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  1. Registriert seit
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    AW: Angststörung oder "normale" Mutterangst??

    Zitat Zitat von Simpleness2 Beitrag anzeigen
    Du hast die Wahl - weiter leiden oder Dir professionell helfen lassen.
    so ist es...

    wasch mich, aber mach mich nicht nass geht leider nicht....


  2. Registriert seit
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    AW: Angststörung oder "normale" Mutterangst??

    Ach je, du Arme

    das klingt sehr anstrengend und beengend.

    Weißt du, es ist im Grund total egal ob das "normal" ist oder nicht.
    Selbst wenn es noch 4 Mio Menschen hätten, quälen tut es DICH.

    Und das ist das Kriterium. Du leidest. Und, so wie ich es lese, sehr und seit langem.
    Und es wird schlechter, nicht besser durch die Thailand-Erfahrung (hätte ja auch so laufen, können dass die positive Erfahrung das ganze ändert.)

    Kennst du so Beratungsstellen von z. B. Caritas? Die machen oft gute und leicht bekommbare Familienberatungen.
    Vielleicht ist das was für dich.

    Werden eigentlich auch deine positiven Ahnungen Realität? Oder gibts keine positiven Ahnungen?
    Weißt, das ist kein Zeichen für "besondere Sensitivität oder eine "Gabe" - wenn du Ahnungen im negativen verifiziert siehst, aber nie im positiven, dann ist das eine Wahrnehmungsverengung. oder -selektion.
    So wie eine Schwangere lauter Schwangere sieht und ein Welpenbesitzer, lauter Welpen.

    Echte sehen auch ihre guten Vorahnungen bestätigt
    Allein aus statistischen Gründen, kann es nicht nur negatives Hellsehen geben


    Im Ernst - das was du zur Zeit erleidest ist, dass sich das Angst haben verselbständigt hat. Das geht mir Angst leider genauso wie mit Kopfweh das immer schlimmer wird, weil man sich immer mehr verspannt und dann ists ein Teufelskreis.
    2 Tipps zur schnellen Selbsthilfe:

    1. REDE über deine Angst. Sprich mit jemandem da drüber. Du wirst feststellen, dass andere Menschen auch Angst haben. Oft sogar vor demselben Zeug. Es erleichtert wirklich ungemein, wenn man Angst teilen kann. Die wird wirklich weniger, wenn die Kollegin sagt "oh ja, wie meine Tochter durch Amerika trampen wollte, habe ich 6 Wochen lang nicht geschlafen".
    Du bist nicht alleine. Und das, dass man "nicht alleine ist" ist ein totaler Angstkiller!

    2. Bewege dich. Es gibt für den Körper ein immer wirkendes Mittel um Stresshormone und Botenstoffe abzubauen: Bewegung.
    Flott spazieren gehen genügt. "richtig" Sport ist noch besser. Aber gehen genügt. Wenn du grad mal wieder komplett in der Panik steckst: geh raus, gehe 1 h spazieren, versuch die Natur wahrzunehmen und dann kauf dir einen Kaffee und lies die Gala


  3. Registriert seit
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    AW: Angststörung oder "normale" Mutterangst??

    .


  4. Registriert seit
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    AW: Angststörung oder "normale" Mutterangst??

    Zitat Zitat von Simpleness2 Beitrag anzeigen
    Es gibt den Begriff der Zwangsempathie, wenn sich diese Fähigkeit herausgebildet hat um zu überleben.
    Darf ich fragen, wo du das gefunden hast?
    Gegoogelt finde ich nichts.

    Diese "Fähigkeit" bildet sich nicht heraus, wir haben diese Fähigkeit alle in uns- damit werden wir geboren.
    Wir behalten auch alle diese Antennen, nur sind sie stärker geschärft und damit spürbarer.

    Das Gefühl für Stimmungen hat letztlich jeder Mensch in sich - ganz unabhängig ob eine Kindheit schwierig war oder gut.
    Das kann auch jeder in sich weiter ausbauen, macht nur kaum jemand


  5. Registriert seit
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    AW: Angststörung oder "normale" Mutterangst??

    Zitat Zitat von future1963 Beitrag anzeigen
    Ihr habt sicher recht, dass fachmännische Hilfe gut wäre. Aber ich bin auch sehr introvertiert, öffne mich nur sehr schwer.
    Die Frage ist nicht, wie du bist sondern was du willst.
    Wenn ein Extrovertierter nicht reden will- dann wird er sich nur schwer öffnen.
    Wenn ein Introvertierter Hilfe annehmen will- dann wird er reden und sich öffnen.

    Du kannst im ersten Gespräch genau das anbringen und damit eine gute Zusammenarbeit ermöglichen.

    Zitat Zitat von future1963 Beitrag anzeigen
    .Das ist aber nichts Schönes kann ich euch versichern .
    HSP ist weit verbreitet und kommt nicht selten vor- was du beschreibst (und diesen HSP-Rahmen ausfüllt) wird von so einigen hier verstanden. Auch da bist du nicht alleine.

  6. Avatar von Simpleness2
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    AW: Angststörung oder "normale" Mutterangst??

    Zitat Zitat von kenzia Beitrag anzeigen
    Darf ich fragen, wo du das gefunden hast?
    Gegoogelt finde ich nichts.
    In einem Vortrag von einer sehr kompetenten Traumatherapeutin.

