Mein Weg zur Arbeit ist zu steil für's Fahrrad: 3 Etagen bzw. 65 Stufen.![]()
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19.06.2012, 18:16
AW: Fahren Sie mit dem Fahrrad zur Arbeit?
Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert. Albert Einstein
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19.06.2012, 23:17
AW: Fahren Sie mit dem Fahrrad zur Arbeit?
Ja, die Antwortmöglichkeit hatte ich auch vermisst

Bedingungen fürs Radfahren (11km morgens bergab abends wieder rauf):
- mindestens +5 Grad C
- kein angekündigter Regen (Schauer ok, aber bitte nicht ab mittags nur noch)
- keine Besprechungen in Zweigstellen
- keine Kundenmeetings ohne Möglichkeit vorher die Klamotten zu wechseln
- keine direkten Termine nach der Arbeit
- keine langen Einkaufslisten ... ich hab keinen Anhänger am Rad
Nachteile: Diese Stadt braucht mehr Radwege die auch durchgehen und nicht mitten in der Linksabbiegerspur enden und ein paar mehr Bus- und andere Grünschild-Autofahrer die sich auch mal gemerkt haben, dass die Kollektivspur auch für Radfahrer ist... es macht nämlich wenig Spaß 10m vor der nächsten Bushaltestelle von einem Bus mit max 0,5m Seitenabstand (vermutlich weniger) überholt zu werden damit der dann direkt vor einem in die Bremsen geht um an der Haltestelle anzuhalten...
Nett fand ich dann aber die drei Fußgänger (bisher dieses Jahr) an drei unterschiedlichen Zebrastreifen, die mich netterweise durchwinkten als ich den Berg hoch strampelte
Naja vielleicht bringt ja der neuste Zeitungsartikel mal wieder ein bißchen was... demnach ist es gefährlicher mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren als mit dem Motorrad
PS: Ich bemühe mich alle Regeln zu beachten, Zeichen zu geben wo ich hin will, Autos vorbeizuwinken falls sich hinter mir Schlangen bilden (in der Stadt eher seltener der Fall), und sichtbar zu sein... klappt nicht immer 100%ig aber ich versuchs jedes Mal aufs neue.
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20.06.2012, 00:02
AW: Fahren Sie mit dem Fahrrad zur Arbeit?
Ich kann nicht mit dem Rad zur Arbeit. Für mich - erst recht als noch relativ untrainierte Radlerin - ist der Weg (13 km einfache Strecke) zu weit und ich käme völlig verschwitzt und abgekämpft dort an. Abgesehen von der unkomfortablen und recht gefährlichen Strecke für Radfahrer (z. T. Hauptstraßen ohne Radweg).
Zudem könnte ich nicht in den Büroklamotten radeln und Umziehen und Frischmachen auf der Damentoilette ist auch nicht das Gelbe vom Ei.
Abgesehen davon, dass dann auch noch der ebenso weite Heimweg vor mir liegen würde.
Ich habe mir angewöhnt, so manchen Weg lieber mit dem Rad zu fahren, statt mit dem Auto. Aber der Arbeitsweg.... nein.
Bleiben Sie gesund und bleiben Sie bei Trost. (Lisa Feller)
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20.06.2012, 10:49
AW: Fahren Sie mit dem Fahrrad zur Arbeit?
Ich arbeite in Wechselschicht, habe ca. 10 km. Zur Frühschicht fahre ich im Sommer gerne mit dem Rad, alles Feldweg, bisschen bergig, schadet der Fitness ja nicht. Wenn dann mittags um zwei Unwetter ist, kann ich mich ja solange gemütlich in die Kantine setzen.
Zur Spätschicht nehme ich in der heißen Jahreszeit deswegen oft lieber das Auto, weil nach Feierabend um 22:00 oder 23:00 Uhr alles abgeschlossen wird. Wenn dann so ein Wahnsinns-Gewitter ist wie bei uns in Süddeutschland die letzten zwei Abende, dann Prost Mahlzeit; da wäre Radfahren fast schon lebensgefährlich. Und jemanden anzubetteln, ob er mich nach Hause fährt, nee, muss auch nicht sein...
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20.06.2012, 19:39
AW: Fahren Sie mit dem Fahrrad zur Arbeit?
Eindeutig ja.Ich fahre nur mit dem Fahrrad und das bei Wind und Wetter.Kann ich im eisigen Winter die noch nicht freigeräumten Radwege benutzen,fahre ich auf der Straße.
Ich habe für fast alle Wetterlagen dementsprechende Kleidung.Ich habe mein Auto vor ca.3 Jahren verkauft und noch nie bereut.Ich entschloss mich dazu,da es einfach zu teuer war.Für Strecken unter 20 km benutze ich sowieso meistens das Rad und das Auto stand von 7 Tagen mit Sicherheit 6 Tage unbenutzt herum.Für Lasten habe ich einen Anhänger...
