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  1. Moderation

    User Info Menu

    AW: Wie geht man mit den Ängsten des Partners um?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das finde ich ganz wesentlich und wichtig!
    Und passt leider nicht zu dem nächsten......
    Ich kann sagen, "dein Auspuff röhrt" ohne Automechanikerin zu sein.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Kurze Frage dazu: wann würde diese Aussage fallen?
    Lange Antwort:

    Wenn ich den anderen aus dem Strudel, in dem er gerade ist, rausbringen möchte und ihn nicht mit Argumenten oder Ausweichübungen weiter reintreiben. Idealerweise, nachdem wir eine Abmachung haben, daß ich ihm sage, wenn er sich gerade verstrudelt.

    Man kann mit Ängsten nicht diskutieren, das verstärkt sie nur weiter, und der andere übt, sie zu hegen und zu pflegen. Man kann nur sagen, "das kommt aus einem Kanal, mit dem ich mich nicht auseinandersetzen werde."


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    weitere Frage: Wie fühlen wir uns, wenn wir hoch- emotional sind und bekommen von einem Gegenüber dann so eine "Diagnose" erzählt? Was genau läuft dann alles in einem ab?
    Weiß, nicht wie's dir geht... wenn ich mitten in einem Strudel bin, habe ich ein Skript, von dem ich erwarte, daß der andere es mitspielt. Zum Beispiel, daß er mir Argumente gegen meine Ängste liefert, damit ich sie entkräften kann und das Drama weiter vergrößern und mein Repertoire der Hoffnungslosigkeit erweitern. Oder daß er mein Ego füttert, damit ich um mehr davon betteln kann. Oder daß er wütend rausrennt, damit meine Ängste sich bestätigt fühlen können.

    Ein "Ich möchte mit dir sprechen und nicht mit deinem Panikhamster" bricht das Skript. Zuverlässig.

    Ist natürlich nicht bei jedem so. Wenn er sich seine Ängste zu so eigen gemacht hat, daß er nicht von ihnen getrennt werden will (dazu auch der erste Satz meines vorigen Postings), wird das nur das nächste Kapitel sinn- und wertlosen Dramas starten. Deswegen würde ich mir das an Stelle der TE überlegen, das zu sagen. "Überlegen": Also im Kopf simulieren, ob es einen richtigen Moment gibt, das zu sagen, in welcher Art, wenn ja, welcher das ist, und wie ich von dort aus weitermache.

    Was würdest du tun? In welchen Situationen hat das funktioniert?
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  2. Inaktiver User

    AW: Wie geht man mit den Ängsten des Partners um?

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    I Was würdest du tun? In welchen Situationen hat das funktioniert?
    Du sprichst ja von einem Kommunikationstool- aus dem gewohnten Ablauf aussteigen, indem ich was anderes mache/ sage als ich sonst immer gemacht habe.
    Ist ja anerkannt einsetzbar und hat auch eine gute Wirkung- kein Zweifel.

    Das als grundsätzliche Anwendung, ist ein Weg in so einer Situation.

    Was ich in Frage stellen möchte, ist der Hinweis auf einen Mangel- auf DEN Mangel, der gerade ganz groß ist, möglicherweise die Person beherrscht und gleichzeitig sehr wahrscheinlich mit dem Gefühl von Schuld und Scham verbunden. (eine sehr gefährliche Mischung, wenn jemand schon gereizt ist).

    Die TE schrieb, dass die Streits unter der Gürtellinie ablaufen- also ist schon im "Normalfall" eine Eskalation im Gange, die alles andere als gut ist (spricht für hochemotionale Beteiligung, wobei ist das normale Denken wie ausgeschaltet ist).

    Den anderen in so einer Situation auf sein "Problem" aufmerksam zu machen, halte ich unter diesen ganzen Umständen für sehr schwierig bis gefährlich.
    Ohne diesen Hinweis mit der Gürtellinie- wenn sich die zwei noch emtional "fangen" können, könnte das eventuell gut gehen und mal ein neuer Ausgang sein. Aber mit diesem Wissen, würde ich das weder selbst machen noch vorschlagen.

    Was ich tun würde, habe ich in meiner Antwort schon geschrieben.

  3. User Info Menu

    AW: Wie geht man mit den Ängsten des Partners um?

    Hallo an alle,
    wir haben nochmal gesprochen ohne Streit, auf einer Ebene.

    Wir versuchen, eine Lösung zu finden, sei es Einzeltherapie oder Übungen und Yoga oder sowas.
    Fest steht die Gruppentherapie wird uns nicht zum Ziel bringen und wird deshalb auch nicht weiter verfolgt.

    Es hat sich so viel Frust aufgestaut, dass die Therapie nichts bringt, dass er alles sofort als Angriff sah, wenn ich nachgefragt habe.

    Habe ihm erklärt welche Möglichkeiten er hat, entweder den Weg mit mir gehen und geneinsam eine Lösung finden oder aber so weiter machen wie bisher wohl wissentlich dass er mich damit verliert über Kurz oder Lang.

    Jetzt geht es mir besser, ich werde viel mehr in das Thema Ängste und Therapie mit eingebunden und auch gefragt.
    Trotzdem weiß ich jetzt, dass ich mich abgrenzen muss, niemals seine Therapeutin sein kann und auch, wie ich das Thema hier angehen muss.

    Ich bedanke mich recht herzlich bei allen, die mir Tipps mitgegeben haben, jetzt sehe ich nicht mehr ganz so schwarz.

  4. Inaktiver User

    AW: Wie geht man mit den Ängsten des Partners um?

    Hallo Lionshead,

    danke für diese Rückmeldung- schön, wenn man mal liest, wie sich eine Geschichte weiter entwickelt.

    Ich wünsche euch viel Glück auf diesem Weg- auf dem es ja offensichtlich nun Bewegung gibt- schön so!

    Und das eingebunden- werden ist vielleicht erst einmal gut, um auch zu verstehen, wo die Grenzen sind.
    Es ist also ein gemeinsames Lernen und solange jeder "seinen Anteil" dabei übernimmt, kann das ein guter Weg werden.

    Weiterhin alles Gute für euch
    lg kenzia

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