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  1. Avatar von Simpleness2
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    AW: Angststörung oder "normale" Mutterangst??

    Zitat Zitat von kenzia Beitrag anzeigen
    Du weißt schon, dass wir alle - genau das- so ständig machen?
    Bis zu einem gewissen Grad ja.

    Ich will nicht abstreiten, dass diese innere Alarmbereitschaft höher ist- aber in jedem Moment (außer im Tiefschlaf) ist ein Teil unserer Sinne immerzu damit beschäftig, abzuklären, dass wir sicher sind.
    Auch du, während du hier liest
    Nein, nicht in jedem Moment. Ich kann meine Antennen gut ein- und ausschalten, wittere nicht ständig und überall Gefahr. Und während ich hier vorm PC sitze und lese, mit Katze auf den Beinen, besteht überhaupt kein Anlass mich zu vergewissern ob ich sicher bin.


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    AW: Angststörung oder "normale" Mutterangst??

    Zitat Zitat von Simpleness2 Beitrag anzeigen
    Nein, nicht in jedem Moment. Ich kann meine Antennen gut ein- und ausschalten, wittere nicht ständig und überall Gefahr. Und während ich hier vorm PC sitze und lese, mit Katze auf den Beinen, besteht überhaupt kein Anlass mich zu vergewissern ob ich sicher bin.
    Bewusst nicht- das stimmt, aber unbewusst checkt unser System ununterbrochen, ob wir sicher sind.
    Das ist ein biologisches Programm, welches als Überlebensmodus in uns ist.

    Und es geht nicht darum, dass wir in ständigem Stress dastehen, als ob wir unter einem losen Felsbrocken stehen - so natürlich nicht.
    Dennoch checken wir ununterbrochen, ob wir sicher sind. In unser Gehirn laufen ununterbrochen viele Informationen unserer Umwelt- die wir gar nicht mitbekommen.
    und auch, wenn du zuhause am entspanntesten sein solltest- bleibt ein Teil in dir aufmerksam.

    Den An- und Ausschalten deiner Antennen hat damit gar ncihts zu tun- die kommen dann noch dazu.

  3. Avatar von jofi2
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    AW: Angststörung oder "normale" Mutterangst??

    Verlustängste wie die um Deinen Sohn haben vermutlich eine Geschichte, an die Du Dich momentan vielleicht gar nicht erinnerst. Die Trennung hat diese Angst erneut gestärkt.
    Das ist keine Diagnose sondern nur eine Vermutung meinerseits.

    Ich schließe mich meinen Vorschreiberinnen darin an, dass Du professionelle Hilfe suchen solltest. Angst ist ein Leiden, das die Lebensfreude zerstört und das man nicht einfach so aushalten muss.
    Ich red halt auch oft nur so dahin und hoffe, dass ein Gedankengang Schritt hält. Und wenn nicht, hat er halt Pech gehabt, der Gedanke.

    (Gerhard Polt)

  4. Avatar von Simpleness2
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    AW: Angststörung oder "normale" Mutterangst??

    Zitat Zitat von kenzia Beitrag anzeigen
    Bewusst nicht- das stimmt, aber unbewusst checkt unser System ununterbrochen, ob wir sicher sind.
    Das ist ein biologisches Programm, welches als Überlebensmodus in uns ist.
    Das sehe ich anders.
    Geändert von Simpleness2 (17.03.2019 um 13:01 Uhr)


  5. Registriert seit
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    AW: Angststörung oder "normale" Mutterangst??

    Zitat Zitat von future1963 Beitrag anzeigen
    Meinen Sohn "belaste" ich damit möglichst nicht. Er weiss aber dass ich froh bin wenn er sich meldet und das macht er gerne, zb.wenn er letzt in dem Sturm heim fuhr ist es für ihn klar dass dann eine kurze Whatsapp kommt " bin gut angekommen". Wir haben ein sehr enges liebevolles Verhältnis, machen im April wieder eine Mutter-Sohn- Reise.
    Das glaube ich nicht.
    Er weiß, da du froh bist...und funktioniert wie erwünscht.
    Das bedeutet nicht, dass er das so möchte, es ihm damit gut geht oder er das nicht gerne ändern würde.

    Man kann bei Empathie unterscheiden zwischen authentischer und funktionaler.
    Letztere eingesetzt für manipulative Zwecke.

    Ich sehe da das Thema Kontrolle, Verlust.

    Das enge Verhältnis - zu eng?
    Loslassen?

    Ich entschuldige mich für diese harte, direkte Art.


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    AW: Angststörung oder "normale" Mutterangst??

    Zitat Zitat von Lizzy1234 Beitrag anzeigen
    Man kann bei Empathie unterscheiden zwischen authentischer und funktionaler.
    Kannst du das näher erklären?

    Wenn der Sohn etwas für die Mutter macht, damit es ihr besser geht- hat auch er was davon.
    Gerade bei diesem "sich melden", geht es doch immer nur um den, von dem man weggefahren ist.

  7. Avatar von Simpleness2
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    AW: Angststörung oder "normale" Mutterangst??

    Zitat Zitat von kenzia Beitrag anzeigen
    Wenn der Sohn etwas für die Mutter macht, damit es ihr besser geht- hat auch er was davon.
    Gerade bei diesem "sich melden", geht es doch immer nur um den, von dem man weggefahren ist.
    Nein!
    Der Sohn muss sich melden, um seine Mutter zu beruhigen. Kinder, egal in welchem Alter, sind dafür nicht zuständig. Das macht Druck und unfrei.
    Es ist der Job der Mutter sich um ihre Ängste zu kümmern.
    Geändert von Simpleness2 (18.03.2019 um 08:21 Uhr)


  8. Registriert seit
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    AW: Angststörung oder "normale" Mutterangst??

