Merci! Insgesamt bin ich guter Dinge. Und selbst wenn es die Schweiz wird, dann ja nicht für immer, so dass wir irgendwann auch wieder zusammen sind.
Aber das ist eben auch der Unterschied zu früher: Unserer Generation ist bewusst, wie gefährlich ein Ausstieg für länger, bzw. ein sich auch örtich nach dem Mann richten sein kann.
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20.04.2012, 10:10
AW: “Herdprämie” - eine gute Idee?

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20.04.2012, 10:12
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20.04.2012, 10:23
AW: “Herdprämie” - eine gute Idee?
Das ist nicht nur von Region zu Region unterschiedlich, sondern auch von Arbeitgebr zu Arbeitgeber.
Ich wohne in Niedersachsen.
Bei meinem jetzigen Arbeitgeber (Großkonzern)* ist es
gut möglich Famile und Beruf zu vereinbaren (auch für Männer und einige nutzen das auch), wobei eine Pause von mehr als 3Jahren schon riskant ist, aber man wird nicht rausgegrault , aber vielleicht irgendwo geparkt.
Vorher war ich bei einem mittelgroßen Unternehmen, das hauptsächlich für den Konzern gearbeitet hat und da hat man auf Mütter keinen Wert gelegt und war froh wenn sie nach 3 Jahren nicht mehr wiederkamen, überhaupt waren Arbeitnehmer die nicht sofort sprungbereit waren, sondern auch noch ein Privatleben haben und das bei eher mäßiger Bezahlung.
Leider kriegt nicht jeder einen Job im Konzern.
Ich arbeite allerdings in einer Branche, in der hauptsächlich Männer beschäftigt ist. Da ist Vereinbarkeit von Beruf und Familie eher ein Randthema, es ist eben ein Frauenthema,
was ich sehr schade findeIch bin Tipplegasthenikerin.
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20.04.2012, 10:30Inaktiver User
AW: “Herdprämie” - eine gute Idee?
Und wieso nicht?? Ich denke, es wird sich solange nichts ändern, solange Frauen mit dem Fuß aufstampfen und sagen, ich will aber - anstatt ihr Hirn einzuschalten und - wie Männer schon lange wissen - endlich zu realisieren, dass Karriere UND viel Familienzeit UND für alles in der Familie verantwortlich sein wollen bis hin zum perfekt geputzen Fenster halt einfach nicht zusammengeht.
Wer will kann aber gerne auch dauerhaft im Opfermodus bleiben. Ich kenn jedenfalls genug Frauen, die das gut hinbekommen, es tut mir ja leid, dass ich nichts anderes sagen kann, und sicher im Alter nicht von der Grundrente leben müssen.
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20.04.2012, 10:36
AW: “Herdprämie” - eine gute Idee?
Um nochmal aufs Betreuungsgeld zurückzukommen.
Vordergründung ist es ein wahlgeschenk der CSU an sein Klientel.
Ich habe mich erst gewundert warum man dann alle damit beglücken muß, auch die die gar nicht cSU wählen können.
Aber ist auch eine gute Kostenumschichtungsmaßnahme. Kitaplätze müssen durch die Länder bzw. Gemeinden finanziert werden, belasten also den Landeshaushalt.
Das Betreuungsgeld wird vom Bund finanziert.
Wenn also* Familien zugunsten des Betreuungsgeldes auf einen kitaplatz verzichten entlastet das die LänderkassenIch bin Tipplegasthenikerin.
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20.04.2012, 10:48Inaktiver User
AW: “Herdprämie” - eine gute Idee?
ich habe es auch hingekriegt...
aber... ich sehe mich nicht als allgemeingültiges Vorbild... ich hatte Glück... ich war zur richtigen Zeit am richtigen Ort und habe die richtigen Fragen gestellt... ich hatte einen Chef keine "Angst" davor hatte eine Frau mit Kindern einzustellen... ich habe Kinder, die mit 11 + 14 Jahren so selbstständig waren, dass ihre Mutter ab dem Zeitpunkt der Trennung ganztags arbeiten gehen konnte obwohl das bedeutete das sie sich sehr oft selbst überlassen waren... und und und...
trotzdem kann ich doch feststellen das noch einiges im Argen liegt!?
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20.04.2012, 11:11Inaktiver User
AW: “Herdprämie” - eine gute Idee?
Das tut es sicher.