Achja,ich habe auch zusätzlich ein Pedelec,teure Markenware.Ich bin aber entäuscht,da die Reichweite trotz sparsamer Fahrweise nie ausreicht.So wäre ein Roller für diese Zwecke (meine Zwecke) sinnvoller.
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20.06.2012, 19:53Inaktiver User
AW: Fahren Sie mit dem Fahrrad zur Arbeit?
Ich fahre mit dem Rad zur Arbeit, weil es sich anbietet: ich hätte keine direkte Öffiverbindung und mit dem Auto in die Innenstadt zu fahren, wäre sowieso Wahnsinn. Außerdem habe ich null Fahrtkosten.
Nur an geschätzten drei bis fünf Tagen im Jahr lasse ich das Rad stehen: wenn es schneit.
Dass es mir Spaß macht, kann ich nicht behaupten, dafür erlebe ich täglich zu viele gefährliche Situationen.
Am Radweg auf den deutlich rot markierten Radfahrerüberfahrten (Radfahrer hat Vorrang) verzichte ich täglich mehrmals auf meinen Vorrang, weil sie von Autofahrern grundsätzlich ignoriert werden. (erst kürzlich ist eine Radfahrerin an einer dieser Stellen von einem LKW angefahren und schwer verletzt worden)
Ich werde mehrmals täglich mit wenigen Zentimetern Abstand überholt.
Die an den meisten Stellen gerade gehsteigbreiten kombinierten Geh- und Radwege tragen nicht gerade zu einer Entspannung der Situation bei - gerade bei schönem Wetter sind dort viele Fußgänger, gerne mit Hunden und/oder Kindern, Inlineskater und viele andere Radfahrer unterwegs.
Dafür darf man sich dann Pauschalverurteilungen anhören, Radfahrer halten sich eh nicht an die Gesetze und gefährden andere.
LG
Lakritze
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20.06.2012, 20:14
AW: Fahren Sie mit dem Fahrrad zur Arbeit?
Ja, bei so gut wie jedem Wetter und immer schon, wenn es nicht zu weit ist.
Ich arbeite an unterschiedlichen Einsatzorten und fahre so bis zu 8 km eine Strecke.
Und zwar weil es umweltfreundlich ist, Fahrgeld spart und ich sonst keinen Sport mache.
Spaß macht das hier in der Großstadt nur bedingt. Man muss ständig auf der Hut sein und seine Augen überall haben.
An mir als Radfahrerin fahren die Autos fast immer ohne jeglichen Sicherheitsabstand vorbei, manchmal erschrecke ich mich dann richtig, weil sie so nah kamen! Ich fühle mich nicht mehr wohl auf der Straße. Deshalb fahre ich, so weit es geht auf dem Bürgersteig, auch wenn das nicht erlaubt ist. Auf der Straße ist es mir ob der Rücksichtslosigkeit der Autofahrer zu gefährlich geworden.
Ich habe keine Knautschzone und keinen Airbag!
Es ärgert mich, dass es für Fußgänger und Autofahrer überall Wege gibt - für Radfahrer nicht.
Auf der Straße fühle ich mich bedroht, auf dem Fußweg bin ich für die Fußgänger bedrohlich - ich will mehr Fahrradwege!
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20.06.2012, 20:28Inaktiver User
AW: Fahren Sie mit dem Fahrrad zur Arbeit?
Ja, jeden Tag, auch im Winter. Seit der Schulzeit. Im Nahverkehr in der Stadt ist es das schnellste Vehikel, um von A nach B zu kommen, ich bin draussen, bewege mich und kenne jede Gasse in der ganzen Stadt, weil ich immer auf der Suche nach dem besten, schnellsten und sichersten Schleichweg bin. Niemand kennt eine Stadt so gut wie die eingefleischten Jeden-Tag-egal-wohin-Radfahrer.
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21.06.2012, 08:09Inaktiver User
AW: Fahren Sie mit dem Fahrrad zur Arbeit?
Ich bin auch "nur" Schönwetterfahrer, dann aber regelmäßig. 7km pro Strecke, trotz bester ÖPNV Verbindungen. Da ich auch noch Frühaufsteher bin merke ich, dass ich nach der Hintour morgens richtig fit bin, anders als mit Straßenbahn, wo ich im Büro direkt wieder einschlafen könnte
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21.06.2012, 21:33Inaktiver User
AW: Fahren Sie mit dem Fahrrad zur Arbeit?
Jaaa auf jeden Fall! In einer Großstadt wie Hamburg immer die schnellere Variante, notfalls wird das Rad ohne Aufpreis in der U-Bahn befördert. Habe ständig wechselnde " Arbeitsplätze" und daher die beste Lösung für mich. Durch die Vielfahrerei bin ich auch nicht verschwitzt und gute Regenkleidung gibt es sowieso.Alles eine Sache der Einstellung.....


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