Liebe Userinnen, liebe User,
Ständig neue schlechte Nachrichten aus der Wirtschaft - ist die Finanzkrise auch in Ihrem Alltag schon angekommen?
Jeder kennt jemanden, der jetzt kurzarbeitet, der entlassen wurde oder dessen Arbeitgeber kurz vor dem Bankrott steht. Viele fürchten selbst um ihren Job. In Deutschland macht sich Angst breit um den eigenen Lebensstandard.
In unserer aktuellen Umfrage können Sie abstimmen und hier die weiteren Fragen diskutieren.
Wo sparen Sie? Wie reagieren Sie auf die Finanzkrise? Wo haben Sie bereits angefangen zu sparen?
Eine angeregte Diskussion wünscht Ihnen
Ihr Bfriends-Team
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Thema: Finanzkrise: Wo sparen Sie?
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15.05.2009, 11:55
Finanzkrise: Wo sparen Sie?
Geändert von BRIGITTE Community-Team (15.05.2009 um 12:02 Uhr)
Das BRIGITTE Community-Team ist Ihr Ansprechpartner bei Fragen, Wünschen oder Problemen rund um die Community. Schreiben Sie uns gerne eine PN oder eine E-Mail.
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19.05.2009, 18:15Inaktiver User
AW: Finanzkrise: Wo sparen Sie?
Wir sind eine 6-köpfige Familie und hatten schon immer Geldsorgen. Das ist durch die Krise auch nicht besser oder schlechter geworden.
Mein Mann arbeitet in Vollzeit und hat sich jetzt auch noch Bereitschaft an die Beine genagelt.
Ich nehme jeden noch so kleinen Job an und unterstütze damit meinen Mann.
Wir haben Freunde, die in einer Großbäckerei arbeiten. Einmal im Monat fahre ich da hin und hole säckeweise Brot und Kuchen ab - zum Nulltarif. Was wir nicht brauchen, gebe ich an Nachbarn, Freunde und Bekannte ab - zum obligatorischen Preis von 1€ (nicht pro Stück, sondern soviel sie tragen können!!!), damit bekomme ich das Spritgeld wieder rein.
Da wir lange Zeit von den Tafeln abhängig waren, kenne ich noch genug Familien, die dort hingehen müssen. In Syke ist die Tafel leider nicht erwähnenswert und darum helfe ich, wo ich kann.
Auch wird bei uns kein Kleidungsstück einfach weggeworfen. Irgend jemand kann es sicher noch gebrauchen und wartet nur darauf abgerufen zu werden. Ebenso ist es mit Spielwaren und allem möglichen Kram.
Meine Tauschbörse ist ein wichtiger Treffpunkt für Familien, denen es noch schlechter geht, als uns.
Und wenn ich mal höre:"ich habe" oder "ich brauche", bringe ich die jeweiligen Parteien zusammen.
Das klappt hervorragend!
Menschen, die nichts haben, werden erfinderisch und helfen sich untereinander! Das gab es schon mal....
LG,
Turbobiene
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19.05.2009, 18:21
AW: Finanzkrise: Wo sparen Sie?
Wenn ich es nicht täglich in der Zeitung lesen würde hätte ich von Krise noch gar nichts bemerkt.
Angeblich dauert sie noch bis 2012. Mal sehen, was sich bis dahin ergibt.
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19.05.2009, 18:26
AW: Finanzkrise: Wo sparen Sie?
Also ich persönlich merke auch nichts von der Krise. Arbeit ohne Ende....
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25.05.2009, 10:27
AW: Finanzkrise: Wo sparen Sie?
Ich/wir versuche/n schon zu sparen aber nicht wegen der Finanzkrise, sondern weil die Finanzierung des Studiums unseres Sohns (teuere Miete, teuere Lebenshaltungskosten in der Großstadt) einiges kostet.
Ansonsten geht es mit wie schnarchstop. Würde ich es nicht über die Medien ständig präsentiert bekommen, würde ich nichts von einer Finanzkrise wissen.
AnitraMein Avatar zeigt Charlotte Gainsbourg.
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25.05.2009, 10:32
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30.05.2009, 10:29
AW: Finanzkrise: Wo sparen Sie?
Ich selbst merke dank gesicherter Stellung nichts von der Finanzkrise, kenne aber einige Leute, die kurzarbeiten müssen oder denen Aufträge einbrechen, vllcht liegt das ja auch ein wenig daran, wo man wohnt.
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04.07.2009, 22:17
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05.07.2009, 01:06Inaktiver User
AW: Finanzkrise: Wo sparen Sie?
Noch merke ich auch nicht viel. Allerdings merkt unsere Firma, dass die Aufträge wegbleiben und der Auftragseingang übelst aussieht, und so mussten die Mitarbeiter seit Herbst letzten Jahres mit ihren Stunden und damit mit ihrem Gehalt einen Solidarbeitrag leisten und reduzieren.
Ich glaube, dass die Finanzkrise bei uns ankommt, wenn wir denken, es sei alles vorbei: wir werden es an der MWS Erhöhung merken (die Kredite an HRE, Opel und andere Unternehmen müssen ja irgendwie finanziert werden), wir werden sicherlich immer mehr Kurzarbeit haben und unsere vermeintlich sicheren Jobs werden unsicherer ... ich jedenfalls traue meiner Firma zu, dass sie sehr schnell Konsequenzen zieht, wenn der Ebit nicht den Erwartungen entspricht.
So merke ich also, dass ich zum Monatsende weniger auf dem Konto habe und weniger Rücklagen bilden kann.
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05.07.2009, 21:44Inaktiver User
AW: Finanzkrise: Wo sparen Sie?
ich bin entlassen worden, fand lange keinen Job, habe jetzt einen nicht gerade tol lbezahlten, der eigentlich die Tätigkeiten von 2 Stellen beinhaltet. Überstunden sind an der Tagesordnung, werden aber nicht bezahlt und können vor lauter Arbeit auch nicht abgebummelt werden. Geht auch gar nicht, haben ja grade erst eine Reihe Mitarbeiter entlassen.
Die Zahlungsmoral ist schlecht, meinem Freund brechen die Aufträge weg, er musste seine Leute entlassen, das Benzin ist trotz niedrigerer Ölpreise auf Vorjahreshoch, die Zeitung ist teurer geworden, die Packungen für Lebensmittel nicht mehr einheitlich voll... Gemüse und Obst, die öffentlichVerkehrsmittel sind teurer und aufs Tagesgeldkonto gibts ein Prozent.
Nöö hier ist keine Krise, das ist schon immer so.


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