Wenn es nicht so teuer wäre, würde ichs mir auf jeden Fall anschauen. Was ist denn überhaupt ein "zeitgemäßes Frauenbild"????
Was ist so schlimm daran, wenn Frauen genauso unemanzipiert leben WOLLEN????
Ich finds nicht schlimm.
Aber wir Frauen müssen uns ja immer gegenseitig schlecht machen
Und ich kann nur einer Vorrednerin zustimmen: lieber Barbie und Ken als CloneWars, Transformers und und und. Dieses ganze Kriegs- und Kampfgedöns geht mir viel mehr auf die Nerven als Barbie, Prinzessin Lillifee und My little Pony!
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17.05.2013, 12:33
AW: Würden Sie mit Ihrem Kind das „Barbie“-Haus besuchen?
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17.05.2013, 18:03
AW: Würden Sie mit Ihrem Kind das „Barbie“-Haus besuchen?
Ich finde es ein wenig naiv einen spielzeug die schuld daran zu geben das mädchen essstörungen bekommen. Wenn schon, dann sind es laufstege, modemagazine und modedesigner die ein "dünnes" beispiel setzen.
Barbie hat nie versucht kleine mädchen davon zu überzeugen perfekt, dünn und hübsch zu sein. Nie war die rede davon sie müssen pink tragen und mädchenhaft sein. So wie ich mich daran erinnere, hat Barbie immer ein beispiel gesetzt, das zu werden, was wir sein wollen. Barbie ist tierärztin, lehrerin, polizistin, zahnärztin, fotografin, pilotin, moderatorin und sogar fallschirmjägerin, feuerwehrfrau und präsidentin. Googlet doch "Barbie careers".
Wenn sich jemand darum sorgt das unsere kleine mädels nur noch willenlos in rosa rüschenkleidern runspringen, der sollte sich gedanken über Disney Prinzessinen machen.
Cinderella hat nichts gemacht um etwas an ihrer lage zu ändern, eine dienerin der stiefmutter und deren zwei töchter zu sein, wenn die gute fee und die schädlinge nicht geholfen hätten, würde sie bis heute den boden schrubben. Und natürlich waren ihre stiefschwestern auch noch hässlich und hatten hässliche figuren, weil böse menschen nun mal hässlich sein müssen.
Dornröschen? Hat sich ihr ganzen leben versteckt. Nun ja, sie hatte auch keine ahnung davon wer sie war, aber sie war auch nicht gerade die heldin - wieder brauchte das mädchen unterstützung von magischen wesen um ein schlimmes ende zu vermeiden. Die hopfte nur herum und sang, träumte vor sich hin, oder weinte, um am ende den prinzen zu kriegen. Kein mut, kein starker willen.
Schneewittchen - ist weg gelaufen und hat sich versteckt, um am ende die dumme zu sein die nicht nein sagen konnte und gestorben ist. Aber wieder hat jemand sie erlöst und sie musste sich um nichts kümmern, sie hatte ja den prinzen und sieben andere typen auf die sie zählen konnte.
Arielle hat wirklich keine gute entscheidung getroffen der meerhexe ihre stimme zu geben um den prinzen nur mit ihren aussehen rum zu kriegen. Ich hoffe meine tochter wird diese methode NIE nutzen.
Belle - Ich würde es gerne wissen wie viele junge frauen Belle's weg folgten und versuchten einen biest mit hilfe von liebe in einen prinzen zu verwandeln, was in echten leben leider nicht funktioniert.
Jasmin - zwar hatte sie einen TIGER und hat doch den typen gekriegt den sie wollte, hat aber am ende doch nichts erreicht. Sie musste vor ihren nächsten geburtstag heiraten damit das königreicht einen herrscher hat. Ja, sie konnte nicht selbst königin werden, weil sie WEIBLICH ist und einen mann braucht der das ganze land beherrscht.
Ich warte darauf das die nächsten aktivistinnen "Prinzessin sein ist kein beruf!" rufen werden oder noch besser - "Such dir ein beruf so wie Barbie es tut!"
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17.05.2013, 18:05Inaktiver User
AW: Würden Sie mit Ihrem Kind das „Barbie“-Haus besuchen?
Es gibt wirklich wichtigere Themen bezüglich der Frauenemanzipation als Barbie.
