Deine Vorschläge kann ich nur unterstützen.Zitat von linevp
Vor allem sollte die Rückkehrmöglichkeit in den Beruf (für Mütter/Väter) nach einer Familienpause viel besser gefördert und gefordert werden. DAS wäre für mich ein wünschenswertes Ziel und nicht, für ein Kind schon frühestmöglich eine Fremdbetreuung zu finden, damit der Arbeitsplatz nicht verlorengeht. Auch die Anerkennung der Familienarbeit wäre für mich erstrebenswert.
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Thema: Betreuungsplätze für Kinder
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23.02.2007, 11:09Inaktiver User
AW: Betreuungsplätze für Kinder
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23.02.2007, 11:13
AW: Betreuungsplätze für Kinder
Ja, wenn man 1.800 € bekommt, dann kann man es in der Tat als >nebensächlich< betrachten.
Zitat von Inaktiver User
Deshalb muss man es doch nicht unkritisch und ohne Widerstand einfach so als gottgegeben hinnehmen, finde ich.
Zitat von Inaktiver User
Ach, wenn die, die jetzt grad mal so 300.- € bekommen, dann in Rente geben, wird es diese doch gar nicht mehr geben. Sie werden also die mehrfach Gea.....en sein.
Zitat von Inaktiver User
Hast ja irgendwie Recht, solltest aber hier auch bedenken, dass die Eltern, im Unterschied zu früher, nicht nur die Kinderbetreuungsgebühren, sondern später auch noch die Studiengebühren am Hals habe.
Zitat von Inaktiver User
Das wird vor allem wieder einmal die treffen, die kein überflüssiges Geld haben. Die anderen werden das mit Leichtigkeit schultern können. Auch wieder so ein "Beitrag" zur Chancenungleichheit, den uns die Politiker da ohne Vorwarnung präsentiert haben.
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23.02.2007, 11:16Inaktiver User
AW: Betreuungsplätze für Kinder
Nun...ich bin kein Akademiker, halte mich aber trotzdem nicht für Bildungsfern. Und bei meiner Tochter besteht durchaus die Möglichkeit das sie einmal Studieren will.
Zitat von minstrel
Nur...ich bin alleinerziehend und weiß nicht ob ich mir das (trotz Vollzeitjob) leisten kann...ungerecht? Hmm....Jedenfalls ein "Stolperstein"!
Das Argument soziale Schichten...na ja...Die Steuerfinanzierung der Betreuung der Kleinsten käme hingegen allen sozialen Schichten zugute und könnte im Idealfall sogar die Chancengleichheit zwischen den sozialen Schichten verbessern.
hier werden die Kindergartengebühren nach dem Einkommen der Eltern gestaffelt...
Geringes Einkommen = geringe Gebühren
somit ist die Belastung für einkommensschwache Familien auch durchaus tragbar.
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23.02.2007, 11:21Inaktiver User
AW: Betreuungsplätze für Kinder
ich habe damals das Erziehungsgeld auch hingenommen...und ich habe mich sogar darüber gefreut!...Damals war es doch auch "ungerecht" gegenüber denen, die es vorher nicht bekommen haben.
Zitat von franzivonzack
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23.02.2007, 11:30
AW: Betreuungsplätze für Kinder
Richtig. Studiengebühren keinesfalls ohne die Möglichkeit der Gegenfinanzierung, z.B. durch Studienkredite, die im Zuge der späteren Berufstätigkeit abgegolten werden können.Und bei meiner Tochter besteht durchaus die Möglichkeit das sie einmal Studieren will.
Nur...ich bin alleinerziehend und weiß nicht ob ich mir das (trotz Vollzeitjob) leisten kann...ungerecht? Hmm....Jedenfalls ein "Stolperstein"!
Ich wollte lediglich andenken, dass die staatliche Studienfinanzierung nicht zwangsläufig Vorrang vor der staatlichen Kinderbetreuungsfinanzierung haben muss, nur weil das zur Zeit so ist.Gefahr im Küchenschrank
Er steht im mittleren Regal,
ganz hinten in der Ecke.
