Davon bin ich überzeugt, und es ist eine Schande, dass nicht jedes Kind einen Kindergartenplatz erhält, heute war in der SZ ein deprimierender Bericht darüber.
Aber an eine Förderung durch Fremdbetreuung im Kleinkindalter glaube ich einfach nicht.
Wenn Kindergarten ab 3 garantiert wäre und ein vernünftiges Konzept für Grundschulkinder mit stabiler Betreuung von 8-14h auch in der Ferien wär das für mich sehr viel wichtiger um Frauen im Beruf zu halten als die ersten drei Jahre.
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19.04.2012, 11:20Inaktiver User
AW: “Herdprämie” - eine gute Idee?
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19.04.2012, 11:23Inaktiver User
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19.04.2012, 11:24
AW: “Herdprämie” - eine gute Idee?
Ähm, von was für einer Art Krippe redest du denn da? Eine aktuelle im Jahr 2012? Das kann ich mir nicht vorstellen.
Füttern und An- und Ausziehen muss man doch nur die ganz Kleinen! Die etwas älteren können das (größtenteils) schon alleine. In der Krippe meines Sohnes wird gemalt und gebastelt und gematscht und geturnt und und und ... Das geht über das, was ich ihm daheim bieten könnte, weit hinaus.
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19.04.2012, 11:27Inaktiver User
AW: “Herdprämie” - eine gute Idee?
Na ja, aber bis mindestens 2 muss man das ja schon, oder? Und wenn die Krippe von 0-3 geht, sind das ca zwei Drittel der Kinder.
Einjährige die trocken sind, sich selbst anziehen oder malen kenn ich persönlich nicht... ;-)
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19.04.2012, 12:09Inaktiver User
AW: “Herdprämie” - eine gute Idee?
Kenne ich persönlich auch nicht. Und, die es angeblich sind, fallen wohl unter den Begriff "Mutterlatein".
Ein Säugling ist nun mal kein Nestflüchter und braucht deshalb eine Rundumversorgung. Das sollte man wissen, bevor man ein Kind bekommt.
Frau sollte auch wissen, wenn sie stillen möchte, dass dies weder die Krippe noch der Vater kann.
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19.04.2012, 12:11
AW: “Herdprämie” - eine gute Idee?
Historia, das ist jetzt nicht gegen dich, was ich schreibe.
ich meine es allgemein.
das ist das, was ich überhaupt nicht begreifen kann. diese aussage kommt auch von allen parteien.
wenn ich zeit und lust habe, kann ich als mutter, deren kind (noch) daheim ist, all diese dinge ebenso im alltag tun.
matschen auf dem spielplatz, malen mit stiften, turnen im verein, schwimmengehen, singen, irgendwas aus alltagsdingen (clorollen, eierkartons...) basteln und kleben......
das ist sehr wohl eine gute alternative für kinder, die noch daheim betreut werden, bevor sie ab z.b. drei jahren dann in den kiga gehen.
mir kommt die heutige zeit irgendwie quer vor. schaffen die menschen sich tiere an, ist es anscheinend kein problem, denen gerecht zu werden. deren bedürfnisse werden erfüllt und dafür geht´s auch mal in den kalten dauerregen raus, wenn fiffi muss.
bei kindern wird deren eigene betreuung als weniger qualitativ abgestuft?!
das, was kinder in den ersten etwa 2-3 jahren brauchen ist zuwendung, verständnis, konsequenz, ein grosses herz, lachen und leichtigkeit.
ich bin überzeugt, dass dies die meisten eltern in sich tragen und mit vielleicht ein wenig hilfe von aussen, wenn sie unsicher sein sollten, auch umsetzen können.
lasst euch doch nicht sagen, dass ihr nicht in der lage seid, eure eigenen kinder weniger qualifiziert zu betreuen, denn die öffentlichen einrichtungen dies tun. da arbeiten auch nur normale menschen, die dies zwar gelernt haben, aber in deren arbeitsalltag ist dies nicht immer umsetzbar.
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19.04.2012, 12:27Inaktiver User
AW: “Herdprämie” - eine gute Idee?
Die Krippeist also für unsere Kinder ganz toll, auch wenn zur Zeit 8-10 Kinder auf eine Betreuung kommen?
Im Altenheim werden die Alten auch betreut und beschäftigt, ich freue mich schon richtig aufs Alter und kann kaum erwarten, Insasse einer solchen Einrichtung zu werden.
Das Betreuungsgeld wird in keiner sozialen Schicht Einfluss auf die Erwerbstätigkeit von Frauen nehmen.
Weder hat die 10 € Praxisgebühr irgendetwas an der Masse der Arztbesuche geändert, noch haben Dosen- und Plastikflaschenpfand irgendetwas an den Verkaufszahlen geändert.
Selbst das Geschrei um die hohen Benzinkosten hat weder zu einer Zunahme von Kleinwagen noch zu einer Abnahme spritfressender Riesenautos geführt.
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19.04.2012, 12:31Inaktiver User
AW: “Herdprämie” - eine gute Idee?
hihi... wo bitte gehts zum Betreuungsgeld?...
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19.04.2012, 12:38
AW: “Herdprämie” - eine gute Idee?
Geschenkt bekommt man die 600 Euro auch nicht. Denn man geht ja in derzeit arbeiten und zahlstIch selber habe zwar mein Kind in der Krippe, aber ich kann die Gegenseite auch irgendwie verstehen. Krippenplätze werden bereits subventioniert, das heißt, wenn man einen Krippenplatz ergattert und dort 400 EUR bezahlt (so wie ich), dann kriegt man bereits 600 EUR geschenkt, denn ein Krippenplatz kostet ca. 1000 EUR.
Steuern Und Sozialabgaben was durchaus mehr als 600 Euro sein könnenIch bin Tipplegasthenikerin.
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19.04.2012, 12:49
AW: “Herdprämie” - eine gute Idee?
Und wenn ich dazu keine Lust habe, jedenfalls nicht* 7 Tage die Woche, 3 Jahre lang?wenn ich zeit und lust habe, kann ich als mutter, deren kind (noch) daheim ist, all diese dinge ebenso im alltag tun.
Oh das darf man als Mutter nicht sagen, von einem Vater wird das komischerweise nicht erwartet.
Nicht jede Frau findet es toll den ganzen Tag nur in der Kinderwelt zu verbringen und ihr kind zu beschäftigen.
Das liegt nicht allen Müttern gleichermaßen.
Ich kann mir das für mich nicht vorstellen.
Ich mag meinen Beruf , er ist auch ein bißchen Hobby und auch brauche auch die Kontakte und Erwachsenengespräche, die ich dort habeIch bin Tipplegasthenikerin.



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