Antworten
Seite 1 von 3 123 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 21
  1. gesperrt

    User Info Menu

    angst phobi gegen spinnen und zahnarzt

    hallo habe eine ganz große spinnen und Zahnarzt Phobie ich schaffe es nicht zu Zahnarzt ohne das es mir sehr schlecht körperlich geht ich zittere am ganzen körper und bekomme panik so das ich dann wider rauslaufe und so bal ich eine spinne sehe seh ich rot

  2. Inaktiver User

    AW: angst phobi gegen spinnen und zahnarzt

    Hallo,

    geh zu Deinem Hausarzt- erzähle es ihm und lass Dich von ihm an einen Therapeuten überweisen.
    Damit hast Du eine Anlaufstelle für Dein Problem.
    Dort wirst Du erst einmal probatische Sitzungen machen- einige Stunden mit diesem Therapeuten arbeiten und dann erst entscheiden, ob ihr zueinander passt........wenn nicht, suchst Du Dir einen anderen.

    Passt es- wird an Deinen Ängsten gearbeitet- und Du kannst bald mit ner Spinne auf der Schulter entspannt beim Zahnarzt sitzen

    alles Gute für Dich
    kenzia

  3. User Info Menu

    AW: angst phobi gegen spinnen und zahnarzt

    Die Angst vor Spinnen teile ich mit dir, leide seit meiner Kindheit an Spinnenphobie. Jetzt im Herbst geh der Spuk ja wieder los. Ich versuche mich bewusst damit auseinander zu setzen. Sehe ich eine fette schwarze Spinne, schaue ich sie genau an, mit Abstand natürlich. Zum entfernen bin ich zu feige, leider geht es bei mir dann nur mit Staubsauger. Dank meiner 2 Windhunde haben Spinnen die über die Erde krabbeln, keine Chance. Balkontüren werden mit Fliegengittertüren abgedichtet und von aussen um die Rahmen mit Spinnenspray eingesprüht. Draussen im Freien kann ich die Monster gut ertragen und Kreuzspinnen und Weberknechte sowieso.

  4. Moderation

    User Info Menu

    AW: angst phobi gegen spinnen und zahnarzt

    Zitat Zitat von lucy35 Beitrag anzeigen
    hallo habe eine ganz große spinnen und Zahnarzt Phobie ich schaffe es nicht zu Zahnarzt ohne das es mir sehr schlecht körperlich geht ich zittere am ganzen körper und bekomme panik so das ich dann wider rauslaufe und so bal ich eine spinne sehe seh ich rot
    Zahnarzt: Nimm dir eine Freundin mit, die dich an der Flucht hindert. Sag, daß du Angstpatientin bist und höre drauf, wie die Praxis reagiert. Frag, ob du Beruhigungsmittel kriegen kannst. Nimm zum Termin jemand mit, der dich an der Flucht hindert. Male dir aus, wie wunderbar es sein wird, wenn du es hinter dir hast statt vor dir. Angst vor Schmerzen und Kontrollverlust ist normal, das ist keine Phobie vor "nichts". An Zahnarzt kann man sich (und das sage ich als ehemalige Angstpatientin, und die Details willst du nicht hören) gewöhnen.

    Spinnen: Verhaltenstherapie, wenn es dir das wert ist. Zahlt die Kasse, wenn die Phobie dich in deiner Lebensgestaltung einschränkt. Bei manchen Leuten wird die Phobie aber mit jeder Spinne, die sie sehen, schlimmer -- als wenn sie ein Punktekonto hätten, von dem jede Sekunde in der Nähe einer Spinne etwas wegnimmt, bis sie einen kompletten Zusammenbruch bekommen -- dann ist Verhaltenstherapie vielleicht nicht das Mittel der Wahl. Alternativ: Eine Lebensgetaltung, wo man nicht viel mit Spinnen zu tun hat, einen Notfallplan, wenn doch mal eine da ist, und gewissenhaftes Vermeiden/Draußenhalten (Stadtwohnung im 2. oder 3. Stock, kein Altbau, Fliegengitter, nicht in den Tropen Urlaub machen...) bzw "Wegstaubsaugen solange sie so klein sind, daß man sich noch bis auf Staubsaugerreichweite rantraut." Ein bißchen Hoffnung: Phobien können sich im Laufe eines Lebens ändern. Letztlich sind das unpassend ausgeschüttete Streßhormone...
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  5. Inaktiver User

    AW: angst phobi gegen spinnen und zahnarzt

    @ wildwusel:
    Kannst Du mal bitte erklären, was Du meinst?
    Verhaltenstherapie ist nicht die richtige Wahl, wenn man vor lauter Phobie schon zusammen gebrochen ist?
    Statt dessen- damit es nicht soweit kommt (auch nicht zu einer Therapie) soll sie sich ein gutes Vermeidungsverhalten aneignen?????


    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Spinnen: Verhaltenstherapie, wenn es dir das wert ist. Zahlt die Kasse, wenn die Phobie dich in deiner Lebensgestaltung einschränkt. Bei manchen Leuten wird die Phobie aber mit jeder Spinne, die sie sehen, schlimmer -- als wenn sie ein Punktekonto hätten, von dem jede Sekunde in der Nähe einer Spinne etwas wegnimmt, bis sie einen kompletten Zusammenbruch bekommen -- dann ist Verhaltenstherapie vielleicht nicht das Mittel der Wahl. Alternativ: Eine Lebensgetaltung, wo man nicht viel mit Spinnen zu tun hat, einen Notfallplan, wenn doch mal eine da ist, und gewissenhaftes Vermeiden/Draußenhalten (Stadtwohnung im 2. oder 3. Stock, kein Altbau, Fliegengitter, nicht in den Tropen Urlaub machen...) bzw "Wegstaubsaugen solange sie so klein sind, daß man sich noch bis auf Staubsaugerreichweite rantraut." Ein bißchen Hoffnung: Phobien können sich im Laufe eines Lebens ändern. Letztlich sind das unpassend ausgeschüttete Streßhormone...
    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Ein bißchen Hoffnung: Phobien können sich im Laufe eines Lebens ändern. Letztlich sind das unpassend ausgeschüttete Streßhormone...
    Und vielleicht sollte man dazu anmerken, dass sich Phobien- letztlich sind es Angstzustände- auch sehr gut ausbreiten können und immer mehr Raum im Leben einnehmen.
    Man sagt, dass eine Phobie ein umgelagerter Angstzustand ist.....den nichts hindert woanders auch noch "ein Fass" aufzumachen.

    Ich möchte damit gar nicht absolut zum Therapeuten schicken- natürlich kann man die Art der Expositionstherapie....das Konfrontieren mit dem Angst-Objekt, bis man den Stress in sich abbaut, auch selber probieren. Denke auch, das man selber sehr erfolgreich damit sein kann.

    Wenn hier nur jemand von viel Angst und "rot sehen" spricht- ist es dafür eventuell schon ein wenig zu spät.

    Schön ist, das diese Therapiemassnahmen sehr wirkungsvoll sein sollen- was eine ganz kurze Therapiezeit benhaltet!

    lg kenzia

  6. gesperrt

    User Info Menu

    AW: angst phobi gegen spinnen und zahnarzt

    also anschauen ist noch gut die spinnen aber wegemachen oder nur mit besen oder stubsauger ich bekomme total gänsehauast wenn ich ne vogelspinne sehe und die zahnarztsache ist auch so ne Sache wo ich sage nur unter vollnakose

  7. Inaktiver User

    AW: angst phobi gegen spinnen und zahnarzt

    Hallo lucy,

    na wenn das noch so geht- dann probiere es doch ruhig mal so, wie wildwusel es beschrieben hat!

    Dem Zahnarzt wird ja sicher eine Geschichte voraus gehen- und da gilt es dann (auch da schließe ich mich wildwusel an) das negative Erlebnis mit einem Positiven wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
    Wenn einem einmal Kartoffelsalat nicht schmeckt- verzichtet man ja auch nicht für immer darauf sondern probiert irgendwann doch mal einen anderen........und der kann gut schmecken

    lg kenzia

  8. Moderation

    User Info Menu

    AW: angst phobi gegen spinnen und zahnarzt

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    @ wildwusel:
    Kannst Du mal bitte erklären, was Du meinst?
    Verhaltenstherapie ist nicht die richtige Wahl, wenn man vor lauter Phobie schon zusammen gebrochen ist?
    Es kommt a) darauf an, wie hoch der Leidensdruck ist, und b) wie die Verhaltenstherapie ausgeführt wird. Konfrontationstherapien sind m.W. immer noch üblich. Korrigiere mich, wenn das nicht so ist.

    Die Situation, wo ich sagen würde, Therapie und insbsesondere Konfrontationstherapie, sind möglicherweise unangemessen: Wenn jemand, sagen wir, mit zwei Spinnen am Ende seines Staubsaugers pro Woche gut leben kannt, aber ein naher Blick auf eine Spinne, oder die vierte oder fünfte, bedeutet, daß er in der folgenden Nacht kein Auge zutut, und die sechste oder siebte bedeuten, daß er heulend im Blaubeerfeld steht und sich in keine Richtung mehr bewegen kann, ist Konfrontationsthepapie mehr Streß, als es wert ist. Da sollte man sich überlegen, ob es nicht praktischer ist, das Leben dahingehend zu ändern, daß man Blaubeeren auf dem Markt kauft und das Brennholz nicht im Wohnzimmer lagert.[*]

    Es würde mich sehr interessieren, welche Erfahrungen Leute, die ihre Phobien als kumulativ empfinden, mit Konfrontationstherapie gemacht haben. Auch, da ein umgelagerter Angstzustand sich jederzeit einen neuen Kristallationspunkt suchen kann.

