Umfrage: Sollte es in deutschen Kantinen einen fleischfreien Tag pro Woche geben?

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    AW: Sollte es in deutschen Kantinen einen fleischfreien Tag pro Woche geben?

    Zitat Zitat von Lukulla Beitrag anzeigen
    Ich bin überzeugt, dass viele Fleisch und Wurst essen, weil sie es gewohnt sind, weil es Standard ist. Wenn man manchen Fleischesser etwas Schmackhaftes ohne Fleisch anbietet, ohne dazu zu sagen, da ist jetzt kein Fleisch drin, würden sie es mit Genuss essen.

    Wenn ein Fleischesser vegetarisch hört, denkt er an Körnerpampe und Gruseliges, was nach Pappe schmeckt und nicht satt macht.
    Ich esse Fleisch und Wurst, weil es für mich zu meiner Ernährung dazugehört. Genauso wie Obst, Gemüse, Brot, Eier, Käse... - bis auf Oliven esse ich alles. Und ich esse auch mit Genuss rein vegetarische Speisen (heute z.B. gegrillte Maiskolben, die müssen weg, morgen geht's in den Urlaub) - ABER ich möchte mich eben nicht dauerhaft einschränken und bei jedem Gericht überlegen, ob ich das jetzt "darf" oder nicht.

    Was aber für mich stimmt: nichts sättigt mich so, wie tierisches Eiweiß. Reines Gemüsecurry ist lecker, aber die gleiche Menge mit Fleisch hält mich länger satt.
    Und - in Sporturlauben (eine Woche 6 Stunde täglich Langlauf oder Kanufahren... da schreit mein Körper förmlich nach Steak.

  2. Inaktiver User

    AW: Sollte es in deutschen Kantinen einen fleischfreien Tag pro Woche geben?

    Zitat Zitat von Lukulla Beitrag anzeigen
    Vielleicht die Wut auf die eigene Untätigkeit in der Erkenntnis der richtigen Sache?
    nein, aber die Wut des Gegängelt- und Genötigtsein hinsichtlich der Grünen.
    Beispiel (zwar OT, da Multikulti).
    Ich habe es selbst erlebt, daß eine von den Grünen initiiierte Bürgerdiskussion abgebrochen wurde mit den salbungsvollen Worten "und wir danken Ihnen für die fruchtbare Diskussion", als eine nicht ins Bild passende Frage nicht beantwortet wurde und nachgehakt wurde.

    Die 1. Frage war der Zweifel einer Exil-Iranerin, die die Pflicht zum Kopftuch/Haareverhüllen anzweifelte. und (dazwischen noch die Nichtbeantwortung der 1. und die Beantwortung einer unkritischen Frage)
    2. (meine Frage/Nachhaken), doch btte die 1. Frage zu beantworten.

    Der Abbruch war i.Ü. noch seitens der Iranerin hintangefügt, daß die Familie nicht aus dem Iran geflohen sei um hier zu erleben, daß die freie Demokratie und Meinungsfreiheit untergraben wird.

    Danach waren für mich die Grünen schlussendlich indiskutabel. Da nur das ist was in ihren Kram passt und der Rest unterbuttert wird.
    Und ich kann auch nach so vielen Jahren nicht so viel essen (ob veggie oder nicht wie ich will/wollte.

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    AW: Sollte es in deutschen Kantinen einen fleischfreien Tag pro Woche geben?

    Ich selber mag auch an manchen Tagen ganz gerne fleischfreies Essen, aber es sollte doch jedem selbst überlassen werden, was man essen möchte... Daher halte ich die Idee des fleischfreien Tages in Kantinen für Schwachsinn...

    Einige oder viele würden dann doch sicherlich an dem Tag Alternativen suchen, sei es ein Restaurant oder Schnellimbiss. Das würde wiederum den Kantinen schaden....

  4. Inaktiver User

    AW: Sollte es in deutschen Kantinen einen fleischfreien Tag pro Woche geben?

    Zitat Zitat von Rotfuchs Beitrag anzeigen
    Das glaube ich so pauschal nicht.

    Lediglich das Verhalten ändert sich.
    Das ist natürlich der erste Schritt - aber es ist in vielen Fällen schwer zu sagen, bis wann die Menschen sich "unter dem Zwang der Situation" so verhalten und ab wann sie es einfach tun, es für richtig halten und sich der ursprünglichen Motivation gar nicht mehr bewusst sind.

