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  1. Moderation

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    AW: Amaxophobie-Fahrangst

    Wie sieht es aus mit Fahrrad fahren?
    Hast du das Problem auch in der Bahn oder wenn du im Autobeifahrerin bist?
    Man muss nicht über jedes Stöckchen springen ... jedenfalls nicht jeder.
    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

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    "Rund um den Job", "Mietforum" und "Selbstständige, Freiberufler & Co"

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    AW: Amaxophobie-Fahrangst

    Wir wohnen am Berg, Fahrrad fahren ist Rollen und bremsen oder schnaufen und schieben.......und ja, ich bin eine ängstliche Beifahrerin. Mein Mann bemüht sich geduldig zu sein und Rücksicht zu nehmen oder er spricht mit mir darüber, was auch hilft. Allerdings hat er einfach andere Maßstäbe was Geschwindigkeit und Abstand angeht.
    Eben bin ich wieder Roller gefahren, auf einem leeren Parkplatz und es war besser als gestern. Das Gas, bzw. Strom geben und das Bremsen ist sehr gewöhnungsbedürftig und ich werde viel üben müssen, bis ich mich in denStrassenverkehr trauen kann.

  3. Moderation

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    AW: Amaxophobie-Fahrangst

    Ich würde dir auch dringen raten das ganze nochmal mti einem Therapeuten anzugehen, ich denke schon, dass dir das gut tun würde und einfacher ist, als selbst damit klar zu kommen.

    Alles Gute.
    Man muss nicht über jedes Stöckchen springen ... jedenfalls nicht jeder.
    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

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    AW: Amaxophobie-Fahrangst

    Warum willst du unbedingt mit dem Roller fahren? Du musst das doch nicht.
    Dann sage einfach ich möchte das nicht und gut ist.
    Du fühlst dich unwohl und für dich ist es eine Belastung die Anforderung Rollerfahren zu bewältigen. Sage einfach "Nein" oder ich habe erst gedacht ich kann das und dann ist es halt anders.
    Ist doch nicht schlimm, dazu braucht es doch keinen Therapeuten. Dann ist das so. Es gibt viele Menschen die so ein Gerät niemals fahren würden. Du bist nicht allein.
    Und wenn es erst dein Wunsch war, jeder Mensch darf sich irren. Ist ja nichts schlimmes passiert.
    Meine Anmerkung: Lasse es einfach wenn du dich dabei schlecht oder unwohl fühlst.

  5. Moderation

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    AW: Amaxophobie-Fahrangst

    Ich finde auch das was du über dein Auto fahren erzählst ist eine für dich belastende Situation, auch dafür könnte ein erneuter Angang mit einem Therapeuten hilfreich sein, das geht doch nicht einfach von alleine weg.

    Und für mich klingt es so, als hättest du früher viel Spaß am Zweiradfahren gehabt - hol dir diesen Spaß zurück.
    Man muss nicht über jedes Stöckchen springen ... jedenfalls nicht jeder.
    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

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    AW: Amaxophobie-Fahrangst

    Zitat Zitat von Promethea71 Beitrag anzeigen
    hol dir diesen Spaß zurück.

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    AW: Amaxophobie-Fahrangst

    Hallo Fapaju,

    die Frage, ob du einen Therapeuten aufsuchen möchtest oder nicht, entscheidest du selbst.
    Und diese Entscheidung hängt immer von eigenen Leidensdruck ab.

    Wenn es für dich nicht so schlimm ist oder du ausweichen kannst (ein beliebtes Verhalten bei Angst), dann ist es doch auch ok und du brauchst dazu kein weiteres Hinsehen oder Bearbeiten.

    Wenn du dich aber eingeschränkt fühlst, wäre es schon gut, damit zu arbeiten, denn das wird ja- wie du selbst bemerkst- immer mehr statt weniger.

    Du hast inzwischen ja auch schon Angst vor der Angst- deine körperlichen Symptome beschreiben einen massiven Stress-Zustand- und in dem kann man sich nun wirklich nicht mehr wohlfühlen oder gar selbst gut reagieren.

    Verhaltenstherapie ist ein Weg, den du selbst schon probiert hast- er könnte auch wieder helfen.
    Alternativ- und evtl wirksamer- könnte eine andere Therapieform sein, eine, die mehr in die Tiefe arbeitet.

