Umfrage: Ist die “Herdprämie” eine gute Idee?

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    AW: “Herdprämie” - eine gute Idee?

    Zitat Zitat von Historia02 Beitrag anzeigen
    Ich bin bei dieser Sache hin- und hergerissen. Im Grunde ist es doch so: Es gibt Elterngeld für 1 Jahr und dann gibt's einen Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz ab 3 Jahre. Und dazwischen klafft eine Lücke.

    Im Grunde wäre es schon gerecht, Leuten, die keinen Krippenplatz in Anspruch nehmen (können), dafür einen Ausgleich zu zahlen.

    Im Moment läuft's nach dem Motto: Wer ein Kind hat und keine (staatlich bezuschusste und daher bezahlbare) Betreuung findet, der muss halt zuhause bleiben. Selbst schuld, hat er/sie ja vorher gewusst ...
    Das Betreuungsgeld also quasi als Trostpreis? Mit der Nebenwirkung, dass der weitere Kita-Ausbau noch länger auf sich warten lässt? Da zähmt man doch das Pferd von hinten auf, findest Du nicht?

  2. Inaktiver User

    AW: “Herdprämie” - eine gute Idee?

    Zitat Zitat von Tahnee Beitrag anzeigen
    Jetzt kommt Herr Kauder mit dem Vorschlag, dass man bei Müttern, deren Kinder vor 1992 geboren wurden, mehr Zeiten bei der Rente anzurechnen. Macht angeblich ca. 50 € mehr später. Super, das bringt's ja nun voll. Als ob es das Ganze nun besser bzw. attraktiver macht.
    Sogar auch noch rückwirkend gerechnet.Das finde ich gut.

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    AW: “Herdprämie” - eine gute Idee?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Sogar auch noch rückwirkend gerechnet.Das finde ich gut.
    Klar, Cashyou, das macht diese bekloppte Herdprämie natürlich gleich viel viel attraktiver. Das kann nur ironisch gemeint sein.
    Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.

  4. Inaktiver User

    AW: “Herdprämie” - eine gute Idee?

    die rentenerhöhung für die kinder geboren vor 92- ist doch überhaupt nicht finanzierbar.

    das sind ablenkungsmanöver, damit die öffentlichkeit nicht so genau hinguckt- bei der am heimischen kesselchen bleib aktion.

    schliesslich braucht die wirtschaft auch weniger-qualifizierte arbeiter, die lassen sich viel besser für dumm verkaufen und wie schafe in eine richtung lenken. die wirtschaft und die politik wollen doch überhaupt keine geistige eliten. denn die würden ihre lügen und halbwahrheiten aufdecken und geben sehr unbequemes stimm-vieh ab.

  5. Inaktiver User

    AW: “Herdprämie” - eine gute Idee?

    Also ich weiß ja nicht was du mit deinem Beitrag meinst - aber vielleicht hat man ja wenn man mehr Muße hat anstatt im Stechschritt durch seinen durchorganisierten Alltag zu rennen auch mehr Zeit zum Nachdenken??

    Von den vollzeitberufstätigen Müttern hör ich jedenfalls nur immer, was für einen Stress sie haben und dass sie zu gar nix mehr kommen. Mal ne Stunde lesen oder ins Kino - oder vielleicht auch einfach mal reflektieren - dazu fehlt ja leider die Zeit.

    Und ob das so schlau ist nur im Job sein Glück finden zu wollen weiß ich auch nicht. Ich hab neulich in einem Interview mit einem Arzt der Sterbebegleitung macht gelesen, dass er noch niemand erlebt habe der auf dem Sterbebett bereut habe, zu wenig im Büro gewesen zu sein.

    Und falls du meine anderen Beiträge nicht gelesen haben solltest: ich plädiere nicht dafür, wegen eines Kindes lebenslang aus dem Berufsleben auszusteigen. Aber auch nicht dafür, mit Kind genauso weiterzuleben wie ohne...