  5. Inaktiver User

    AW: Sollte es in deutschen Kantinen einen fleischfreien Tag pro Woche geben?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    nein, aber die Wut des Gegängelt- und Genötigtsein hinsichtlich der Grünen.
    Beispiel (zwar OT, da Multikulti).
    Ich habe es selbst erlebt, daß eine von den Grünen initiiierte Bürgerdiskussion abgebrochen wurde mit den salbungsvollen Worten "und wir danken Ihnen für die fruchtbare Diskussion", als eine nicht ins Bild passende Frage nicht beantwortet wurde und nachgehakt wurde.

    Die 1. Frage war der Zweifel einer Exil-Iranerin, die die Pflicht zum Kopftuch/Haareverhüllen anzweifelte. und (dazwischen noch die Nichtbeantwortung der 1. und die Beantwortung einer unkritischen Frage)
    2. (meine Frage/Nachhaken), doch btte die 1. Frage zu beantworten.

    Der Abbruch war i.Ü. noch seitens der Iranerin hintangefügt, daß die Familie nicht aus dem Iran geflohen sei um hier zu erleben, daß die freie Demokratie und Meinungsfreiheit untergraben wird.

    Danach waren für mich die Grünen schlussendlich indiskutabel. Da nur das ist was in ihren Kram passt und der Rest unterbuttert wird.
    Und ich kann auch nach so vielen Jahren nicht so viel essen (ob veggie oder nicht wie ich will/wollte.

    Deine Diskussion in Kl.kleckersd. vor vielen Jahren ist ganz bestimmt total repräsentativ für die grüne Partei.

    Und in allen anderen politischen Diskussionen wird alles gaaaanz wahrheitsgetreu beantwortet, nur bei den Grünen nicht.

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    AW: Sollte es in deutschen Kantinen einen fleischfreien Tag pro Woche geben?

    Zitat Zitat von Anne_dingsda Beitrag anzeigen
    (...) Ach bruennette, das sind so Zukunftsprognosen, die hat schon meine Großtante vor ca. 50 Jahren prognostiziert. Nicht dass ich sie für unrichtig halte, ich ertappe mich immer öfter dabei, dass ich sie selber anwende, aber als 10jährige haben sie mich geängstigt.
    Ja, kann ich verstehen, dass das für ein Kind beängstigend ist. Deswegen würde ich solche Prognosen auch nie (bewusst) in Anwesenheit von Kindern erörten oder gar damit drohen.

    Fakt ist allerdings, dass sich der Zustand der Welt gerade in den letzten 50 Jahren doch sehr verschlechtert hat, um es mal harmlos zu umschreiben. Stichwörter: Weltmeere, Plastikmüll (überhaupt: Verschmutzung), Rodung von Wäldern, Polkappenschmelze, Artensterben, Atommüll, aber auch eine stetige Bevölkerungszunahme und damit zusammenhängender stets zunehmender Hunger nach Energie, um nur einige zu nennen. Die entsprechenden Karten und Tabellen, die den Zustand von vor 50 Jahren und heute im Vergleich zeigen, möchte ich grad nicht googlen, weil ich 1. etwas ko bin und 2. nicht viel Zeit habe. Aber ich denke, dass schaffst Du bei Interesse & Zeit auch selbst.

    Ich weiß, dass diese Stichwörter bei vielen nur noch ein müdes Gähnen hervorrufen, weil sie schon so ab- und durchgekaut sind, dass niemand mehr davon hören möchte. Dennoch werden die Inhalte, die sich dahinter verbergen, immer dringlicher, was aber nicht heißen soll, dass es bereits die gegenwärtige Generation ist, die in den "Genuss" von drastisch mehr Verzicht kommen wird. Vielleicht erst die nächste oder übernächste (nun mal nur auf die Deutschen bezogen, denn auch schon innerhalb der EU gibt es große Lebensstandardgefälle zwischen bestimmten Ländern.). Das macht das Ganze ja auch so un-begreifbar für den Menschen, der höchstens mal eine persönliche Spanne von ca. 20 Jahren überblicken kann (ich selbst bin schon froh, wenn ich die nächsten 5 jAhre für mich überblickt und geregelt bekomme, das nur mal so nebenbei).

