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23.12.2011, 14:58Inaktiver User
AW: Soll der Staat für künstliche Befruchtungen zahlen?
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23.12.2011, 15:06Inaktiver User
AW: Soll der Staat für künstliche Befruchtungen zahlen?
Gut möglich. In Israel werden auf dem Gebiet Dinge gemacht, die woanders auf der Welt indiskutabel sind. Das liegt an der kulturell-religiösen Wertigkeit der Keimzellen, die dort bei Null liegt. Daneben fahren die Israelis ein Rassenprogramm, das hier nicht im Traume möglich wäre. Wenn beide Partner Israelis sind, zahlt der Staat alles, was Kindersegen verspricht. Angehörige anderer Nationen/Religionen dürfen hingegen selber zahlen.
Das stimmt nicht, denn sonst wären die Erfolgsquoten wesentlich höher, da die körperlichen Ursachen recht gut behandelt werden können. Problematisch und weit verbreitet ist die sog. idiopathische Kinderlosigkeit. Es handelt sich um unerklärliche Kinderlosigkeit. Auf dem Gebiet toben sich die Ärzte mit immer mehr neuen Methoden aus, ohne dass die Erfolgsquoten befriedigend wären.
(Ich trug auch den Stempel der idiopathischen Kinderlosigkeit. In die Mühlen der Repro-Medizin wollte ich mich aber nicht begeben und habe meinen Kinderwunsch begraben - und bin prompt schwanger geworden. Ich persönlich bin an meiner selbst erlebten Geschichte die Meinung, dass ein verbissener Kinderwunsch das beste Verhütungsmittel ist).
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23.12.2011, 15:18
AW: Soll der Staat für künstliche Befruchtungen zahlen?
nunja...das meiste in der Medizin ist widernatürlich. Organspende, Herzklappen aus Eigengewebe züchten z.B. Trotzdem wird es gemacht und sogar voll von der Kasse bezahlt. Abtreibungen/Sterilisationen ebenso- auch widernatürlich. Wird ebenfalls gezahlt.
Widernatürlich ist, wenn Menschen ihre Kinder quälen und/oder umbringen...was sich da die Natur, bzw "der liebe Gott" dabei gedacht hat, solchen Leute Kinder "zu schenken", naja. Der liebe Gott hat- wenn es ihn gibt- auch die Mediziner erschaffen.
Seit 2004 werden 3 Versuche zur Hälfte bezahlt. Bei dieser Regelung sollte es bleiben. Am besten- wie ich anfangs hier schon erwähnt habe- gleich möglichst viel Geld zur Seite legen und sich nach geeigneten Praxen umsehen, auch im Ausland.
Es wird hier irgendwie das Klischee aufrechterhalten: Ältere Frau, karrieregeil oder früher zu wild getrieben, möchte jenseits der 30ger dann doch ein Kind- wenns geht nach Maß. Schade.
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23.12.2011, 15:25
AW: Soll der Staat für künstliche Befruchtungen zahlen?
Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.
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23.12.2011, 15:31Inaktiver User
AW: Soll der Staat für künstliche Befruchtungen zahlen?
Nein, Steri wird gar nicht bezahlt, selbst wenn frau keine Kinder mehr kriegen sollte. Abtreibung wird nur unter bestimmten Bedingungen bezahlt.
Es ist widerlich, aber so widernatürlich ist das nicht. Qualvolle und grausame Kinderbehandlung kommt bei vielen Säugetieren vor. Menschen allerdings, die das machen, werden bestraft. Was auch richtig ist.
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23.12.2011, 15:31Inaktiver User
AW: Soll der Staat für künstliche Befruchtungen zahlen?
Ich wollte damit sagen, dass ich gegen eine Kostenübernahme bin, weil ich nicht glaube, dass wir auf diese Weise Gott spielen sollten. Dass die Möglichkeit immer noch besteht, und die Leute es trotzdem versuchen, ist klar, aber die Allgemeinheit sollte nicht dafür zahlen.
Ich bin ohnehin der Meinung, dass es der Menschheit gut anstehen würde, von diesem überall grassierenden Machbarkeitswahn runterzukommen und wieder zu lernen, sich mit manchen Dingen einfach mal abzufinden.
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23.12.2011, 15:49
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23.12.2011, 15:59Inaktiver User
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23.12.2011, 16:02Inaktiver User
AW: Soll der Staat für künstliche Befruchtungen zahlen?
Nein, da seh ich einen gewaltigen Unterschied: das ist ein Gerät, mit dem kann ich machen was ich will, das hat keine Seele. Und es macht auch nix, wenn es beim Gebrauch kaputtgeht. Und ich schaffe kein neues Leben durch seinen Gebrauch.
Andererseits bin ich ganz dabei wenn es um lebensverlängernde Maßnahmen geht - auch da ist nicht alles sinnvoll, was medizinisch machbar ist. Genauso wie ich Leben schaffen um jeden Preis ablehne lehne ich auch Leben verlängern um jeden Preis ab.
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23.12.2011, 16:09Inaktiver User
AW: Soll der Staat für künstliche Befruchtungen zahlen?
Sicher, aber nach der hier geäußerten Meinung, "der Mensch solle nicht Gott spielen", ist es offenbar so, dass der liebe Gott wollte, dass dieser Mensch stirbt, und man setzt darüber hinweg und rettet ihn.
Ich bin selbst unschlüssig, ob künstliche Befruchtung vom Staat gezahlt werden sollte, aber manche Argumente hier strotzen nur so von Unwissen und Unlogik.
Grüße, Cariad



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