    In der Verhaltenstherapie geht es darum, sein Verhalten so zu ändern, dass man mit den Angstthemen klar kommt.
    Was nicht üblich ist ist, dass VT nach Ursachen geschaut oder diese bearbeitet werden.
    Bedeutet: die Ursachen bleiben erhalten. Je nach Schwere/Leichtigkeitsgrad oder wie der Mensch ist- kann mit einer VT wunderbar gearbeitet werden und der Klient ist danach beschwerdefrei - kann.

    Es kann aber genauso anders sein.
    Denn- die Angst wurde ja nicht angesehen, keine Ursache erkannt oder bearbeitet, und sie ist damit nie weg gewesen.
    Sie kann also wieder erneut mehr Raum einnehmen- oder, was auch sehr bekannt ist, sich neue Wege suchen- was sich in anderen/neuen Angstbereichen zeigt.

    Insofern würde ich dir- wenn du eine Therapie machen möchtest- keine weitere VT empfehlen sondern eine Methode wählen, bei dem es um die Ursache deiner Angst geht.

    Die Ursache deiner Angst kann vielfältig sein und komplett woanders liegen, als es auf den ersten Blick scheint.
    Und selbst, wenn du die Ursache wüsstest- wird das vermutlich nicht reichen, um dieses- seit vielen Jahren bestehende Gefühl- aufzulösen. Sich dazu professionelle Hilfe zu nehmen, macht in meinen Augen viel Sinn.

    Letztlich entscheidest du den Weg

    Alles Gute
    kenzia

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    AW: Amaxophobie-Fahrangst

    In vielen Fahrschulen gibt es mittlerweile Fahrsimulatoren.
    Du könntest dort Stunden buchen und auch einen Therapeuten bitten, Dich zu begleiten.
    Vielleicht wäre dies ein Ansatz, vorsichtig an die Auflösung des Problems heranzugehen und aus der "Trockenübung" in praktische Fahrstunden zu wechseln.

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    AW: Amaxophobie-Fahrangst

    Zitat Zitat von Lizzy1234 Beitrag anzeigen
    Vielleicht wäre dies ein Ansatz, vorsichtig an die Auflösung des Problems heranzugehen und aus der "Trockenübung" in praktische Fahrstunden zu wechseln.
    Das war auch mein Gedanke.
    Ich leide zwar nicht unter der Fahrangst, die Dich plagt, aber ich hatte vor zwei Jahren ein großes Unsicherheitsgefühl, nachdem ich mir einen größeren Roller gekauft habe. Das Ding wiegt 180 kg und ist ein echter Brocken. Ich kann fahren, habe mich aber sehr unwohl gefühlt. Irgendwann stand die Kiste nur noch in der Ecke. Dann habe ich mir einen guten Fahrlehrer gesucht, der auch die entsprechende Sensibilität für meine Angst hat, und habe einige Fahrstunden gebucht. Er hat mir viele praktische Tipps gegen die Angst und Unsicherheit gegeben und bestimmte Situationen mit mir geübt. Seither fühle ich mich wesentlich sicherer und fahre wieder gern.
    Das löst natürlich Dein Angstproblem nicht gänzlich. Aber es kann in praktischer Weise helfen, mehr Sicherheit und damit weniger Angst zu haben.
    Manche Menschen leben so vorsichtig, die sterben wie neu.


    "In Deinem Alter..."
    "Ich bin nicht in meinem Alter!"


  10. Moderation

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    AW: Amaxophobie-Fahrangst

    Zitat Zitat von Fapaju Beitrag anzeigen
    ...
    Hat hier irgendjemand einen Rat, wie ich damit umgehen oder mich beruhigen kann?
    Der Angst auf den Grund gehen, Fapaju. Oft sind das Stellvertretersymptome für etwas, das viel tiefer sitzt. - Es liest sich nach Angststörung. Nochmal ne Therapie und gucken, wo das herkommt. Du hast ja mittlerweile schon eine Angst vor der Angst entwickelt. Vorsicht ist nix Schlechtes, aber diese Angst hat mit der Realität gar nix mehr zu tun. Lass dir helfen, sie wieder einzufangen.

    Praktisch: Den Roller, auf den du dich gefreut hast, behalten. Langsam probieren, immer wieder Situationen testen. Es gibt kein Gesetz zum schnell Fahren. Sag dir immer wieder, dass du es nicht musst. Trainier auf dem ADAC-Platz, aber lass dich nicht unterkriegen!
    Der Adler fängt keine Mücken.

    Schauen wir nach vorn, solange wir noch sehen können. [< München Mord]

    Deutsche Tugenden: „Pünktlich wie die Deutsche Bahn, ehrlich wie die Deutsche Bank und sauber wie VW.“
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