Bis zu einem gewissen Grad ja.
Nein, nicht in jedem Moment. Ich kann meine Antennen gut ein- und ausschalten, wittere nicht ständig und überall Gefahr. Und während ich hier vorm PC sitze und lese, mit Katze auf den Beinen, besteht überhaupt kein Anlass mich zu vergewissern ob ich sicher bin.Ich will nicht abstreiten, dass diese innere Alarmbereitschaft höher ist- aber in jedem Moment (außer im Tiefschlaf) ist ein Teil unserer Sinne immerzu damit beschäftig, abzuklären, dass wir sicher sind.
Auch du, während du hier liest![]()
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Ergebnis 21 bis 30 von 36
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16.03.2019, 18:13Inaktiver User
AW: Angststörung oder "normale" Mutterangst??
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17.03.2019, 07:35Inaktiver User
AW: Angststörung oder "normale" Mutterangst??
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Geändert von Inaktiver User (22.11.2021 um 20:35 Uhr)
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17.03.2019, 07:45Inaktiver User
AW: Angststörung oder "normale" Mutterangst??
Verlustängste wie die um Deinen Sohn haben vermutlich eine Geschichte, an die Du Dich momentan vielleicht gar nicht erinnerst. Die Trennung hat diese Angst erneut gestärkt.
Das ist keine Diagnose sondern nur eine Vermutung meinerseits.
Ich schließe mich meinen Vorschreiberinnen darin an, dass Du professionelle Hilfe suchen solltest. Angst ist ein Leiden, das die Lebensfreude zerstört und das man nicht einfach so aushalten muss.
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17.03.2019, 12:55Inaktiver User
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17.03.2019, 19:45
AW: Angststörung oder "normale" Mutterangst??
Das glaube ich nicht.
Er weiß, da du froh bist...und funktioniert wie erwünscht.
Das bedeutet nicht, dass er das so möchte, es ihm damit gut geht oder er das nicht gerne ändern würde.
Man kann bei Empathie unterscheiden zwischen authentischer und funktionaler.
Letztere eingesetzt für manipulative Zwecke.
Ich sehe da das Thema Kontrolle, Verlust.
Das enge Verhältnis - zu eng?
Loslassen?
Ich entschuldige mich für diese harte, direkte Art.
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18.03.2019, 06:57Inaktiver User
AW: Angststörung oder "normale" Mutterangst??
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Geändert von Inaktiver User (22.11.2021 um 20:35 Uhr)
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18.03.2019, 07:55Inaktiver User
AW: Angststörung oder "normale" Mutterangst??
Geändert von Inaktiver User (18.03.2019 um 08:21 Uhr)
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18.03.2019, 09:25Inaktiver User
AW: Angststörung oder "normale" Mutterangst??
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Geändert von Inaktiver User (22.11.2021 um 20:36 Uhr)
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18.03.2019, 11:44
AW: Angststörung oder "normale" Mutterangst??
Muss ich das tatsächlich deutlicher schreiben? Mein Beitrag erschien mir so schon sehr hart.
Arthur Ciaramicoli, ein US-amerikanischer klinischer Psychologe, hat den Begriff geprägt.
Arthur Ciaramicoli – Wikipedia
Empathie kann dafür eingesetzt werden, die Kontrolle zu behalten, zumindest in Teilen.
Etwas zu erfahren, etwas zu bekommen.
Eine Form von Machtausübung.
Was man sich nicht so gerne bewusst machen möchte, vielmehr meist weit von sich weißen würde.
Was hat der Sohn davon, wenn er sich wie ein Kind an- und abmeldet? Welche Intention steckt dahinter?
Du schreibst ganz richtig, es geht dabei einzig um die Mutter.
Warum ist es nötig, dass der Sohn sich bei der Mutter meldet nach einer Autofahrt?
Kann das gut sein?
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Extreme Ängste um den Sohn, seit einer Trennung emotional noch inniger an ihn gebunden, er fragt oft um Rat.
Mutter dreht fast durch, wenn Sohn bei Krankheit 2 Tage nicht erreichbar ist (in Thailand) - bedeutet das täglichen oder sehr häufigen und regelmäßigen Telefonkontakt in dieser Phase? Oder sonst auch?
Der Sohn weiß, dass die Mutter froh ist, wenn er sich meldet - oder weiß er, dass sie sich sonst Sorgen macht, unglücklich ist?
Er schreibt nach einer Autofahrt bei Sturm, dass er gut angekommen ist - warum?
Wozu ist das nötig?
Es gibt im April wieder - offenbar also etwas mit einer gewissen Regelmäßigkeit - eine* Mutter-Sohn-Reise.
Auch auffällig, beleuchtenswert.
Wer initiiert diese Reisen?
Verreist er mit seiner Partnerin mindestens ebenso häufig?
Wie steht diese zu diesem Mutter-Sohn-Verhältnis?
Die TE selbst spricht von Verlustangst - seit 9 (!) Jahren.
Das ist sicher nicht alles, das sind nur kleine Einblicke. Und das macht etwas mit dem Sohn!
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18.03.2019, 11:59
AW: Angststörung oder "normale" Mutterangst??
Hmm, also als voelliger Laie wuerde ich auch sagen, dass es sich fuer mich krankhaft anhoert, einfach deswegen, weil es Dich im taeglichen Leben einschraenkt: durch Schlafstoerungen und durch diese dauerhaften Angstgefuehle, die Deine Gedanken, so verstehe ich Dich, dominieren. Schlafstoerungen alleine schon finde ich den Hammer, das schwaecht Dich ja dann auch weiterhin und bringt neuen Stress. Also, es kann doch nicht schaden, das mal mit dem Hausarzt als erster Anlaufstelle zu besprechen und herauszufinden, welche Hilfen es gibt.
Was ich prima finde ist, dass Du bereits moegliche Ausloeser erkannt hast (Trennungstrauma, Deine Veranlagung) und sogar Dein Umfeld noch schuetzt bzw. schuetzen kannst. Nun brauchst Du aber halt selbst auch Zuwendung und Unterstuetzung. Dass Du Andere nicht belasten willst, zeigt, dass Du rational die Unsinnigkeit dieser extremen Aengste erkennst und es ist ja toll, dass Du in der Hinsicht so gut "funktionierst" (um diese unpopulaere Wort zu verwenden
). Aber Du kannst ja auch nicht auf alle Ewigkeit nur "funktionieren" (-jetzt eher im negativen Sinne-), von demher faende ich Unterstuetzung, in welcher Form auch immer, tatsaechlich wichtig.
Ich habe keine Ahnung, was Du brauchst, aber denke daran, dass es nicht nur "schwere Geschuetze" gibt. Vielleicht koennen Dir schon irgendwelche pflanzlichen Mittel, Entspannungsuebungen oder autogenes Training Erleichterung verschaffen. Aber einen Anfang machen und das mit dem Arzt besprechen, halte ich schon fuer ratsam.Moderatorin im Forum Über Treue und Lügen in der Liebe, Politik und Tagesgeschehen, Was bringt Sie aus der Fassung?, Medizinische Haarprobleme und Zähne
"Ich hasse es, wenn Fantasy sich einfach nicht an die Realitaet haelt".Maxi Gstettenbauer



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