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    AW: Betreuungsplätze für Kinder

    Zitat Zitat von Suresnes24
    Hallo Franzi,

    Dir auch Danke!

    Ref. Minderheit:
    Klar gehöre ich heute zu einer Minderheit. Stellt sich für mich nur die Frage, wer war zuerst da, Henne oder Ei?

    Sind wir eine Minderheit, weil es so schwierig ist, Beruf und Kind wg. mangelnder Betreuung zu vereinbaren? Oder wären wir auch in der Minderheit in Zukunft, bei besseren Betreuungsmöglichkeiten?
    Ich behaupte: ja! Es deutet alles darauf hin. Anderes wäre es, wenn wir in unserem Land wirkliche Chancengleichheit hätten. Damit meine ich nicht die zwischen den Geschlechtern, sondern die zwischen den gesellschaftlichen Schichten. Solange aber die nicht erreicht ist, wird es weiter nur um eine Minderheit gehen.

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Und was sagen die heutigen jungen Frauen dazu, die jetzt endlich auch eine gute Ausbildung bekommen, im Beruf viel besser weiterkommen - wollen die vielleicht diese auch gerne weiternutzen und freuen sich dann über Krippen und Horte?
    Sicher. Und es sei ihnen ja auch gegönnt. Es ändert aber trotdem nichts daran, dass die Arbeitslosigkeit eine konstante Größe bleiben wird und diejenigen, die das vielleicht anders als nur über ein Jahr regeln möchten, auf der Strecke bleiben werden. Dafür werden auch schon die AG sorgen und ihrerseits darauf bestehen, dass allerhöchstens 14 Monate in Anspruch genommen werden. Eine andere Option wird es nicht mehr geben.


    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ref. Statlich angeordnete Betreuung:

    Uups, das ist allerdings völlig an mir vorbeigegangen. Lt. meiner Information habe ich lediglich mitbekommen, dass ein Ausbau der Krippenplätze um den Faktor 3 gewünscht wird (also von unter 10% auf unter 30% - und wir sehen mal gespannt, was aus diesen vollmundigen Ankündigungen realisiert wird).
    Gut, dass du da Zahlen nennst. Sie zeigen doch ganz genau, dass es wirklich auf so etwas wie die >staatl. angeordnete Betreuung< hinausläuft, u.z. über die Hintertür und über "Wertung".

    Wenn du von vorneherein von 10% auf lediglich unter 30% ausbaust, erfasst du allerhöchstens diejenigen, die sich auf diese 12 - 14 Monate einlassen und wer zuerst kommt, malt zuerst. Jemand, der aber z.B. händeringend erst einen Job sucht und vielleicht sogar dann einen bekommt oder gern drei Jahre daheim bleiben möchte, wird kaum Chancen haben. Im ersten Fall werden die Plätze werden bereits vergeben sein, im letzteren ist das gar nicht mehr relevant, weil die Frau/ der Mann sowieso nicht mehr in den Beruf wird einsteigen können.

    Diese 30% lassen kein Spiel mehr für andere Gegebenheiten und Entscheidungen. Sie sind bestimmt für Familien, in denen spätestens nach 14 Monaten beide Elternteile wieder voll arbeiten wollen.

    Insofern kann man schon von einer (indirekten) staatlich angeordneten Betreuung sprechen und auch von der Gefahr, dass alle anderen Lebensentwürfe abgewertet werden.

    An letzterem wird im Moment mit Nachdruck gearbeitet und alles, was sich so bietet wird entsprechend instrumentalisiert. So wird jeder, der Einwände und Kritik an diesen als Fortschritt definierten Plänen äußert, sofort in die rechte CDU-Ecke gestellt, in die Phalanx der Rückständigen und ewig Gestrigen eingereiht und sogar immer wieder der Nazi-Mütterkult herangezogen, um zu diskreditieren.

