Umfrage: Sollte es in deutschen Kantinen einen fleischfreien Tag pro Woche geben?

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  1. Inaktiver User

    AW: Sollte es in deutschen Kantinen einen fleischfreien Tag pro Woche geben?

    Zitat Zitat von VanDyck Beitrag anzeigen
    Warum es auf Dauer nicht so weiter gehen kann mit dem hohen Fleischkonsum in den reichen Industrieländern - dazu wurden weit über 100 Beiträge geschrieben.
    Es wurde auch schon mehrfach darauf hingewiesen, dass es jedem freigestellt bleibt am sogenannten Veggieday in der Kantine zu essen. Man erreicht also gar nichts damit, zumindest nicht, dass insgesamt weniger Fleisch gegessen wird. Am Veggieday machen eben Mac Donalds und die Dönerbude mehr Umsatz. Ich koche auch nicht jeden Tag ein Fleischgericht, aber mir schreibt auch keiner vor wann ich Fleisch auf den Tisch bringe und wann nicht, das wäre dann die nächste Stufe. Freitags Fisch und montags vegetarisch oder wie?

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    AW: Sollte es in deutschen Kantinen einen fleischfreien Tag pro Woche geben?

    Zitat Zitat von Tabitha Beitrag anzeigen
    Es ist also in erster Line eine Forderung der Grünen an den Staat.
    Und selbst, wenn es eine 'Forderung' der Grünen sozusagen an die Gesellschaft wäre, dann wärs auch nicht weiter schlimm.

    Die paar Marktschreier, die sich auf die Grünen eingeschossen haben mit ihren Lieblingsvokabeln 'Oberlehrer' und 'Besserwisser' etc. übersehen ja völlig, dass jede Partei in Deutschland den Anspruch erhebt, das Leben der Mensch eben auch zu 'gestalten' - hin und wieder auch mit Vorschriften und Gesetzen.

    Bspw. spricht die CDU in ihrem Grundsatzprogram auch davon, dass die Leute "in Heimat und Nation Pflichten zu erfüllen" haben; ansonsten könne der "Staat nicht gedeihen".
    Ja, und nun? Fallen wir nun alle in Ohnmacht vor lauter Empörung, dass uns die CDU Pflichten aufdrücken will, damit der Staat 'gedeiht'?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Man erreicht also gar nichts damit, zumindest nicht, dass insgesamt weniger Fleisch gegessen wird.
    wie gesagt: ein Veggie-day, ja im Grunde schon der Vorschlag, diesen einzuführen, ist ein! kleiner Baustein von vielen auf einem langen Weg, der noch vor uns liegt, um den Fleischkonsum in den reichen Industrienationen mittel- bis langfristig merklich abzusenken.

    VanDyck
    Geändert von VanDyck (15.08.2013 um 12:48 Uhr)
    Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
    dann durchfluten sie mich wie Regen ...
    American Beauty
    Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
    Daniel Kahneman

  3. Inaktiver User

    AW: Sollte es in deutschen Kantinen einen fleischfreien Tag pro Woche geben?

    Zitat Zitat von VanDyck Beitrag anzeigen
    wie gesagt: ein Veggie-day, ja im Grunde schon der Vorschlag, diesen einzuführen, ist ein! kleiner Baustein von vielen auf einem langen Weg, der noch vor uns liegt, um den Fleischkonsum in den reichen Industrienationen mittel- bis langfristig merklich abzusenken.
    Du hast sicher Recht, aber mit Zwang erreicht man meist wenig.

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    AW: Sollte es in deutschen Kantinen einen fleischfreien Tag pro Woche geben?

    Zitat Zitat von Rotfuchs Beitrag anzeigen
    Ich interpretiere den Begriff "öffentliche" Kantine nicht unbedingt so, als dass es sich um Kantinen staatlicher Unternehmen handelt.

    Ja, das wird nicht deutlich. Man hätte das genauer formulieren müssen.


    Es kann aber auch ebenso sein, dass Deine Interpretation richtig ist.
    Es ist nicht meine Interpretation, ich habe das gefunden, als ich mehr Infos gesucht habe. Mir kam nämlich die Forderung nach dem 20% Anteil von Biofleisch seltsam vor. Wie will man das durchsetzen? Handelt es sich aber um eine statliche Kantine, kann man das.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Du hast sicher Recht, aber mit Zwang erreicht man meist wenig.
    Hier geht es doch um was Anderes: der Staat soll Vorbild sein. Es wird doch so oft geschimpft, die schreiben dem Bürger was vor, aber sie selber sind aussen vor, machen das nicht.

