Umfrage: Nehmen Sie es einem Promi übel, wenn er McDonald’s-Werbung macht?

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Ergebnis 51 bis 60 von 96
  1. Inaktiver User

    AW: Nehmen Sie es einem Promi übel, wenn er McDonald’s-Werbung macht?

    Zitat Zitat von Lucii Beitrag anzeigen
    Bei einigen der Mitmachenden war ich aber auch schockiert. Speziell bei Jürgen Vogel und Moritz Bleibtreu. Das sind so zwei mit Anspruch, habe ich immer gedacht
    Speziell bei den beiden würde ich annehmen, dass sie selber durchaus mal bei Mekkes nen Burger verdrücken, und daher es wohl als verlogen ansähen, würden sie so tun, als verteufelten sie das Zeug oder den Laden.

    Mir selber isses egal, ich hab dort (oder bei der anderen US-Kette) auch schon ab und an gesessen (oder was geholt) bevor diese Schauspieler die Spots dafür drehten ... die Zauberformel dabei ist eben: ab und an ...

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    AW: Nehmen Sie es einem Promi übel, wenn er McDonald’s-Werbung macht?

    Laut Stiftung Warentest ist das McD-Menü das gesündeste.

    * ... naja, gesünder als BürgerKing und Kochlöffel. In erster Linie, weil die getestete Hauptkomponente (BigMacke) leichter und deswegen kalorienärmer war als bei der Konkurrenz.
    Sie lasen soeben ein weiteres Premium-Posting des Ghostwriters, eines glücklichen alleinerziehenden Papas zweier bezaubernder Kinder.

  3. gesperrt

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    AW: Nehmen Sie es einem Promi übel, wenn er McDonald’s-Werbung macht?

    Ich finde, dass Promis total überbewertet sind. Nur weil jemand im Bereich Film, Musik, Fernsehen mal einen guten Job gemacht hat, wird er gleich verehrt? Wozu denn das? Andere Leute machen ihren Job auch gut und wer verehrt sie? Der Arzt, der Leben rettet, der Mechaniker, der den letzten Schrott zum Laufen bringt oder der Kaufmann, der einen genialen Deal abgeschlossen hat, wird doch auch nicht verehrt. Warum denn ein Schauspieler, der ein paar Sätze ohne zu stottern aufsagen kann?

    Deswegen ist es mir völlig egal, was für ein Heini da gerade über die Vorteile von fast food herumlügt. Ich glaube ihm kein Wort und meist erkenne ich die Leute noch nicht einmal, weil sie mir total egal sind. Natürlich erkenne ich eine gute Leistung in einem guten Film auch an. Aber das ist kein Grund sich den Namen der Schauspieler zu merken. Filme suche ich mir nach dem Thema und nicht nach den Schauspielern aus.

  4. Moderation

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    AW: Nehmen Sie es einem Promi übel, wenn er McDonald’s-Werbung macht?

    Zitat Zitat von Nubia Beitrag anzeigen
    ... Und ein Schauspieler wie Moritz Bleibtreu sinkt in meiner Achtung auf jeden Fall durch diese Werbespots.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass er und die anderen Protagonisten derart finanzielle Not leiden, dass sie das nötig haben.
    So wahnsinnig hoch sind Schauspielergagen hierzulande nicht, bei den "kleinen, anspruchsvollen" Filmen erst recht nicht. Und man muss auch bedenken, dass sie ja oft nicht durchgängig beschäftigt sind. Da müssen auch die Monate zwischen zwei Drehs finanziert werden.

    Moritz Bleibtreu hat sich zu dieser Kritik geäußert wie folgt:
    Er [Moritz Bleibtreu] bewerbe ein Produkt, dass er selbst konsumiere und das Geld, welches er dadurch verdiene, biete ihm die Möglichkeit, nur Filme zu machen, die er auch wirklich machen wolle. Für Bleibtreu ist sein Auftritt in der Kampagne keine große Sache. „Warum werbe ich als Prominenter für Unternehmen? Weil ich damit Geld verdiene. Ganz einfach! Ich verdiene Geld, das es mir ermöglicht, Filme wie ´Vijay und ich´ zu machen
    Quelle
    A reader lives a thousand lives before he dies... The man who never reads lives only one.
    (George R. R. Martin)

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  5. gesperrt

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    AW: Nehmen Sie es einem Promi übel, wenn er McDonald’s-Werbung macht?

    Mir kommen die Tränen! Die armen Promis! Müssen für fast food werben, um unzumutbare Jobs ablehnen zu können.

  6. Moderation

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    AW: Nehmen Sie es einem Promi übel, wenn er McDonald’s-Werbung macht?

    Man kann es doch niemandem verübeln, seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Vor allem, wenn man von seinem eigentlichen Beruf nicht leben kann.
    Von den rund 5000 Schauspielern, die hierzulande für Film und Fernsehen arbeiten, "können etwa zwei Prozent von ihrer Arbeit leben, einer kleiner Teil davon ausgezeichnet", sagt Daniel Philippen, Agent in der ZAV-Künstlervermittlung, die zur Agentur für Arbeit gehört. Seit 2008 haben sich die Einkünfte halbiert, die Drehzeiten werden kürzer, die Gagen geringer. "Bei den Nebenrollen ist die Ansage: Es gibt 800 Euro pro Tag. Entweder macht man's dafür, oder man lässt es. Dann greift ein anderer zu, denn die Tendenz geht zu 500 Euro", so Philippen.