    Es geht aber noch weiter. Ein Beispiel: Am Freitag hab ich abends im SWR-Fernsehen die Sendung "Kulturzeit" gesehen. Da sollten die neuen Bücher von Thea Dorn und Iris Radisch vorgestellt werden und dazu gab es eine Einleitung in die Problematik. Mir fiel die Kinnlade runter, als in dieser doch tatsächlich behauptet wurde, dass die kürzlich gesendete "Doku-Soap" "Bräuteschule 1959" nicht umsonst gerade ausgerechnet jetzt gesendet wurde: sie sei gewissermaßen ein Ausdruck für die Rückgewandtheit bestimmter Kreise, die das Ideal der versorgenden, dem Mann untertanen usw. hoch halten und als vorbildlich hinstellen wolle.

    Wie irre, überhaupt auf so etwas zu kommen!
    Es handelte sich um eine von mehreren Halbdokus aus einer ganzen Reihe: Es gab vorher "das Schwarzwaldhaus", es gab "das Gutshaus 1906" und es gab auch noch "Sommerfrische 1928" und nun sollte eben aufgezeicht werden, wie es in etwa um 1959 in Deutschland für junge Frauen aussah.

    Keiner wäre auch nur im Entferntesten darauf gekommen, z.B. in Bezug auf das "Gutshaus 1906" ähnliche Rückschlüsse wie die in der SWR-Sendung getroffenen zu ziehen und zu behaupten, dass man damit wieder ins Bewusstsein der Leute bringen wolle, dass es was Wunderbares ist, als Küchenmädchen den ganzen Tag für einen absoluten Hungerlohn in einer dunklen, stickigen Küche Töpfe zu schrubben.

  2. Inaktiver User

    AW: Betreuungsplätze für Kinder

    Zitat Zitat von xanidae
    @tantefranzi
    es ist dir also lieber, dass menschen die keine arbeit haben mehr geld erhalten, als das menschen, die arbeit haben und sich selbst ernähren können (ich rede hier von denen mit 40.000€ im jahr), eine form der unterstützung zukommen gelassen wird, wie z. b. kinderbetreuung, dass der arbeit nachgegangen werden kann?
    Da hätten wir für unser Tantchen doch mal wieder einen Artikel, der daran appelliert, gerade nicht mehr Geld in die Armen dieser Republik zu pumpen.

  3. Inaktiver User

    AW: Betreuungsplätze für Kinder

    Wer gehört hat, was der Tanzlehrer und Benimmlehrer der Schülerinnen der "Doku-Soap" an völlig Überhöhtem in diversen Talkshows von sich gab, der wurde auch deutlich " voher der Wind wehte.." ;-))
    und deshalb sind die Ausagen in Kulturzeit überhaupt nicht " irre ".

    Eine Heidi-Klump-Show bringt manche Frauen dazu nach Zensur zu rufen, aber eine solche Albernheit wie diese Doku-Soaps..erachten die gleichen als nicht hinterfragenswürdig ? Das wundert mich ..

  4. gesperrt

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    AW: Betreuungsplätze für Kinder

    Zitat Zitat von Inaktiver User02
    "Nur" stimmt ja nicht. Das Elterngeld ist ja gedeckelt. Soweit ich gelesen habe, würden eh nur 2% der Frauen mehr als 1.800 EUR Elterngeld bekommen. Genaue Zahl müsste ich mal googeln.

    Um 1.800 EUR Elterngeld zu bekommen, müsste man 2.680 EUR netto verdienen. Du willst mir doch nicht erzählen, dass das die breite Masse betrifft.
    Nee, ich behaupte ja genau das Gegenteil, nämlich dass die Satten gepäppelt und die Ärmeren verschaukelt werden.

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Mir scheint, du siehst überhaupt nicht die, die da irgendwo dazwischenliegen. Hier gibt es immer nur super-reich oder super-arm.
    Mal ganz abgesehen davon, dass die Mittelschicht immer stärker wegbricht: für die, die dazwischenliegen sind die Betreuungsplätze ja nicht ausschließlich gedacht, sondern auch die Reichen sollen davon profitieren, gerade auch, was das Finanzielle anlangt: ein staatlich subventionierter Betreuungsplatz ist immer noch wesentlich billiger als eine Privatbetreuung.
    Wie gesagt, warum klammert man diese Schicht nicht einfach von vorneherein aus und lässt sie das - ähnlich wie in Frankreich- selbst finanzieren?

