Ich bin auch gegen eine Kostenübernahme. Jeder muss leider damit klar kommen, wie er auf die Welt kam. Unfruchtbarkeit ist eine furchtbar traurige Sache, aber es ist keine lebensbedrohliche Krankheit für die die Krankenkasse einspringen müsste. Eine Kostenübernahme durch den Staat würde zu weit führen, einfach deswegen, weil als nächstes dann Frauen mit Cup-Größe A kommen und größere Brüste wollen, Männer mit Haarausfall wollen volleres Haar, Menschen mit Sehschwäche wollen eine Laser-Op. ICh denke man muss immer das beste aus dem machen, was man hat und wenn der liebe Gott nicht will, dass man Kinder bekommt, dann ist das so und dann muss der Staat da nicht intervenieren.
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09.12.2011, 09:17
AW: Soll der Staat für künstliche Befruchtungen zahlen?
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09.12.2011, 09:22
AW: Soll der Staat für künstliche Befruchtungen zahlen?
genau so sehe ich das auch. nur weil man selbst keine kinder zeugen kann, muss man leuten, die kinder haben, nicht mangelnde empathie vorwerfen, weil man es ihnen vergönnt. da muss man lieber mal gucken, ob man selbst vielleicht nicht so ganz korrekt ist, wenn man anderen etwas vorwirft und sachen einfordert, die unbezahlbar sind. ich finde, es gibt so viele arme kinder, denen es erstmal zu helfen gilt, bevor man den luxus einer künstlichen befruchtung bezahlt. mal davon abgeshene, dass die chancen nicht hoch sind.
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09.12.2011, 23:41
AW: Soll der Staat für künstliche Befruchtungen zahlen?
Eine Freundin von mir musste die Abtreibung selbst zahlen. Seit wann zahlen die Kassen??
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10.12.2011, 06:22
AW: Soll der Staat für künstliche Befruchtungen zahlen?
Wenn du unter einer bestimmten Einkommensgrenze liegst, wird ein Schwangerschaftsabbruch bezahlt (bei medizinischer oder kriminologischer Indikation grundsätzlich)
BMFSFJ - Gleichstellung - Schwangerschaftsabbruch nach § 218 StrafgesetzbuchDie Kosten für einen Schwangerschaftsabbruch nach der Beratungsregelung sind grund*sätzlich von der Frau zu tragen. Für Frauen in schwieriger wirtschaftlicher Lage werden die Kosten nach dem Schwangerschaftskonfliktgesetz übernommen.
Voraussetzung für die Leistungsgewährung ist die soziale Bedürftigkeit der Frau. Als bedürftig werden Frauen angesehen, deren verfügbares persön*liches Einkommen in den alten und neuen Bundesländern 1011 Euro für die Zeit vom 1. Juli 2011 bis 30. Juni 2012 im Monat nicht übersteigt und denen auch persönlich kein kurzfristig verwertbares Vermögen zur Verfügung steht. Diese Einkommensgrenze erhöht sich für jedes im Haus der Frau lebende minderjährige Kind um 239 Euro in den alten und neuen Bundesländern. Sie erhöht sich auch, wenn die Kosten der Unterkunft einen bestimmten Mehrbetrag übersteigen: ab 297 Euro in den alten Bundes*ländern; ab 271 Euro in den neuen Bundesländern, maximal bis 297 Euro in den alten und neuen Bundesländern.Time is an ocean but it ends at the shore - Bob Dylan
Und wenn der Wind mal von vorne kommt - leicht nach vorne beugen und einfach weitergehen - S.B.
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10.12.2011, 17:05Inaktiver User
AW: Soll der Staat für künstliche Befruchtungen zahlen?
Ich bin auch dagegen, dass der Staat dafür aufkommt. Wie stehen eigentlich die Chancen, dass unsere Familienministerin mit diesem Ansinnen überhaupt durchkommt. Ist das bereits sicher?
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12.12.2011, 17:34
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12.12.2011, 18:59Inaktiver User
AW: Soll der Staat für künstliche Befruchtungen zahlen?