    Diese "Fähigkeit" bildet sich nicht heraus, wir haben diese Fähigkeit alle in uns- damit werden wir geboren.
    Wir behalten auch alle diese Antennen, nur sind sie stärker geschärft und damit spürbarer.

    Das Gefühl für Stimmungen hat letztlich jeder Mensch in sich - ganz unabhängig ob eine Kindheit schwierig war oder gut.
    Das kann auch jeder in sich weiter ausbauen, macht nur kaum jemand
    Schon klar! Der Unterschied ist einfach das man, zur eigenen Sicherheit, bewusst oder unbewusst immer auf die Stimmungen achten und die Lage einschätzen muss . Das verstehe ich unter "Zwangsempathie".
    Das habe ich so vorher auch noch nicht gehört, macht aber Sinn.
    Geändert von Simpleness2 (12.03.2019 um 13:50 Uhr)


  7. Registriert seit
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    AW: Angststörung oder "normale" Mutterangst??

    Ich versteh den Sinn dennoch nicht - dem Sohn geht es doch gut?


  8. Registriert seit
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    AW: Angststörung oder "normale" Mutterangst??

    Zitat Zitat von Simpleness2 Beitrag anzeigen
    Der Unterschied ist einfach das man, zur eigenen Sicherheit, bewusst oder unbewusst immer auf die Stimmungen achten und die Lage einschätzen muss .
    Du weißt schon, dass wir alle - genau das- so ständig machen?

    Ich will nicht abstreiten, dass diese innere Alarmbereitschaft höher ist- aber in jedem Moment (außer im Tiefschlaf) ist ein Teil unserer Sinne immerzu damit beschäftig, abzuklären, dass wir sicher sind.
    Auch du, während du hier liest


  9. Registriert seit
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    AW: Angststörung oder "normale" Mutterangst??

    Ja meinem Sohn geht es gut und meine Kindheit war ok, da gibt es keine Traumata..
    Und, ja ich " erahne" auch manchmal positives. Aber über das negative macht man sich irgendwie mehr Gedanken.
    Ich bin viel mit den Hunden draussen unterwegs und habe auch wieder einen Partner ( der allerdings selbst zeitweise mit Depressionen zu tun hat, ich spüre dann schon Tage vorher wenn's bei ihm wieder mal akut wird.. ), wir leben nicht zusammen aber nur 50m entfernt..
    Meinen Sohn "belaste" ich damit möglichst nicht. Er weiss aber dass ich froh bin wenn er sich meldet und das macht er gerne, zb.wenn er letzt in dem Sturm heim fuhr ist es für ihn klar dass dann eine kurze Whatsapp kommt " bin gut angekommen". Wir haben ein sehr enges liebevolles Verhältnis, machen im April wieder eine Mutter-Sohn- Reise. Seit meiner Trennung 2010 habe ich diese Verlustangst..
    Nur um einige der Fragen zu beantworten.
    Geändert von future1963 (12.03.2019 um 19:13 Uhr)


  10. Registriert seit
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    AW: Angststörung oder "normale" Mutterangst??

    Zitat Zitat von future1963 Beitrag anzeigen
    Seit meiner Trennung 2010 habe ich diese Verlustangst.. .
    Und das spricht dafür, dass diese Trennung der Auslöser für deine Ängste ist.

    Diese Ängste sind schon lange in dir drin und wurden durch die Trennung wieder aktiviert ( und verstärkt?).
    Woher die Ängste konkret kommen, kannst du nur selbst herausfinden- Fremde können nur spekulieren.

    Unter Trauma wird weit verbreitet nur das verstanden, was allgemein als sehr schlimm aufgefasst wird- Mord, Vergewaltigung, Unfall, Katastrophe usw.
    Tatsächlich geht der Traumabegriff sehr viel weiter und führt in alltäglichere Situationen, die vom üblichen Sprachgebrauch nicht als Trauma verstanden würde.

    Trennungen im Kindesalter gehören dazu wie zB Krankenhausaufenthalte oder selbst Kinderfreizeiten, vom Hausarzt damals angeraten und von den Eltern gut gemeint vollzogen, können für ein Kind traumatisch sein.
    Wenn wir in den ganz gewöhnlichen Alltag gehen, kann ein zu lange schreiendes Kind (was keinen Zuspruch bekommt) diese Trennung als traumatisch erleben.

    Was mit hinein spielt ist auch die charakterliche Struktur des Kindes. Das eine Kind ist robuster- das andere zarter und das Familiensystem wirkt auch vom ersten Moment auf das Kind ein.
    So kann es dann sein, dass eine Situation von dem einen Kind als traumatisch erlebt wird- weil es empfindsamer ist- während ein anderes Kind das keinesfalls so erlebt.

    Auf gut deutsch: jeder Mensch erlebt Traumatas in seiner Entwicklung.
    Da das ganz natürlich zum Leben dazu gehört, hat die Natur es auch so eingerichtet, dass wir in der Lage sind, Traumata zu überwinden.

    Manchmal können wir das nicht und dann gibts glücklicherweise Unterstützung durch Therapeuten, Psychiatern, Psychologen, Lebensberatern- die sich damit befassen und helfen können.

    Du siehst selbst, dass deine Ängste den "normalen Rahmen" übersteigen und du damit weder dir noch deinem Kind gut tust.

    Es gibt viele Wege aus dieser Spirale- einzig musst du den ersten Schritt hinaus wagen- mutig sein.

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