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    AW: Betreuungsplätze für Kinder

    Zitat Zitat von Miss_Marple
    Lavenda,

    ich bin auch ein Kind der 70er. Ich habe das allerdings komplett anders in Erinnerung als du. Die klassische Hausfrau gab es überall. Keine Mutter meiner Freundinnen hat gearbeitet, alle waren zu Hause. Und es hat sich auch niemand dagegen "gewehrt". Es war die Aufgabe der Frauen, die Kinder zu betreuen und den Haushalt zu versorgen. Staatliche Kinderbetreuung gab es zu der Zeit ja noch viel weniger. Klar, ich ging in den Kindergarten. Aber der machte natürlich mittags zu für ein paar Stunden, um dann am Nachmittag wieder aufzumachen. In der Zwischenzeit gingen die Kinder zum Essen nach Hause. Die Kinder einer Mutter in der Nachbarschaft, die doch arbeitete, wurden als "Schlüsselkinder" bezeichnet und die restliche Nachbarschaft war sich einig, dass diese Mutter eine Rabenmutter war.

    Klar, natürlich bin ich auch so erzogen worden, dass ich eine gute Ausbildung haben sollte und arbeiten gehen sollte. Ich sollte auch nicht in der Fabrik landen. Aber ich bin definitiv noch mit dem Gedanken erzogen worden, dass ich, sollte ich einmal Familie und Kinder haben, zu Hause bleiben würde um die Kinder zu erziehen. Ganz klar. Deine Bemerkung:
    "wenn du nicht ordentlich lernst, wirst du mal in der Fabrik landen" habe ich auch schon so ähnlich gehört. Allerdings bezog sich das auf die Zeit ZWISCHEN Schule und Heirat bzw. Kinderkriegen. Was danach kommen würde/sollte war völlig klar.


    Meine Mutter sagt heute noch: Ach, deine Freundin hat jetzt Kinder? Dann kann sie ja jetzt nicht mehr arbeiten gehen.

    Ich erinnere mich noch gut an eine Auseinandersetzung mit ihr, in der ich meine "gleichberechtigten" Ansichten schilderte. Sie war ja in der Familie, diejenige, die für den Haushalt zuständig war. Mein Vater ließ sich gerne bedienen. Als ich sagte, Männer könnten ja wohl auch was im Haushalt tun, meinte sie, ich müsste mich nicht wundern, mit dieser Einstellung keinen Mann zu finden.

    Tja, so sind meine Erinnerungen dazu. Wo bist du denn aufgewachsen? Vielleicht waren die Menschen in der Stadt ein wenig fortschrittlicher. Aber in kleineren Städten und auf dem Land eher nicht.
    Du wirfst die Generation, die in den 70er Jahren aufwuchs, mit der Generation vor ihr in einen Topf. Das kann man aber nicht pauschal tun, denn das war die Stelle, an der ein ganz gewaltiger Generations-Knick stattfand.

    Wie gesagt, die alten Lebensmodelle und dazugehoerigen Sprueche und Lebensweisheiten gab es natuerlich noch reichlich. Aber es war auch eine Zeit des sozialen Umbruchs, des grossen Generationskonflikts. Obwohl wir im Kinder und Teenie-Alter diese Sprueche hoerten bzw. Lebensformen von aelteren (erwachsenen) Frauen mitbekamen, BEZOGEN WIR SIE NICHT AUF UNS. Es war unausgesprochen klar, dass fuer uns ein anderer Massstab galt. Das war meine Wahrnehmung, vielleicht war ich eine Ausnahme, aber so bin ich gepraegt.

    Natuerlich war es nicht in ALLEN Bevoelkerungsschichten so, auf einige ist es ja bis heute noch nicht vorgedrungen, dass die Rollenklischees der 50er Jahre veraltert sind. Und deshalb kriegen diese auch von solchen Diskussionen gar nichts mit, was ja schon weiter vorne (oder im andren Strang?) diskutiert wurde. (DAmit meine ich jetzt nicht DICH, also bitte nicht falsch verstehen.)

    Heute ist das Klima beaengstigend reaktionaer, in den 70er Jahren waren wir progessiver als im Jahre 2007. Leider entwickelt sich die Gesellschaft nach rueckwaerts. Es gibt Fraktionen, denen gesellschaftlicher Fortschritt und die Befreiung einst unterdrueckter Bevoelkerungsgruppen solche Angst einjagt, dass sie diese Fortschritte mit aller Gewalt rueckgaengig machen wollen.

