Umfrage: Was halten Sie von „kinderfreien Zonen“ im Urlaub?

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    AW: Was halten Sie von "kinderfreien Zonen" im Urlaub?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    hm... oder stört es dich auch nicht wenn deine Begleitung immer mal wieder das Gespäch unterbricht um auf dem Handy zu tippen... oder wenn ein Tischnachbar so laut telefoniert das du zwangsläufig alles mitkriegst... das fällt nämllich für mich in etwa in die gleiche Kathegorie "Störung"

    Das stört mich zB sehr viel mehr, ja. Auch im Zug.

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  2. Inaktiver User

    AW: Was halten Sie von "kinderfreien Zonen" im Urlaub?

    Zitat Zitat von Jolanda_40 Beitrag anzeigen
    Das stört mich zB sehr viel mehr, ja. Auch im Zug..
    aber auch "große Kinder" haben ein Recht auf freie Entfaltung...

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    AW: Was halten Sie von "kinderfreien Zonen" im Urlaub?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    aber auch "große Kinder" haben ein Recht auf freie Entfaltung...
    Da seh ich aber einen gewaltigen Unterschied, liebe Max ...
    .

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  4. Inaktiver User

    AW: Was halten Sie von "kinderfreien Zonen" im Urlaub?

    Nicht jeder, der in einem Restaurant ist, ist in der Stimmung sich mit jemanden zu unterhalten.

    Daran sollte man auch mal denken.

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    AW: Was halten Sie von "kinderfreien Zonen" im Urlaub?

    Zitat Zitat von Jolanda_40 Beitrag anzeigen
    Kann es nicht einfach auch bereichernd sein, mit einem kleinen Kind zu sprechen ? seine neugier zu erleben ? Oder mit dem älteren Herrn am nebentisch, der allein da ist ? Es bleibt soch sicher nioh genug Zeit für die freunde am Tisch...
    Es kann - aber es muss nicht. Und warum soll ich die Bedürfnisse fremder Menschen höher stellen als meine eigenen, warum ist das Interesse eines Kindes nach Bespaßung, welche die Eltern nicht gewähren, höher als mein Interesse an meinen Freunden? Vielleicht habe ich ein wichtiges Gespräch zu führen, vielleicht nähert man sich gerade als Liebespaar an, vielleicht sitze ich einfach mit einem Buch da und schließe meine Tag ganz alleine für mich ab. Der ältere Herr am Nebentisch würde vermutlich auch ein "Entschuldigung mir ist heute nicht nach reden" verstehen können.
    Das sind berechtigte Interessen! Und nochmal: Das Kind kann nix dafür, hier sind Eltern oder andere Begleitpersonen gefragt.
    An einem Tag unterhalte ich mcih mit dem Kind oder dem Tischnachbarn, am anderen nicht - ich will bloß nicht dazu verpflichtet werden (schon gar nicht von Eltern, die selber keinen Bock auf Kinderbespaßung haben).
    Ein Verstand, der einmal
    durch eine neue Idee über sich hinaus wuchs,
    kehrt niemals
    zu seiner ursprünglichen Form zurück.

    [Oliver Wendell Holmes]

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    AW: Was halten Sie von "kinderfreien Zonen" im Urlaub?

    Wenn ich nicht in der Stimmung bin, mich mit Menschen zu unterhalten, die mir begegnen, sag ich denen das...

    Ist aber selten. Und dann bleib ich eher daheim...

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    AW: Was halten Sie von "kinderfreien Zonen" im Urlaub?

    Zitat Zitat von Jolanda_40 Beitrag anzeigen
    Da würde mich jetzt wirklich interessieren, was genau da für Dich alles unter "Störung" fällt. Das macht nämlich für mich wirklich den Unterschied. Wenn mir ein Kind das Marmeladenbrot an den Rücken pappt, würde ich ziemlich ruppig werden, glaub ich.

    Aber ein Kind, das an den Tisch kommt, guckt, Fragen stellt, oder ein wenig zwischen den Tischen rumläuft - das seh ich überhaupt nicht als Problem oder "Störung". Ich finde nicht, dass 4jährige schon 2 Stunden oder länger ruhig an einem tisch sitzen bleiben können müssen.
    ich war mit meinem heute 23jährigen Kind früher auch ab und zu in Restaurants, habe aber da Kompromisse gemacht, d.h. möglichst im Biergarten (damals wurde großteils sowieso noch in Restaurants geraucht, ging gar nicht, aber draußen war es natürlich generell interessanter) und nur so lange, wie es ihrem Alter entsprechend zuzumuten war. Ich hatte nie den Anspruch, dass sie 2 Std lang stillsitzen muss. Ich war dann halt auch nur eine Std mit ihr essen und hatte Sachen dabei, mit denen sie sich längers beschäftigen bzw ich mich mit ihr beschäftigen konnte.

    So sehr die Eltern heute um ihre Kinder tanzen, so sehr sehe ich gerade in diesen Bereichen auch ein großes Desinteresse von vielen Eltern. Da kriegen die Kinder irgend ein (meist rosasfarbenes) Quitschezeugs in die Hand gedrückt, was natürlich nervt und die Eltern hocken dann wirklich stundenlang im Cafe und "delegieren" die Erziehung auf die Umwelt. Und dann läufts, wie queenela schon so treffend beschrieben hat. Einzelfälle gabs schon immer, deshalb brauch ich noch keine kinderfreien Zonen. Aber diese Einzelfälle haben sich zumindest in der Stadt schon zu einer gewissen "Allgemein"-Haltung ausgeweitet.

