Ihr lest was ihr lesen wollt damit ihr euch anschließend wieder als geborene Gutmenschen darstellen könnt. Den Kindern habe zumindest ich nie diesen Vorwurf gemacht. Es ging lediglich darum zu zeigen, dass die Kinder in unserer Gesellschaft nicht so arm dran sind wie hier dargestellt wurde. Klar gibt es auch die geprügelten und missbrauchten Kinder, aber das hat mit dem Thema hier nichts zu tun.
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21.04.2014, 11:53Inaktiver User
AW: Ist es für Sie okay zu sagen, dass man keine Kinder mag?
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21.04.2014, 11:56
AW: Ist es für Sie okay zu sagen, dass man keine Kinder mag?
nein. Ich hatte eine gute (nicht immer glückliche) Kindheit, aber ich beneide die heutigen Kinder nicht. Die werden in eine schwierigere Welt geboren, als ich.
Ich hab per se nichts gegen Kinder. Ich hab aber was gegen Lärm. Und gerade bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel gibt's nun einen häufigen Zusammenhang zwischen Lärm und Kindern - wobei manche Kinder es drauf haben, sehr präzis jene Frequenz zu treffen, die extrem nervenaufreibend ist.Was ja in diesem Strang auch immer wieder unverhohlen ausgesprochen wird: Man mag keine Kinder, weil sie anstrengend sind, belastend sind, sie einen zwingen, sich um sie zu kümmern, die eigenen Bedürfnisse dafür zurückzustellen.
nein, das mag ich nicht. ja, mein Bedürfnis nach Stille geht hier für mich vor.
Ich vertreib mir dann machmal die Zeit mit der Abwägung, ob es im konkreten Fall eher die Mutter oder das Kind ist, das die erste Ohrfeige kriegen soll. Aber ich lass es dann doch bleiben, ersten bin ich zivilisiert und zweitens würde das Geschrei doch nur noch grösser werden.
Auch bei jenen Kindern, die ich persönlich kenne und mag - jene aus der Familie - bin ich nicht böse, wieder in die Ruhe meiner Erwachsenenwohnung zurück kehren zu können.
gruss, barbara
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21.04.2014, 12:03
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21.04.2014, 12:09Inaktiver User
AW: Ist es für Sie okay zu sagen, dass man keine Kinder mag?
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21.04.2014, 13:06Inaktiver User
AW: Ist es für Sie okay zu sagen, dass man keine Kinder mag?
puh,das ist schon ganz schön heftig zu lesen,was in diesem strang so geschrieben steht.
ich komme immer mehr zu der erkenntnis ,dass mich das überhaupt nicht interessiert,ob jemand kinder mag oder nicht,denn die auswirkungen spürt man ja ohnehin im täglichen leben..oder besser die kinder spüren sie..
klar machen sie krach und sind nicht immer so wie man das gerne hätte ,sind ja auch keine tamagotchis.
hier wird so viel von gutmenschen geredet ,aber von kindern gefordert diese zu sein...damit sie wenigstens ein bißchen liebenswert sind...dabei sind es oft die eltern,die sich eben nicht so kümmern wie sie sollten .
mich nervt auch einiges und dennoch muss ich das nicht ständig kundtun,denn ich bin auch nicht das maß aller dinge und ein bißchen weniger ego würde den meisten in unserer gesellschaft schon auch gut tun.
..und die konsequenz einer nicht kinder mögenden gesellschaft wäre eine aussterbende...
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21.04.2014, 13:35Inaktiver User
AW: Ist es für Sie okay zu sagen, dass man keine Kinder mag?
Ich kann verstehen, dass in stressigen Gemütslagen Kinder und ihre Belange als lästig, nervend etc. empfunden werden. Erlebt jede Mutter, jeder Vater. Wer hier für eine andere Sicht auf das (Klein)Kind und seine fordernden, nicht selten auch berechtigten Ansprüche plädiert, "verklärt" doch nicht eine übertriebene Hingabepflicht.
Es geht, denke ich, doch darum, mit einem Kind nicht über es hinw e gzusprechen und letztlich abweisende Gedanken zu hegen, sondern z u ihm - so wie man doch Zugang zu einem Demenzkranken erfährt, wenn man sich auf dessen innere Welt einlässt -, d.h. will sagen, sich der Zuwendung zu auch fremden Kindern (kann ja kurzzeitig sein) zu verweigern, will mir nicht in den Kopf.
Als vergnügte Großmutter eines Kleinkindes erlebe ich so viel Anregendes und Altvertrautes, Versunkenheit bei ihm, Anflüge von Abenteuerlust undundund. Ich verstehe und ertrage so manchen -mir scheint- kaltklingenden Ton Kinder betreffend nur schwer, insbesondere die Fokussierung auf abstoßende Begegnungen mit unleidlichen Exemplaren, die mir zuhauf nicht zulaufen.
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21.04.2014, 14:12
AW: Ist es für Sie okay zu sagen, dass man keine Kinder mag?
Ich nehme das denjenigen, die sich so geäußert haben, auch nicht ab. Die Begegnung mit einem neugierigen, unschuldigen Kleinkind (und so sind sie mit ein, zwei Jahren eigentlich alle) tatsächlich abstoßend zu finden, würfe ein ziemlich trübes Licht auf diejenige, die so etwas äußert. Da muß dann wohl einiges im Argen liegen, oder es wird hier maßlos übertrieben, um zu provozieren. Anders kann ich mir das nicht erklären.
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21.04.2014, 14:34
AW: Ist es für Sie okay zu sagen, dass man keine Kinder mag?
Die meisten Begegnungen mit Kindern habe ihc in öffentlichen Verkehrsmitteln. Wenn sie ruhig da sitzen, oder sich ruhig unterhalten - kein Thema. Wir zwinkern uns zu, manchmal, und gut ist.
Aber nein - ich will mich in öffentlichen Verkehrsmitteln nicht unterhalten. Mit niemanden. Nicht übers Wetter, nicht über sonstwas. Nein, auch nicht mit Kindern. Ich will mich auf niemanden einlassen. Ich will einfach in Ruhe dort hin fahren, wohin ich eben fahren muss, das ist alles.
Und das letzte, was ich will, ist, fremde Kinder zu erziehen. Sicher nicht!
in öffentlichen Verkehrsmitteln fahren regelmässig Kinder mit, und es sind nun mal jene, die negativ und breitflächig auffallen, die quer durch den ganzen Wagen durch brüllen, und nicht die stillen, die ruhig auf ihrem Platz sitzen.Ich verstehe und ertrage so manchen -mir scheint- kaltklingenden Ton Kinder betreffend nur schwer, insbesondere die Fokussierung auf abstoßende Begegnungen mit unleidlichen Exemplaren, die mir zuhauf nicht zulaufen.
gruss, barbara
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21.04.2014, 14:35Inaktiver User
AW: Ist es für Sie okay zu sagen, dass man keine Kinder mag?
Darf man bitte Kindermöger nicht mögen, bei deren Posts man den Eindruck gewinnt, dass sie zur Heiligsprechung anstehen?
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21.04.2014, 15:05Inaktiver User
AW: Ist es für Sie okay zu sagen, dass man keine Kinder mag?
Ich schrieb zwar von sogenannten Gutmenschen, habe aber nicht eingefordert, dass Kinder welche sein sollen.
so ist es, und wenn einem die Kinder dann wegen ihres Verhaltens weniger lieb sind als andere ist das doch nur verständlich.dabei sind es oft die eltern,die sich eben nicht so kümmern wie sie sollten .



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