Umfrage: Brauchen wir eine Impfpflicht?

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Ergebnis 41 bis 50 von 316

  1. Registriert seit
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    AW: Brauchen wir eine Impfpflicht?



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    AW: Brauchen wir eine Impfpflicht?

    Ja. Brauchen wir. Unbedingt.

  3. Avatar von Horus
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    AW: Brauchen wir eine Impfpflicht?

    Dass Leute, denen ihre Lebensgrundlage entzogen wird, die gejagt werden wie Hunde, die ihre Familie verlieren, ihre Lebensweise verlieren... anfällig auf noch die simpelsten Krankheiten sind und es dann womöglich nur noch eine winzige Zusatzbelastung braucht, dass jemand stirbt, ist ja nicht wirklich erstaunlich.

    die weissen Einwanderer haben die Urbevölkerung massakriert. Auf viele Weisen - zB indem die Büffelherden ausgerottet wurden, und somit die Nahrungsgrundlage - "nur" einen Erreger dorthin zu bringen hätte allein nie diese verheerende Wirkung gehabt.
    Komplett veraltete Theorie. Lies mal die aktuellen Erkenntnisse über die Besiedlung Amerikas.
    Schätzungsweise 80% der Urbevölkerung ist buchstäblich verreckt, bevor sie irgendwelche Kontakte zu den Weissen hatten. Nur deshalb war das Land dermassen leer, als die Europäer es ernstlich zu besiedeln begannen.

    Achtung, Lesen gefährdet die Dummheit!
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    Mut ist nicht das Gegenteil von Angst. Sondern die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als die eigene Angst.


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    AW: Brauchen wir eine Impfpflicht?

    Zitat Zitat von Horus Beitrag anzeigen
    Komplett veraltete Theorie. Lies mal die aktuellen Erkenntnisse über die Besiedlung Amerikas.
    Schätzungsweise 80% der Urbevölkerung ist buchstäblich verreckt, bevor sie irgendwelche Kontakte zu den Weissen hatten.
    Interessant, hab ich noch nie gehört.

    ich zweifle allerdings noch, da ja, wie du sagst, all das geschehen sein soll, bevor es Kontakte zu Weissen gab... und wo sind all die Städte hin verschwunden? Da müsste es doch Reste geben. Mir scheint das doch recht spekulativ zu sein.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao

  5. gesperrt Avatar von Ebayfan
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    AW: Brauchen wir eine Impfpflicht?

    Das stimmt schon, das habe ich auch schon gelesen. Unsere Infektionskrankheiten haben unserer Kultur den Weg bereitet, die Welt zu erobern. Und viele davon haben wir von unseren Haustieren abbekommen. Ohne die Masern u.a. wäre unsere Kultur nicht so weit gekommen. Das erklärt auch, warum wir sie relativ gut überstehen, während andere daran sterben wie die Fliegen.

    Von den amerikanischen Ureinwohnern bekamen wir die Syphilis, aus Afrika AIDS. Wobei der Kolonialismus die Ausbreitung von AIDS in diesem Ausmaß auch erst ermöglichte. Durch die mehrfache Verwendung gebrauchter Spritzen und der Erschließung abgelegener Gebiete durch die Eisenbahn. Darüber gab es diesen Winter auf Arte eine interessante Sendung. Die Syphilis war übrigens vor der Entdeckung der Antibiotika die angsteinflößende Lustseuche; sexuell übertragbar führte sie bis zur geistigen Umnachtung und zum Tod.

    Tatsache ist, dass die Masern durchschnittlichen europäischen Kindern relativ wenig ausmacht, andere Völker aber ziemlich zuverlässig dezimiert. Deshalb waren sie in der Vergangenheit auf makabere Weise für unsere Gesellschaft ziemlich nützlich.

    Heute spricht allerdings wenig dagegen, sie auszurotten. Dankbarkeit einem Krankheitserreger gegenüber wäre doch etwas übertrieben.

