Ja sicher, aber ohne dass eurerseits auch nur ein einziges Mal auf die Gegenargumente und -rechnungen eingegangen worden wäre.Zitat von Inaktiver User
Die übergeht ihr einfach. So kann man nicht diskutieren.
Hab übrigens grad in der Zeitung gelesen, dass lt. einer Emnid-Umfrage sich zwar 82% der Deutschen für mehr Kita-Plätze aussprechen, insgesamt aber dennoch 64% die Betreuung der Kinder durch Mutter oder Vater favorisieren und nur 26% die Krippenbetreuung vorziehen.
Vielleicht sollte man dieses Thema doch besser mal durch eine Volksbefragung klären lassen. Dann weiß man nämlich, was die Bürger wollen.
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Thema: Betreuungsplätze für Kinder
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21.02.2007, 23:50
AW: Betreuungsplätze für Kinder
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22.02.2007, 07:38Inaktiver User
AW: Betreuungsplätze für Kinder
Sehr pauschal, Linwen, und das von dirAuch hier wird also wieder verdeutlicht unter welchen Phobien manche zu leiden scheinen, nur um nicht wahrnehmen zu wollen, dass Frauen heute Beruf und Kinder vereinbaren wollen..
In der neuen Brigitte ging es um genau dieses Thema, ich zitiere eine Meinung:
Sie werfen die Frage auf, warum gut ausgebildete Frauen nur noch den Kinderwagen vor sich herschieben.
Meine Vermutung:Es muss etwas mit den Hormonen zu tun haben.
Weil genau diese Frauen vor der Geburt noch ganz anders geredet haben: wie wichtig ihnen die Kollegen und der Job sind,wa sie noch erreichen wollen.....
Sie stecken voller Pläne.Nach der Geburt ist alles weg.
Ich finde diesen Beitrag eine Unverschämtheit, und kann mich auch des Neidfaktors nicht erwehren.
Wahrscheinlich ist bei den meisten Frauen die Geburt, bes. des ersten Kindes ein wirklich einschneidendes Erlebnis.
Man kann vorher doch gar nicht wissen, wie und was man fühlt.
Manch eine Frau fühlt sich sicher durch die Versorgung eines Säuglings die erste Zeit ausgefüllt, die andere ist überfordert.
Kann/darf man das nicht zugeben, ohne in diese Doofe-Mutti-Ecke gedrängt zu werden?
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22.02.2007, 07:45Inaktiver User
AW: Betreuungsplätze für Kinder
Ich meinte nicht unbedingt Frankreich.Wales, ob das in Frankreich alles Klischees sind, sei jetzt mal dahingestellt.
Mir geht dieses Gerede über den Nazi-Mutterkult gewaltig aufs Horn
Und, die umfassende Kinderbetreuung in der Ex-DDR hatte wohl, neben der Berufstätigkeit der Mutter einen nicht zu unterschätzenden, ideologischen Hintergrund.
Oft war es eine Pseudoberufstätigkeit. Mann/Frau "ging auf Arbeit", auch , wenn es gar nichts zu arbeiten gab.
Und schon 1000000X gesagt, wir wissen es jetzt: in Frankreich gibt es den Ausdruck Rabenmutter nicht, wahrscheinlich werden vermeintlich schlechte Mütter dort anders tituliert.
In GB gibt es den Ausdruck auch nicht, genauso wenig, wie das Wort Schweinehund!
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22.02.2007, 08:55Inaktiver User
AW: Betreuungsplätze für Kinder
Was ist an dem Beitrag unverschämt?
Zitat von Inaktiver User
Ich habe mich auch schon des öfteren gefragt, wo sie sind, die gut ausgebildeten Frauen, die ehemals Positionen erarbeitet hatten. Noch bis zur Mutterschutzfrist behauptet, man werde sich die Aufgaben in der Familie teilen, den Beruf und alles, was dieser mit sich bringt nicht ad acta legen und dann verschollen. Zunächst für drei Jahre später auf nimmer wiedersehen.
Das muss Gründe haben und die liegen nicht in der Betreuungssituation, denn die kann man sich ab einem gewissen Einkommen auch schaffen.
Wenn es nicht die Hormone sind, was dann? Die von manchen erwähnte Faulheit der Frauen, die sich lieber ins kuschlige Nest der Versorgung zurück ziehen?
Ich jedenfalls habe die Lösung noch nicht gefunden, vor allem, weil ich viele dieser Frauen, die sich auf diesem Wege aus dem Erwerbsleben zurück zogen, später unzufrieden wieder traf, was bei mir nicht gerade den Eindruck hinterließ, es ginge ihnen damit gut.
vita
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22.02.2007, 08:58
AW: Betreuungsplätze für Kinder
Ich finde diesen Beitrag ziemlich peinlich. Ich mir mal überlegt, was hier eigentlich so abgeht.
