Ja, das sehe ich auch so und empfinde das als bedrängend.
Was bleibt dann noch, als sich abzugrenzen?
Dann ist natürlich auch wieder die Abgrenzung ein Grund für Vorwürfe....
Dann ist das Gezeter aber da und das neue Modewort "Diskriminierung" schallt durch den Saal.
Ich finde das absurd.
Oder Stigmatisierung.
Oder Apartheid.
Alles starke Begriffe, die hier schon angeführt wurden und die ich in diesem Zusammenhang für völlig übertrieben halte.
Vielleicht geht's ja auch gar nicht darum, die Gräben zu verhindern oder zu reduzieren - sondern dass jeder den Graben nach seinem Wunsch gestalten darf.
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30.08.2013, 10:27Inaktiver User
AW: Was halten Sie von "kinderfreien Zonen" im Urlaub?
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30.08.2013, 10:27Inaktiver User
AW: Was halten Sie von "kinderfreien Zonen" im Urlaub?
Es gibt weniger: hierUnd in der Realität erlebe ich es eben auch so, dass die 2 Monate, die es mehr Geld gibt wenn der Vater Elternzeit nimmt, gern genommen werden
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30.08.2013, 10:32Inaktiver User
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30.08.2013, 10:33Inaktiver User
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30.08.2013, 10:33Inaktiver User
AW: Was halten Sie von "kinderfreien Zonen" im Urlaub?
Du musst es nicht ertragen bis zum Punkt, an dem Deine Kapazität erschöpft ist, das verlangt niemand. Das Zauberwort heisst Grenzen setzen.
Als Erziehende habe es es kennen gelernt und meinem Sohn gegenüber angewandt und weil ich so gut in Übung war, mache ich jetzt meiner Umwelt gegenüber weiter, egal ob Kinder oder Erwachsene. Manch einer mag sich da unfreundlich behandelt fühlen, nur ist das einfach nicht mein Problem.
Ich bin ziemlich empfindlich in Bezug auf Gerüche und lautstarkes Gerede, dass ich geradezu gezwungen bin zuzuhören. In beiden Punkten fühle ich mich von Erwachsenen z.B. in der Bahn mehr gestört, die Unterhaltungen von Kindern sind teilweise interessant und amüsant, die Gesprächsthemen Erwachsener langweilen mich eher. Dann blende ich das so gut es geht aus und lenke meine Konzentration auf etwas anderes . Meditieren kann man auch in der bahn, wahlweise auch ein Buch lesen oder Musik hören.Geändert von Inaktiver User (30.08.2013 um 10:36 Uhr) Grund: ergänzt
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30.08.2013, 10:35
AW: Was halten Sie von "kinderfreien Zonen" im Urlaub?
Es wurde es nicht, weil ich eben um das zu vermeiden, erst mal ziemlich lang wandere, um Abstand zu bekommen oder mich mit meinem Partner beim Schwimmen abwechsle. Aber es wäre doch so schön, wenn es mal unbeschwert und ohne großen Aufwand ginge. Einfach an den Strand plumpsen, alles liegen lassen, unbeschwert rein und eine Stunde später alles unberührt wiederfinden. Traumurlaub eben, leider keine Realität.
Tatsache ist jedenfalls, dass trotz langer Wanderung wieder allein schwimmen angesagt ist, wenn eine fremde Familie auch jwd unbedingt auf Tuchfühlung gehen muss. Das ist einach enttäuschend, denn wenn ich das vorher gewusst hätte, könnte ich mir die Wanderei dann auch gleich sparen.
Und wie regle ich das Problem, wenn mein Partner nicht mitkommen kann, als Alleinreisende? Allein ist man ziemlich hilflos gegenüber übergriffigen Personen jeden Alters!
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30.08.2013, 10:40Inaktiver User
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30.08.2013, 10:48
AW: Was halten Sie von "kinderfreien Zonen" im Urlaub?
Sicher ist jedenfalls, dass jede Fluggesellschaft für sich die Sitzplatzordnung "gestalten darf".
