Umfrage: Umfrage: Wie hoch ist Ihre Miete?

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  1. Administrator

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    Umfrage: Wie hoch ist Ihre Miete?

    Liebe Userinnen, liebe User,

    eine neue Studie der Bertelsmann-Stiftung hat untersucht, wie stark einkommensschwache Familien in Deutschland von den Mieten belastet sind.
    Das Ergebnis: In 60 der 100 größten Städte gehören die hohen Mieten zur größten potentiellen Armutsfalle für Familien. Dort haben Geringverdiener mit Kindern weniger Geld zur Verfügung als den Hartz-IV-Regelsatz von 1169 Euro im Monat, wenn man die dort üblichen Durchschnittsmieten vom Einkommen abzieht. Oft gehe die Hälfte des Einkommens allein für die Miete drauf. Besonders schlimm ist die Lage in Frankfurt, Jena, Regensburg und Freiburg. In anderen Städten wiederum - etwa Hannover, Wolfsburg oder Heilbronn – sind die Mieten nach wie vor moderat.
    (Weitere Infos zur Studie finden Sie hier.

    Wie sieht es bei Ihnen aus: Frisst die Miete auch so viel von Ihrem Einkommen? Oder kommen Sie noch gut zurecht?

    Wir sind gespannt auf Ihre Votings und Erfahrungen.

    Freundliche Grüße
    Ihr BRIGITTE Community-Team
    Das BRIGITTE Community-Team ist Ihr Ansprechpartner bei Fragen, Wünschen oder Problemen rund um die Community. Schreiben Sie uns gerne eine PN oder eine E-Mail.

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    AW: Umfrage: Wie hoch ist Ihre Miete?

    ich denke nicht, dass allein der Mietpreis Menschen arm macht, sondern ebenfalls die stark angestiegenen Energie- und Nebenkosten. Egal mit welchem Energieträger man heizt, die Preise haben sich nach meinem Empfinden in den letzten 15 Jahren verdoppelt. Und sie werden weiterhin ziemlich sprunghaft ansteigen, weil die Energiewende nur von dem Normalverbraucher bezahlt wird.

    Teure Energie : 800.000 Deutsche können Strom nicht bezahlen - Nachrichten Wirtschaft - Energie - DIE WELT
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

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    AW: Umfrage: Wie hoch ist Ihre Miete?

    Viele stöhnen auf sehr hohen Niveau! Persönlich kann ich nur sagen, dass nach Abzug der Miete und der Mietnebenkosten (Strom, Wasser, Gas) es ganz schön eng wird. Da muss dann schon jeder Pfennig umgedreht werden, obwohl wir (mein Mann und ich) arbeiten. Dann werden Anschaffungen, wie Kleidung für Kinder, Klassenfahrten etc zur Herausforderung. Vielleicht sollte mal darüber nachgedacht werden, das Lohnniveau einiger Dienstleistungsgruppen entsprechend anzupassen und nicht nur für das obere Drittel der Bundsbürger. Letztendlich zahlt die Zeche der Ottonromalverbraucher, der im Monat bis zu 240 Stunden arbeitet und dafür mit vielleicht 1.100 Euro, wenn er Glück hat nach Hause kommt, das ist weniger als eine Hartz IV-Familie hat und die stöhnen über zu wenig Geld.

  4. Inaktiver User

    AW: Umfrage: Wie hoch ist Ihre Miete?

    Die Umfrage ergibt so keinen Sinn. Es ist doch ein Unterschied, ob man bei einem Netto-Einkommen von 6.000 Euro 1/3 für die Miete ausgibt - dann bleiben immer noch 4.000 Euro übrig oder ob man von 1.500 Euro 1/3 für die Miete ausgibt.

    Ohne Bezug zum Einkommen sagen die Ergebnisse rein gar nichts aus.
    Geändert von Inaktiver User (25.07.2013 um 07:52 Uhr)

  5. Inaktiver User

    AW: Umfrage: Wie hoch ist Ihre Miete?

    Ich hab jetzt mal meine letzte "Warmmiete" angegeben - die war knapp die Hälfte meines Nettoeinkommens für eine 2 Zimmer-Wohnung.

    Das waren 690 € - und dabei war das Stand 2003 - und meine Vermieterin hat 8 Jahre die Miete nicht erhöht (bis ich ausgezogen bin).