Aber für mich kann die Lösung eben nicht sein, dass wir alles nur den Erfordernissen des Jobs unterordnen. Was ich hier lese klingt oft so, als würden die Frauen selbst glauben, dass Familie und Job nur vereinbar sind wenn man grad mal für die Geburt aussetzt und dann weitermacht wie vorher - anstatt dafür einzustehen, dass sie als Arbeitnehmerinnen auch nach einer Kinderpause oder mit weniger als 40 Wochenstunden wertvolle Arbeit leisten können.
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20.04.2012, 11:27Inaktiver User
AW: “Herdprämie” - eine gute Idee?
ich verrate dir was...
ich bin eigentlich auch total dafür das die Kinder von einem Elternteil zu Hause betreut werden bis sie 3 Jahre sind... ich persönlich(!) sehe keinen wirklich großen Vorteil für ein Kind wenn es viel früher in eine Gruppe eingefügt wird...
aber leider sieht das weder die Wirtschaft noch die neuere Gesetzgebung so wie ich...
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20.04.2012, 13:38Inaktiver User
AW: “Herdprämie” - eine gute Idee?
Na ja, ist natürlich das einfachste, den schwarzen Peter "der Wirtschaft" bzw. "der Gesetzgebung" zuzuschustern.
Für mich sind Männer(!) und Frauen am Zug ! Wenn alle Väter genauso wie die Mütter sich für die Kindererziehung/-betreuung einsetzen würden (also zum Beispiel Teilzeit arbeiten oder länger als 2 Monate Elternzeit nehmen), dann wäre das auch für "die Wirtschaft" kein Problem. Wenn viele das machen, wird es dafür Lösungen geben, so wie in anderen Ländern auch.
Aber da müssten die Männer mal hinstehen bei den Arbeitgebern: wollen das die Männer überhaupt oder ist ein "das geht bei uns nicht" nur eine willkomene Ausrede ?
Die Frauen müssen hinstehen und von den Männern aktive Beteiligung verlangen sozusagen: wollen das die Frauen überhaupt ?
Nicht jeder Mann ist Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank oder Außenminister, wo Teilzeit vielleicht eher schwierig ist, aber bei gutem Willen wäre das möglicherweise auch machbar.....
. Aber die Frauen brauchen auch Berufe, die ein entsprechendes Einkommen für die Familie bringen.
Es wird immer so getan, als ob Arbeit außerhalb der eigenen vier Wände etwas soooo furchtbares ist und Kindererziehung sooooo toll. Wer einen Beruf hat, der Freude macht, der möchte diesen garnicht komplett aufgeben. Berufstätigkeit außer Haus bringt viele Impulse, auch für eine Mutter.
Für mich steht und fällt das ganze System mit der gleichberechtigten und gleichbepflichteten Beteiligung der Männer an der Erziehung. Davon sind wir noch meilenweit entfernt. Und dafür sind für mich weder "die Wirtschaft" noch "der Gesetzgeber" schuld. Wenn beide sich an der Erziehung beteiligen kann es nie darum gehen, ein Kleinkind 8 Stunden am Tag in einer Krippe zu betreuen.
Es müsste eigentlich im Interesse der Väter sein, sich bei der Kindererziehung aktiv zu beteiligen. Nach einer Trennung zu jammern, nur "Zahlvater" zu sein oder das Gejammer der Mütter, dass sich die Väter jenseits der monatlichen Überweisung nicht kümmern, nee, das verstehe ich nicht. Dafür werden die Grundlagen vorher gelegt. Und selbst wenn es "nur" drum geht, dass der Hauptgeldbeschaffer ausfällt wegen Krankheit oder Tod halte ich es für mehr als fahrlässig, den Beruf total aus dem Blickfeld zu nehmen.
Gruß, ElliGeändert von Inaktiver User (20.04.2012 um 13:45 Uhr)
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20.04.2012, 14:11Inaktiver User
AW: “Herdprämie” - eine gute Idee?
schuld sind immer andere... und ich sowieso schon mal nicht...

aber... die Wirtschaft... na ja... denkst du dass es die Diskussionen um gleiche Löhne, Frauenquoten, Kinderbetreuung etc. in dem Maße gäbe wenn die Wirtschaft nicht den Fachkräftemangel im Hinterkopf hätte?... ich nicht!
und die Gesetzgebung... nun... das neue Unterhaltrecht ist nun mal da... würdest du deinen Kindern (egal ob Junge oder Mädchen) ruhigen Gewissens zureden 3 Jahre für die Betreuung ihres Kindes zu Hause zu bleiben?... ich nicht!
Der schwarze Peter... na ja... wenn ich mich recht erinnere geht der in dem Spiel doch meist reihum... das blöde dabei ist eben, dass niemand weiß ob und wann er ihn selber mal untergeschoben kriegt...



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