Umfrage: Wie großzügig geben Sie Trinkgeld?

Antworten
Seite 23 von 24 ErsteErste ... 1321222324 LetzteLetzte
Ergebnis 221 bis 230 von 235
  1. User Info Menu

    AW: Wie großzügig geben Sie Trinkgeld?

    Gut das der Fred mal hochgerutscht ist.

    Eine junge Freundin arbeitet in der Gastronomie.
    Sie berichtet, dass fast ausschließlich mit Karte gezahlt wird (haben wir in der Pandemie ja so eingetrichtert bekommen und bequem ist es ja auch)
    Viele Chefs wollen aber nicht, dass mit Karte auch das Trinkgeld abgerechnet wird, weil sie sonst das versteuern müssen.

    Also Kellnerin: Macht 46,30
    Gast: machen Sie 50
    Kellnerin (muss sagen) : Wir durfen kein Trinkgeld auf die Rechnungsumme der Karte abrechnen.
    Gast: ach so, kann man nix machen

    Also meine Bitte: ein paar Bar-Taler mitnehmen damit das noch möglich ist
    Die Leute sind dort echt auf Trinkgeld angewiesen, der Lohn reicht kaum für ein normales Auskommen
    Für den 1. Gedanken kann ich nichts,
    ab dem 2. Gedanken bin ich dafür verantwortlich.

  2. Inaktiver User

    AW: Wie großzügig geben Sie Trinkgeld?

    Zitat Zitat von Eva2 Beitrag anzeigen
    Gut das der Fred mal hochgerutscht ist.

    Eine junge Freundin arbeitet in der Gastronomie.
    Sie berichtet, dass fast ausschließlich mit Karte gezahlt wird (haben wir in der Pandemie ja so eingetrichtert bekommen und bequem ist es ja auch)
    Viele Chefs wollen aber nicht, dass mit Karte auch das Trinkgeld abgerechnet wird, weil sie sonst das versteuern müssen.

    Also Kellnerin: Macht 46,30
    Gast: machen Sie 50
    Kellnerin (muss sagen) : Wir durfen kein Trinkgeld auf die Rechnungsumme der Karte abrechnen.
    Gast: ach so, kann man nix machen

    Also meine Bitte: ein paar Bar-Taler mitnehmen damit das noch möglich ist
    Die Leute sind dort echt auf Trinkgeld angewiesen, der Lohn reicht kaum für ein normales Auskommen
    Was so pauschal nicht grundsätzlich stimmt.
    https://www.roedl.de/themen/trinkgeld-versteuern
    Da sind die Chefs einfach oft zu faul, um das Trinkgeld aus den Belegen raus zu rechnen bzw. ein System im Betrieb einzurichten, wo das Trinkgeld extra aufgeführt wird bei der Kartenabrechnung. Das haben wir schon oft in Lokalen gesehen, dass auf dem Beleg dann zwei Posten drauf waren.
    Der Chef könnte sich auch vom Personal bestätigen lassen, dass das Trinkgeld individuell laut Beleg ausgezahlt wurde, dann ist es auch steuerfrei. Ist alles etwas kompliziert, aber manchmal auch nicht so unmöglich, wie dargestellt.
    Bargeld dabei haben, ist natürlich die einfachste Variante - da gibt es dann keine Diskussionen.
    Geändert von Inaktiver User (27.06.2021 um 21:19 Uhr)

  3. User Info Menu

    AW: Wie großzügig geben Sie Trinkgeld?

    Madame E, Du hast vollkommen recht, sie sind zu "faul" bzw. es ist den Chefs schlicht zu umständlich.
    Deshalb sagen sie einfach: das geht nicht, müssten wir versteuern.

    Deshalb mein Hinweis auf Bares
    viele haben wirklich gar kein Bargeld mehr dabei.
    Für den 1. Gedanken kann ich nichts,
    ab dem 2. Gedanken bin ich dafür verantwortlich.

  4. User Info Menu

    AW: Wie großzügig geben Sie Trinkgeld?

    So beschränkt kann doch eigentlich niemand sein und in D ist auch kaum jemand ohne Bargeld unterwegs

    Zur Umfrage: ich kann nicht teilnehmen, weil kein Punkt zutrifft:
    - ich gebe EIGENTLICH so um die zehn Prozent ( fünf bei Beträgen über 200)
    - es reicht, wenn der Service durchschnittlich ok ist
    - ist er schlecht (und kann das nicht auf Stress durch Überbelastung zurückführen), dann gibt es 0,00; bei cash lass ich mir auf den Cent rausgeben. Kam in jüngeren Jahren gelegentlich mal vor, wenn ich keine Lust hatte, mich aufzubrezeln und alleine unterwegs war. Dann war ich manchmal offenkundig "nicht wichtig" und manche Servicekraft so unprofessionell, das nicht zu verbergen. Oder hinter eisig-formaler Korrektheit. Tja, kann ich auch.

  5. User Info Menu

    AW: Wie großzügig geben Sie Trinkgeld?

    Ich gebe normalerweise 5 - 10% vom Rechnungsbetrag, zB. in Gaststätten.

    Beim Friseur meist 5 Euro, das entspricht dann knapp 10%.

    Bei Hotelübernachtungen tu ich mich manchmal schwer, so ein 2Euro Stück auf den Tisch erscheint mir wenig, mehrere Münzen sieht für mich irgendwie "doof" aus.

    Meist ist es doch ein 5er, entweder auf den Notizblock im Zimmer ein Danke und das Geld daraufgelegt, oder wenn die Zimmerfrau gerade in der Nähe des Zimmers ist geb ich`s ihr persönlich.

