konstruktive Vorschläge hätte ich auch ( selbst mein pubertierender Junior hat gute...) ---aber genau so wenig wie Du werde ich dazu befragt... ( und auch die Schüler selbst wird man bei dem Thema leider nicht ernst nehmen und dazu befragen)Eine erste denkbare Möglichkeit wäre: es wird gesetzlich die Möglichkeit eingeräumt, dass bei einem erstmaligen Fall, wo der Schüler normalerweise die Klasse wiederholen müsste, die Eltern entscheiden zu lassen, ob nicht doch in die nächste Klasse versetzt wird - und erst, wenn dann die Leistungen weiterhin schlecht bleiben, greift die alte Regel.
Vieles weitere ist noch denkbar - bspw. eine zusammengefasste Fördergruppe eines Jahrgangs mit verpflichtender Teilnahme für die eigentlich sitzengebliebenen, die aber dennoch versetzt wurden.
öhm...außer auf einer Seite eines Magazins für Frauenthemen...
Verabschiedet wird eh nur wieder unausgegorenes...
vielleicht ein neuer Testballon...
Antworten
Ergebnis 31 bis 40 von 53
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26.02.2013, 12:39
AW: Sollten Schüler nicht mehr „sitzen bleiben“?
non
oui
“Fashion is not something that exists in dresses only. Fashion is in the sky, in the street, fashion has to do with ideas, the way we live, what is happening.” Coco Chanel
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26.02.2013, 13:34
AW: Sollten Schüler nicht mehr „sitzen bleiben“?
Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
dann durchfluten sie mich wie Regen ...
American Beauty
Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
Daniel Kahneman
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26.02.2013, 18:10Inaktiver User
AW: Sollten Schüler nicht mehr „sitzen bleiben“?
Weils gerade dazu passt ...
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26.02.2013, 18:22
AW: Sollten Schüler nicht mehr „sitzen bleiben“?
non
oui
“Fashion is not something that exists in dresses only. Fashion is in the sky, in the street, fashion has to do with ideas, the way we live, what is happening.” Coco Chanel
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26.02.2013, 18:25
AW: Sollten Schüler nicht mehr „sitzen bleiben“?
non
oui
“Fashion is not something that exists in dresses only. Fashion is in the sky, in the street, fashion has to do with ideas, the way we live, what is happening.” Coco Chanel
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01.03.2013, 01:18
AW: Sollten Schüler nicht mehr „sitzen bleiben“?
An unserer Schule (staatlich) dürfen nur hochmotivierte Schüler eine Klasse wiederholen.
Wenn sie beispielsweise zwar ihre Mittelstufenprüfung in der Tasche haben, also eigentlich in die Oberstufe Richtung Abitur gehen könnten aber für eine ganz bestimmt Berufsschule nicht "gut genug" sind. (Weil's einfach zu viele Bewerber gibt)
Dann dürfen sie noch ein zusätzliches Jahr an ihren Zeugnissen feilen. Die Mittelstufenprüfung brauchen sie nicht zu wiederholen denn die ist für die Bewerbung auf einen Ausbildungsplatz nicht maßgebend.
Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Sitzenbleiben als Sanktion nichts bringt - im Gegenteil.
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09.03.2013, 20:54
AW: Sollten Schüler nicht mehr „sitzen bleiben“?
Ob die Gefahr sitzen zu bleiben Schüler wirklich zu besseren Leistungen Motiviert wage ich zwar zu bezweifeln, aber gegen eine Abschaffen des Sitzenbleibens bin ich dennoch. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen das es auch ganz gut sein kann eine Klasse noch mal zu wiederholen und den Stoff noch einmal durch zu machen. Was bringt es denn wenn man die Kinder mit schleppt und die Wissenslücken immer größer werden weil der Anschluss irgendwann verloren wurde.
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11.03.2013, 13:25
AW: Sollten Schüler nicht mehr „sitzen bleiben“?
Auf den ersten Blick erscheint Sitzenbleiben als Schande.
Auf den zweiten Blick kann es jedoch auch eine Chance sein: Man kann seine Wissenslücken auffüllen und hat dann eine anständige Grundlage für die weitere Schullaufbahn. Sitzenbleiben kann auch entlasten. Es bewahrt einem vor der schlimmeren Erfahrung, weiterhin immer hinterher zu hinken und den Anschluss ganz zu verlieren, was zu einem unnötigen Schulabbruch führen kann.
Und manchmal kann es für SchülerInnen auch ein heilsames Signal sein: Ich muss mich mehr um die Schule kümmern, sonst verbaue ich mir meine Zukunft!
Ich möchte darauf hinweisen, dass von der Chance des Sitzenbleibens hauptsächlich Kinder aus bildungsfernen Schichten profitieren. Versetzungsgefährdete Kinder von Bildungsbürgern werden in der Regel bereits während des Schuljahrs mithilfe privater Nachhilfe aufgefangen - dafür sorgen schon die Eltern. Finanzschwache und bildungsferne Eltern investieren dagegen aus naheliegenden Gründen nicht in private Nachhilfe.
Und an der Schule selbst sehe ich nicht viel individuelle Förderung, um einzelne schwerere Lernschwächen von Kindern gezielt anzugehen. Wo gibt es denn Förderkurse für Legastheniker oder Dyskalkulie-Kinder? Was wird für Kinder getan, die sich mit Fremdsprachen schwer tun?Geändert von Latona (11.03.2013 um 13:33 Uhr)
Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!
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14.03.2013, 00:29
AW: Sollten Schüler nicht mehr „sitzen bleiben“?
Ein jeder hat das Recht, sich zu (ver-)irren.
Deshalb plädiere ich für eine Bewerbung ums "Sitzenbleiben".
Eine zuerst geführte Auseinandersetzung mit dem, was im Jahr zuvor nicht geklappt hat und was man im nächsten Jahr besser machen will.
Eine gewollte zweite Chance und nicht eine Strafe.
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14.03.2013, 08:21
AW: Sollten Schüler nicht mehr „sitzen bleiben“?
Ich erinnere mich noch, wie stark der Stoff in Latein und Mathematik auf dem Stoff der vorherigen Klasse aufbaute
In Latein gab es jedes Jahr am Ende des Schuljahres ein riesen stress, weil man nie geschafft hatte alle Lektionen eines Schuljahres durchzuarbeiten - und da der Lehrplan so gedrängt war, hatte man keine Zeit diese Lücken im Unterricht zu schliessen.
Wie soll man im Physik-Unterricht bestehen, wenn man im Jahr vorher in Mathe nicht den Umgang mit Gleichungen mit vielen Unbekannten verinnerlicht hat?
Was macht denn jemand, der in so einem Fach so gravierende Lücken hat dass er deshalb sogar sitzen bleibt, wenn er in die nächste Klasse kommt (und oft fällt man doch wegen mehrern Fächern durch)? Während der Schüler noch seine Lücken vom Vorjahr stopft geht doch der Unterricht weiter.
Das muss doch alles über private Nachhilfe aufgefangen werden, und dafür scheint der Schüler im G8 ja noch weniger Zeit zu haben.


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