Umfrage: Sollte es in deutschen Kantinen einen fleischfreien Tag pro Woche geben?

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    AW: Sollte es in deutschen Kantinen einen fleischfreien Tag pro Woche geben?

    Zitat Zitat von Frank13 Beitrag anzeigen
    Dass Die Grünen die Beamtenpartei sind ist ja wohl nicht meine Erfindung. Mit der Einschätzung stehe ich ja nicht gerade allein da...
    ......

    Probleme erkennen, neue Vorschriften erlassen, zur Umsetzung der Vorschriften ein neues Amt einführen, weitere Beamte einstellen, ein Kontrollsystem aufbauen, Sanktionen verhängen, .... das ist die Welt von Beamten (und von den Grünen).
    Leserbriefe sind doch keine seriöse Quelle.
    Geändert von Septima (09.08.2013 um 16:00 Uhr)
    Manches ist durchsichtiger als es scheint.
    Gewaltig ist der Unterschied zwischen x und u!
    Ein Piratenboot ist kein Kirchenschiff.
    Seize the Day, Heaven Can Wait
    If you could read my mind, love, what a tale my thoughts could tell....(Gordon Lightfood)
    Allegro con brio

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    AW: Sollte es in deutschen Kantinen einen fleischfreien Tag pro Woche geben?

    Zitat Zitat von Septima Beitrag anzeigen
    Leserbriefe sind doch keine seriöse Quelle.
    Stimmt, da war ich in die falsche Zeile gerutscht und hatte es deswegen 10 Sekunden später geändert.

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    AW: Sollte es in deutschen Kantinen einen fleischfreien Tag pro Woche geben?

    @Frank13: Deine Behauptung "Es gibt in der USA keine ökologisch-interessierte Partei wie die Grünen" ist falsch. Du solltest dein Wissen über amerikanische Parteien, deren Unterstützung (durch Wahlspenden von Wirtschaftsverbänden,-bossen etc.) auffrischen - dann verstehst Du auch, warum in Amerika einzig zwei Parteien relevant im Wahlkampf sind.
    - Virginia Satir / Ich bin ich, ein Stück Lebensphilosophie -

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    AW: Sollte es in deutschen Kantinen einen fleischfreien Tag pro Woche geben?

    Zitat Zitat von bruennette_2 Beitrag anzeigen
    Fakt ist allerdings, dass sich der Zustand der Welt gerade in den letzten 50 Jahren doch sehr verschlechtert hat, um es mal harmlos zu umschreiben. Stichwörter: Weltmeere, Plastikmüll (überhaupt: Verschmutzung), Rodung von Wäldern, Polkappenschmelze, Artensterben, Atommüll, aber auch eine stetige Bevölkerungszunahme und damit zusammenhängender stets zunehmender Hunger nach Energie, um nur einige zu nennen. Die entsprechenden Karten und Tabellen, die den Zustand von vor 50 Jahren und heute im Vergleich zeigen, möchte ich grad nicht googlen, weil ich 1. etwas ko bin und 2. nicht viel Zeit habe. Aber ich denke, dass schaffst Du bei Interesse & Zeit auch selbst.
    ...
    bruennette, ein tolles Posting.
    Würde ich auch unterschreiben, bis auf letzten Worte:
    auch wenns schwerfällt....
    Es fällt mir nicht schwer, andere so leben zu lassen wie sie möchten. Ich gehe sogar so weit, dass es auch "Stinkstiefel" oder wenigstens Menschen mit Ecken und Kanten geben muss. Ich mag Harmonie in meinem Umfeld, aber dafür kann ich selber sorgen. Wenn es gar nichts gibt, wo ich mich reiben kann oder wenigstens diskutieren oder mich abgrenzen, werde ich entweder aggressiv oder schwammig und gleichgültig.
    Gruß dingsda

    Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart.
    Der bedeutendste Mensch ist immer der, der Dir gegenübersteht.

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    AW: Sollte es in deutschen Kantinen einen fleischfreien Tag pro Woche geben?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Zitat von bruennette_2 PS: Der Zustand der Natur war "früher" global gesehen ganz sicher besser als heute.
    Da habe ich allerdings erhebliche Zweifel.
    Außerdem: Was ist für Dich "früher"?
    Ab vor ca. 50 Jahren aufwärts (oder abwärts, wie mans eben so nimmt). Von mir aus bis zum Miozän.

    Aber jofi, jetzt erstaunst Du mich doch. Gerade Du, die so sachlich argumentieren kann, sollte nicht wissen, welche Entwicklungen es gerade bezüglich Natur&Umwelt in den letzten 50-70 Jahren gegeben hat???

    Auch habe ich "global" gesagt. Das bedeutet, dass wohl Verschmutzung früher "örtlich" deutlich sichtbarer gewesen sein mag, der man dann mit probaten Mitteln zu Leib gerückt ist. Auch hier Stichwörter wie Wasserqualität des Rheins, Einrichtung von geregelten Kanalisationssystemen, die den täglichen Abfall haben "unsichtbar" werden lassen (in dem Dorf aus dem ich stamme, war das so in den 1910er Jahren), Kläranlagen, Lebensmittelverordnungen () bezügl der Hygiene, Müllverbrennungsanlagen, und was es da noch so alles gibt.

    Verschmutzung und Naturzerstörung ist heute sehr viel "unsichtbarer", zumindest - wen wunderts- in Deutschland. Sobald Du aber mal nach z.B Afrika schaust, sieht es schon anders aus.

