    Mich stören hier die Verallgemeinerungen, Bewertungen und Verurteilungen. Es gibt nicht nur Schwarz und Weiß und wer es nur schafft selber nicht mehr zur Fluppe zu greifen, wenn er Raucher verurteilt und verteufelt, bitteschön: so sehe ich persönlich die militanten Ex-Raucher.

    Die vielen Diskussionen werden sich bald in Schall und Rauch auflösen, wiel ich mir sicher bin, dass es sich auch für Raucher mit dem Rauchverbot gut leben lässt: selbst beobachtet schon 2000 in Kanada, als das Rauchverbot noch ganz frisch war.

    Nur ein Rauchverbot ist eben ein Rauchverbot und zum Schutz der Menschen gedacht und kein Hetzfreibrief gegen die Raucher.

    Kurly
    Wenn das Leben Dir Zitronen gibt, mach Limonade draus ...

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    AW: Rauchverbot in Gaststätten

    @Kurly

    schön das du dich auch meldest, freut mich

    Wahrheiten sind oft unbequem, ist einfach so. Ich bin es gewohnt, in aller Öffentlichkeit auch unbequemes zu vertreten und dazu zu stehen.

    Das Luci hier dann angegriffen wird... zeigt eigentlich schon wieder mehr als nur deutlich, das Raucher ein sehr eng begrenztes Wahrnehmungsvermögen haben.

    Denn Luci ist ebenso gegen Rauchen, nur sie drückt sich noch lange nicht so hart aus wie ich es tue. Eng begrenzt, weil Raucher nicht mehr unterscheiden können wer gegen sie wettert und wogegen eigentlich.

    Ich schimpfe ja nicht auf "DIE RAUCHER", ich schimpfe über den Qualm und ich schimpfe in dem Moment wo jemand anfängt diesen ekeligen Gestank zu verbreiten.

    Wer diesen Gestank hier noch propagiert, muss halt lernen das es immer mehr Menschen werden, die diese Sucht nicht mehr tolerieren!

    Ich bin es gewohnt, auch auf großen Versammlungen für ein Rauchverbot einzustehen, auch gegen die üblichen Proteste und hier ist ein ideales Übungsfeld...


    Chrisko
    Das Leben nehmen wie es ist

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    AW: Rauchverbot in Gaststätten

    @chrisko
    "Eng begrenzt, weil Raucher nicht mehr unterscheiden können wer gegen sie wettert und wogegen eigentlich."

    könntest du diesen Satz bitte erklären,
    ich verstehe nicht was du damit meinst.
    Es gibt keine Lüge.
    Nur einen kreativen Umgang mit der Wahrheit


    dobermann

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    AW: Rauchverbot in Gaststätten

    Zitat Zitat von Rotfuchs
    [
    Ich finde auch, dass es einige Lokale geben sollte, in denen geraucht werden darf. Solange die Nichtraucher genug Alternativen haben – und die sollen sie ja auch haben – müssen sie ja nicht zwangsläufig genau in die Eckkneipe rennen, in der – z.B. lt. Kim, selbst Wirtin, siehe ein paar Seiten vorher – 80 % der Gäste rauchen.
    Aber genau DAS wollen sie dann angeblich doch, ja, sie haben Jahrzehnte darauf gewartet, in genau DIESE Kneipe gehen zu können.
    (Mein persönliches Fazit aus diesem Strang.)

    Da kommt einem schon der Gedanke , dass es hier teilweise um pures Machtgehabe oder um staatlich unterstützte Rechthaberei handeln könnte...

    Erst selbst die Leute zuqualmen ohne Ende und danach kein bisschen Verständnis aufweisen.

    Dafür brauchen wir Deine Kollegin nicht. Das haben wir hier auch.


    Und das Beispiel mit der Kollegin sollte genau das mal zeigen:
    Ich denke, (Luci und auch andere Ex-Raucher hier) dass ihr selbst gern beim Bierchen in einer Kneipe gesessen habt. Und nur weil ihr JETZT nicht mehr damit klar kommt, wird eine relativ kompromisslose Linie gefahren. Wie kompromissbereit wart ihr denn früher?

    Wenn man sich die Entwicklung mal ansieht denke ich, dass der NR-Schutz und die Rücksichtnahme gegenüber NR stetig zugenommen hat. Da ich Optimist bin, glaube ich, dass dieser Trend auch ohne Komplett-Verbote weiter anhalten würde... Und das mit einer größeren Akzeptanz.

    Aber naja, da kommen wir wahrscheinlich nicht mit allen auf einen Nenner

    Jedenfalls wollte ich dich nicht persönlich angreifen Luci, wir haben uns wohl gegenseitig etwas hochgeschaukelt

  9. Inaktiver User

    AW: Rauchverbot in Gaststätten

    Zitat Zitat von Kurly
    wenn Du schon meinst mein Posting persönlich bewerten zu wollen, dann lies bitte richtig, worauf sich der ironiemodus bezog, nämlich nur auf diesen einen letzten Absatz, in dem ich mir lediglich eine Vorstellung ausgemalt habe, alles obendrüber geschriebene war mein kompletter Ernst
    es war ersichtlich, auf welchen absatz du dich mit *ironieon-/off* beziehst. ich hatte ihn ja auch zitiert. warum bittest du mich also, richtig zu lesen?

    vll sollte ich das mit dem "halt" anders erklären: es fangen wohl die wenigsten mit dem rauchen an, weil sie halt suchen. sobald sie aber aufhören und die zigarette in stressigen situationen wegfällt, merken sie aber, dass sie ihnen in der vergangenheit halt gegeben hat. man muss erst wieder lernen, wie es ist, mit solchen situationen OHNE zigarette umzugehen. wie du schon schriebst, ist es ein "antrainiertes" verhalten.

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    AW: Rauchverbot in Gaststätten

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    das finde ich so nicht in ordnung. die emotionen kochen hier auf beiden seiten recht hoch. chrisko ist -weiß gott- nicht der einzige, der besessen scheint.

    es gibt halt themen (wie auch abtreibung oder todesstrafe), die lassen als meinung oft nur schwarz oder weiß zu. ein grau dazwischen gibt es meist nicht. dies bedeutet, dass die meinungen da immer SEHR gegensätzlich sind. das macht es dann eben schwerer, für die jeweilige gegenseite verständnis zu haben. im eigenen empfinden ist sie schließlich meilenweit von der eigenen meinung entfernt.
    ja, aber wenn sich hier jemand bemüht, sachlich zu bleiben, die emotionen nicht hochkochen zu lassen und differenziert zu argumentieren, wird er/sie angemacht, nicht ausreichend deutlich auf der einen oder anderen seite zu stehen bzw. von der tabaklobby gesponsert zu sein.

    so sind "gespräche" nicht möglich...

    wenn jede/r versuchen würde, sich in die situation der jeweils "anderen" hineinzuversetzen, den argumenten der jeweils andersdenkenden die aufmerksamkeit zu schenken, die sie verdienen - ohne immer und zu allererst an seine eigene überzeugung zu denken - dann könnte dieser austausch hier vielleicht sogar nützlich sein.
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    Ein Gespräch setzt voraus, dass der andere recht haben könnte. Jürgen Habermas
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