Von mehreren deutschen Fluggesellschaften gibt es eindeutige Stellungnahmen, dass keinesfalls daran gedacht wird, eine ähnliche Möglichkeit in ihren Fliegern anzubieten, wie es drei Airlines aus Singapur und Malaysia es tun.
Auch vom Billigflieger Easyjet gibt es bspw. eine diesbezüglich eindeutige ablehnende Stellungnahme.
Mit den Realitäten hat die Diskussion um kinderfreie Zonen in Flugzeugen im Grunde genommen also gar nichts zu tun.
VanDyckEs gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
dann durchfluten sie mich wie Regen ...
American Beauty
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30.08.2013, 10:51Inaktiver User
AW: Was halten Sie von "kinderfreien Zonen" im Urlaub?
Ja, ist richtig.
Das blöde ist: meine Grenzen verschieben sich mit zunehmendem Alter.
Und dazu kommt oft die heimliche Hoffnung: es hört doch bestimmt bald auf.....
Das gibt es ja auch: da geht einem dann mal kurz ein Kindergeschrei durch Mark & Bein, und dann ist wieder Ruhe. Entweder weil es sich damit erledigt hatte - oder weil die Begleitpersonen tatsächlich intervenierten.
Was mir z.B. aufgefallen ist, erleb ich zur zeit häufiger (weil Urlaubszeit und "meine" S-Bahn auch häufiger von Touristen inkl. Familie genutzt werden): im Großraumwagen sind die Sitze in 4er-Gruppen auf beiden Seiten des Gangs. Letzte Woche: über den Gang sitzen 3 Kinder, die zusammen gehören. Ohne Begleitung. Die 3 haben es lustig, irgendwann fangen sie an sich zu ärgern. Das Kleinste fängt an laut und ausdauern zu weinen, wie das nur die ganz kleinen können. Das ganze wird immer lauter und unruhiger aber immerhin kloppen sie sich nicht, dann hätte ich auch was gesagt. Der Älteste war.... hm, schwer zu schätzen... 12? Die Kleinste hab ich auf 3 Jahre geschätzt. Ich hab ihr zugelächelt und dann war es für eine Weile besser, aber nicht lange.
Waren die drei tatsächlich allein unterwegs? Nein - die Eltern kamen dann kurz vor dem Aussteigen vom anderen Ende des Wagens daher und sammelten die Kids ein.... völlig entspannt....der Kleinen liefen Rotz und Tränen über die Wangen....
Waren die nun zu weit entfernt, um das Geheul zu hören - was bedeutet dann Aufsichtspflicht?
Oder war es ihnen egal?
Oder sind sie eben härter im Nehmen und verlassen sich drauf, dass das alle anderen auch so sehen?
Das hätte so auch in einem Flugzeug passieren können.
Dann hast du offensichtlich auch ein besseres Gespür als ich.Als Erziehende habe es es kennen gelernt und meinem Sohn gegenüber angewandt und weil ich so gut in Übung war, mache ich jetzt meiner Umwelt gegenüber weiter, egal ob Kinder oder Erwachsene. Manch einer mag sich da unfreundlich behandelt fühlen, nur ist das einfach nicht mein Problem.
Das geht mir vermutlich ab, weil ich selbst keine Kinder habe (leider).
Gerade weil ich nicht nur meine Grenzen sehen will sondern auch die der anderen respektieren möchte - fällt es mir schwer.
Ich bin ziemlich empfindlich in Bezug auf Gerüche und lautstarkes Gerede, dass ich geradezu gezwungen bin zuzuhören. In beiden Punkten fühle ich mich von Erwachsenen z.B. in der Bahn mehr gestört, die Unterhaltungen von Kindern sind teilweise interessant und amüsant, die Gesprächsthemen Erwachsener langweilen mich eher.
Generell ist meine Stärke da schon eher die Leidensfähigkeit (die eben abnimmt).
Muss ich mir echt was überlegen.Geändert von Inaktiver User (30.08.2013 um 10:57 Uhr)
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30.08.2013, 10:55Inaktiver User



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..jeder nach seiner Fasson.