    Jetzt müssten doch alle applaudieren: endlich mal fangen die Politker und Beamten bei sich slebr an.
    Geändert von Tabitha (15.08.2013 um 13:00 Uhr)

  5. VIP

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    AW: Sollte es in deutschen Kantinen einen fleischfreien Tag pro Woche geben?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    . Freitags Fisch und montags vegetarisch oder wie?
    Und Samstags Badetag.

    Und zwar nur samstags, damit Wasser und Energie gespart werden und weniger Seifenreste das Abwasser belasten.


    Zitat Zitat von VanDyck Beitrag anzeigen
    Und selbst, wenn es eine 'Forderung' der Grünen sozusagen an die Gesellschaft wäre, dann wärs auch nicht weiter schlimm.

    Die paar Marktschreier, die sich auf die Grünen eingeschossen haben mit ihren Lieblingsvokabeln 'Oberlehrer' und 'Besserwisser'
    Da fühlt sich aber jemand auf den Schlips getreten, meine Güte.

    Man muss eben auch damit leben können, dass die eigene Meinung und die eigene politische Überzeugung bei anderen nicht so gut ankommt und das auch gesagt wird.

    Wie war das gleich mit Meinungsfreiheit, Toleranz und Demokratie????


    Bspw. spricht die CDU in ihrem Grundsatzprogram auch davon, dass die Leute "in Heimat und Nation Pflichten zu erfüllen" haben; ansonsten könne der "Staat nicht gedeihen".
    Gesellschaftspolitische Pflichten sind das eine.

    Vorschriften in der (beispielhaften) Form, welche Farbe mein Badewasser haben oder ob ich mein Frühstücksei um 8 oder erst um 11 Uhr morgens essen darf sind das andere und nach meiner Ansicht gesellschaftspolitisch nicht relevant.

    Ich hoffe, ich habe jetzt keine Diskussion darüber losgetreten, ob ein Frühstücksei überhaupt noch politisch korrekt und ernährungswissenschaftlich vertretbar ist.

    Falls doch, bitte ich um sofortige Information an die Grünen zur Erweiterung ihres Parteiprogramms.
    Bleiben Sie gesund und bleiben Sie bei Trost. (Lisa Feller)



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    AW: Sollte es in deutschen Kantinen einen fleischfreien Tag pro Woche geben?

    Zitat Zitat von Rotfuchs Beitrag anzeigen
    Da fühlt sich aber jemand auf den Schlips getreten, meine Güte.
    Mich nervt dieses tumbe unreflektierte Bashing - in diesem Fall in Richtung Grüne, nervt mich auch, wenns bspw. gegen die CDU geht.
    Vor ein paar Jahren wurde gern gegen die EU gebasht, na vielleicht sind bald wieder die Beamten dran.
    Und vor noch gar nicht allzu langer Zeit wurde in einem Internetforum massiv und genauso tumb und unreflektiert gegen sogenannte Very Important Persons gebasht - und auch dagegen habe ich mich gewendet ... vielleicht erinnerst du dich ja noch dran ...

    Zitat Zitat von Tabitha Beitrag anzeigen
    Mir kam nämlich die Forderung nach dem 20% Anteil von Biofleisch seltsam vor. Wie will man das durchsetzen?
    Ocj, da gibts ne Menge Möglichkeiten, sowas durchzusetzen - die einen bspw. finanziell mit Sonderprogrammen fördern, wenn sie bestimmte Vorschriften erfüllen auf ihren Höfen und die anderen eben nicht. Ganz einfach.

    Apropo Zwang - da fällt mir gerade ein: in den 70er Jahren hat der Staat einfach mal so beschlossen, in einem Jahr vier autofreie Sonntage wegen der Ölknappheit zu beschließen. Einfach mal so - da standen alle Autos still.

    Und das man in solch eine Sitation überhaupt erst hineingerät, wo Zwang für alle Bürger die letzte Möglichkeit des Staates ist, um eine Krise zu bewältigen - das gilt es eben zu vermeiden.
    Wie ich schon schrieb: NOCH haben wir die Möglichkeiten, den Weg zu einem geringeren Fleischkonsum zu gestalten - wenn das aber nicht passiert, dann kommt womöglich irgendwann der Tag, wo die (welt)politische Situation die Bedingungen diktiert, unter denen ein reduzierter Fleischkonsum in den reichen Industrienationen zu erfolgen hat.