  6. Inaktiver User

    AW: “Herdprämie” - eine gute Idee?

    ich kenne beide seiten:

    meine mutter war zuhause. deswegen war nicht automatisch mehr zeit mit uns kinder da.

    ich bin mit zwei kindern wieder in den beruf eingestiegen. für mich hat nicht die quantität der zeit mit den mädchen gezählt, sondern die qualität!

    und da könnte der sensenmann morgen hier in der hütte stehen: da bin ich mit mir im reinen.

    umso mehr geniesse ich heute die zeit die ich für mich habe.

  7. Inaktiver User

    AW: “Herdprämie” - eine gute Idee?

    Ja, der Satz mit der Qualität...

    Da wir von Kindern unter 3 reden wage ich das eben zu bezweifeln. In dem Alter ergibt sich Qualität nicht ganz ohne Zusammenhang zur Quantität. Meine Kinder zumindest waren abends eher bettreif als noch sehr empfänglich für "Qualitätszeit", was auch immer das sein soll wenn man abends nach einem normalen Arbeitstag plus Fahrzeit nach Hause kommt.

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    AW: “Herdprämie” - eine gute Idee?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Also ich weiß ja nicht was du mit deinem Beitrag meinst - aber vielleicht hat man ja wenn man mehr Muße hat anstatt im Stechschritt durch seinen durchorganisierten Alltag zu rennen auch mehr Zeit zum Nachdenken??

    Von den vollzeitberufstätigen Müttern hör ich jedenfalls nur immer, was für einen Stress sie haben und dass sie zu gar nix mehr kommen. Mal ne Stunde lesen oder ins Kino - oder vielleicht auch einfach mal reflektieren - dazu fehlt ja leider die Zeit.
    Zwischen Vollzeit und wgn. 100 € zu Hause bleiben sind aber auch zwei sehr verschiedene Paar Schuhe.

    Zitat Zitat von Inaktiver User

    Und ob das so schlau ist nur im Job sein Glück finden zu wollen weiß ich auch nicht. Ich hab neulich in einem Interview mit einem Arzt der Sterbebegleitung macht gelesen, dass er noch niemand erlebt habe der auf dem Sterbebett bereut habe, zu wenig im Büro gewesen zu sein.
    Oh oh, ganz falsches Pflaster, gerade bei mir. Ich habe gut 17 Jahre Erfahrung mit onkologischen Patienten, wo bekanntermassen auch Sterbebegleitung ein grosses Thema ist. und einen Zusammenhang herzustellen zw. dem hier diskutierten Thema und einer Lebensphase, wo jeder Kleinigkeit, jeder Sonnenstrahl und jede schöne Minute wichtig ist -> sorry, aber das hinkt mehr als gewaltig.
    Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.

  9. Inaktiver User

    AW: “Herdprämie” - eine gute Idee?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ja, der Satz mit der Qualität...

    Da wir von Kindern unter 3 reden wage ich das eben zu bezweifeln. In dem Alter ergibt sich Qualität nicht ganz ohne Zusammenhang zur Quantität. Meine Kinder zumindest waren abends eher bettreif als noch sehr empfänglich für "Qualitätszeit", was auch immer das sein soll wenn man abends nach einem normalen Arbeitstag plus Fahrzeit nach Hause kommt.
    richtig- deine kinder.


    meine kinder sind meine kinder und ich schreibe von meinem leben.

  10. Inaktiver User

    AW: “Herdprämie” - eine gute Idee?

    Zitat Zitat von Tahnee Beitrag anzeigen
    Oh oh, ganz falsches Pflaster, gerade bei mir. Ich habe gut 17 Jahre Erfahrung mit onkologischen Patienten, wo bekanntermassen auch Sterbebegleitung ein grosses Thema ist. und einen Zusammenhang herzustellen zw. dem hier diskutierten Thema und einer Lebensphase, wo jeder Kleinigkeit, jeder Sonnenstrahl und jede schöne Minute wichtig ist -> sorry, aber das hinkt mehr als gewaltig.
    Ich habe aus einem Interview zitiert, und für mich klang das sehr nachvollziehbar.

    Oder meinst du, jeder geht im Bewußtsein, er hat in seinem Leben alles richtig gemacht?? So wünschenswert das ist, ich denke, das ist nicht jedem gegeben, und so wird man sich sicher beim bewußten Sterben auch mit Versäumnissen auseinandersetzen und vielleicht das eine oder andere bereuen.

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