Wann und wie ist ihm egal,
so hockt er im Verstecke.
Er kichert still in sich hinein,
gibt nicht den kleinsten Mucker.
Er ist so listig und gemein.
Der raffinierte Zucker.
Peter Sendtko
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23.02.2007, 11:35
AW: Betreuungsplätze für Kinder
Ich nicht. Es ist, im Gegenteil, sozusagen der Bau des Haupthauses und der gehört selbstverständlich dazu.
Zitat von minstrel
So ist es. Du sagst es. Und ich erlaube mir, den Faktor "soziale Gerechtigkeit" einzubringen, weil er für mich einfach dazugehört, s.o..
Zitat von Minstrel
Na schön, dann können wir ja getrost Ausschau halten, wo es die nächste Wiese gibt, die die Wohlhabenden zu Lasten der Kleinen und vor allem der Kleinen (Kinder) der Kleinen abgrasen können!
Zitat von Minstrel
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23.02.2007, 11:35Inaktiver User
AW: Betreuungsplätze für Kinder
das wollte ich damit auch nicht sagen!
Zitat von minstrel
Nur meiner Meinung nach hört die "Verpflichtung" der Eltern ihren Kindern gegenüber, doch nicht mit dem Ende des Kindergartenalters auf...
Ich persönlich wäre ja schon glücklicher, wenn beides einkommensabhängig erhoben würde.
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23.02.2007, 11:43
AW: Betreuungsplätze für Kinder
Erstmal Ungleichheit ist nicht gleich Ungerechtigkeit.Zitat von Minstrel:
Bestehende Ungleichheiten werden durch das Elterngeld nicht angetastet. Das stimmt. Das war auch Sinn der Übung.
Zitat von Franzi:
Na schön, dann können wir ja getrost Ausschau halten, wo es die nächste Wiese gibt, die die Wohlhabenden zu Lasten der Kleinen und vor allem der Kleinen (Kinder) der Kleinen abgrasen können!
Und dann:
Wenn ich eine bestehende Ungleichheit mit einem bestimmten politischen Instrument nicht ausräume, lässt sich daraus ganz bestimmt nicht ableiten, dass ich eine Ungerechtigkeit mit diesem Instrument erzeuge.Gefahr im Küchenschrank
Er steht im mittleren Regal,
ganz hinten in der Ecke.
Wann und wie ist ihm egal,
so hockt er im Verstecke.
Er kichert still in sich hinein,
gibt nicht den kleinsten Mucker.
Er ist so listig und gemein.
Der raffinierte Zucker.
Peter Sendtko
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23.02.2007, 11:45
AW: Betreuungsplätze für Kinder
Ich persönlich wäre ja schon glücklicher, wenn beides einkommensabhängig erhoben würde.
Immerhin gibt es ja einkommensabhängig noch Bafög (wovon auch ich profitiert habe).Gefahr im Küchenschrank
Er steht im mittleren Regal,
ganz hinten in der Ecke.
Wann und wie ist ihm egal,
so hockt er im Verstecke.
Er kichert still in sich hinein,
gibt nicht den kleinsten Mucker.
Er ist so listig und gemein.
Der raffinierte Zucker.
Peter Sendtko
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23.02.2007, 12:14
AW: Betreuungsplätze für Kinder
Zitat von minstrel
>Erzeuge< vielleicht nicht, aber verstärke bzw., weil's so schön ist, gleich noch eine draufsattle.


Vor allem sollte die Rückkehrmöglichkeit in den Beruf (für Mütter/Väter) nach einer Familienpause viel besser gefördert und gefordert werden. DAS wäre für mich ein wünschenswertes Ziel und nicht, für ein Kind schon frühestmöglich eine Fremdbetreuung zu finden, damit der Arbeitsplatz nicht verlorengeht. Auch die Anerkennung der Familienarbeit wäre für mich erstrebenswert.
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