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  1. Registriert seit
    12.02.2019
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    Die Anfänge von Angst & Panik

    Liebes Forum,

    mögt ihr mal erzählen, was bei euch die ersten Anzeichen waren, dass ihr Angst/Panik entwickelt habt? Ich lese in letzter Zeit mehr dazu und erkenne mich in einigen Sachen wieder. Ich finde es nur momentan noch schwer einzuschätzen, ob es bei mir "nur" normal ist oder etwas, was behandelt werden sollte.


  2. Registriert seit
    15.06.2007
    Beiträge
    6.922

    AW: Die Anfänge von Angst & Panik

    Hallo Olli,

    ich selbst bin nicht angst-erkrankt- antworte dir aber trotzdem

    Angst gehört zum Leben ganz normal dazu- es ist ein lebenswichtiger Mechanismus, der in uns wirkt.
    Dazu gibt es angeborene Ängste und erworbene.
    Und- wir alle erleben beinahe täglich Angst
    Natürlich nicht in ihrer Reinform sondern abgemildert und dann würden wir es nach unserem Wortschatz auch nie so beschreiben. Aber hinter Unsicherheit und Befürchtungen- und davon können wir oft erzählen (wenn wir sehr achtsam durch den Alltag gehen würden)- steht letztlich nichts anderes als Angst.

    Ab wann Angst nicht mehr "normal" ist- ist nicht so leicht zu beurteilen, weil die Übergänge fließend sind.
    Daher ist eine klare Aussage unmöglich.

    Was eine Hilfestellung sein kann, ist der rein rationale Blick auf die Umstände.
    Was ist zu erwarten, was ist üblich?
    Häufig ist einem schon selbst klar, dass etwas in eine Richtung läuft, die nicht mehr so ganz "normal" ist.
    Man kann dazu auch andere Menschen (Freunde, Familie) abfragen- "wie würde es dir denn bei X oder Y gehen?"- ein Abgleich wäre so möglich.

    Ich selbst war eine zeitlang Beisitzer in einer Selbsthilfegruppe für Ängste und selbst, wenn manch einer seit Jahrzehnten mit seinen Ängsten herumgelaufen ist und sich keine therapeutische Hilfe geholt hat- war doch allen klar, dass ihre Ängste das normale Maß übersteigen.
    Insofern glaube ich schon, dass man - in dem Moment, wo man das Fragen anfängt- erkennt, wo das "Normale" überschritten wird.

    Im Zweifel, geh zu deinem Hausarzt und erzähle ihm von dir.
    Man darf darauf vertrauen, dass dich so jemand ernst nimmt und sicher nicht sofort zum Therapeuten schickt, wenn er das nicht für nötig hält.

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