    Wenn man also die globale Entwicklung der letzten 50 Jahre einfach mal weiterdenkt, unter dem Aspekt, dass eben aus verschiedenen Gründen keine wirksamen Gegenmaßnahmen ergriffen werden (man denke an die ziemlich unnützen Klimagipfel der letzten 20 Jahre), weil sich eben keiner etwas vorschreiben lassen möchte, so braucht man doch eigentlich nur 2 und 2 zusammenzählen.

    Es ist doch so, wie in der Parabel mit dem Frosch in wohltemperiertem Wasser, das nur ganz langsam, nach und nach immer heißer wird. Bis der Frosch spürt, dass die Lage lebensbedrohlich ist, ist es längst zu spät. Genau so geht es den Menschen auch.

    Ich oute mich da ganz frei als Zukunfts-Pessimisten. Die aber dennoch das Hier und Heute ganz optimistisch und in der Hoffnung, dass vielleicht doch noch eine positive Wende eintritt (vor allem, wenn ich mich persönlich dafür einsetze und bei mir selbst ansetze, was oft auch schwer ist, ich geb es zu...), leben möchte und lebt. Wie war das nochmal mit dem Apfelbäumchen... ? Und ja, in den letzten Jahren hat es gerade in D doch auch sehr positive Entwicklungen gegeben (Wink zu VanDyck! Huhu! )

    Konkret: Diese Person, die Du hier beschreibst...
    Ich orientiere mich da lieber an eine Bekannte, die sich zur Zeit einschränken muss und fröhlich erzählt, wenn ich übriges Geld habe, gebe ich es auch, wenn nicht kann ich sehr spartanisch leben, hauptsache es reicht für "warm" und "satt".
    ...könnte ich sein, bzw. bin ich. Ich habe keine große Wohnung (Miete) und war in den letzten 5 Jahren 3 x in Urlaub, und zwar jeweils für eine Woche 1x an der Nordsee und 1x in Österreich und 1x in Frankreich. Wohin ich jeweils mit der Bahn gefahren bin. Größere Urlaubsreisen kann ich mir nicht leisten. Dafür habe ich ein (der Abwrackprämie entkommenes) Auto, das ich ab und zu aus beruflichen und privaten Gründen nutze(n) (muss). Dennoch laufe ich nicht trübsinnig durch die Gegend, denn ich habe gute persönliche Beziehungen, ein soziales Netz und viele Interessen, die mein Leben spannend machen und kann mich an vielem erfreuen.

    Dennoch würde ich mein Lebensstandard im Vergleich zu jenem in z.B. in Rumänien (mal gar nicht zu reden von außereuropäischen Lebensstandards) als eher gehoben bezeichnen. Ich lebe im Vergleich zu letzteren nämlich immer noch "wie die Made im Speck", auch weil ich in den letzten Jahren weder die Finanzkrise, noch Naturkatastrophen wie Flut, Unwetter, etc. gespürt habe, bzw. habe erleben müssen, wie doch auch ein Großteil der deutschen Bevölkerung (ausgenommen die Flutopfer), wie ich mal annehme, auch wenn ich im Vergleich zum Lebensstandard meiner Eltern, die ein eigenes Geschäft hatten, doch eher "arm dran" bin. Aber auch das ist doch inzwischen weit verbreitetes Wissen, dass die jetzige junge Generation der bis zu 40jährigen (ich bin Mitte 40) bereits im Schnitt einen niedrigeren Lebensstandard hat, als die Generation, die zwischen den 60er bis hin zu den 90er Jahren erwachsen waren, deren Lebensperiode ich als die "fetten JAhren" einstufen würde, in der es kein Problem war, eine gute Arbeit und Wohnung zu bekommen. Dies ist nämlich vorbei. Auch hier Stichwörter: unbefristete (akzeptable) Arbeitsverträge, Investitionssicherheit in jetziger Zeit? bezahlbarer Wohnraum? Doch eher keine so guten Aussichten momentan, oder?

    Ok, soweit mal bis hierher. Ich möchte schließlich keinem das persönliches Schnitzel vermiesen, auch wenns schwerfällt....
    Geändert von bruennette_2 (09.08.2013 um 14:54 Uhr)

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    AW: Sollte es in deutschen Kantinen einen fleischfreien Tag pro Woche geben?