    Da sind so eingie Szenarien denkbar: bspw. wenn erstarkte, vormals sogemnannte Schwellenländer uns den 'Fleischhahn' zudrehen, bzw. die Preise massiv erhöhen, weil sie es dann wirtschaftlich KÖNNEN und selbst mehr Fleisch futtern wollen ...
    Aber gut - das werden voraussichtlich erst unsere Kinder und Enkel erleben, dann is ja nich so schlimm, gell ...

    VanDyck
    Geändert von VanDyck (15.08.2013 um 13:47 Uhr)
    Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
    dann durchfluten sie mich wie Regen ...
    American Beauty
    Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
    Daniel Kahneman

  7. Inaktiver User

    AW: Sollte es in deutschen Kantinen einen fleischfreien Tag pro Woche geben?

    Zitat Zitat von Rotfuchs Beitrag anzeigen
    Und Samstags Badetag.

    Und zwar nur samstags, damit Wasser und Energie gespart werden und weniger Seifenreste das Abwasser belasten.
    völlig OT aber trotzdem,
    zuerst der Herr des Hauses, und anschließend, im selben Badewaser, die Mutter und dann die Kinder!
    Man muss eben auch damit leben können, dass die eigene Meinung und die eigene politische Überzeugung bei anderen nicht so gut ankommt und das auch gesagt wird.
    und selbst wenn es die Meinung der von mir gewählten Partei wäre müsste ich es trotzdem nicht gut finden.
    Meine Meinung bilde ich mir immer noch selbst, egal ob sie anderen gefällt oder nicht. Interessant finde ich trotzdem was andere dazu sagen.

  8. Inaktiver User

    AW: Sollte es in deutschen Kantinen einen fleischfreien Tag pro Woche geben?

    Zitat Zitat von VanDyck Beitrag anzeigen
    Apropo Zwang - da fällt mir gerade ein: in den 70er Jahren hat der Staat einfach mal so beschlossen, in einem Jahr vier autofreie Sonntage wegen der Ölknappheit zu beschließen. Einfach mal so - da standen alle Autos still.
    und was hat's gebracht? Nix!

    Wir Jungen fanden's witzig weil wir uns damals eh kein eigenes Auto leisten konnten.

  9. Inaktiver User

    AW: Sollte es in deutschen Kantinen einen fleischfreien Tag pro Woche geben?

    Was mich an solchen Diskussionen (gerade wenn's um Zwang oder Vorschriften oder Einschränkungen geht) immer leicht nervt, ist, dass von einigen solche Forderungen immer gleich als typisch deutsch oder typisch SPD/Grüne bezeichnet werden.

    Nehmen wir mal des Bleifuss' "liebstes" Kind: Tempolimit auf der Autobahn.
    Kaum kommt die Forderung/Anregung dazu, geht autom. die "pawlowsche" Reaktion los, dass wäre typisch deutsche Regulierungswut ... völlig ungeachtet dessen, dass Tempolimits auf der Welt mehr als überwiegend schon seit Jahrzehnten Gang und Gebe sind ...

    Genauso verhält es sich, wenn nun bei der Ernährung angeregt wird, hier und dort zu beginnen, zumindest temporär regulierend einzugreifen.

    Wie gesagt: Freiwilligkeit würde mir auch besser schmecken (sic), aber wenn's irgendwann nicht mehr anders geht ... so what (?) ... wir reden hier (im Moment) über eine Mahlzeit/Woche ... da bleibt ne Menge, um eben da was alternatives zu sich zu nehmen ...

  10. Inaktiver User

    AW: Sollte es in deutschen Kantinen einen fleischfreien Tag pro Woche geben?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was mich an solchen Diskussionen (gerade wenn's um Zwang oder Vorschriften oder Einschränkungen geht) immer leicht nervt, ist, dass von einigen solche Forderungen immer gleich als typisch deutsch oder typisch SPD/Grüne bezeichnet werden.

    Nehmen wir mal des Bleifuss' "liebstes" Kind: Tempolimit auf der Autobahn.
    Also, bei Tempolimits auf Autobahnen bis 130 wäre ich dabei.
    Allerdings nicht nur Donnerstags.

    Ich wäre auch dabei wenn es ginge um: größere Ställe, Freilufthaltung für Tiere, besseres Futter.
    Aber eben auch nicht nur Donnerstags.

    Auf jeden Fall haben die Grünen es in die Medien geschafft und dem politischen Gegner gute, weil einfache Argumente gegeben. Für wen sich das letzendlich auszahlt - keine Ahnung.

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