    Bei heutigen Stand neu angemietet darf man in unsere Stadt damit rechnen, daß diese Wohnung derzeit etwa 950 € Warmmiete kostet. (bei neuen Mietverträgen sind hier ca. 9,50 - 10 € pro m² KALT üblich - mittlere Qualität, normaler Stadtteil, gute Verkehrsanbindung an ÖPNV)
    Geändert von Inaktiver User (25.07.2013 um 08:01 Uhr)

  6. Moderation

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    AW: Umfrage: Wie hoch ist Ihre Miete?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die Umfrage ergibt so keinen Sinn. Es ist doch ein Unterschied, ob man bei einem Netto-Einkommen von 6.000 Euro 1/3 für die Miete ausgibt - dann bleiben immer noch 4.000 Euro übrig oder ob man von 1.500 Euro 1/3 für die Miete ausgibt.

    Ohne Bezug zum Einkommen sagen die Ergebnisse rein gar nichts aus.
    Sehe ich genauso. Dachte gerade an eine ältere Bekannte mit etwas über 700 Euro Rente, die zwar ihr eigenes Häuschen bewohnt, also "keine Miete", dafür aber Grundsteuer und Nebenkosten bezahlt.
    *
    Der Adler fängt keine Mücken.


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    AW: Umfrage: Wie hoch ist Ihre Miete?

    Ich vermiete. Vor einigen Jahren war das Verhältnis zu den Mietern gut. Wir haben über Arbeiten im und am Haus, über Arbeiten in den Wohnungen und auch über Mieterhöhungen zuerste miteinander gesprochen und praktisch immer haben wir uns geeinigt. Wenn man miteinander redet, dann versteht man vielleicht auch die Argumente der Gegenseite besser.

    Vor geraumer Zeit habe ich zwei Wohnungen in meinem Heimatort verkauft und zwei Wohnungen in München gekauft. Wie ich es gewohnt war, habe ich den Mietern gleich nach dem Eigentumsübergang ein Gespräch angeboten, um über alle offenen Themen zu sprechen. In beiden Fällen erhielt ich statt eines Termins ein Schreiben in dem man mir mitteilte, dass man Mitglied des Mietervereins sei und seine Rechte geltend zu machen weiss, mit einer Liste von Missständen, von denen ich mir kein eigenes Bild machen kann und dass, wenn dies und das nicht sofort passiert man von seinem Recht auf Mietminderung Gebrauch machen wird.

    Ich habe zunehmend den Eindruck, dass die Berichte in der Presse das in vielen Fällen gute Verhältnis zwischen Vermietern und Mietern verschärft und zwar insbesondere von Seiten der Mieter.

    Vielleicht muss ich mich einfach damit abfinden, die böse Vermieterin zu sein.
    Tapferkeit stärkt, Eigensinn macht Spaß und Geduld gibt Ruhe

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    AW: Umfrage: Wie hoch ist Ihre Miete?

    Wir haben das Glück, keine Miete zahlen zu müssen, da wir vor rund 5 Jahren ein (bereits abbezahltes Haus) aus der Verwandtschaft geerbt haben. Allerdings höre ich von Freunden & Bekannten regelmäßig, dass die Miete doch einen Großteil des Einkommens verschlingt - von Nebenkosten für Energie mal abgesehen, denn das stellen wir auch fest, dass die Ausgaben hierfür laufend steigen.

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    AW: Umfrage: Wie hoch ist Ihre Miete?

    Wir konnten glücklicherweise vor 8 Jahren noch Eigentum erwerben. In unserer Gegend ist heute der Markt leergefegt und die verbliebenen Immobilien sind so teuer, dass man sich das eigentlich nur noch als Vorstandsvorsitzender oder Lottogewinner leisten kann.
    Zur Miete bekommt man fast nichts mehr, und die verbliebenen Mietwohnungen/-häuser sind unverschämt teuer. Da ist leicht mal die Hälfte vom Haushaltsnetto für die Kaltmiete weg.

    Die Umfrage, so wie sie gestellt ist, finde ich allerdings auch nicht aussagekräftig. Wenn ich ein HHE (ggf. mit Kindergeld) von z.B. 2.500 Euro netto habe und davon 1.000 Euro kalt + 250 an NK zahle, bleibt

    a)sehr viel übrig, wenn ich alleine lebe oder nur mit Partner. Da kann ich noch genügend shoppen gehen.

    b)fast nix übrig, wenn ich davon eine Familie mit 3 oder 4 Kindern ernähren muss und vielleicht auch noch zur Arbeit pendeln muss.

    Wenn jemand 3.000 Euro netto hat und die Hälfte an Miete zahlt, ist auch noch genügend übrig. Wenn jemand 1.300 verdient (wie z.B. eine Kinderpflegerin Alleinerziehend aus meinem Freundeskreis), dann ist die Hälfte schon ziemlich viel und man muss sehen, wie man die nötigen Alltagskosten unterbringt.

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    AW: Umfrage: Wie hoch ist Ihre Miete?

    Wir brauchen keine Mietpreisbindungen, was wir brauen sind mehr Wohnungen.

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