Ich meine mit Aufklärung eine mehr sachliche Information, aber auch die konkrete Information, daß man auch ohne Alkohol Spaß hat, haben kann sowieso. Diese Abschreckung funktioniert sowieso nicht, mögliche Folgen kennt ja jeder, und eine Leberzirrhose ist nun wirklich ganz weit weg von einem feiernden Jugendlichen. Die 'Kenn Dein Limit'-Werbung sieht ja schon fast aus wie Pro-Werbung, wie da fröhlich gefeiert wird mit der Bierflasche in der Hand, die Texte dazu finde ich total albern das muß man gelesen haben, kann mir nicht vorstellen, daß junge Leute das ernst nehmen. Alternativen aufzeigen, das wäre m.E. der richtige Weg.
Und sachliche Aufklärung. Sachlich finde ich sowas: klickl
Man könnte das alles noch mit etwas detaillierteren Infobroschüren ergänzen.
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11.07.2012, 23:53Inaktiver User
AW: Brauchen wir ein strengeres Ausgehverbot für Jugendliche?
Geändert von Inaktiver User (11.07.2012 um 23:56 Uhr)
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12.07.2012, 13:29
AW: Brauchen wir ein strengeres Ausgehverbot für Jugendliche?
@libentia
Man kennt doch die Fotos, die man zur Abschreckung für Raucher einsetzt. Dort geht es konkret um das Thema Lungenkrebs bzw schwarze Lunge. Genau das gleiche Prinzip sollte für das Thema Alkohol initiiertwerden, oder etwa nicht? Aufklärung oder Abschreckung, beides ist sinnvoll, aber gleich ein Gesetz zu verabschieden!?!
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12.07.2012, 14:15Inaktiver User
AW: Brauchen wir ein strengeres Ausgehverbot für Jugendliche?
Wie gesagt, das gibt es längst.
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12.07.2012, 14:40
AW: Brauchen wir ein strengeres Ausgehverbot für Jugendliche?
Wo immer es Verbote gibt, wird es Menschen geben, die diese umgehen. Jeder der trinken will, tut es.
Eine nicht zu verachtende Sache ist es auch, dass Jugendliche dazugehören wollen, wenn andere trinken, trinken sie mit. Es gibt zwischen 1,3 und 2,5 Millionen Alkoholabhängige in Deutschland. Alkohol ist eine Gesellschaftdroge. Überall wird getrunken und keinen stört es. Alkohol kann tödlich sein. Auf den Zigarettenpackungen kann man alles mögliche lesen, genau das gleiche kann man auf Flaschen und Gläsern machen. Das wird der Alkolindustrie weniger gefallen. Die privaten Schnapsbrennerein würden wie Pilze aus dem Boden schießen.Ich bin eine Raupe und du ein Reh. Doch ich werd ein Schmetterling und du wirst Filet.
Die Sache mit dem streiten ist die, wenn man etwas zurückhält, arbeitet es auf lange Sicht gegen euch (Dalai Lama)
Wenn du jemand anderem vergibst, dann tust du dies deinetwegen, nicht weil der andere das verdient. (Doris Wolf, Psychotherapeutin)
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12.07.2012, 17:49Inaktiver User
AW: Brauchen wir ein strengeres Ausgehverbot für Jugendliche?
Verbote sind an sich nicht falsch, es muss nur das Richtige verboten werden. Rausgehen zu verbieten wie in diesem Gesetzesvorschlag ist Quatsch.
Ich erinnere mich aber gut, wie leicht es früher für Kinder war, z. B. an Zigaretten zu kommen. Die Zigaretten waren billig und jeder konnte sie sich aus dem Automaten ziehen. Das ist jetzt schon besser geregelt, mit dem Alkohol ebenso, und beides zeigt Wirkung. Die Jugend raucht und säuft weniger.
Das Alkoholproblem ist natürlich immer noch groß. Aber ich würde jetzt auch nicht einsehen, auf jedem Gläschen Rotwein eine Warnung lesen zu müssen, dass dies aber auch bestimmt das einzige Glas bleiben muss ... ich bin erwachsen, ich brauche kein Kindermädchen mehr.
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13.07.2012, 10:08
AW: Brauchen wir ein strengeres Ausgehverbot für Jugendliche?
Ich denke, mit einem zusätzlichen Verbot löst man nichts. Das machts nur noch interessanter. Ein Ausgehverbot sorgt doch nur dafür, dass die Jugendlichen sich einen 18 jährigen suchen, der Alkohol für sie kauft - und dann trinken sie eben bei irgendwem zu Hause. Irgendjemand hat doch immer sturmfrei.
Lieber eine kontrollierte Ausgabe in Kneipen - als unkontrolliertes trinken zu Hause.Ich hab meine Ernährung umgestellt.
Die Chips stehen jetzt links von der Tastatur.
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02.08.2012, 17:59
AW: Brauchen wir ein strengeres Ausgehverbot für Jugendliche?
Ich meine, dass die Eltern das Zuhause im privaten klären sollten. Wenn ganz vernünftige Teenager was hoffentlich der Großteil der Kinder sind dafür bestraft werden was einzelne machen, dann würde ich an deren Stelle vielleicht vor 20 Uhr mich auch richtig abschießen weil es einfach nicht fair wäre




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