Nein. Das wird wohl auch nicht passieren. Schröder hat m.E. wenig Lobby in der eigenen Partei, wird ständig von von der Leyen untergebuttert, und die horrenden Kosten, die dieses Unternehmen mit sich bringen würde, tun ihr übriges....Ich bin auch dagegen, dass der Staat dafür aufkommt. Wie stehen eigentlich die Chancen, dass unsere Familienministerin mit diesem Ansinnen überhaupt durchkommt. Ist das bereits sicher?
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12.12.2011, 23:18Inaktiver User
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14.12.2011, 16:43
AW: Soll der Staat für künstliche Befruchtungen zahlen?
Manchmal frage ich mich, ob manche Politiker nichts zu tun haben, dass sie auf solche Ideen kommen. Das ist doch nicht ihr Ernst, das macht sie doch nur aus PR-Zwecken. Mal davon abgesehen, dass ich das aus den oben genannten GRünden schwachsinnig finde, ist das ganze auch nicht annähernd finanzierbar. Bekommen die Rentner dann keine Renten mehr, damit sie nichts mehr zu essen kaufen können und früher wegsterben? Alles damit der demografische Wandel so läuft, wie man es gerne hätte? Würde mich nicht wundern, wenn Frau Schröder sowas vorschlagen würde...
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14.12.2011, 18:03Inaktiver User
AW: Soll der Staat für künstliche Befruchtungen zahlen?
Ich kenne eine Mutter, die darüber vermutlich froh wäre. Einen Stoßzeufzer der Erleichterung ausstoßen würde. Und sich wahrlich freuen würde, wenn ihre nächsten Kinder besser gelingen würden und dem Titel "wertvolles Gesellschaftsmitglied" gerecht werden würden. Und sie, die Mutter, endlich schätzen würden. Und nicht ständig mit Füßen treten würden.
Die Mutter heißt Erde.
Es ist nicht allgemein der Wunsch, die Geburtenrate dem System anzupassen, welches in D betoniert zu sein scheint. Menschen, die über den Tellerrand hinaussehen, wünschen sich, das System dem Menschen und den sich laufend ändernden Bedingungen anzupassen. Und den Ressourcen der Welt. Und dann sieht man schnell, dass eine Geburtensteigerung nicht das Allheilmittel ist. Sondern ein Generationenvertrag einfach von der Realität überholt worden ist.
Zum Thema Aussterben der Menschheit gibt es so viele Gegenargumente von Forschern, die kann man alle gar nicht aufführen. Die Menschheit stirbt nicht aus. In der Historie gab es zahlreiche Zeiten mit deutlich reduzierter Weltbevölkerung. Die Menschheit existierte zudem 160.000 Jahre mit deutlich geringerer Population. Wo kommt dieses verquere Denken her, die Welt muss mindestens die 7 Milliarden (MILLIARDEN) Menschen haben, um zu funktionieren? Keiner fragt sich, wo die Nahrung für diese Menschen herkommt, die Jobs, was sie für Umweltverschmutzung verursachen, wie viele Kriege es um Territorien, Lebensmittel usw. gibt.
Und nicht vergessen. All diese Milliarden Menschen werden immer älter, immer älter, jede Generation wieder ein Stück ...
Nein, die Menschheit stirbt nicht aus. Lediglich Mutter Erde wird irgendwann die Puste ausgehen. Dann macht es Rumms. Und das war dann menschlich hausgemacht. Das haben dann all diese wertvollen Gesellschaftsmitglieder hinbekommen.
Und ich hoffe so gründlich, dass Mutter Erde erst einmal die Schnauze voll hat und sich das nächste Mal drei Mal durch den Kopf gehen lässt, welchen Parasiten sie sich nun wieder ins Haus holt.
Ich sehe allerdings auch keinen Zusammenhang zwischen Aussterben und der Pflicht des Staates, künstliche Befruchtung zu bezahlen. Wenn er dies weiterhin nicht tut, wird er dennoch nicht zum Aussterben beitragen. Das wäre wohl Unfug, dies zu folgern.Geändert von Inaktiver User (14.12.2011 um 18:12 Uhr)


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