    Letztlich geht es nicht darum, einem utopischen Bild kompletter mentaler Normalität zu entsprechen, sondern sein Leben so zu führen, wie es einem gefällt. Jemand, den eine Phobie daran hindert, da zu leben, wo er will, den Beruf zu ergreifen, den er möchte, den Tag so zu verbringen, wie er mag, für den ist eine Therapie ein logischer Schritt dazu, seine Ziele zu erreichen. Deswegen würde ich gegen Angst vorm Zahnarzt mit allen Mitteln vorgehen, und gegen Angst vor Spinnen/Schlangen/Kakerlaken/... nicht: Ein Leben mit ständigen Schmerzen, geschwächtem Immunsystem, und einem hohen Risiko für chronische Krankheiten ist mMn (andere mögen das anders sehen) sehr belastend. Eines, wo man jeden Samstag die Zimmerecken staubsaugt, oder im Zoo nicht ins Tropenhaus geht, eher nicht.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Schön ist, das diese Therapiemassnahmen sehr wirkungsvoll sein sollen
    "sollen"?

    ***

    * Das war der Grund, wieso bei uns zur Ofensaison jeden Tag zwei Riesenbiester über den Teppichboden flitzten. Heute lagert das Brennholz unter einem Vordach draußen, und die Rotkehlchen, die liebend gerne dicke Spinnen fressen, ziehen es jedem Futterhäuschen vor.
    Geändert von wildwusel (24.08.2014 um 11:53 Uhr)
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  9. Moderation

    User Info Menu

    AW: angst phobi gegen spinnen und zahnarzt

    Zitat Zitat von lucy35 Beitrag anzeigen
    also anschauen ist noch gut die spinnen aber wegemachen oder nur mit besen oder stubsauger ich bekomme total gänsehauast wenn ich ne vogelspinne sehe und die zahnarztsache ist auch so ne Sache wo ich sage nur unter vollnakose
    Du hast doch hoffentlich nicht regelmäßig mit Vogelspinnen zu tun?

    Wenn *das* der Fall ist, *und* die Gänsehaut dich daran hindert, zu tun, was getan werden muß oder was du tun willst (dem Job als Tierpfleger im Tropenhaus nachzugehen, die biologische Sammlung der Uni, wo ein Pflichtkurs stattfindet, zu betreten, die Freundin mit dem exoischen Haustier zu besuchen) -- dann wäre der Moment, sich bei der Krankenkasse zu erkundigen, was an Therapien bezahlt wird und was du dafür tun must. Vielleicht gibt es auch die Möglichkeit, sich mit anderen betroffenen über Therapieerfahrungen auszutauschen und sich zu informieren, wer und was einem am ehesten helfen kann.

    Beim Zahnarzt: Frag rum oder laß rumfragen, ob du eine Vollnarkose kriegen kannst. Wenn die Zähne in hinreichend schlechtem Zustand sind, kann das sogar möglich sein. Meistens gibt es aber nur ein Beruhigungsmittel, bekannt als "die Scheißegal-Spritze". Man kriegt zwar alles mit, aber es ist einem scheißegal. Eine interessante Erfahrung.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  10. Inaktiver User

    AW: angst phobi gegen spinnen und zahnarzt

    Hallo wildwusel,

    soweit mir bekannt - bedeutet Konfrontationstherapie, dass man sich mit dem auseinander setzt, was einem Angst macht. Man wird mit dem Angstthema konfrontiert.
    Und dann gibts zwei Wege.......der eine würde mit kleiner Spinne ganz weit weg beginnen und enden mit Vogelspinne auf der Hand.....der andere würde einen sofort in ein Spinnenterrarium setzen und den Prozess des Aushaltens massiv erzwingen.
    Bin grad überfragt, ob diese zwei Wege auch eigene Benennungen haben- vermutlich

    Insofern - kann diese Konfrontationstherapie immer helfen.....man wird es auf den Klienten speziell anwenden, was für ihn besser ist.

    Und natürlich kann man auch mit Spinnenunwohlsein leben.....wer geht schon begeistert auf Spinnen zu?
    Aber wenn jemand von Angst spricht- und sich dabei auch körperlich eingeengt fühlt, dann gibt es in meinen Augen auch nicht mehr viel Spielraum.

    Ob man immer in eine Verhaltenstherapie muss- das wäre eher die Frage, die ich stellen würde.
    Denn es wird am Verhalten gearbeitet, aber die Hintergründe müssen nicht zwanghaft aufgearbeitet werden.....was viel interessanter für einen guten Verlauf wäre.

    lg kenzia

Antworten
Seite 1 von 3 123 LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •