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  1. Inaktiver User

    Panikattacken nach 1 Jahr

    Hallo,
    mich plagen seit einiger Zeit Panikattacken.
    Bin immer sehr verzweifelt und wende mich daher an dieses Forum.
    Oft wache ich nachts auf, denke zu verhungern, den nächsten Tag nicht zu überstehen.

    Vor 1 Jahr habe ich bewusst eine destruktive Liebesaffäre beendet.

    Aber jetzt zeigen sich erst Anzeichen, so dass ich mich frage, ob ich etwas emotional nicht richtig verarbeiten konnte.

    Tod und Trennung, aber nun sind über 1 Jahr Zeit vergangen.

    Kann zurzeit auch nicht arbeiten, was zusätzlich Stress finanziell verursacht.

    Wenn ich tagsüber Sport mache, geht es einigermaßen.

    Öffentliche Verkehrsmittel sind auch jeden Tag eine Mutprobe (mit Musik zu ertragen).

    Wer kennt sowas? Nach einer Trennung und eigentlich positiven Entscheidung von solch einer Panik und Angst erfasst zu werden?

    Gibt es Tipps dazu?


  2. Registriert seit
    05.04.2013
    Beiträge
    1.888

    AW: Panikattacken nach 1 Jahr

    Hallo,

    du sprichst von Tod und Trennung im selben Atemzug. Was ist bei dir in der Vergangenheit passiert, was diese psychischen Panikattacken erklären könnte? Leider schreibst du hierzu sehr wenig. Deshalb ist es schwer, hier irgendetwas zu raten.
    Wer immer nur tut was er schon kann,
    bleibt schlussendlich das, was er schon ist.

    Henry Ford

  3. Inaktiver User

    AW: Panikattacken nach 1 Jahr

    Ja, der Tod war von einem Elternteil und gleichzeitige Trennung von jemandem, mit dem ich nicht glücklich war. Alles schon über Jahre her.
    Jetzt die letzte Trennung war meine Entscheidung gegen eine Affäre, die jeglichen Respekt im Umgang miteinander verloren hatte.

    Einerseits bin ich so stolz auf mich, darüber hinweg zu sein.

    Aus heiterem Himmel muss ich oft heftig weinen. Danach geht's mir wieder super.

    Plötzlich Panik nachts. Das wundert mich. Warum? Woher?

    Was genau war / ist mir zuviel?

    Bin optimistisch, tagsüber.
    Aber solche Ängste / Gefühle abends / nachts kann ich nicht einordnen.

    Es geht, wenn ich lese, Tagebuch schreibe oder mir etwas zu essen mache, mich wieder zu beruhigen.


  4. Registriert seit
    05.04.2013
    Beiträge
    1.888

    AW: Panikattacken nach 1 Jahr

    Erst einmal mein ganz herzliches Beileid

    Gerade solche traumatischen Erlebnisse würden psychologische, wenn nicht sogar psychatrische Unterstützung erfordern. Hast du diese? Wenn nein, nimm das bitte in die Hand. In deinem Fall sehe ich es als sehr erforderlich an, dass du jetzt Hilfe in Anspruch nimmst.
    Wer immer nur tut was er schon kann,
    bleibt schlussendlich das, was er schon ist.

    Henry Ford


  5. Registriert seit
    17.02.2017
    Beiträge
    8

    AW: Panikattacken nach 1 Jahr

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hallo,
    mich plagen seit einiger Zeit Panikattacken.
    Bin immer sehr verzweifelt und wende mich daher an dieses Forum.
    Oft wache ich nachts auf, denke zu verhungern, den nächsten Tag nicht zu überstehen.

    Vor 1 Jahr habe ich bewusst eine destruktive Liebesaffäre beendet.

    Aber jetzt zeigen sich erst Anzeichen, so dass ich mich frage, ob ich etwas emotional nicht richtig verarbeiten konnte.

    Tod und Trennung, aber nun sind über 1 Jahr Zeit vergangen.

    Kann zurzeit auch nicht arbeiten, was zusätzlich Stress finanziell verursacht.

    Wenn ich tagsüber Sport mache, geht es einigermaßen.

    Öffentliche Verkehrsmittel sind auch jeden Tag eine Mutprobe (mit Musik zu ertragen).

    Wer kennt sowas? Nach einer Trennung und eigentlich positiven Entscheidung von solch einer Panik und Angst erfasst zu werden?

    Gibt es Tipps dazu?
    Ja ich kenne es

  6. Inaktiver User

    AW: Panikattacken nach 1 Jahr

    Es ist jetzt besser geworden.

    Vielleicht nur zuviel Stress.
    Oder wenn Frühling wird, mehr Sport?

    Darauf achten, immer genug zu essen vorrätig im Haus zu haben.

    Oder Schokolade / Süßes für nachts im Notfall bereit zu legen.

    Was mir sehr gut geholfen hat, eine Klassik CD mit Klavierstücken anzuhören.

    Auch Ausmalbilder beruhigen.

    Statt Öffentlichen mehr Fahrrad.
    Und mich beschäftigen.

  7. Moderation Avatar von ganda55
    Registriert seit
    24.04.2010
    Beiträge
    22.334

    AW: Panikattacken nach 1 Jahr

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es ist jetzt besser geworden.
    Innerhalb von 6 Tagen? Was ist denn jetzt anders, eiskalt?

    Panikattacken sind ein Ausdruck von Bedrohung der Existenz. Da geht's wirklich ums Überleben. Den Stress reduzieren und Sport machen ist nicht schlecht, aber nur die Behandlung von Symptomen. Du musst unter die Oberfläche und dir überlegen, warum du dich so hilflos und bedroht fühlst. Da können auch frühere Verluste eine Rolle spielen.

    Als erste Hilfe dabei: Es gibt spezielle Atemübungen, die du dir im Internet ansehen kannst. Sie helfen wirklich - aber auch nur momentan. Was langfristig wirkt, sind innere Sicherheit und die Mobilisierung deiner Stärken. Da kann dir schon dein Hausarzt Tipps und Adressen für weitere Hilfen geben. Panikattacken sind nicht harmlos. Pass auf dich auf!
    Empörungsmob
    John Malkovich über Social Media und Co, Interview Augsburger Allgemeine Zeitung, 15.12.2018

    Deutsche Tugenden: „Pünktlich wie die Deutsche Bahn, ehrlich wie die Deutsche Bank und sauber wie VW.“
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  8. Inaktiver User

    AW: Panikattacken nach 1 Jahr

    Ist mittlerweile schon viel besser geworden.
    Habe die Ursache erkannt. Muss mich abgrenzen und Nein sagen zu Anforderungen.
    Und Leuten, die Energie abziehen, die ich selbst für mich benötige, aus dem Weg gehen.
    Mehr und besser für mich sorgen.


  9. Registriert seit
    04.07.2017
    Beiträge
    4

    AW: Panikattacken nach 1 Jahr

    Hallo zusammen, bin das erste Mal in diesem Forum. Habe nach eineinhalb Jahren in denen zuerst meine Mutter qualvoll starb, ,ich kurz danach einen Unfall hatte und seitdem eine heftige Erkrankung mit KH Aufenthalte und Operationen nach der anderen nun eine reaktive Belastungsstörung mit ständigen Ängsten entwickelt. Habe einfach keine Hoffnung und keinen Mut mehr. Kennt das jemand?
    Und hat jemand Erfahrungen mit der psychosomatischen Station des KH Witten Herdecke? Würde mich sehr über Rückmeldungen freuen. LG bettertime
    Geändert von bettertime (08.07.2017 um 22:02 Uhr)

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