    *Atomkraft wurde erst ab den 1960er Jahren als Energiequelle nach und nach installiert. Aber: wohin mit dem Atommüll? Bis heute noch kein sicheres Endlager in Sicht.

    * Seit den Anfängen der Elektro-/Computertechnik auch hier: wohin mit dem Müll? Damit es hier in D so schön sauber bleiben kann, wird Elektroschrott gern mal nach Ghana verschifft, wo er auf riesigen, ungesicherten Mülllhalden vor sich hindümpelt und die dortige Bevölkerung vergiftet und mal so nebenher Natur&Grundwasser verseucht. Mir ist nicht bekannt, dass es dieses Problem schon vor, sagen wir mal 1950, gegeben hätte...

    *seit der "Plastikära", die nach dem 2. Weltkrieg erst so richtig in Schwung gekommen ist, haben wir große Probleme mit dem Plastikmüll. Der so große Ausmaße angenommen hat, dass auf den Weltmeeren inzwischen Plastikmüllteppiche von der Größe Westeuropas treiben. Schon mal was vom Great Pacific Garbage Patch gehört? Und das ist nur die Spitze des Eisbergs, weil ca. 70 % des Mülls auf den Meeresboden sinken sollen.

    *Bevölkerungsexplosion: In meinem GEO-Schulbuch aus dem Jahr 1980 stand noch eine Bevölkerungszahl von 4,5 Milliarden Menschen. Heute, im Jahr 2013 sind wir bei 7,irgendwas Milliarden angekommen. Dass mit wachsender Weltbevölkerung auch wachsende Naturverschmutzung & ZErstörung einhergegangen sind, kannst Du doch jeden Tag in den Zeitungen nachlesen ?

    *hast Du mal Unterwasseraufnahmen des Mittelmeers gesehen (ich sag nur: Jacques Cousteau, :-)), die den Zustand von vor 50 Jahren und heute dokumentieren?

    *Liste lässt sich verlängern

    Aber, falls das alles "nur halb so schlimm" sein sollte, weil es ja parallel so viel Positives gibt, was dies alles wieder relativieren kann, wäre ich über Argumente & Beweise, die dies belegen, sehr dankbar.
    Geändert von bruennette_2 (09.08.2013 um 16:26 Uhr)

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    AW: Sollte es in deutschen Kantinen einen fleischfreien Tag pro Woche geben?

    Zitat Zitat von Lukulla Beitrag anzeigen
    Das ist ein Wirtschaftsthema. Fleischproduktion und Mästerei ist ein einkömmliches Geschäft, was mit hohen Subventionen und vielen Lockungen der lokalen Gegebenheiten wenige grosse Konzerne zu Fleischbaronen macht. Verbietet man die Putenmast, hat man mächtige Konzerne vor sich.

    Schon die Vorgabe der Vergrösserung des Platzes für ein Huhn um wenige Zentimeter erntete Stürme der Entrüstung und das Menetekel, man werde Pleite machen, weil das nicht mehr wirtschaftlich sei.
    Der Wahlausgang in Niedersachen wurde ja auch unter anderem damit begründet, dass nicht wenigen Menschen dort, die Geflügelmast so richtig stinkt.

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    AW: Sollte es in deutschen Kantinen einen fleischfreien Tag pro Woche geben?

    Zitat Zitat von Anne_dingsda Beitrag anzeigen
    bruennette, ein tolles Posting.
    Würde ich auch unterschreiben, bis auf letzten Worte:

    Es fällt mir nicht schwer, andere so leben zu lassen wie sie möchten. (...)
    Hey Anne, ich hab den letzten Satz mit einem Zwinker-Smiley versehen.... Und bezog das (natürlich) ausschließlich auf mich... Denn, man selbst ist ja immer am klügsten (also ich :-)) und könnte deshalb immer am liebsten in die Tischkante beißen, wenn ich sehe, wie jemand in sein Schnitzle beißt.. ... neeeee, jetzt hab ich übertrieben. Natürlich gönn ich jedem sein Schnitzel. Aber <= , ich weiß es natürlich besser.

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    AW: Sollte es in deutschen Kantinen einen fleischfreien Tag pro Woche geben?

    Es fällt uns ja auch nicht schwer, Tiere in ihrer eigenen *** leben und dann töten zu lassen, wie wir es möchten. Alles kein Problem, sind ja nur Tiere.
    Sorry, extrem sarkastisch, aber das sollte immer auch Bestandteil dieser Diskussion sein, neben dem ganz richtigen Aspekt, was für Freiheiten der Mensch braucht.

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    AW: Sollte es in deutschen Kantinen einen fleischfreien Tag pro Woche geben?

    Zitat Zitat von bruennette_2 Beitrag anzeigen
    Der Zustand der Natur war "früher" global gesehen ganz sicher besser als heute.
    Stimmt genau.
    Zugleich ist der 'Grad' und das Ausmass umwelterhaltender Maßnahmen weltweit auch angestiegen, aber eben um ein vielfaches weniger als die Umweltzerstörung selbst.
    Das führt dann dazu, dass bspw. lokal betrachtet so manche Flüsse in Deutschland sauberer geworden sind, so dass man auf den Gedanken kommen könnte, es wäre insg. heute besser als vor 30 Jahren.

    VanDyck
    Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
    dann durchfluten sie mich wie Regen ...
    American Beauty
    Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
    Daniel Kahneman

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    AW: Sollte es in deutschen Kantinen einen fleischfreien Tag pro Woche geben?


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