Es gibt Mädchen die Barbies heiß und innig lieben. Na und?
Die ein rosa Zimmer möchten und nur rosa Kleider tragen möchten. Na und?
Es gibt Jungs die wollen nur löchrige schmutzige Jeans und Spider Man Schlafanzüge
und Bettwäsche. Na und?
Es gibt Jungs, die nur mit Knarren spielen, die raufen und nur mit Panzern und Autos spielen. Na und?
Das sind Kinder.
Ich verstehe den Rummel nun wirklich nicht.
Und jeder Artikel darüber ob nun positiv oder negativ ist PR für Barbie.
Ziel erreicht- ich beglückwünsche die Agentur, die das ausgedacht hat.
Laßt uns lieber gegen die gläsernen Decken ankämpfen, gegen die erfolgreiche Frauen immer noch anstoßen.
Das ist wichtig.
Nicht Kinderspielzeug.
Übrigens - ich hatte Barbie Puppen und nähte ihr Kleider....mit Wonne.
Ich hatte aber auch eine Spielzeugpistole und spielte Cowboy und Indianer im richtigen ! Wald-
und war nicht die Damsell in Distress....
hat meiner Emanzipation nicht geschadet - bin Dipl.Ing. heute.
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17.05.2013, 19:05Inaktiver User
AW: Würden Sie mit Ihrem Kind das „Barbie“-Haus besuchen?
Meine Töchter sind aus dem Alter raus, aber wenn sie dort hingewollt hätten (wir waren mit den Kindern mal in Berlin)- warum nicht? Sie standen und stehen aber nicht auf rosa, das einzige was sie von Barbie hatten und wollten, waren die Pferde und der Pferdestall (genauso wie von playmo).

Wir waren auch mit unsrem Sohn, als er 5 war, im Kino-pokemon., finde ich genauso dämlich.
Die Kleine guckt Heidi Klum, die Große steht da längst drüber,- ihr Berufswunsch ist aber nicht Model. Und mein Sohn guckt irgendwelche Filme mit viel Action, Blut und Geknalle- ist aber trotzdem nicht gewalttätig.
Wenn ich etwas verbiete, ist es doch erst recht interessant. Und die Kinder können sehr gut unterscheiden was Traumwelt und was Realität ist.
Und die Entwicklung der Persönlichkeit und des "Frauenbildes" ist doch etwas komplexer. Als ich Kind war (auf dem Land) herrschte noch das Frauenbild der "Hausfrau" vor. meine Oma interessierten nicht meine Schulleistungen, sondern ob ich denn kochen oder backen könne und den richtigen Mann finde, der mich ernähren könnte. Zu Weihnachten und zum Geburtstag gab es was für die "Aussteuer". Trotzdem habe ich mich ganz anders entwickelt. Und nur weil ein Vorschulkind mit dürren rosa gekleideten Puppen spielt, wird es als erwachsene frau nicht magersüchtig und als rosa Prinzessin durch die Welt laufen
Geändert von Inaktiver User (17.05.2013 um 19:12 Uhr)
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17.05.2013, 23:31
AW: Würden Sie mit Ihrem Kind das „Barbie“-Haus besuchen?
Ich hatte frueher auch Barbies (heute immer noch aber das ist ein anderes Thema) und mir war eigentlich immer klar, dass es eine Plastikpuppe ist. Ich waere sicher nie auf die Idee gekommen, dass ich mal so aussehen muesste, wenn ich erwachsen bin.
Ich versteh den ganzen Bohei auch nicht. Barbie gibt es seit ueber 50 Jahren und ausgerechnet jetzt soll sie fuer irgendwelche Essstoerungen (mit) verantwortlich sein. Dabei wird voellig vergessen, dass es wesentlich mehr uebergewichtige Menschen gibt als welche, die zu duenn sind. Welchem Spielzeug will man da denn die Schuld geben?Gestern habe ich in der Zeitung gelesen, dass dort Demonstrationen sind und eine Barbiepuppe an's Kreuz genagelt wurde. Was soll so ein Mist?
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18.05.2013, 05:31
AW: Würden Sie mit Ihrem Kind das „Barbie“-Haus besuchen?