    Ich gehöre übrigens zu den wenigen Kindern, die schon vor 48 Jahren dagegen geimpft wurden. Dreimal bekam ich eine Dosis und nie die Masern selbst. Wahrscheinlich deshalb, weil es in unserem Bekanntenkreis einen Jungen mit überstandener Hirnhautentzündung nach Masern gab, der dadurch nur die Sonderschule besuchen konnte.


  6. Registriert seit
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    AW: Brauchen wir eine Impfpflicht?

    Zitat Zitat von Ebayfan Beitrag anzeigen
    Ich gehöre übrigens zu den wenigen Kindern, die schon vor 48 Jahren dagegen geimpft wurden. Dreimal bekam ich eine Dosis und nie die Masern selbst. Wahrscheinlich deshalb, weil es in unserem Bekanntenkreis einen Jungen mit überstandener Hirnhautentzündung nach Masern gab, der dadurch nur die Sonderschule besuchen konnte.
    Gibt da auch nen Spruch zu: Früher gab es überall den Dorfdepp, heute kommt das meist von der FSME, früher aber auch von den ganzen „Kinderkrankheiten“, die fast jeder bekam, weil man gegen die nicht impfen konnte.

  7. Avatar von Lottofee
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    AW: Brauchen wir eine Impfpflicht?

    Zitat Zitat von HansDampf Beitrag anzeigen
    Ich betrachte mich weder als Impfbefürworter noch als Impfgegner, sondern befinde mich in dem Dilemma, die Aussagen beider Seiten als relevant zu betrachten.

    Folgende Fragen sollte man stellen:
    1. Schützen Impfungen zuverlässig von den Krankheiten, gegen die sie entwickelt wurden?
    2. Sind Impfungen in der Lage, Krankheiten auszurotten?
    3. Welche Wahrscheinlichkeiten besitzen Erkrankungen und Impfschäden?
    4. Was sind auftretende Impfschäden und wie häufig sind sie?
    5. In welchem Alter sollte man impfen, sind Mehrfach- oder Einfachimpfungen sinnvoller?
    [...]
    Die Frage also ist die nach dem Verhältnis von Nutzen und Schaden bei Impfungen.
    Es gibt Untersuchungen, die behaupten, daß Masern-geimpfte Kinder bei Masern-Epidemien ebenfalls an Maser erkranken. Damit müßte man Frage 1 mit Nein beantworten. Hinzu kommt, daß es Berichte gibt, Geimpfte, die an der Krabkheit erkranken, haben einen schwereren Krankheitsverlauf. Solange es in meinen Augen keine seriöse Widerlegung dieser Beobachtung gibt, steht das Hauptargument für Impfen für mich auf tönernen Füßen.
    [...]
    Bei der Definition von Impfschäden, aber auch bei der Zählung dieser Fälle leben Impfbefürworten und Impfgegebner in völlig verschiedenen Welten. Meiner Meinung nach ist die Definition des Impfschadens des Koch-Instituts viel zu eingeschränkt (es werden im Prinzip nur direkt kausale Folgen betrachtet), aber das Impfen für alle Zivilisationskrankheiten verantwortlich zu machen, geht auch zu weit. So lange nicht klar ist, ob es Auswirkungen des Impfens auf die Entstehung von Allergien Asthma und Autoimmunkrankheiten wie Rheuma gibt, solange nicht widerlegt ist, daß die Aluminium-haltigen Konservierungssoffe der Impfmittel, die wir Kindern in die Blutbahn spritzen, den Körper nicht vergiften, kann es keine wirklich saubere Aussage zu Impfschäden und deren Auswirkungen auf des Leben unserer Kinder geben.

    Aufgrund dieser Überlegungen haben wir beschlossen, unsere Kinder nur so viel wie nötig und so spät wie möglich und wenn, dann mit Einzelpräparaten zu impfen. Tetanus ja, Windpocken nein. Masern erst mit 15, wenn es vorher keine natürliche Erkrankung gab. Mumps bei Jungen ja, bei Mädchen nicht.
    Danke für diesen Vernunft-geprägten Beitrag!
    Spricht mir sehr aus der Seele.

    Keine Impfplicht

    - Die Zusatzstoffe einzelner Impfmittel beinhalteten nicht nur Aluminium, sondern auch Quecksilber. Wurde später grösstenteils ausgetauscht (stillschweigend natürlich).

    - Der Zusammenhang von Impfungen (gezielte "Attacken" gegen das Immunsystem) und die merkwürdige und (gewollt) unerklärte Explosion von Allergien/Asthma/Autoimmunkrankheiten (krankhafte Überreaktionen der Immunabwehr) liegt nahe, ist aber schwer nachzuweisen (auch weil zeitlich oft ausseranderliegend). Das wird auch so bleiben, da eine Milliarden-Industrie kein Interesse daran hat Umsatz einzubüssen/Schadensersatz zu zahlen.

    - es gibt einen verdächtigen Mangel an simplen Wirksamkeits-Studien für die einzelnen Impfmittel. Stattdessen wird die Psychologie von Impf-Gegnern studiert.

    - die einzelnen Impfungen müssen absolut einzeln betrachtet werden.
    Dazu ist es wichtig, dass die Möglichkeit besteht, einzeln zu impfen.

    - die moralisierende Reaktion auf Impf-Verweigerer ist unverständlich.
    Impf-Befürworter sollen sich und ihre Kinder halt impfen, dann kann ihnen doch nichts passieren.
    Sollte die Erkrankung trotz Impfung doch auftreten, sollten die Beschwerden an die Hersteller dieser offenbar wirkungslosen Substanzen gehen.
    * * Lottofee * *

  8. Inaktiver User

    AW: Brauchen wir eine Impfpflicht?

    - Der Zusammenhang von Impfungen (gezielte "Attacken" gegen das Immunsystem) und die merkwürdige und (gewollt) unerklärte Explosion von Allergien/Asthma/Autoimmunkrankheiten (krankhafte Überreaktionen der Immunabwehr) liegt nahe, .....
    In der DDR gab es Pflichtimpfungen gegen bestimmte Krankheiten für Kinder. Wie passt es denn zu Deiner Aussage mit den Allergien? Nachweislich gab in der DDR deutlich weniger Allergien als in der BRD. Seit der Wende (damit Wegfall der Pflichtimpfung) nahmen und nehmen die Allergien zu.
    Verringert die Pflichtimpfung also das Allergierisiko?


    - die moralisierende Reaktion auf Impf-Verweigerer ist unverständlich.
    Hier stimme ich Dir teilweise zu.
    Entweder es ist freiwillig, dann ist auch die Entscheidung der Eltern zu respektieren.
    Erst sagen: "Triff die Entscheidung!" ... aber dann meckern, wenn es die "falsche" ist.....

    Allerding ist der Hinweis darauf, dass die Impfverweigerer das geringe Krankheitsrisiko ihrer Kinder den Geimpfenden zu verdanken haben, durchaus richtig. Wenn die Gruppe der Verweigerer größer wird, dann bewerten viele dieser Eltern das sicher auch wieder neu.

    Aber in diesem Strang geht es eigentlich nicht um das Impfen an sich, sondern eine Impfpflicht für bestimmte Krankheiten.

    Und da geht es meiner Meinung nach um 2 Fragen:

    1. Sind Eltern überhaupt in der Lage das Impfrisiko versus Krankheitsrisiko für ihr eigenes Kind einzuschätzen?
    2. Ist es Aufgabe von Eltern das Risko einer Erkrankung von anderen Menschen zu minimieren, wenn dadurch das Risiko einer Schädigung (möglicherweise) für ihr Kind steigt?

    Ich habe große Zweifel bei 1 und verneine 2.

  9. gesperrt Avatar von Ebayfan
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    AW: Brauchen wir eine Impfpflicht?

    War die Zusammensetzung der Impfstoffe in der DDR identisch mit denen im Westen?


  10. Registriert seit
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