+ Antworten
Seite 5 von 5 ErsteErste ... 345
Ergebnis 41 bis 46 von 46

  1. Registriert seit
    17.09.2015
    Beiträge
    60

    AW: Zwangserkrankung

    Dankeschön 🌻 auf jeden Fall für so viele Informationen. Ich gehe jetzt dadurch und handel.


  2. Registriert seit
    17.09.2015
    Beiträge
    60

    AW: Zwangserkrankung

    @ Wiesenblume,ich bin wirklich die Mutter. Kann man auch in Nebensträngen lesen ,im Thema Frauengesundheit. Da wird wohl kaum ein junger Mann mit Myombescherden schreiben


  3. Registriert seit
    20.07.2010
    Beiträge
    4.744

    AW: Zwangserkrankung

    Zitat Zitat von Baerenmama94 Beitrag anzeigen
    Dankeschön �� auf jeden Fall für so viele Informationen. Ich gehe jetzt dadurch und handel.
    Genau.
    Jetzt kochst dir einen Kaffee und schaust mal, obs in der Nähe eine Caritas-Beratung gibt.
    Heute bloß mal schauen

    Und wenn die Sterne/Karten mal sehr günstig liegen, dann fährst mal vorbei und schaust es dir vor Ort an.
    Auch bloß mal schauen.

    Dann weißt du schon wo man dir helfen kann, wenn die Sterne mal wieder ganz schlecht stehen.
    Schritt für Schritt. Stehen bleiben ist kein Problem. Aber: Richtung halten


  4. Registriert seit
    05.04.2006
    Beiträge
    225

    AW: Zwangserkrankung

    Was ich lese, tut mir sehr leid. Die Erkrankung deines Mannes hat da wohl zu einem schwerwiegenden Trauma geführt. Diese Erkrankung wird er nicht los ohne Hilfe. Für die Aggressivität kann er nichts, aber sie ist nicht zu unterschätzen, das sage ich dir. Ich gehe davon aus, dass dein Sohn auf deine Kosten lebt und sein Leben nur noch in diesen 4 Wänden lebt, ohne Freunde und ohne jeglichen sozialen Kontakte.

    Dass er sich schämt verstehe ich, denn plötzlich ist da was im Leben, was man so nicht haben möchte und plötzlich ist das Leben ganz anders, das ist eine riesen Überforderung.

    So kann es nicht weitergehen, je länger ihr wartet umso mehr wird es sich in ihm festsetzen, er braucht ärztliche Hilfe und wenn er diese nicht annimmt weiss ich nicht, ob man ihn dazu zwingen kann, kläre das ab.

    Auf jeden Fall solltest du diese Art Beziehung verändern, damit es dir wieder besser geht, das ist kein Leben, kein Zustand. Auch dein Sohn leidet und zwar sehr und ist sich der Unsinnigkeit vielleicht sogar bewusst, aber die Zwangstörung lässt nicht anderes zu. Dein Sohn braucht dringend ärztliche Unterstützung.

    Im Internet fand ich folgendes, vielleicht kann sich dein Sohn damit befassen:

    Es gibt wirksame Methoden, Selbstzwänge bis zu einem gewissen Grad eigenständig in den Griff zu bekommen. Menschen, die eine Zwangsstörung bei sich vermuten, können versuchen, sich Schritt für Schritt der eigenen Angst zu stellen. Die auch in einer Therapie angewandte Exposition – die Konfrontation mit Angst oder Spannung auslösenden Momenten – wird eingesetzt, um gewissermaßen einen Gewöhnungseffekt zu erzielen: Betroffene machen die Erfahrung, dass Ängste und Spannungen ausgehalten werden können und dadurch an überwältigender Monumentalität verlieren. Auch die Erkenntnis, dass Zwangsrituale der Beruhigung dienen, ist ein erster wichtiger Schritt zur mehr Selbstkontrolle. Sich bewusst an der Ausführung dieser Zwangsrituale zu hindern, lässt sukzessive erkennen, dass Beruhigung auch anderweitig möglich ist. Bei zwanghaften Gedanken kann es hilfreich sein, eine gewisse Distanz zu diesen aufzubauen: den Gedanken gleichsam aus der Ferne beobachten, annehmen, aber genauso wieder vorüberziehen lassen.

    Falls Sie trotz Anwendung erster Selbsthilfemaßnahme keine Verbesserung verspüren, sollten Sie jedoch professionelle Hilfe aufsuchen.

    Ohne ärztliche Hilfe wird es ihm nie wieder besser gehen, will er das? Es wird nur noch schlimmer.


  5. Registriert seit
    17.09.2015
    Beiträge
    60

    AW: Zwangserkrankung

    Finurah,ja erstmal Danke für die Information. Endlich schreibt mir jemand was brauchbares. Mein Sohn nimmt jetzt 2 Wochen ein Antidreppesiva. Er ist deutlich ruhiger geworden. Mit der Hausärztin habe ich gesprochen.
    Morgen früh noch zum Sozialpsychiatrieschen Dienst.
    Dann arbeite ich am Umzug.
    LG Baerenmama 94

  6. Avatar von Gartenzwergin
    Registriert seit
    04.08.2003
    Beiträge
    1.322

    AW: Zwangserkrankung

    Zitat Zitat von Baerenmama94 Beitrag anzeigen
    Finurah,ja erstmal Danke für die Information. Endlich schreibt mir jemand was brauchbares. Mein Sohn nimmt jetzt 2 Wochen ein Antidreppesiva. Er ist deutlich ruhiger geworden. Mit der Hausärztin habe ich gesprochen.
    Morgen früh noch zum Sozialpsychiatrieschen Dienst.
    Dann arbeite ich am Umzug.
    LG Baerenmama 94
    Liebe Bärenmama,

    mein Sohn, 25, leidet auch unter einer Zwangserkrankung. Aus diesem Grund ist er sogar - er hatte schon eine eigene Wohnung - vor drei Jahren noch einmal für ein Jahr wieder zu mir gezogen. Wir sind zum Hausarzt, dann zur Psychiaterin und mein Sohn war 8 Wochen in einer Klinik. Seitdem nimmt er Medikamente und sollte eigentlich weiter in Therapie gehen. Zeitweise ging es ihm wieder viel besser und er ist wieder in seine Wohnung gezogen.
    Leider ist er im Moment noch wegen einer anderen Krankheit sehr außer Gefecht gesetzt und hat starke Depressionen.
    Aber das ist eine andere Geschichte.

    Fakt ist, dass meinem Sohn der Aufenthalt in der Klinik bezüglich der Zwangserkrankung sehr gut getan hat und das würde ich deinem Sohn auch dringend raten.
    Schön, dass die Medikamente so schnell anschlagen und er sich hoffentlich jetzt auf eine Behandlung einlässt.

    Liebe Grüße und viel Kraft Gartenzwergin
    Die Gartenzwergin is back

+ Antworten
Seite 5 von 5 ErsteErste ... 345

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •