Wenn das Argument so stimmte, wäre es schön, denn dann gäbe es noch Hoffnung auf die Konsumentenmacht in einem Umfang, die etwas verändern könnte und das denke ich, ist nicht mehr der Fall ohne eine ganz große weltwirtschaftliche Krise wenn man ein paar Zusammenhänge mehr mit einbezieht:
Wenn zu wenig Nachfrage besteht, wird Nachfrage generiert - so lange, bis ein Markt wirklich pappensatt ist und spätestens dann geht's ins Ausland wo das verkauft wird, was die Massenkalkulation auf niedrigen Preis hin an Masse hervorbringt. Im Ausland gibt es genügend Märkte für die Art wie wir produzieren KÖNNEN.
Sollte sich die Hälfte der Deutschen ab morgen entscheiden, kein Fleisch mehr zu essen, wären es immer noch 40 Millionen, die versorgt werden wollen. Und weltweit sind es absehbar 9 statt 7 Milliarden. Es gibt keinen einbrechenden Markt, der eine andere Art der Bedienung erfordern würde - es ist und bleibt ein Massenmarkt. Tendenz: Steigend.
In der Schweiz sind die Strukturen andere, dort gibt es noch mehr kleine, lokale Versorger und bessere Qualitäten zur Auswahl.
Sollte es uns mal aus weltwirtschaftlichen Gründen schlechter gehen und das verfügbare Fleischbudget der Masse zusammengerechnet weniger werden, werden die Hersteller den Teufel tun und ausgerechnet dann mit einer ökologisch verträglicheren Produktion weitermachen, denn dann darf der Preis nicht allzu sehr steigen um doch noch eine gewisse Menge verkaufen zu können.
Und ich sehe einfach nicht, dass die Hälfte der Fleischesser irgendwann auf die Barrikaden geht und so lange den Fleischkonsum boykottiert, bis es etwas besseres und dafür weniger und teurer gibt.
Das würde etwas ändern durch die Konsumentenseite.
Es wird sich so lange nichts Wesentliches ändern, so lange solche Produktionen entstehen und bestehen KÖNNEN.
Und das ist kein Problem.
Sollten sie es von politischer Seite aus nicht mehr können, bin ich gespannt, wie das empfunden wird mit der Preiserhöhung und der Mengenminderung. Dann wird wohl sehr viel wahrscheinlicher auf die Barrikaden gegangen.
Ich bin ja für jeden Tag Fleischangebot in der Kantine. Und jeder darf frei wählen, an welchen beiden Tagen er seine wöchentlich zwei Fleischmahlzeiten zu sich nimmt.
Antworten
Ergebnis 871 bis 880 von 968
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21.08.2013, 17:41
AW: Sollte es in deutschen Kantinen einen fleischfreien Tag pro Woche geben?
Geändert von kubus (21.08.2013 um 17:49 Uhr)
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21.08.2013, 17:52
AW: Sollte es in deutschen Kantinen einen fleischfreien Tag pro Woche geben?
Es wurde hier ja auch schon mehr genannt...
Will ich ? Falsch formuliert.Ihr wollt doch den Tag. Also bitte überzeugen
Ich hab es gelesen und finde den Vorschlag nicht schlecht. Und ich finde, so ein Tag richtet keinen Schaden an. Und er kostet nix.
Warum also nicht ? Wenn er nur ein klein wenig in die richtige Richtung bewegt - prima. Alles, was nicht schadet, finde ich auch bei sehr kleinem Nutzen ok
.
Segne die Gegenwart
Vertraue Deinem Selbst
Erwarte das Beste

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21.08.2013, 17:54
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21.08.2013, 18:08
AW: Sollte es in deutschen Kantinen einen fleischfreien Tag pro Woche geben?
Ein Verstand, der einmal
durch eine neue Idee über sich hinaus wuchs,
kehrt niemals
zu seiner ursprünglichen Form zurück.
[Oliver Wendell Holmes]
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21.08.2013, 18:12
AW: Sollte es in deutschen Kantinen einen fleischfreien Tag pro Woche geben?
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21.08.2013, 18:16
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21.08.2013, 18:21
AW: Sollte es in deutschen Kantinen einen fleischfreien Tag pro Woche geben?
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21.08.2013, 18:42Inaktiver User
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21.08.2013, 19:22
AW: Sollte es in deutschen Kantinen einen fleischfreien Tag pro Woche geben?
Dann bin ich raus.
Für mich bitte nur gut.
Mit und ohne Fleisch.
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21.08.2013, 19:36Inaktiver User



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