Die Barbie ist sicherlich an keinen Eßstörungen schuld, denn dann müsste ganz Amerika schlank sein.Und was das Barbie Haus angeht, so soll man Kinder doch auch mal ihre Träume lassen. Es ist doch wirklich schlimm genug, dass heute kaum ein Kind eine Kindheit mehr hat sondern nur noch Lernstress ab Kindergarten und "die harte Schule des Lebens". Dies nicht essen, das nicht sehen, jenes nicht besuchen. Alles nur pädagogisch wertvoll und das Abi vorgeplant ab Geburt.Und fühlt ich dann das Kind überfordert, hat es dann ADHS.
Ich bin heute schon Oma, und wenn ich meine Kindheit und die meiner Kinder mit dem Leben der Kinder heute vergleiche, finde ich es nur traurig und die Kinder tun mir leid.
Geht ruhig mal in das Barbie Haus oder in einen Freizeitpark, und lasst Mädchen ruhig auch Mädchen sein.
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18.05.2013, 06:23Inaktiver User
AW: Würden Sie mit Ihrem Kind das „Barbie“-Haus besuchen?
Manches hat oder hatte man speziell ich nicht in der Hand.
Was finden die daran? Hab ich mich oft gefragt.
Für meine Töchter waren es nur Puppen, genau wie andere - Regina Regenbogen war der absolute Star.
Ich werde nie die glänzenden Augen sehen wenn neue Freundinnen meine Kinder besuchten.
Die waren nämlich im Barbie-Wunderland....
Für mich als Mutter haben sich die Anschaffungen amortisiert.
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18.05.2013, 18:13Inaktiver User
AW: Würden Sie mit Ihrem Kind das „Barbie“-Haus besuchen?
Ich mag Disneyland - und glaube dennoch nicht, daß das eine echte Welt ist. Und war häufig dort und wir haben uns prächtig amüsiert.
Hätte ich ne Tochter und die würde sich das wünschen, würde ich vermutlich hingehen, z.B. als Geburtstagsgeschenk. Denn ein Geschenk soll die "Wünschenden eine Freude machen und nicht dem Schenkenden pädagogisch wertvoll erscheinen".
Solange das Verhältnis zwischen vernünftigen Dingen und unvernünftigen Wünschen paßt, würde ich das machen (so haben es meine Eltern auch in Zeiten sehr knappen Budgets gehalten - obwohl sie einige meiner Wünsche vermutlich auch nicht toll fanden....)
Antje
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18.05.2013, 19:30Inaktiver User
AW: Würden Sie mit Ihrem Kind das „Barbie“-Haus besuchen?
Ist Lego oder Playmobil unsexistischer? Wenn ich mit die Mädchenvariante davon anschaue, würde ich sagen 'Nein'.
Es ist nur eine Frage der Zeit, bis das Lego Nagelstudio im Legoland landet.
ich mochte Barbie als Kind sehr und würde wohl mit meiner Nichte dorthin gehen. Aber eben auch mit dem Wissen 'Das ist nicht echt'. So wie Disneyland.[/QUOTE]
Dem kann ich nur zustimmen.
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19.05.2013, 09:31
AW: Würden Sie mit Ihrem Kind das „Barbie“-Haus besuchen?
Also ich finde die Einstellung der Aktivisten doch sehr übertrieben. Ich hatte als Kind auch Barbies, obwohl ich eher der "Latzhosentyp" war und habe mit denen Reiterhof gespielt. Meine Tochter ist total auf diesen Prinzessinnenkram und natürlich auch auf Barbies angesprungen. Hat es ihr geschadet? Ich glaube nicht. Ich finde viel wichtiger, was man seinen Kindern vorlebt und nicht was sie von Spielzeugen suggeriert bekommen. Dass, die Figur von Barbie (trotz Anpassung in den letzten Jahren) immer noch nicht normal ist, finde ich auch nicht schlimm, es ist eben eine Puppe. Wer davon Essstörungen bekommt hätte sich von jeder anderen Sache auch beeinflussen lassen. Viel schlimmer finde ich diese Modelsendungen die es z. Zt. gibt und die jungen Mädchen mit normaler Figur suggerieren sie seien viel zu dick.
Außerdem sollte man auch nicht vergessen, dass es Barbie schon sehr früh auch als Astronautin, als Pilotin und in vielen anderen Berufen, die nicht unbedingt Frauenberufe sind zu kaufen gab.



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