Ich denke, dass die Gesetze schon ein ausreichendes Maß an Kontrolle und Restriktionen bieten! Das Problem ist doch, das immer dann etwas passiert wenn die geltenden Vorschriften nicht eingehalten werden, so wie im aktuellen Fall! Und gegen Verstöße werden nicht durch schärfere Gesetze verhindert, sondern durch häufigere und strengere Kontrollen der bestehenden Gesetze! An der Stelle sollte man den Hebel ansetzen!
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Ergebnis 11 bis 20 von 24
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23.03.2009, 23:44
AW: Nach dem Amoklauf: Sollten Waffen- und Sicherheitsgesetze verschärft werden?
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24.03.2009, 00:37
AW: Nach dem Amoklauf: Sollten Waffen- und Sicherheitsgesetze verschärft werden?
Ich halte es für reinen Aktionismus, wenn jetzt unter dem Schock dieses Amoklaufes nach Verschärfung des Waffengesetzes und Kontrolle seiner Einhaltung geschrien wird (wobei ich nichts gegen eine Kontrolle einzuwenden habe). Die Waffengesetze sind ja nicht eben als locker anzusehen.
Die Idee einer zentralen Aufbewahrung der Waffen von Sportschützen sehe ich unter dem Segel von großen Waffenarsenalen als ziemlich kontraproduktiv und weit gefährlicher an. Da weiß man im Zweifelsfall wenigstens gleich, wo man viele Waffen auf einmal her bekommt. (und vor allem, warum sollte ein Sportschütze anders behandelt werden als ein Polizist oder ein Förster oder Jäger?)
Ich denke, jeder normale Waffenbesitzer weiß um die Gefährlichkeit dieses Besitzes. Und ob der Vater die Waffe nun unter dem Bett oder im Tresor liegen hatte - was spielt das für eine Rolle? Spätestens wenn der Vater schläft, wird der Tresorschlüssel für einen 17jährigen immer zugänglich sein.
Tja, sicher, da höre ich die Antworten schon .... überhaupt keine Waffen in Privathaushalten... es würde zu weit führen, hier dagegen zu argumentieren, aber es gibt diese Gegenargumente....
So schrecklich dieses Ausrasten des Jungen war, es war eine Einzeltat und eine Ausnahmesituation, die sich nicht ständig und überall wiederholt. Härtere Gesetze werden aber diese Ausnahmen nicht verhindern ... so wie keine Straßenverkehrsordnung Verkehrstote verhindern kann, wie kein Drogenverbot Drogentote verhindert... und ich frage mich, wieviele Messer in Haushalten rumliegen, mit denen man auf seine Mitmenschen losgehen kann ... sollten auch die verboten oder in Sammelstellen gebunkert werden? Man sollte - angesichts der brutalen Säuglingsmorde von Müttern! eigentlich das Kinderkriegen verbieten....
Es gibt keine absolute Sicherheit, auch nicht, wenn man Bundeswehr, Polizei, Schützenvereine und Jäger verbietet...
Es gibt nur die Aufmerksamkeit (nicht mit Misstrauen zu verwechseln!) seinen Mitmenschen gegenüber...
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24.03.2009, 10:47
AW: Nach dem Amoklauf: Sollten Waffen- und Sicherheitsgesetze verschärft werden?
Dazu fällt mir nur der Film "Bowling for Columbine" ein, der nach dem Amoklauf in Littleton, Colorado/USA entstand.
Ich musste bei der ganzen Waffendiskussion daran denken.
In Amerika haben zwar noch viel mehr "einfache" Bürger eine Waffe unter'm Kopfkissen, aber ich bin auch der Meinung dass hier in Deutschland in zu vielen Privathaushalten eine Waffe (oder mehrere) vorhanden sind.The cry of the seagulls rang over the cliffs - There's magic and peace in the air
Take me away to the Doolin Bay - To the pride of the sweet County Clare
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24.03.2009, 13:31Inaktiver User
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24.03.2009, 13:36Inaktiver User
AW: Nach dem Amoklauf: Sollten Waffen- und Sicherheitsgesetze verschärft werden?
Ich provoziere mal: sollten wir auch Autos abschaffen, weil Menschen bei Unfällen von ihnen getötet werden?
Ansonsten frage ich mich, wozu man eine Schußwaffe im haus haben muß, da alleine hätte ich schon Schiß.
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25.03.2009, 07:47
AW: Nach dem Amoklauf: Sollten Waffen- und Sicherheitsgesetze verschärft werden?
Gäbe es ein Gesetz das es erlaubte, alle männlichen Wesen mit Eintritt in die Pubertät zu kastrieren, gehörten Vergewaltigungen ein für allemal der Vergangenheit an.
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25.03.2009, 13:42
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25.03.2009, 13:48
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25.03.2009, 14:14
AW: Nach dem Amoklauf: Sollten Waffen- und Sicherheitsgesetze verschärft werden?
Hmm, ist mir klar. Aber es gibt ja auch Elektroautos, und die könnten längst hergestellt werden. Umdenken statt Entlassen.
Aber ich bin beim anderen Thema.Die Hoffnung stirbt zuletzt.
La esperanza muere al final.
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25.03.2009, 15:00


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