    Zitat Zitat von Lukulla Beitrag anzeigen
    Ich bin durch die Leserkommentare gestreift zu den relevanten Artikeln, was da an fundamentalistischen Hass auf die Grünen aus den Zeilen springt, ist erschreckend. Das ist selbst, wenn man alle Projekte und Ideen des Grundsatzprogrammes kategorisch ablehnt - Energiewende, Nachhaltigkeit, Schutz unserer Welt für unsere Kinder - für mich nicht mehr nachvollziehbar. Wenn also manche derart hasserfüllt schon bei Erwähnung des Namens die Grünen reagieren, dann kann auch etwas ganz anderes dahinter stecken.
    Nö. Die Grünen sind eben die deutsche Beamtenpartei, d. h. Leute, die in totaler finanzieller Sicherheit leben, nie im Leben ein Risiko eingehen und sich nie Gedanken machen müssen, wo das Geld denn herkommt, das sie ausgeben. Wenn man sich über all die wirtschaftlichen Fragen im Leben keine Sorgen mehr machen muss dann fällt es leicht sich Gedanken über noch mehr Sicherheit, Gesundheit und ein längeres Leben zu machen. Hass ist aber stark überzogen.
    (Das bezieht sich nicht auf Beamte der Polizei).

    PS: Z.B. in den USA leben die Menschen auch gut und gesund, obwohl es dort keine Partei wie Die Grünen gibt.
    Geändert von Frank13 (09.08.2013 um 15:03 Uhr)

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    AW: Sollte es in deutschen Kantinen einen fleischfreien Tag pro Woche geben?

    bruenette,

    mag alles ein und trotzdem: sind in Deutschland Wildtiere zurück, wo sie schon als ausgestorben galten (Weißstorch z.B.), sterben heute viel weniger Menschen durch gewalttätige Auseinandersetzungen als früher, steigt die Lebenserwartung stetig, nie waren Menschen gesünder als heute hier in Deutschland usw.

    Früher war es besser - Nein, nie war eine bessere Zeit zum Leben als jetzt!

    M.M. nach hat die Welt v.a. ein Problem: eine viel zu große Anzahl Menschen und die Tatsache, dass viele Frauen keinen Zugang zur Empfängnisverhütung haben.

    Dann gäbe es auch das Fleischproblem nicht.

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    AW: Sollte es in deutschen Kantinen einen fleischfreien Tag pro Woche geben?

    Zitat Zitat von Lukulla Beitrag anzeigen
    Wenn es von der CDU kommt, bin ich da schon milder. Die wollen immer nur in der Sache Gutes tun.
    Woraus liest du das? Beispiele?


    Ich bin durch die Leserkommentare gestreift zu den relevanten Artikeln, was da an fundamentalistischen Hass auf die Grünen aus den Zeilen springt, ist erschreckend. Das ist selbst, wenn man alle Projekte und Ideen des Grundsatzprogrammes kategorisch ablehnt - Energiewende, Nachhaltigkeit, Schutz unserer Welt für unsere Kinder - für mich nicht mehr nachvollziehbar. Wenn also manche derart hasserfüllt schon bei Erwähnung des Namens die Grünen reagieren, dann kann auch etwas ganz anderes dahinter stecken.
    Das musst Du doch aber nicht direkt auf die Schreiber in diesem Strang übertragen. Hier herrscht doch schon eher ein Konsens in der Sache, nur nicht über die Wahl der Mittel.
    Manches ist durchsichtiger als es scheint.
    Gewaltig ist der Unterschied zwischen x und u!
    Ein Piratenboot ist kein Kirchenschiff.
    Seize the Day, Heaven Can Wait
    If you could read my mind, love, what a tale my thoughts could tell....(Gordon Lightfood)
    Allegro con brio

  10. Inaktiver User

    AW: Sollte es in deutschen Kantinen einen fleischfreien Tag pro Woche geben?

    Zitat Zitat von Nordlys76 Beitrag anzeigen
    Früher war es besser - Nein, nie war eine bessere Zeit zum Leben als jetzt!
    ...zumindest gilt das für die, die wie wir in den reichen Ländern leben.

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