    Es ist doch ein trauriges Indiz fuer die Gesellschaft, dass man sich ploetzlich genoetigt sieht, eine progressive Lebensform, in die man ganz selbstverstaendlich zu einem progressiven Zeitpunkt in der Geschichte eingeschleust wurde, zu VERTEIDIGEN, als sei sie etwas ganz Neues. Ich habe noch nie so viel ueber meinen Status als berufstaetige Mutter nachgedacht wie in den letzten paar Jahren. Fuer mich war das eigentlich IMMER selbstverstaendlich.
    Geändert von Lavenda (25.02.2007 um 15:17 Uhr)

  6. Inaktiver User

    AW: Betreuungsplätze für Kinder

    Ja, Franzivonzack : ich übersetzte es doch schon in Deinen Sinne : gut das Du das nocheinmal KLAR geäußert hast. Dass Du ständig NUR eigentlich das einbringst :

    >> Nee, ich behaupte ja genau das Gegenteil, nämlich dass die Satten gepäppelt und die Ärmeren verschaukelt werden.>>

    Aber mit diesem Blick sind alle Argumente, die Du hier einbringst unter diesem einen Hauptaspekt Deines Denkens kritisch zu betrachten.

    Schlagworte, wie dass die Mittelschicht wegbricht, die Schere arm und reich immer weiter klafft..all das kommt nun :

    Und was soll die Freundin meiner Tochter mit solchen Parolen anfangen ? Soll sie zwischen manchen Mühlen zermahlen werden, weil manche gerne das Sozialneidlied singen ?

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    AW: Betreuungsplätze für Kinder

    @xanidae -- genau solche jungen Frauen wie dich meinte ich. Es ist eher die Ausnahme, dass diese sich in solche Straenge verirren.

  8. gesperrt

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    AW: Betreuungsplätze für Kinder

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Wer gehört hat, was der Tanzlehrer und Benimmlehrer der Schülerinnen der "Doku-Soap" an völlig Überhöhtem in diversen Talkshows von sich gab, der wurde auch deutlich " voher der Wind wehte.." ;-))
    und deshalb sind die Ausagen in Kulturzeit überhaupt nicht " irre ".
    Selbst wenn ER da was Reaktionäres gesagt haben sollte, so hat das aber nichts mit der Intention dieser Halbdokureihe, nämlich
    den Zuschauern Zeitgeschichte näher zu bringen, zu tun.
    Das, was er in einer Talkshow an persönlichen Einschätzungen zu dieser Zeit hat, die man da versuchte darzustellen, ist lediglich seine individuelle Geschichte und sonst nichts.

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Eine Heidi-Klump-Show bringt manche Frauen dazu nach Zensur zu rufen, aber eine solche Albernheit wie diese Doku-Soaps..erachten die gleichen als nicht hinterfragenswürdig ? Das wundert mich ..
    Mich wundert vielmehr, dass du hier zwei in Qualität und Sendungsabsicht völlig unterschiedliche Sendungen einfach so in einen Topf wirfst. Hat wohl was mit der Fähigkeit zu differenzieren bzw. es nicht zu können zu tun.

  9. Inaktiver User

    AW: Betreuungsplätze für Kinder

    @franzi
    bezüglich des postings, auf das ich dir bisher keine antwort gegeben habe: ich fand nicht, dass es eine antwort von mir erforderte. aber gerne wiederhole ich mich und kommentiere deine anmerkungen:

    - volle steuerpflicht für berufstätige, alleinerziehende mütter
    danke, dass du dagegen auf die straße gehen willst. geh besser in einen partei-ortsverein und fange mit nachhaltiger politischer arbeit an.

    - ehegattensplitting für berufstätige nicht-mütter
    du merkst an, dass berufstätige mütter mit ehemann das auch können. ja, wenn sie weniger verdienen, weil sie weniger arbeiten oder weniger qualifziert sind. m.a.w.: grundsätzlich fördert das splitting die abhängigkeit der frau vom mann.