    500 Euro Tageslohn klingen üppig, sind aber zum Leben zu wenig, wenn sie nur an ein paar Tagen pro Jahr reinkommen. ... Dass die Zeiten schlechter werden, zeigt auch eine Studie der Uni Münster, die im Auftrag des BFFS bundesweit 710 Schauspielerinnen und Schauspieler zu ihren Arbeits- und Lebensumständen befragt hat. Die Ergebnisse zeichnen ein düsteres Bild. Gut zwei Drittel der Befragten (68,1 Prozent) haben im vergangenen Jahr weniger als 30 240 Euro brutto verdient. Nach Abzug von Agenturprovision (üblich sind 10 bis 15 Prozent), Steuer und Sozialabgaben bleiben monatlich rund 1000 Euro. ... Das größere Problem allerdings ist, dass nur die wenigsten Schauspieler Anspruch auf Arbeitslosengeld I geltend machen können
    Quelle
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    AW: Nehmen Sie es einem Promi übel, wenn er McDonald’s-Werbung macht?

    Zitat Zitat von Ebayfan Beitrag anzeigen
    Mir kommen die Tränen! Die armen Promis! Müssen für fast food werben, um unzumutbare Jobs ablehnen zu können.
    Davon ist im Zitat von Moritz B. ja gar nicht die Rede. Er spricht von der finanziellen Freiheit bei der Auswahl der Filme, kann also Filme machen, bei denen er wenig verdient, die ihm aber am Herzen liegen.

    Seitdem ich mal im Wartezimmer Teile eines Artikels über die Finanzen von Schauspielern gelesen habe (und ich rede jetzt weder über Hollywoodstars und Zugpferde der Deutschen Filmindustrie), kann ich Vieles mit "verständnissvolleren Augen sehen".

    Ob dann Herr Lauterbach Werbung für eine Nobel-Möbelmarke macht, die Herren Liefers und Prahl für Toyota, einzeln für ROCHER und eine (eher dubios anmutende ) Firma für Mietkautionsübernahmen (oder so?) - MUSS ich nicht klasse finden, aber ich bin in deren Schuhen auch noch keinen Schritt gelaufen.

    Was weiss denn ich über die finanziellen Situationen der Schauspieler? Man meint, die machen doch Film und Serie XYZ, da muss man doch gut verdienen? Die Realität sieht zumindestens so aus, dass sie nur für die Zeit des Drehs bezahlt werden und Geld in die Private- und Rentenkasse kommt. Die Zeiten fürs Drehbuchlernen sind "umsonst" - so las ich es und fand das schon heftig.

    Also, dann gönne ich denen doch Gastauftritte in B, C und D - Serien , gerne auch im Vorabendprogramm und sollen sie Werbung machen. Ob sie wirklich hinter dem Produkt stehen, müssen sie selbst mit Ihren Gewissen abmachen.

    Und offensichtlich ist zumindestens Moritz Bleibtreu auch bei McDonalds ab und zu Kunde - so what?
    Grüße von Wandermuschel

    Auch die schwach leuchtende Kerze auf der Torte bringt Licht

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    AW: Nehmen Sie es einem Promi übel, wenn er McDonald’s-Werbung macht?

    Zitat Zitat von izzie Beitrag anzeigen
    Man kann es doch niemandem verübeln, seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Vor allem, wenn man von seinem eigentlichen Beruf nicht leben kann.Quelle

    Grüße von Wandermuschel

    Auch die schwach leuchtende Kerze auf der Torte bringt Licht

  9. gesperrt

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    AW: Nehmen Sie es einem Promi übel, wenn er McDonald’s-Werbung macht?

    Wenn andere Leute von ihrem Job nicht gut leben können, wird auch gern gesagt, "hätte er mal eine ordentliche Ausbildung gemacht". Sollen sie von mir aus für irgendwelchen Mist werben oder Zeitungen austragen ... Sie müssen das selbst wissen, mir ist es egal!

    Leider gibt es viel zu viele Menschen bei uns, die für wenige Euro arbeiten müssen. Warum sollte man für bestimmte Berufsgruppen besonderes Verständnis haben? Nur weil sie in der Öffentlichkeit stehen?

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    AW: Nehmen Sie es einem Promi übel, wenn er McDonald’s-Werbung macht?

    Grundsätzlich stimme ich da voll zu. Wenn jemand sich ausleben will, seinen Traumberuf machen möchte oder gar "Kunst machen will", dann soll er das gefälligst so gut machen, dass er davon leben kann. Ich kann auch nicht verstehen, dass manche Arten von Kultur vom Staat bezuschusst werden. Ich muss meine Arbeit auch so gut machen, dass ich ohne Beihilfe davon leben kann.

    Noch ein Beispiel: Die Darstellerin einer Daily-Soap haben sie drangekriegt wegen Fahrerflucht. Die musste morgens zum Dreh und scheuerte beim Ausparken an das Nachbarauto. Sie klebte dann eine Autogrammkarte mit ihrer Handynummer an das beschädigte Fahrzeug und fuhr weg.
    Vor Gericht meinte sie dann, dass sie nur 300 Euro im Monat zum leben hätte und dass sie lieber Sozialstunden machen würde. Jetzt darf sie 80 Sozialstunden machen...
    Sie lasen soeben ein weiteres Premium-Posting des Ghostwriters, eines glücklichen alleinerziehenden Papas zweier bezaubernder Kinder.

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