Zitat von Inaktiver User
Da wünschen sich eine Frau und ein Mann ein Baby, die Frau wird schwanger und dann haben sie ein Kind. Das ist ein großes Wunder und ich kenne auch keinen Mann, der bei der Geburt dabeigewesen ist, der das nicht als bewegenstes Ereignis in seinem Leben bezeichnen würde.
Und da ist dann das Baby auf der Welt und die Frau verspürt den Wunsch, hat das Verlangen, es eine zeitlang selbst zu versorgen - ist auch bestens dafür ausgestatte, schließlich kann sie es stillen. Sie ist vernarrt in ihr Kind und der Vater ebenfalls. Sie sind beide voller Freude und Stolz auf das, was sie da zustande gebracht haben.
Natürlich liegt es an "den Hormonen". Es liegt genauso an "den Hormonen", wie es an "den Hormonen" gelegen hat, dass sie neun Monate zuvor den Wunsch verspürte, mit ihrem Mann zu schlafen. Vieles liegt an "den Hormonen". - Was ist daran so "witzig", dass man es lächerlich machen müsste? Darüber muss man weder höhnen noch so tun, als wäre das was total Abartiges und Anomales und sich gleich dranmachen und das Gegenteil als
die Normalität hinstellen. Wie kann man man überhaupt nur im Entferntesten auf eine derartig kranke Idee kommen?
Es soll nun also normal sein, wenn einer >gut ausgebildetenFrau< >die Kollegen und der Job< so wichtig sind, dass sie frohen Herzens auf das Kinderwagenschieben und andere Beschäftigungen mit dem Kind verzichtet und so schnell wie möglich zu den geliebten Kollegen und in den geliebten Job zurückkehrt.
Was wird hier eigentlich gemacht?!
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22.02.2007, 08:59Inaktiver User
AW: Betreuungsplätze für Kinder
Nicht nur gibt es diesen Begriff nicht, es gibt auch diese ideologisierten Angriffe auf Mütter nicht. Dass es das Wort bzw. eins mit ähnlicher Bedeutung nicht gibt, ist lediglich ein Zeichen für eine andere Erwartungshaltung an Mütter, die man soweit mir bekannt ist, auch ansonsten dort findet.
Zitat von Inaktiver User
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22.02.2007, 09:30Inaktiver User
AW: Betreuungsplätze für Kinder
das ist nicht richtig.
Zitat von franzivonzack
ich habe irgendwann mal einfach aufgegeben.
zum teil ist es auch nicht sinnvoll, in diesem zusammenhang auf ideologische nebenfragen groß einzugehen, z.b. auf die frage, ob die globalisierung eine angenehme sache ist.
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22.02.2007, 10:26
AW: Betreuungsplätze für Kinder
Zitat von Inaktiver User
Niemand ist darauf eingegangen, auch du nicht. Niemand hat auch nur den Versuch unternommen, vielleicht mal zu gucken, wieviel an Betreuungsgeldern eine Mutter dem Staat und damit den Steuerzahlern erspart.
Wie einseitig hier von eurer Seite diskutiert wird, kann man schon allein daran erkennen, dass ihr euch immer als DIE Steuerzahler hinstellt und einfach unterschlagt, dass auch Alleinverdiener Steuern zu zahlen haben und damit eure teuren Krippenplätze und ggf. auch später eure Nachmittagsbetreuung mit finanzieren, die seine Kinder eben genau nicht brauchen, weil Mutter oder Vater das selbst machen.
Ganz unter den Tisch gekehrt habt ihr den finanziellen Anteil, den Kinderlose leisten für die außerfamiliäre Kinderbetreuung in diesem Land und das dürfte der Topf sein, aus dem das meiste Geld kommt. Ferner habt ihr unterschlagen, dass die meisten Frauen und Männer ja vor ihrer Elternschaft sehr wohl, meist jahrelang genau dieses Geld für die Allgemeinheit haben aufbringen müssen.
Um aber mal auf eine ganz andere Ebene zu kommen: Ich finde dieses Aufrechnen wirklich sehr, sehr armselig. Immerhin geht es nicht um irgendwas, sondern es geht um die Kinder in unserem immer noch sehr reichen Land.
Setzen wir uns doch lieber dafür ein, dass jedes Kind endlich die gleichen Startchancen bekommt. Setzen wir uns dafür ein, dass Eltern so entspannt sein dürfen, dass sie ihm das auch emotional ermöglichen können. Das waren nur zwei Beispiele, für es sich zu engagieren lohnt. Es gibt noch viele andere.
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22.02.2007, 10:34Inaktiver User
AW: Betreuungsplätze für Kinder
nicht schon wieder.
Zitat von franzivonzack
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22.02.2007, 10:43Inaktiver User
AW: Betreuungsplätze für Kinder
URSULA FOR PRESIDENT !
mnn, verbal aufgeschlossen, in Erfüllung seiner "Jetzt müssen sich Männer emanzipieren" - Pflichten.


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