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  1. Registriert seit
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    16jährige Tochter in Kanada

    Hallo Zusammen,

    meine Tochter (16) ist seid dem 25.08.2019 in Kanada, dort bleibt sie ein halbes Jahr und geht dort auf die Highschool und wohnt bei einer Gastfamilie.
    Das ist sicher ein tolles Abenteuer für meine Tochter.
    Aber ich bin schon wieder in Panik. Wird sie es schaffen, wird sie Freunde finden, ist die Familie auch wirklich nett. Es gibt Tage da drehe ich hier regelrecht durch. Ich habe irgendwie das Gefühl sie fühlt sich nicht wohl. Sie sagt zwar immer es ist alles OK aber da sie mich leider kennt und weiß dass ich mir immer so Sorgen mache, habe ich natürlich jetzt Angst, dass sie mir nicht alles sagt.
    Ja ich weiß selber Schuld, hätte ich nicht so herum glucken sollen , aber da kann ich nichts dafür. So bin ich nun mal.
    Heute morgen hatte ich eine Nachricht auf dem Handy, wo sie mir sagte, dass sie krank wird... also ich denke Erkältung. Das hat mir schon wieder den Rest gegeben...
    Klar ist das jetzt nicht soooo schlimm, aber ich denke denn wieder. Oh je die Arme ... ausgerechnet jetzt wo am 3.9.2019 der 1. Schultag ist, hoffentlich kann sie dahin. Das tut mir denn auch immer so leid, wenn sie irgendwas schönes verpasst.
    Hilfe, was kann ich tun, um nicht durchzudrehen.?

    Danke für Eure Antworten
    Geändert von ManVat (02.09.2019 um 19:10 Uhr)


  2. Registriert seit
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    AW: 16jährige Tochter in Kanada

    Klar, ist das ein bisschen ein komisches Gefühl, wenn das Kind das erste Mal so weit weg ist.
    Aber du projezierst ein paar Ängste zu viel auf Julia. Und du machst dir Gedanken um Dinge, die noch gar nicht eintreten konnten, da sie erst eine Woche dort ist, wie zum Beispiel das Thema, ob sie Freunde finden wird. ManVat, sie ist bei einer Familie, die sich um sie kümmert, sie ist nicht alleine.

    Für sie ist das eine gute Möglichkeit, aus deiner - für meine Begriffe - etwas zu starken "Umklammerung" (falls du ansonsten auch so ängstlich bist) sich ein bisschen zu lösen. Du hast ihr Wurzeln gegeben - nun ist es an der Zeit ihr Flügel zu geben. Ihr schafft das!
    Sollte sie sich nach einer gewissen Eingewöhnungszeit nicht wohl fühlen - einen Flieger zurück kann sie jederzeit besteigen.


  3. Registriert seit
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    AW: 16jährige Tochter in Kanada

    Erinnere Dich zurück daran als Du 16 warst - alt und selbstständig genug um dieses Abenteuer auf jeden Fall zu meistern. Deine Tochter wird Dir erzählen wenn es ihr gar nicht gefällt.


  4. Registriert seit
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    AW: 16jährige Tochter in Kanada

    Vielen Dank. Ja ich bin zu gluckisch. Vielleicht auch mal für mich die Möglichkeit los zu lassen.

  5. Avatar von Unendlichkeit
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    AW: 16jährige Tochter in Kanada

    Ich kann dich auf jeden Fall verstehen. Bis jetzt warst du immer für deine Tochter da - vor Ort. Nun ist sie so weit von dir getrennt. Allerdings scheint ihr ja gut Kontakt zu halten und wenn es ganz schlimm für sie sein sollte (was ich nicht glaube) kann sich deine Tochter noch immer in den Flieger setzen und nach Hause kommen.

    Vertrau deinem Kind. Sie schafft das Und die Zeit ist für dich vielleich auch gut, um wieder mehr auf dich zu achten.
    "...es gibt höchstens hoffnungslose Menschen, aber nie hoffnungslose Situationen..."
    Sprichwort auf Oxtorne

  6. Avatar von Spadina
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    AW: 16jährige Tochter in Kanada

    Und wenn es mit der Familie nicht klappt, in der Regel könnte man da sicherlich auch tauschen. Das würde ich aber erst einmal gelassen abwarten.