    Und seit ein paar Jahren unserer immer gleichen Postbotin/ Paketfrau am Jahresende ein kleines Tütchen mit einer Minisüßigkeit und einem 10er drin.

  6. User Info Menu

    AW: Wie großzügig geben Sie Trinkgeld?

    Zitat Zitat von Hobbit06 Beitrag anzeigen
    Bei Hotelübernachtungen tu ich mich manchmal schwer, so ein 2Euro Stück auf den Tisch erscheint mir wenig, mehrere Münzen sieht für mich irgendwie "doof" aus.

    .
    Für eine Übernachtung 2-3, steigernd
    Post, Müllabfuhr am Jahresende Süßes+20, Paketboten ab+zu was+im Sommer eine kalte Cola

  7. User Info Menu

    AW: Wie großzügig geben Sie Trinkgeld?

    Wir sind hier eher ein Landgasthof, im Übernachtungsbereich gibt es so gut wie gar kein Trinkgeld.
    Wir bekommen Pfandflaschen da gelassen.
    Liegt allerdings am Klientel - wir haben Dienstreisende und Handwerker als Gäste, Rechnung zahlt der Arbeitgeber.
    Da freuen wir uns auch über ein Lob von den Leuten.

    Wenn Urlauber da sind (was ja bekanntlich zZ sehr wenig ist) die geben schon was.
    Meist dem Frühstücksdienst einen kleinen Schein: "für alle"
    Für den 1. Gedanken kann ich nichts,
    ab dem 2. Gedanken bin ich dafür verantwortlich.

  8. User Info Menu

    AW: Wie großzügig geben Sie Trinkgeld?

    [QUOTE=Eva2;35266770
    Meist dem Frühstücksdienst einen kleinen Schein: "für alle"[/QUOTE]

    "Für alle" finde ich in diesem Fall eine gute Idee😀
    An einer Hotelrezeption gab es das auch mal vor einigen Jahren.

  9. User Info Menu

    AW: Wie großzügig geben Sie Trinkgeld?

    Das kommt ganz auf den Service an. Je besser er ist, umso mehr Trinkgeld gebe ich.
    Und wenn er richtig schlecht ist, gibt es nichts .

  10. User Info Menu

    AW: Wie großzügig geben Sie Trinkgeld?

    Wir hatten in diesem Jahr sehr viele Handwerker im Haus, weil ständig wichtige Dinge defekt wurden.

    - Abfluss in der Küche verstopft, das Spülwasser des Geschirrspülern stand im Waschbecken. Die angerufene Firme schickte sofort am nächsten Morgen einen Servicemitarbeiter, der innerhalb einer halben Stunde mit einem Bohrgerät den verstopften Abfluss frei bekam. Ich drückte ihm 20 € in die Hand, weil ich möchte, dass die Firma bei ähnlichen Katastrophen schnell kommt. Die Rechnung war happig 140 €.

    - In unserer Wohnung im 1. Stock des Hauses fiel der Strom kurz vor Ostern aus. Keine Ahnung, was der Grund war. Wir erwarteten Besuch von unseren Kinder und Enkeln, die in der oberen Wohnung schlafen. Die angerufene Firma schickte ebenfalls am nächsten Morgen einen Elektriker, der einen Kabelbruch oder eher einen Defekt in einer Abzweigdose vermutete. Da schon mein Schwiegervater 1974 die 3,70 hohen Decken mit Paneelen abgehängt hatte, war klar alle Abzweigdosen liegen oberhalb der Abhängung. Damit war klar, dass wir mindestens die Abhängung im Flurbereich runterreißen mussten. Arbeitszeit 1 Stunde. Er bekam 20 € Trinkgeld.

    Am nächsten Morgen, es war schon Gründonnerstag kam der Elektriker wieder und schaltete provisorisch eine Überbrückung von Steckdose zu Steckdose (und erklärte, dass das aber verboten sei) und damit war wieder Licht in allen Zimmern. Arbeitszeit 1 1/2 Stunden, er bekam 20 € Trinkgeld.

    Ich wusste, dass die Verkabelung in der oberen Wohnung von meinen Schwiegervater mit Hilfe eines befreundeten Elektrikers damals mit zweikabeligen stoffummantelten Leitungen in Rohren verlegt worden war, also keine Erdung vorhanden war. Schwiegersohn hatte mir erklärt, dass ich mich keinesfalls auf Bestandsschutz rausreden könnte. Elektriker, die er kannte, würden dann auf eine völlig neue Installation nach heutigen Regeln bestehen würden (Fräsen, Dreck, neue Kabel und hohe Kosten).

    Nach Ostern kam der Elektriker noch einmal, er fand den Bruch in einer der vier Abzweigdose, ersetzte alle Lüsterklemmen durch Wagoklemmen (die jetzt vorgeschrieben sind). Zum Schluss meinte er, wenn wir neue Kabel in der Wohnung haben wollten, sollten wir uns melden. Arbeitszeit 2 Stunden. Er bekam 30 € Trinkgeld.

    Die Rechnung der Firma betrug 300 €.

    Wer jemals dieses Haus übernimmt, muss die gesamte Elektrik erneuern, denn es gibt in allen Zimmern nicht mehr als zwei Steckdosen, an jeder liegen Stromverteiler mit mindestens 6 Anschlüssen.
    Geändert von Opelius (03.07.2021 um 08:39 Uhr)
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

Antworten
Seite 23 von 24 ErsteErste ... 1321222324 LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •