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23.12.2011, 16:27Inaktiver User
AW: Soll der Staat für künstliche Befruchtungen zahlen?
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23.12.2011, 16:36Inaktiver User
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23.12.2011, 17:09
AW: Soll der Staat für künstliche Befruchtungen zahlen?
Zum Glück lautet die Umfrage nicht: sollen die Kassen weiterhin Geschlechtsumwandlungen bezahlen.....

Bis 2004 wurden 4 Kinderwunsch-Behandlungen voll bezahlt, seit 2004 nur noch 3 Behandlungen zur Hälfte. Ich denke, das sind doch schon herbe finanzielle Einschnitte für die Betroffenen. Man sollte auch nicht vergessen, wenn z. B. der 1. Versuch erfolgreich ist- was schon auch vorkommt- dass es dann meist auch bei dem einen Versuch bleibt.
Und es ist eben so, dass seit 2004 Tausende von Wunschkindern nicht mehr geboren werden, aufgrund der Kosten.
Ich kann mir vorstellen, als das erste Herz verpflanzt wurde, gab es auch kritische Stimmen von wegen wider der Natur. Homosexualität wurde vor nicht allzu langer Zeit als wider der Natur angesehen. Zum Glück ändern sich die Zeiten.
Ungewollte Kinderlosigkeit ist leider noch immer ein Tabu-Thema und man steht ohne Lobby da. Lieber zahlt der Staat eine Abwrackprämie für teilweise noch gut erhaltene Gebrauchtwagen, damit die Autoindustrie unterstützt wird.
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23.12.2011, 17:19Inaktiver User
AW: Soll der Staat für künstliche Befruchtungen zahlen?
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23.12.2011, 17:23Inaktiver User
AW: Soll der Staat für künstliche Befruchtungen zahlen?
Richtig. Der Zauberlehrling öffnet ohne Nachzudenken seine Box. Kinder macht man mit IVF, undifferenziert Wiederbelebte verwandelt man in Wachkomatöse (zum Glück kann man sich heutzutage per Pat-Verfügung gegen ärztliche Übergriffe wehren), Strom gewinnt man aus Atom, Nahrung aus genmanipuliertem Saatgut. Ein bisschen innehalten und nachdenken wäre sehr, sehr, sehr gut.
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23.12.2011, 19:12Inaktiver User
AW: Soll der Staat für künstliche Befruchtungen zahlen?
Hallo zusammen,
ich habe dagegen gestimmt.
Meiner Meinung nach sollte Frau sich wieder mehr an der Natur orientieren.
Viele wissen nicht das ab 25 die Fruchtbarkeit massiv abnimmt. Ich kenne in meinem Umkreis viele Frauen Mitte Dreissig die meinen sie hätten ja noch Zeit bis 40 . Derzeit will man sich selbst verwirklichen und fühlt sich nicht reif ...ich kann da nur fassungslos den Kopf schütteln.
Ich glaube ein sehr hoher Prozentsatz kommt in die Kinderwunschklinik, es wird schlichtweg zu lange gewartet ...
Dazu kommt noch das Frau in den Wechseljahren auf die pubertierenden Kinder treffen, eine explosive Mischung
lg phyllis
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23.12.2011, 20:27Inaktiver User
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24.12.2011, 10:13
AW: Soll der Staat für künstliche Befruchtungen zahlen?
Das ist auch bei mir der Grund, warum ich dagegen gestimmt habe. Obwohl in gewollt kinderlos bin.
Wer sich als Staat und Bürger darauf verlässt, dass Menschen ausreichend Kinder in die Welt setzen (obwohl wir ohnehin bereits überbevölkert sind), der rechnet falsch.
Es sitzen ausreichend Kinder in Heimen, die auf Adoption warten.
Ausserdem möchte ich mich nicht dazu genötigt fühlen ein Kind aufzuziehen /zu bekommen nur wegen der Staatsfinanzen. Das möchte ich gerne selber entscheiden. Und so können auch die, die ungewollt kinderlos sind selber entscheiden, wie sie damit umgehen möchten.
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24.12.2011, 10:14
AW: Soll der Staat für künstliche Befruchtungen zahlen?
Ich für meine Person möchte z.B. keine lebensverlängernden Massnahmen und auch keine kardiopulmonale Reanimation. Der Mann der Freundin meiner Mutter war nach so einer schwerst geschädigt und durfte dann zum Glück nach einigen Jahren Behinderung (man wusste nie, wie viel er mitbekommt, äussern konnte er sich aber nicht mehr) sterben.
Aber ich exkursiere... Es soll jedem Paar selber überlassen sein, ob es sich durch eine künstliche Befruchtung seinen Kinderwunsch erfüllen möchte. (So sehr ich das Leid der Betroffenen verstehe und nachempfinden kann, Kinderwunsch ist nicht so altruistisch, wie man ihn gerne sehen würde.) Allerdings: soll wirklich die Allgemeinheit dafür aufkommen müssen? 3 Versuche bis zur Häflte bezahlt finde ich persönlich schon recht grosszügig.
Es ist halt so, dass man sich gewisse Dinge nicht leisten kann, wenn man das Geld dafür nicht hat. Übrigens gibt es noch viele andere Dinge, unter denen gewisse Betroffene zutiefst leiden (können). Da kenne ich eine Frau, deren Brüste nach zwei Schwangerschaften sehr hängen. Ich finde es kein Problem, es sieht überhaupt nicht hässlich aus, aber sie leidet ungemein. Soll die Allgemeinheit nun die OP bezahlen? Irgendwann überbordet es einfach.
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24.12.2011, 10:17
AW: Soll der Staat für künstliche Befruchtungen zahlen?




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