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  1. Registriert seit
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    AW: Angst vor Diabetes, Angst vor Ärzten, Leben mit Erbkrankheit

    Danke für die Ermunterung, liebe oder lieber putulu! 50 Prozent bleiben gesund. Das ist wahr. Nur bisher hat mir die Statistik meistens einen Haken geschlagen, zumindest in meiner Krankengeschichte. Man wagt kaum mehr zu hoffen, dass es gut gehen könnte. Die Nierenkrankheit bzw. die damit verbundene Transplantation würden sich verkomplizieren dadurch. Folgeschäden können dazu kommen...Man müsste weiter kämpfen. Für die Kinder tue ich das selbstverständlich. Aber irgendwie scheine ich an totaler Mutinsuffizenz zu leiden. Ich bin an einen toten Punkt diesbezüglich gekommen und humple weiter. Seltsam, weil nichts einschneidendes passiert ist, sondern alles schon passiert war. Es gibt Menschen, denen viel Schlimmeres passiert und die klagen nicht. Ich war immer schon ein introvertierter und wohl eher empfindlicher Mensch und stoße grade in einer für andere wohl eher banalen Sache an meine Grenzen. Danke trotzdem sehr für die positive Wahrnehmung!


  2. Registriert seit
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    AW: Angst vor Diabetes, Angst vor Ärzten, Leben mit Erbkrankheit

    Hallo ebenso! Das freut mich für die Mütter! Danke für diesen Aspekt. Man sieht im Tunnel nicht, was an den Seiten passieren kann. Macht Mut. Ich habe eben Angst, dass ich durch das Nicht-Beharren auf weiteren Untersuchungen Schaden nehme, aber auf der anderen Seite schaffe ich es nicht mehr, mich damit (mit Ärzten, Krankenhaus, Diagnosen...) zu konfrontieren. Angststörung klingt plausibel. Mein Psychotherapeut, für den ich einmal alle paar Monate Zeit habe, sagt, ich sei stark und schaffe das. Auch da lasse ich mich kurzfristig immer motivieren (und mir damit schmeicheln) und schaffe den Absprung in die Konfrontation nicht. In CZ hier braucht man für alles eine Überweisung, privat gibt es nicht. Und es gibt Ärzte, die geben sie leicht und andere nicht - man muss sie finden. Also wieder eine Odyssee vermutlich. Auch Dir alles Gute, liebe Kiki!


  3. Registriert seit
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    AW: Angst vor Diabetes, Angst vor Ärzten, Leben mit Erbkrankheit

    liebe brighid, das ist auch ein Teil meines Problems (ich lese viel darüber nach und finde nur Dinge, die ich verabsäumt oder nicht bedacht habe)! Ich danke aber für den Tipp, es schadet sicher nicht, aus einer Perspektive von hinter dem Computer eine Frage zu stellen und nicht vor dem Experten sitzen zu müssen. Momentan liege ich, aber ich will wieder aufstehen. Ich hoffe, das geht bald. Und dass ich es wage, eine Antwort zu suchen und zu finden und damit klar zu kommen. Sei ebenfalls gedrückt, ich bin wirklich gerührt von der Aufmerksamkeit und Freundlichkeit, die hier "Fremde" einander entgegenbringen.

  4. Avatar von brighid
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    AW: Angst vor Diabetes, Angst vor Ärzten, Leben mit Erbkrankheit

    lasse dich nicht täuschen, wir können auch anders.

    aber ich bin der überzeugung: informiere dich bei den spezialisten. die ernährungs-docs sind gestandene mediziner, mit eigenen praxen und vorallem mit dem schwerpunkt: über ernährung eine veränderung zu erreichen.

    gucke dir ruhig mal die clips an. die drei sind menschlich, da ist nichts menschliches fremd.

    ich bin mir sicher, dass du auch dort anrufen kannst. dr. matthias riedl- ist diabetologe. wenn nicht er- wen willst du sonst fragen?
    hinfallen ist keine schande, liegenbleiben schon.

    das leben ist kostbar, lasst uns jeden tag gebührlich feiern

  5. Avatar von taggecko
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    AW: Angst vor Diabetes, Angst vor Ärzten, Leben mit Erbkrankheit

    Ein wichtiger Laborwert zur Erkennung eines gestörten Glukosestoffwechsels ist der sogenannte Langzeitzuckerwert HbA1c. Er misst die durchschnittlichen Blutglukosewerte der letzten drei Monate.

  6. Avatar von Akzent
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    AW: Angst vor Diabetes, Angst vor Ärzten, Leben mit Erbkrankheit

    Ich finde die Angst vor Diabetes ist berechtigt. Wenn du Diabetes Typ 2 bist, schau doch mal sämtliche Medikamente an, die du nimmst. Verschiedene Medikamente können eine schleichende Diabetes entwickeln. Der Mensch entwickelt dabei zuerst eine sog. Insulinresistenz. Da passen dann die Blutzuckerwerte auch nicht mehr, bzw. unterliegen starken Schwankungen bzw. das produzierte Insulinvolumen ist kaputt, zerstört zu wenig oder zu viel. Beides ist nix gut.



  7. Avatar von Simpleness2
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    AW: Angst vor Diabetes, Angst vor Ärzten, Leben mit Erbkrankheit

    Zitat Zitat von Binke Beitrag anzeigen
    Angststörung klingt plausibel. Mein Psychotherapeut, für den ich einmal alle paar Monate Zeit habe, sagt, ich sei stark und schaffe das. Auch da lasse ich mich kurzfristig immer motivieren (und mir damit schmeicheln) und schaffe den Absprung in die Konfrontation nicht.
    Alle paar Monate Zeit für den Psychotherapeuten zu haben ginge in D nicht. Es ist auch nicht sinnvoll. Kannst Du daran nicht etwas ändern?
    Ich finde Du brauchst, schon um überhaupt mit dieser schweren Krankheit klarzukommen, Unterstützung.

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