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Thema: Wie weit darf Satire gehen?
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18.07.2012, 18:45Inaktiver User
AW: Wie weit darf Satire gehen?
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18.07.2012, 18:54Inaktiver User
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18.07.2012, 19:34
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18.07.2012, 21:20
AW: Wie weit darf Satire gehen?
Gruß dingsda
Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart.
Der bedeutendste Mensch ist immer der, der Dir gegenübersteht.
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18.07.2012, 22:09
AW: Wie weit darf Satire gehen?
Bitte schimpft nicht mit mir, aber im Moment finde ich die Diskussion geradezu satirisch...und ich muss schmunzeln..Aber ich will Dich so auf keinem Titelblatt sehen.
Das beleidigt mein Auge.

Wir reden hier von SATIRE...
und wer Satire konsumiert und Furcht hat, dass sein Auge beleidigt wird, der sollte so etwas nicht vergoustieren..
Satire tut manchmal weh.... provoziert...ekelt vielleicht sogar...kann grotesk albern oder pubertär sein..
Man muss das nicht gut finden..
aber nur weil man so etwas nicht sehen will, darf es das doch geben..
da irgendwer immer damit kommt, dass etwas "sein Auge beleidigt" : in der bildenden Kunst...der darstellenden Kunst ...immer gibt es Menschen, die solches äußern...
mit Rufen nach Verboten wäre ich vorsichtig..
im Falle des Titanic-Titels ist es mir sogar egal : um das zum Politicum hochzuschwurbeln ist es mir ZU albern...
finde aber, dass der Papst eben das Recht zu klagen und diese Klage durchzusetzen hat : wie jeder andere eben dazu auch das Recht hat/hätte..Geändert von lapoupeequiditnon (18.07.2012 um 22:13 Uhr)
non
oui
“Fashion is not something that exists in dresses only. Fashion is in the sky, in the street, fashion has to do with ideas, the way we live, what is happening.” Coco Chanel
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18.07.2012, 23:02
AW: Wie weit darf Satire gehen?
Da liegst Du falsch, lapoupeequiditnon, Satire "tut nicht weh", sie übertreibt, spottet, macht lächerlich, verzerrt ...
das Titelbild ist keine Satire.
Von mir wirst Du kein Rufen nach Verboten hören. Ja, das darf es geben. Die Art der "Satire" kommt bei einigen Menschen mit Sicherheit auch gut an.Man muss das nicht gut finden..
aber nur weil man so etwas nicht sehen will, darf es das doch geben..
da irgendwer immer damit kommt, dass etwas "sein Auge beleidigt" : in der bildenden Kunst...der darstellenden Kunst ...immer gibt es Menschen, die solches äußern...
mit Rufen nach Verboten wäre ich vorsichtig..
..
Da ich ein freier Mensch bin und ziemlich genau weiß, was ich will, werde ich auch immer ganz alleine entscheiden, was ich sehen will und was nicht.
Ganz allgemein Grausamkeiten (außer in guten Krimis) sowie Menschen, die gedemüdigt werden brauche ich nicht für mein Seelenheil.Gruß dingsda
Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart.
Der bedeutendste Mensch ist immer der, der Dir gegenübersteht.
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19.07.2012, 08:52
AW: Wie weit darf Satire gehen?
Deiner Meinung nach, Anne_dingsda...wenn etwas spöttisch ist...verzerrt, kannst auch Du nicht sicher sein, dass der Verspottete sich nie verletzt fühlt...Da liegst Du falsch, lapoupeequiditnon, Satire "tut nicht weh", sie übertreibt, spottet, macht lächerlich, verzerrt ...
das Titelbild ist keine Satire.
es sei denn man macht es wie Du mit dem Titel und sprichst dem dann überhaupt ab, Satire zu sein...
Ich sehe das etwas anders...
heute ist viel Comedy... seicht....abgerundet...platt...
und Satire ...politische....war immer auch härter...
Ich rede nicht über das Titelbild der Titanic ;-))) ( erinnere aber Zeiten in denen Freunde von mir für die Titanic zeichneten..) ...ich rede über Satire generell,
Satire "gibt den Gegenstand der Lächerlichkeit preis"
und jeder weiß wie verletzend satirische/spöttische/verzerrende Bemerkungen in Diskussionen sein können..
würde es stimmen, dass ich Unrecht habe und Satire...Polemik und Überzeichnung..Lächerlichmachen NIE weh tun...so wäre vieles nicht Satire was doch Satire ist :-)
denn dass Satire einen eingebauten "Nichtwehtusensor" haben muss, denke ich nicht...
und wäre es so, so erübrigte sich die Frage im Titel hier..
Da Satire dann nur etwas wäre, das niemals für juristische und andere Klagen sorgte...niemals "weh tun" würde...niemand "mich beleidigt das, das geht zu weit" ausrufen würde.. und es manchmal auch zu Verboten käme..
was aber der Fall ist..
Interessant hier auch eine Papst-Karikatur aus der Reformationszeit
http://de.wikipedia.org/w/index.php?...20060212175703
oder solche
http://www.ulrich-kelber.de/medien/c...8_Kondome2.gifGeändert von lapoupeequiditnon (19.07.2012 um 09:06 Uhr)
non
oui
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19.07.2012, 09:14
AW: Wie weit darf Satire gehen?
Ganz allgemein Grausamkeiten (außer in guten Krimis) sowie Menschen, die gedemüdigt werden brauche ich nicht für mein Seelenheil.
gedemütigt ist ein sehr hochgehängter Begriff...
Grausam finde ich z.B. die Idee des Papstes Homosexuelle immer noch nicht ganz zu akzeptieren und mit seiner Ansicht zur Empfängnisverhütung ELEND, Hunger...LEIDEN...höchste Grausamkeiten zu verursachen..
sein Photo mit einem gelben Flecklein zu sehen, ist angesichts dessen SEHR HARMLOS-..
Für mein Seelenheil bräuchte ich, dass die katholische Kirche disbezüglich endlich etwas ändert..
das alberne Titelbild wäre schon längst vergessen...
das Elend mancher Menschen ( das auch durch die Edikte des Papstes verursacht wurde) ist es aber hoffentlich nicht...non
oui
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19.07.2012, 13:14
AW: Wie weit darf Satire gehen?
lapoupeequiditnon, das hat aber nun nichts mit Satire zu tun.
Das klingt schon eher nach Rache und Bestrafung.
Mir geht es aber hier nicht darum, ob der Papst klagt oder nicht, ob es meinem Nachbarn gefällt oder ob Du es für gerechtfertigt hälst.
Es interessiert mich zwar, aber meine Beurteilung mache ich ganz alleine von meinem Empfinden beim Anblick dieses Bildes abhängig.
Meine erste Reaktion war peinlich berührt.Gruß dingsda
Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart.
Der bedeutendste Mensch ist immer der, der Dir gegenübersteht.
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19.07.2012, 13:34



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