    Zitat Zitat von Simpleness2 Beitrag anzeigen
    Der Sohn muss sich melden, um seine Mutter zu beruhigen.
    wo steht das?
    hab ich das überlesen?


  9. Registriert seit
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    AW: Angststörung oder "normale" Mutterangst??

    Zitat Zitat von kenzia Beitrag anzeigen
    Kannst du das näher erklären?

    Wenn der Sohn etwas für die Mutter macht, damit es ihr besser geht- hat auch er was davon.
    Gerade bei diesem "sich melden", geht es doch immer nur um den, von dem man weggefahren ist.
    Muss ich das tatsächlich deutlicher schreiben? Mein Beitrag erschien mir so schon sehr hart.

    Arthur Ciaramicoli, ein US-amerikanischer klinischer Psychologe, hat den Begriff geprägt.

    Arthur Ciaramicoli – Wikipedia


    Empathie kann dafür eingesetzt werden, die Kontrolle zu behalten, zumindest in Teilen.
    Etwas zu erfahren, etwas zu bekommen.
    Eine Form von Machtausübung.
    Was man sich nicht so gerne bewusst machen möchte, vielmehr meist weit von sich weißen würde.




    Was hat der Sohn davon, wenn er sich wie ein Kind an- und abmeldet? Welche Intention steckt dahinter?

    Du schreibst ganz richtig, es geht dabei einzig um die Mutter.
    Warum ist es nötig, dass der Sohn sich bei der Mutter meldet nach einer Autofahrt?
    Kann das gut sein?

    ------------------------------------------------------------------

    Extreme Ängste um den Sohn, seit einer Trennung emotional noch inniger an ihn gebunden, er fragt oft um Rat.

    Mutter dreht fast durch, wenn Sohn bei Krankheit 2 Tage nicht erreichbar ist (in Thailand) - bedeutet das täglichen oder sehr häufigen und regelmäßigen Telefonkontakt in dieser Phase? Oder sonst auch?

    Der Sohn weiß, dass die Mutter froh ist, wenn er sich meldet - oder weiß er, dass sie sich sonst Sorgen macht, unglücklich ist?

    Er schreibt nach einer Autofahrt bei Sturm, dass er gut angekommen ist - warum?
    Wozu ist das nötig?

    Es gibt im April wieder - offenbar also etwas mit einer gewissen Regelmäßigkeit - eine* Mutter-Sohn-Reise.
    Auch auffällig, beleuchtenswert.
    Wer initiiert diese Reisen?
    Verreist er mit seiner Partnerin mindestens ebenso häufig?
    Wie steht diese zu diesem Mutter-Sohn-Verhältnis?


    Die TE selbst spricht von Verlustangst - seit 9 (!) Jahren.

    Das ist sicher nicht alles, das sind nur kleine Einblicke. Und das macht etwas mit dem Sohn!

    ------------------------------------------------------------------

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  10. Moderation Avatar von Flau
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    AW: Angststörung oder "normale" Mutterangst??

    Hmm, also als voelliger Laie wuerde ich auch sagen, dass es sich fuer mich krankhaft anhoert, einfach deswegen, weil es Dich im taeglichen Leben einschraenkt: durch Schlafstoerungen und durch diese dauerhaften Angstgefuehle, die Deine Gedanken, so verstehe ich Dich, dominieren. Schlafstoerungen alleine schon finde ich den Hammer, das schwaecht Dich ja dann auch weiterhin und bringt neuen Stress. Also, es kann doch nicht schaden, das mal mit dem Hausarzt als erster Anlaufstelle zu besprechen und herauszufinden, welche Hilfen es gibt.

    Was ich prima finde ist, dass Du bereits moegliche Ausloeser erkannt hast (Trennungstrauma, Deine Veranlagung) und sogar Dein Umfeld noch schuetzt bzw. schuetzen kannst. Nun brauchst Du aber halt selbst auch Zuwendung und Unterstuetzung. Dass Du Andere nicht belasten willst, zeigt, dass Du rational die Unsinnigkeit dieser extremen Aengste erkennst und es ist ja toll, dass Du in der Hinsicht so gut "funktionierst" (um diese unpopulaere Wort zu verwenden ). Aber Du kannst ja auch nicht auf alle Ewigkeit nur "funktionieren" (-jetzt eher im negativen Sinne-), von demher faende ich Unterstuetzung, in welcher Form auch immer, tatsaechlich wichtig.

    Ich habe keine Ahnung, was Du brauchst, aber denke daran, dass es nicht nur "schwere Geschuetze" gibt. Vielleicht koennen Dir schon irgendwelche pflanzlichen Mittel, Entspannungsuebungen oder autogenes Training Erleichterung verschaffen. Aber einen Anfang machen und das mit dem Arzt besprechen, halte ich schon fuer ratsam.
    Moderatorin im Forum Über Treue und Lügen in der Liebe, Politik und Tagesgeschehen, Was bringt Sie aus der Fassung?, Medizinische Haarprobleme und Zähne


    [Damals] wurde weniger Geschiss gemacht und insgesamt war alles besser. Was an den Müttern lag. Denen von damals. Wenn sie ihren Kindern doch bloß [...] noch beigebracht hätten, wie man Kinder erzieht.
    Userin Minstrel02 im Forum Erziehung

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