    Das Kind wird erwachsen und je eher du es losläßt, umso besser.

    Und die Familie wird ja ein Umfeld haben, außerdem: Freundschaften gerade unter Jugendlichen in der Schule werden sich sicherlich schnell ergeben.

    Wenn meine Mutter dauernd so über mich denken würde, unfähig und nicht zurechtkommend, würde ich sie als sehr pessimistischen Menschen sehen m ü s s e n. Ich finde, Mütter sollten sympathisch sein und je älter man wird, sollte man mit ihnen Pferde stehlen können.
    Mein Himmel bleibt magisch, wie meine Träume, meine Bilder, mein Leben....
    Ich bin die, die ich bin.

  7. Avatar von schafwolle
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    AW: 16jährige Tochter in Kanada

    Zitat Zitat von Anhinga Beitrag anzeigen
    ManVat, sie ist bei einer Familie, die sich um sie kümmert, sie ist nicht alleine.

    Du hast ihr Wurzeln gegeben - nun ist es an der Zeit ihr Flügel zu geben. Ihr schafft das!

    Sollte sie sich nach einer gewissen Eingewöhnungszeit nicht wohl fühlen - einen Flieger zurück kann sie jederzeit besteigen.
    .

    Auch, wenn ich Dich schon ein bisschen verstehen kann, liebe TE.

    Meine Tochter war zwar "schon" 17, als sie ein halbes Jahr in den USA
    verbrachte ... zeitweise ging meine Fantasie ganz schön mit mir durch.

    Wie sich herausstelle, ganz umsonst.

    Klar hatte sie die eine oder andere Schwierigkeit. Aber sie hat alles bravourös
    gemeistert. Als sie wieder nach Hause kam, war sie eine recht selbstbewusste
    junge Frau :)).

    Zudem gibt es ja GsD Skype und WhatsApp, das überbrückt schon mal die
    gefühlte Distanz zu einem gewissen Grad.

    Und noch ein kleiner Trost:
    ein halber Jahr geht unglaublich schnell vorbei!


  8. Registriert seit
    26.01.2009
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    12.717

    AW: 16jährige Tochter in Kanada

    Zitat Zitat von ManVat Beitrag anzeigen
    .
    Hilfe, was kann ich tun, um nicht durchzudrehen.?

    Danke für Eure Antworten
    Dich ablenken und Sachen machen!!!! Prima dass Du jetzt ein halbes Jahr Zeit hast Dich abzunabeln von Deiner Tochter, sie hat es bereits getan!
    Das Leben macht was es will und ich auch!

  9. Avatar von toms
    Registriert seit
    12.03.2019
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    1.988

    AW: 16jährige Tochter in Kanada

    Ich bin eigentlich auch ein großer Sichsorgenmacher .... aber komischerweise werde ich um so ruhiger, je größer das Ding ist, das sich meine Diven vorgenommen haben und durchziehen.
    Meine beiden waren im gleichen Alter auch ein knappes Jahr in Kanada (Vancouver), ich war natürlich froh, als sie wieder da waren. Aber auch jetzt, wo sie nicht gar nicht mehr zu Haus wohnen (eine länger über 200km entfernt (ist jetzt aber wieder näher) ... da war und bin ich (zu meiner eigenen Überraschung) vollkommen ruhig.
    Vielleicht weil mir klar wurde: wenn ihnen solche Sachen keine Sorgen bereiten und das alles selbstverständlich wuppen (besonders das Jahr im Ausland) ... DANN darf ich auch ruhig bleiben.

    Jede Freitag- und Samstagnacht, als sie noch zu Haus wohnten und "um die Häuser zogen" war schlimmer, kein Auge hab ich zugemacht, bis ich wusste, sie sind wieder da ...
    When the moon is in the Seventh House
    And Jupiter aligns with Mars
    Then peace will guide the planets ...

    Geändert von toms (03.09.2019 um 07:58 Uhr)

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