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  1. Registriert seit
    15.04.2019
    Beiträge
    1

    Angst von der Angst zu haben.

    Seit einem Jahr ist es nun so. Mein Alltag ist völlig falsch. Ich kann kaum Bahn fahren, Musik hören mit Kopfhörern oder ein Glas Sekt trinken. Ich leide unter starken Panikattacken. Und ich weiss nicht mehr wie damit umgehen. Ich bin sehr jung, viele meinen es käme von meiner schweren Kindheit, aber die habe ich so gut wie vergessen, weil sie mich auffrisst wenn ich daran denke. Nun hat es auch angefangen, dass ich meinen Freund nicht in der Nähe haben will, alle die mit etwas bedeuteten, für sie alle empfinde ich irgendwie nichts mehr. Meine Attacken werden schlimmer, aber meine Gefühle vorallem meine Nächstenliebe ist kaum noch da. Was soll ich tun? Hatte das jemand von euch schon? Wäre um jeden Rat dankbar.


  2. Registriert seit
    05.08.2018
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    567

    AW: Angst von der Angst zu haben.

    Ich hoffe doch sehr, du bist in Behandlung? Eine Behandlung sollte so früh wie möglich erfolgen.

    Die Ursachen liegen oft tatsächlich in der Kindheit und das Unterbewusstsein vergisst nichts.
    Es gibt viele Frauen, die Mütter sind. Und dann gibt es noch Frauen, die Kinder gebären.


  3. Registriert seit
    01.02.2017
    Beiträge
    551

    AW: Angst von der Angst zu haben.

    Liebe Alisiq13,
    wenn dieser Zustand schon ein ganzes Jahr lang so geht,
    hast Du sicher längst gemerkt, dass Du es alleine da nicht raus schaffst.
    Am besten, Du lässt Dir einen Termin beim Psychiater geben,
    der kann Dir mit Medikamenten bezüglich der Ängste helfen,
    - und dann zum Psychologen, der findet zusammen mit Dir raus,
    woher deine Probleme kommen.
    Wenn Du eine Klinik mit psychiatrischer Institutsambulanz in der Nähe hast,
    melde Dich am besten dort umgehend an.
    Gruß Annette
    Nette1962 ist ein Kürzel von Annette und meinem Geburtsjahr.
    Es ist aber nicht so, dass ich immer nur nett sein muss bzw. will.
    Das kann ich zwar auch, es erweckt aber einen falschen Eindruck von mir.

  4. Avatar von Lady_Emelia
    Registriert seit
    02.01.2018
    Beiträge
    72

    AW: Angst von der Angst zu haben.

    Hallo Alisiq13,

    ich möchte mich Nette1962 anschließen. Bei mir hat sich vor einigen Jahren ebenfalls eine Angststörung aus der Kombi aus Depression und Überforderung durch das private Umfeld entwickelt. Das würde ich meinem ärgsten Feind nicht wünschen!

    Eine gute Einstellung mit Medikamenten kann hier so viel bewirken. Bitte hol Dir so bald als möglich Hilfe, vielleicht kannst Du auch akut in die Klinik.

    Alles Liebe von
    Lady Emelia


  5. Registriert seit
    01.02.2017
    Beiträge
    551

    AW: Angst von der Angst zu haben.

    Danke Lady Emelia für die Ergänzung, Du hast Recht,
    auf einen evtl. Klinikaufenthalt hatte ich vergessen hinzuweisen.
    Gerade weil dieser Zustand schon so lange anhält,
    sollte das unbedingt in Erwägung gezogen werden.
    Bei mir hat ein Aufenthalt von 9 Wochen im Jahr 2017 vieles zum Guten verändert.
    @Alisiq13:
    Bitte kümmere Dich darum, alles andere ist pure Quälerei.
    Nette1962 ist ein Kürzel von Annette und meinem Geburtsjahr.
    Es ist aber nicht so, dass ich immer nur nett sein muss bzw. will.
    Das kann ich zwar auch, es erweckt aber einen falschen Eindruck von mir.


  6. Registriert seit
    30.07.2018
    Beiträge
    121

    AW: Angst von der Angst zu haben.

    Zitat Zitat von Alisiq13 Beitrag anzeigen
    Meine Attacken werden schlimmer, aber meine Gefühle vorallem meine Nächstenliebe ist kaum noch da. Was soll ich tun? Hatte das jemand von euch schon? Wäre um jeden Rat dankbar.
    Liebe Alisiq,

    Panikattacken treten häufig im Zusammenhang mit Depressionen auf und das von Dir so gut und stark beschriebene Abhandenkommen von Gefühlen verstehe ich unmittelbar als Symptome einer Depression.

    Es ist ganz wichtig für Dich, in Behandlung zu gehen. Sowohl Medikamente als auch Psychotherapie kommen in Frage.
    Es ist genau JETZT an der Zeit, aktiv zu werden, weil es wird immer schlimmer. Durch die Vermeidungshaltung und den immer stärkeren Rückzug wird Dein soziales Umfeld immer kleiner, Dein Selbstvertrauen, den Alltag meistern zu können, wird immer geringer etcpp. Du bemerkst ja bereits eine Verschlimmerung Deiner Symptome.

    Du hast Dich ans Forum gewandt, Du hast Deine Symptome klarsichtig dargestellt. Das finde ich stark. Ich denke, Du schaffst das!
    Du bist dieser Erkrankung nicht ausgeliefert. Du bist kein Opfer.
    Du hast immer Entscheidungsmöglichkeiten. Sei es Dir wert!

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