    - volle sozialabgaben für berufstätige, alleinerziehende mütter.
    du merkst an, dass die nicht-berufstätigen mütter dafür nichts können. richtig. so was habe ich auch nicht behauptet.
    du merkst an, dass die politik das zu ändern hat. richtig. geh in die politik.
    du bietest an, dafür auf die straße zu gehen. mein reden: aktive parteimitgliedschaft. das setzt natürlich voraus, dass du abends und wochenends nicht auf kinder aufpassen mußt.

    - kostenlose kranken- und rentenversicherung für nicht berufstätige mütter
    deine anmerkung:
    Was aber schlägst du im Falle der nicht berufstätigen Mutter vor? Soll sie verhungern, soll sie bestraft werden? Soll sie auf den rechten Weg gebracht werden?
    was liest du in meine hinweise hinein? mein vorschlag ist ganz einfach: wenn frauen männer finden, die ihnen das daheimbleiben ermöglichen und ihnen die kranken- und rentenversicherung bezahlen, ist diese lebensentscheidung der frauen in jeder hinsicht zu respektieren. ich finde es aber nicht ok, für diese lebensentscheidung die finanzielle unterstützung der solidargemeinschaft zu fordern. hatte ich schon mehrfach geschrieben.

    Das ist, bis auf die Geschichte mit der Alleinerziehenden, kein >Unrecht<, das ist gelebtes Solidarprinzip. Wobei hier auch noch mal ganz genau geguckt werden müsste, inwieweit die nicht berufstätige Mutter der Allgemeinheit wirklich auf der Tasche liegt. Ich sage, sie tut es nicht!
    ich würde die situation nicht-berufstätiger mütter nicht so simpel als "der-solidargemeinschaft-auf-der-tasche-liegen" beschreiben.

    prinzipielle volkswirtschaftliche analysen kann ich hier nicht leisten. ich glaube aber aus verschiedenen gründen, dass es besser ist, den frauen ihre fähigkeit zur berufstätigkeit zu erhalten, als sie einfach nur zu versorgen.

    z.b. kenne ich mütter, die aus verschiedenen gründen mit der kindererziehung alleine da stehen. die wären sehr gerne berufstätig, weil sie zur zeit auf sozialhilfeniveau herumkrebsen und ihren kindern so keine schöne kindheit oder ordentliche bildung ermöglichen können. lieber aber zahlt die solidargemeinschaft ihnen dauerhaft sozialhilfe, als ihren kindern vorübergehend einen ganztagsschulplatz zu bezahlen? da stimmt doch was nicht.

    ich glaube, dass die deaktivierung großer teile der bevölkerung (der frauen) bestimmten gruppen sehr nützlich ist. das kann ich aber jetzt nicht zuende durchdenken.

    - zum thema kleine/große einkommen

    Lies dir wirklich hierzu mal den von mir hineingestellten Link durch, dann weißt du, wer dir eher das Geld aus der Tasche zieht - die nicht berufstätigen Mütter sind es jedenfalls nicht! Ich glaube, du hast dir wirklich den falschen "Feind" ausgesucht.
    die nicht berufstätigen mütter sind nicht mein feind. ich bin nur der ansicht, dass die vorhandenen mittel nicht in die nicht-berufstätigkeit von frauen gesteckt werden sollte, sondern in ihre berufstätigkeit.

  10. Inaktiver User

    AW: Betreuungsplätze für Kinder

    Zitat Zitat von Miss_Marple
    Frauen müssen in der Tat finanziell unabhängig werden von ihren Männern, keine Frage. Aber - damit dies möglich ist - denke ich, müssen sie von ihren Männern verlangen, einen größeren Anteil bei der Erziehungsarbeit zu leisten.
    ich denke, das ist art spirale. eine gewisse finanzielle unabhängigkeit ermöglicht eine größere konfliktfähigkeit, und die ermöglicht eine größere partnerschaftlichkeit, und die ermöglicht wieder eine größere finanzielle selbständigkeit...

    wenn ich mich recht erinnere, willst du über kurz oder lang auch wieder in den beruf, richtig?

    ich denke, xanidaes erleben ist das modell der zukunft: beide partner müssen sich auf ständige schwankungen in ihren lebensläufen einstellen, mit berufswechseln und zeitweisen gegenseitigen abhängigkeiten. zeitweisen...

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