    Die Argumentation der Kinderfeindlichkeit ist schnell herbeigezogen. Ich sass mal in der Fußgängerzone kurz nachdem ich so halbwegs von einem Hörsturz genesen war. Mein rechtes Ohr hat sich allerdings nie wieder ganz davon erholt, also ich bin da zugegebenermaßen etwas lädiert. Da kletterte ein Kind von hinten auf die Sitzgelegenheit, auf der ich saß und grellte mir voll ins Ohr (natürlich prompt ins "richtige") Ich bin instinktiv vor Schmerz zusammengefahren und ja, ich geb es zu, ich hab das Kind kurz angefahren, obs eigentlich noch geht oder so was ähnliches.

    Dann rief die Mutter das Kind zu sich mit den Worten "komm, die Frau mag keine Kinder"
    Ich fand das nur noch zum
    Das konnten die zwar nicht wissen, dass ich dieses Ohrproblem habe, aber warum brauch ich überhaupt eine Rechtfertigung dafür, dass niemand über mich drüber klettern und mir ins Ohr schreien soll? Früher lief mal so was unter Benehmen. Und die Mutter guckt da noch zu und findet das wahrscheinlich süß

    Es geht mir hier auch nicht um die pöhsen nervigen Kinder, sondern in erster Linie um die fehlende Vorbildfunktion der Eltern, die zu solchen vermehrten Abgrenzungen zum größten Teil beitragen dürfte. Ich finde, das macht hier die Argumentationsschiene von den Gegnern der kinderfreien Zonen auch sehr deutlich. Es reden hier die meisten User von manchen Auswüchsen und betonen immer wieder, dass die als nicht allgemeingültig gesehen würden, und es wird mit Pauschalierungen geantwortet. Bis hin zu Horrorszenarien, ob wir uns nicht fürchten, dass die Kinder uns als Alte dann auch ausgrenzen (was sie sicher nicht wegen der Ruhezonen machen werden, sondern wegen genereller Überforderung. )

    Wenn ich mal sog. nervige Kinder mit ihren Eltern beobachte, dann erlebe ich die Eltern allermeist als äußerst unkonsequent, als nicht weniger überdreht bis angespannt, oder schlichtweg als gleichgültig, taub und stumm den Kindern gegenüber.

    Klassisches Beispiel, das ich ganz oft erlebe (auch ot, da auf Alltag bezogen): da stehen Elternteile mit Kindern mitten auf dem Geh- oder Radweg, oder gar auf der Straße. Ich oder andere Verkehrsteilnehmer kommen, nichts passiert. Wenn ich oder die anderen so behinderten Verkehrsteilnehmern sich dann da irgendwie dran vorbeiarbeiten und womöglich sogar was sagen, Passiert folgendes.

    a. die lassen sich einfach wie Säcke verschieben und reagieren gar nicht
    b. die Eltern schnauzen das Kind an, weil es nicht zur Seite gegangen ist (was die Eltern ja auch nicht sind)
    c die Eltern schnauzen die anderen Verkehrsteilnehmer an, weil sie es wagen was zu sagen.

    Das nur als Beispiel dafür, wie das ganz oft, auch im Urlaub, mit dem Vorbild, dem Nervfaktor und mit der Verständigung zusammenhängt.

    Deshalb finde ich es in Bergregionen (abseits von Bergbahnen u.äl) auch so schön entspannend. Die Familien sind da echt nett, die Kinder sehr lebendig, alle personen können sich mit sich selbst und miteinander gut beschäftigten und dadurch wird dann auch netter Austausch zwischen den verschiedenen Interessensgruppen möglich, weil es wieder soz. Schnittmengen gibt.
    Grüße
    A.

    Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.

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    AW: Was halten Sie von "kinderfreien Zonen" im Urlaub?

    Zitat Zitat von ellipell2 Beitrag anzeigen
    - ich will bloß nicht dazu verpflichtet werden (schon gar nicht von Eltern, die selber keinen Bock auf Kinderbespaßung haben).
    Das bist du ja auch nicht.

    Und wenn ich mich als Liebespaar annähre, und der Mann an meinem Tisch ist genervt über ein neugieriges kleines Kind... da wär es bei mir wahrscheinlich schon vorbei mit der Annährung
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  9. Inaktiver User

    AW: Was halten Sie von "kinderfreien Zonen" im Urlaub?

    Zitat Zitat von Jolanda_40 Beitrag anzeigen
    Wenn ich nicht in der Stimmung bin, mich mit Menschen zu unterhalten, die mir begegnen, sag ich denen das...

    Ist aber selten. Und dann bleib ich eher daheim...

    .
    Ja, wenn man dann sagt, dass man das nicht will, dann kommt gleich wieder die Kinderfeindlichkeit.

    Es gibt durchaus Situationen, da muss man mal von zuhause raus, hat aber nicht das Bedürfnis nach Kinderbespassung.

  10. Inaktiver User

    AW: Was halten Sie von "kinderfreien Zonen" im Urlaub?

    Zitat Zitat von Jolanda_40 Beitrag anzeigen
    Das bist du ja auch nicht.

    Und wenn ich mich als Liebespaar annähre, und der Mann an meinem Tisch ist genervt über ein neugieriges kleines Kind... da wär es bei mir wahrscheinlich schon vorbei mit der Annährung
    Ja, jeder Jeck ist halt anders...

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