Bei meiner Erstgeborenen war ich verdammt stolz auf meine vermeintlich gute Erziehung, sie hat sich nie für Barbie interessiert. Das zweite Mädchen spielte in den ersten Jahren fast ausschließlich mit Autos und im Kindergarten in der Jungsecke. Erst als ein neues Mädchen in die Gruppe kam das dann auch ihre beste Freundin wurde kam der Wandel und sie spielte leidenschaftlich gerne mit Barbie. Zum Schluss hatten wir das Barbiehaus, das Pferd, das Auto.....die beiden spielten aber täglich stundenlang, dachten sich die tollsten Geschichten aus und geschadet hat es ihnen nicht. Meine Tochter ist inzwischen eine erwachsene, intelligente und emanzipierte Frau, steht eher auf schwarz als auf pink und hat außer den langen naturblonden Haaren nichst Gemeinsames mit Barbie. Wäre das Barbie-Haus in der Nähe würde sie ihm vielleicht einen Besuch abstatten und den sicher auch unbeschadet überstehen. Ich würde garantiert nicht hingehen!
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20.05.2013, 13:39Inaktiver User
AW: Würden Sie mit Ihrem Kind das „Barbie“-Haus besuchen?
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22.05.2013, 09:57
AW: Würden Sie mit Ihrem Kind das „Barbie“-Haus besuchen?
Klar. Würde ich.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass ein kleines Mädchen, welches das Barbie-Haus besuchen möchte und dafür durch ein Spalier hasserfüllter Demonstranten (gegen ein Spielzeug!) muss, davon eher verwirrt und irritiert wird, als vom Besuch der Ausstellung an sich und dem Spielen mit Barbie.
Man kann auch alles übertreiben, und in unserer Luxus-Gesellschaft mit scheinbar zu viel Freizeit neigen wir wohl auch dazu, das zu tun...Frauen sind nicht kompliziert. Sie wollen einfach nur geliebt werden.
Und tolle Überraschungen. Und Schuhe. Und Schmuck.
Und andere Dinge, die man erraten muss.
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22.05.2013, 10:01
AW: Würden Sie mit Ihrem Kind das „Barbie“-Haus besuchen?
Meine Nichten wollten immer nur ins Daimler- und ins Porschemuseum.
aufgewacht und umgezogen: befriendsonline.net

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22.05.2013, 10:01
AW: Würden Sie mit Ihrem Kind das „Barbie“-Haus besuchen?
wir hatten eine magersüchtige kaiserin mit einer taille dünner als puppes oberarm, wir haben schlösser, im museumsprogramm kann man in schönen kleidern kaiserin spielen, im lustgarten fährt die bimmelbahn, ich glaube das ist spannender.
wahrscheinlich käme eine barbie villa bei uns nicht gut an.
mein kind dürfte wählen, plastikschloss oder echtschloss.lg
legrain
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22.05.2013, 11:37
AW: Würden Sie mit Ihrem Kind das „Barbie“-Haus besuchen?
Bestimmt nicht.
Das Kind legt diese nervtötende Vorliebe für Rosa und Pink glücklicherweise gerade ab. Da kann ich einen Rückfall nicht riskieren.
Wenn sie unbedingt wollte, würde sich eine Tante oder so finden, die mit ihr hinginge. Ich muss es nicht haben.Be like a duck. Remain calm on the surface but paddle like hell underneath.
Michael Caine
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22.05.2013, 16:20Inaktiver User
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23.05.2013, 13:23Inaktiver User
AW: Würden Sie mit Ihrem Kind das „Barbie“-Haus besuchen?
ja würde ich! mit grossem ausrufezeichen.
was spricht dagegen?
die farbe pink? die figur der puppe?
*provokativfrage*
ist das heutige frauenbild wirklich so einfach gestrickt?
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30.05.2013, 01:16
AW: Würden Sie mit Ihrem Kind das „Barbie“-Haus besuchen?
Ich versteh die ganze aufregung nicht. Was bitte ist an Barbie so verwerflich? Ich bin auch mit Barbie groß geworden und bin dadurch in keinster weise geprägt oder in ein falsches Frauenbild gezwängt worden. Da finde ich ganz ehrlich die meisten Modemagazine schlimmer, die einem einreden, das alle Frauen ausschließlich teure Haute Coture Mode tragen und Kleidung von Zara oder H&M maximal als Putzlappen verwenden würden.
Wir forden ja auch nicht abschaffung von Bob der Baumeister oder Feuerwehrmann Sam, weil das die kleinen Jungs in ein falsches Männerbild drängt...
Wer sich gerne in i-welche Schubladen pressen lässt und leicht beeinflussbar ist, kann das alles ja meiden. Aber dann müssen diese bitte auch akzeptieren, das es Menschen gibt, die damit umgehen können.Wenn wir es nicht versuchen, werden wir nie wissen, ob es funktioniert hätte...
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30.05.2013, 02:05
AW: Würden Sie mit Ihrem Kind das „Barbie“-Haus besuchen?
Also ich geb es jetzt einfach mal zu.
Der Strangtitel hat mich getiggert. Bin Baujahr 59. Man erinnere, die Geburtsstunde der Barbie.
Ich habe mit dreizehn (!) meine "Barbie" geliebt. War allerdings nur die Billigversion. Dafür mit den Perücken blond, brünett und rassig schwarzhaarig.
Und das ist dann auch schon das Ende meiner 2 Cent.
LG
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30.05.2013, 12:33Inaktiver User
AW: Würden Sie mit Ihrem Kind das „Barbie“-Haus besuchen?
Nein, manchmal kann man es nicht übertreiben mit dem Geschrei. Das ist nämlich ein Grundpfeiler unserer Demokartie: Die Meinungsfreiheit.
Wer will wissen, ob nicht die meisten einen spürbaren Schaden dadurch mitgenommen haben? Nicht nur die Mädchen, sondern auch die Männer haben "Schönheitsideale".
Wieviele denken über dieses Phänomen überhaupt nach? Nicht diejenigen, die hier schreiben. Die können erstens schreiben und zweitens denken sie auch nach (hoffe ich zumindest).
"Spielzeuge prägen nicht" gez. Prof. Mattel, Stiftung Toys are us.
Silikonbusen, Nasenkorrekturen, Magerwahn, Überschuldung, Wahlmüdigkeit, Unbeschulbarkeit, Computersucht, Armut, alle Zeichen unserer Wohlstandsgesellschaft haben nichts mit Barbie oder anderen Spielzeugen zu tun.
Wie gut, dass das hier mal gesagt wird, dann kann es ja munter weitergehen. Und bloß kein Geschrei oder sogar Zusammenhänge herstellen. Uns geht`s doch gut.


die beiden spielten aber täglich stundenlang, dachten sich die tollsten Geschichten aus und geschadet hat es ihnen nicht. Meine Tochter ist inzwischen eine erwachsene, intelligente und emanzipierte Frau, steht eher auf schwarz als auf pink und hat außer den langen naturblonden Haaren nichst Gemeinsames mit Barbie. Wäre das Barbie-Haus in der Nähe würde sie ihm vielleicht einen Besuch abstatten und den sicher auch unbeschadet überstehen. Ich würde garantiert nicht hingehen!
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